Lake Sevan, the only large water reservoir within the South Caucasus, is under severe ecological pressure, and understanding the species composition of the lake and especially the rivers of its drainage basin is of central importance to inform natural resource management decisions in Armenia.
Due to the limited capacity in the area for exact and fast taxonomic identification of benthic invertebrates, we started to compile a DNA barcode reference database of aquatic arthropods from the Lake Sevan drainage basin, spearheaded by Dr. Marine Dallakyan from Yerevan's Scientific Center of Zoology and Hydroecology (Armenian Academy of Sciences), whose first visit to ZFMK has been financed by DAAD. The project is closely linked to the efforts undertaken and planned within the GGBC(link is external) project.
The project results are aimed at making future standardized assessment of aquatic biodiversity monitoring in Armenia and the Caucasus easier, faster, and more reliable.
Hauptziel der gemeinsamen Forschung von deutschen, österreichischen, russischen und kasachischen Geographen in diesem Projekt ist die Untersuchung spätglazialer und holzäner Gletscherschwankungen ausgewählter Gebiete im Kaukasus, Tienshan und Altai sowie deren Vergleich mit den Alpen. Eine räumliche und zeitliche Gegenüberstellung dieser Vergletscherungen in stärker ozeanisch bis kontinental geprägten Hochgebirgen der Mittelbreiten steht im Vordergrund der Untersuchungen, um daraus Aussagen über Synchronität oder Asynchronität von Klimaschwankungen in den letzten ca. 20.000 Jahren abzuleiten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage der Gletscherschwankungen im Spätglazial und Holozän. In Auseinandersetzung mit Literaturangaben zu Vergletscherungen im Kaukasus, Tiensham und Altai sowie dem derzeitigen Forschungsstand über das letzte Hochglazial und die spätglazialen bis holozänen Gletschervorstöße sollen Fortschritte in der stratigraphischen und zeitlichen Einordnung und in der klimageschichtlichen Interpretation erzielt werden. Dazu werden moderne Methoden der relativen und absoluten Datierung herangezogen.(...) Die Arbeiten stellen einen Beitrag zur Erforschung der quartären Landschaftsgeschichte in den Untersuchungsgebieten dar und geben eine Basis zur Kennzeichnung des Naturraumpotentials.
Umbrisole werden durch den "umbric" Oberbodenhorizont definiert, der unter anderem durch seine dunkle Farbe, Struktur und geringe "Basensättigung" charakterisiert ist. Der "umbric" Horizont ist ein häufig mächtiger Mineralbodenhorizont, in dem organische Bodensubstanz (OBS) akkumuliert. Umbrisole/Böden mit "umbric" Horizont sind in einigen europäischen Gebirgen und Mittelgebirgen weitverbreitet. Die wenigen verfügbaren Studien zu OBS-Zusammensetzung und -Gehalten weisen auf bodentypenspezifische Prozesse und Eigenschaften hin, die die OBS-Stabilisierung steuern, welche allerdings noch nicht vollständig verstanden sind. Dieses Projekt zielt darauf ab, ein mechanistisches Verständnis der Prozesse zu erlangen, die die Stabilisierung der OBS in Umbrisolen/Böden mit "umbric" Horizont steuern. Bei der Untersuchung von Umbrisolen/Böden mit "umbric" Horizont aus dem südlichen Kaukasus, Slowenien, sowie Tieflands- und Mittelgebirgsregionen der Slowakei mit unterschiedlichem Klima werden wir auf Bodenbestandteile fokussieren, die die OBS-Stabilisierung beeinflussen, und auf die Charakterisierung und Verteilung der OBS auf Fraktionen, die sich in der Rate des OBS-Umsatzes unterscheiden. Zusätzlich werden Verwitterungsexperimente durchgeführt, mit denen sich ablaufende Prozesse identifizieren lassen. Die Hypothesen sind, dass i) durch variable Silikatverwitterung Bodenbestandteile entstehen, die die OBS-Stabilisierung fördern, wie schwach kristalline Aluminosilikate, Schichtsilikate mit hydroxylierten Al-Einlagerungen und Al-OBS-Komplexe, ii) brandbürtige OBS zur stabilisierten OBS in Mittelgebirgswaldstandorten beiträgt, iii) die Stabilisierung sich in thermischen Eigenschaften der OBS widerspiegelt, und iv) je nach Fortschritt der Verwitterung/Bodenbildung, sich schwach kristalline Aluminosilikate bilden, mobilisiert und transportiert werden, oder sich auflösen. Die Hypothesen werden in einer Kombination von Bodencharakterisierung, die spektroskopische Methoden miteinschließt, Bodenfraktionierung, sowie Verwitterungsexperimenten und anschließender Modellierung überprüft. Die Ergebnisse des Projekts werden generell das Verständnis von OBS-Stabilisierungsprozessen und -dynamik in Gebirgs- und Mittelgebirgsregionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sein werden, sowie im Besonderen das Verständnis von Prozessen in bislang wenig untersuchen Bodenmilieus vertiefen.
This project aims to characterize, map, analyze and date recently discovered loess-palaeosol sequences from NE Armenia. These sequences have proved to be especially rewarding because of their thickness (up to 45 m) and the presence of diagnostic tephra layers. The project seeks to derive a standard profile for NE Armenia and thus for the Lesser Caucasus. We will use luminescence technologies to date the loess sections, environmental magnetism to understand soil development, mineralogy to constrain provenance and weathering-potential, and terrestrial Mollusca and biomarkers to evaluate different vegetation formations.