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Es wurde eine Stroemungsapparatur errichtet, mit der die Schwadenstroemung durch einen Kuehlturm physikalisch simuliert wird. Darin wurden die Ueberlebensraten von Bakterien unter Schwadenbedingungen gemessen.
Die biologische Vorbehandlung von Restabfaellen mit dem Ziel der Ablagerung in einer Deponie hat bis vor wenigen Jahren innerhalb der Abfalldiskussion eine sehr untergeordnete Rolle gespielt. Da mechanisch-biologisch vorbehandelter Restmuell jedoch hinsichtlich seiner stofflichen Zusammensetzung und seines Deponieverhaltens bisher kaum untersucht wurde, besteht heute unter den Experten Einigkeit ueber den dringenden Forschungsbedarf auf diesem Gebiet. Auf der Deponie Horm im Kreis Dueren wurde am 26.04.1994 die erste mechanisch-biologische Restmuellbehandlungsanlage in der BRD in Betrieb genommen. In Voruntersuchungen wurde belegt, dass durch dieses Verfahren deponie- und umwelttoxikologisch relevante Parameter entscheidend verbessert werden koennen. Weiterhin wurde festgestellt, dass durch diese Vorbehandlung die Emissionen an Sickerwasser und Deponiegas gesenkt und eine fruehzeitige Stabilisierung des Deponiekoerpers erreicht werden kann. Insgesamt liegen jedoch zur Zeit ueber das Langzeitverhalten biologisch vorbehandelten Materials kaum mehr als Voruntersuchungen vor. Durch Lysimeteruntersuchungen, die derzeit sinnvollste Moeglichkeit, deponieaehnliche Bedingungen zu simulieren, untersucht das FIW innerhalb des Verbundvorhabens das Rotte- und Emissionsverhalten von mechanisch-biologisch vorbehandeltem Restmuell. Diese Untersuchungen sind eine sinnvolle Fortfuehrung der Voruntersuchungen mit kuenstlich zusammengesetztem Restmuell und sollen zukuenftig im grosstechnischen Betrieb an der MBRA in Horm durchgefuehrt werden. Die Anwendbarkeit und somit die Umsetzbarkeit dieses Verfahrens muss neben den technischen und wirtschaftlichen Aspekten auch unter arbeitsmedizinischen Kriterien bewertet werden. Ein wichtiges Teilkriterium ist dabei die Keim- und Staubbelastung der im Sortierbereich taetigen Angestellten. Zur Zeit liegen auf diesem Gebiet nur orientierende Untersuchungen aus Wertstoffsortieranlagen vor. Die dort durchgefuehrten Untersuchungen zeigen fuer den Bereich der manuellen Sortierung, insbesondere der Restmuellsortierung, z. T. erhebliche Keim- und Staubbelastungen der Raumluft. Die toxikologische Bewertung der Arbeitsbedingungen im Bereich der Lesebuehne der MBRA Horm ist ein Ziel dieses Vorhabens. Durch die quantitative und qualitative Untersuchung der Belastungen koennen im weiteren Abschaetzungen des Gefaehrdungsrisikos fuer die dort taetigen Mitarbeiter vorgenommen und damit ein grosser Beitrag zur Gefahrenabwehr geleistet werden. Ergebnisse liegen zur Zeit noch nicht vor.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung von Potenzialen der adiabaten Kühlung in der Lüftung und Klimatisierung von Krankenhäusern. Die Option der Regenwassernutzung für die Einspeisung in die adiabate Kühlung ist ein zentrales Element der Forschungsarbeit. Die regelungstechnische Implementierung der adiabaten regenwasserbasierten Kühlung und die Abstimmung der nachfolgenden Stufen der Luftbehandlung in die Regelung der Gesamtanlage mit dem Ziel eines energetisch effizienten, wirtschaftlichen und wartungsarmen Betriebes sind wesentliche Arbeitsinhalte. Die Betrachtung der Option der Entstehung von Keimen im Abluftbereich sowie deren Vermeidung bzw. Minimierung ist ebenfalls Inhalt der Projektarbeit. Im Verlauf des Projektes sollen Lüftungs- bzw. Klimaanlagen mit einer adiabaten Kühlung in bis zu drei unterschiedlichen Krankenhäusern mit entsprechender Monitoringtechnik ausgestattet werden. Die Anlagen sollen im realen Betrieb bewertet und dokumentiert werden. Der Anlagenbetrieb soll energetisch optimiert und entsprechende Auslegungsstrategien für einen energetisch effizienten und wirtschaftlichen Betrieb herausgearbeitet werden. Die Arbeitsinhalte für das Projekt leiten sich entsprechend aus den definierten Zielen ab. Die Bearbeitung soll in fünf wesentlichen Schritten erfolgen: - Ausführliche Bestandsaufnahme zur Dimensionierung der nötigen Anlagen-komponenten zur Umsetzung einer adiabaten Kühlung - Planungs- und Umsetzungsphase des entwickelten Konzeptes inklusive der Integration einer umfassenden Monitoring-Hardware - Betriebsbegleitendes Monitoring und regelungstechnische Optimierung nach der Umsetzungsphase - Großflächige Potenzialerfassung der umgesetzten Maßnahmen im Hinblick auf Liegenschaften ähnlicher Nutzung (Gesundheitswesen) und Erstellen einfacher Berechnungswerkzeuge zur Grobanalyse der Energie- und Kostenersparnis - Ableiten von Handlungsempfehlungen/Erstellen eines Leitfadens zur Umsetzung und Betrieb adiabater Kühlung in Krankenhäusern.
Die zunehmenden Isolationsraten von multi-resistenten Bakterien legen nahe, dass die resistenten Erreger aus der Umwelt wieder zurück zum Menschen gelangen. Das übergeordnete Ziel des Verbundvorhabens ist es daher, diese Rückkopplungen vom Menschen oder Tier in die Umwelt hinein (Eintragspfade) sowie aus dem Umweltbereich zurück zum Menschen, sei es in Kliniken oder in Alltagsbereichen im Kontakt mit Wasser oder über kontaminierte Lebensmittel, aufzuzeigen (Microbial Dissemination). Weiterhin soll die Rückverfolgbarkeit von Antibiotika-resistenten Erregern und Resistenzgenen aus Abwässern auf deren Ursprungsorte im Sinne des 'Source Tracking' geprüft werden. Die Untersuchungen des KIT-IFG sollen klären, inwieweit (1) antibiotikaresistente opportunistisch-pathogene Bakterien aus der Kläranlagen in die aquatische Umwelt gelangen und 2) welchen Einfluss dabei Abwässer aus Lebensmittel verarbeitenden Schlachtbetrieben auf die Populationen der nachfolgenden Abwasserklärung haben. Eine Veränderung der natürlichen Population in aquatischen Bereichen könnte bedeuten, dass sich Keime durchsetzen oder persistieren, die bei Menschen unter bestimmten Bedingungen zu Krankheiten führen können (potentiell pathogene Bakterien). Molekularbiologische Verfahren werden auch für die Wasserproben der Kläranlagen Steinhäule mit den verschiedenen Modifikationen der technischen Verfahren zur 4./5. Reinigungsstufe zur Anwendung kommen. Weiterführend werden die mikrobiologischen Untersuchungsparameter des KIT-IFG für die Biofilmuntersuchungen auf der Basis der installierten Biofilmsensoren des Verbundpartners AG Rapp (KIT-IMT) angepasst. Das KIT-IMT ist neben dem KIT-IFG Teil dieses AZK-Antrags. Die Aufgabe des KIT-IMT ist die Entwicklung, Installation und Betreuung eines Biofilmsensors für die Reinigungsstufen der Kläranlage Steinhäule.
Das übergeordnete Ziel des Verbundvorhabens ist es, Eintragspfade von Antibiotika-resistenten Erregern vom Menschen oder Tieren in die Umwelt hinein sowie aus dem Umweltbereich zurück zum Menschen, aufzuzeigen. Mit Blick auf das Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier wird das International Center for Food Chain and Network Research der Universität Bonn (FNC) schwerpunktmäßig die mikrobielle Dissemination insbesondere über Abwässer aus landwirtschaftlichen Betrieben, Schlachthöfen und lebensmittelverarbeitenden Unternehmen in die Umwelt nachverfolgen. Der Fokus dieses Teilprojektes liegt dabei in der Verschleppung resistenter Mikroorganismen entlang der Schweine- und Geflügelfleisch erzeugenden Kette. Im Rahmen des Projektes wird die Modellierung sowohl von Eintragswegen als auch von Maßnahmen zur Reduktion von resistenten Mikroorganismen vorgenommen. Die Risikobewertung und die Ermittlung prognostischer Informationen über das dynamische Verhalten in Abwässern stehen im Vordergrund. Seitens des FNC sind zwei Gruppen beteiligt: Fokusgruppe 'One Health' unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Petersen und die Fokusgruppe 'Food Waste' unter der Leitung von PD Dr. Judith Kreyenschmidt. Die Fokusgruppe 'One Health' konzentriert sich auf die Objekte landwirtschaftlicher Betrieb und Tiertransporter (eingebundene Mitarbeiter: Dr. Julia Steinhoff-Wagner, Dr. Yvonne Ilg, Céline Heinemann), die Fokusgruppe ‚Food Waste' auf die Prozesse Schlachthof und Lebensmittelverarbeitung (eingebundene Mitarbeiter: Dr. Ulrike Herbert, Michael Savin). Das Projekt besteht aus 6 Arbeitspaketen mit jeweils interdisziplinärer Bearbeitung. Das FNC ist in die Arbeitspakete 1,2 und 4 involviert: AP 1 - Vorbereitende Untersuchungen zur Charakterisierung von Untersuchungsbereichen und Etablierung von Untersuchungsverfahren, AP 2.2 - Landwirtschaftliche Abwässer und Abwässer aus lebensmittelverarbeitenden Betrieben inkl. Konsumgüter, AP 4 - Risikoabschätzung und Modellierung.
Mittlerweile konnte in Ausbruchuntersuchungen gezeigt werden, dass die zunehmend aus der Umwelt und Abwasser isolierten multi-resistenten Bakterien aus der Umwelt wieder zurück zum Menschen gelangen. Das übergeordnete Ziel des Verbundvorhabens ist es daher, diese Rückkopplungen vom Menschen oder Tier in die Umwelt hinein (Eintragspfade) sowie aus dem Umweltbereich zurück zum Menschen, sei es in Kliniken oder in Alltagsbereichen im Kontakt mit Wasser oder über kontaminierte Lebensmittel, aufzuzeigen (Microbial Dissemination). Weiterhin soll die Rückverfolgbarkeit von Antibiotika-resistenten Erregern und Resistenzgenen aus Abwässern auf deren Ursprungsorte im Sinne des 'Source Tracking' geprüft werden und die daraus sich ergebenden Konsequenzen für die Abwasseraufbereitung und die Regulierung untersucht werden. Anhand von Fallbeispielen sollen Vorkommen und Ausbreitung von Antibiotika-resistenten Bakterien, Resistenzgenen und Antibiotikarückständen in Abwässern verschiedener Risikobereiche (z.B. Klinik, Agroindustrie, kommunales Abwasser) mittels selektiver Kultivierung resistenter Bakterien, molekularbiologischen Verfahren und chemischer Analytik untersucht werden. Hierfür wird eingangs ein gemeinsames Vorgehen erarbeitet und geeignete Probenahmestellen festgelegt. Resistente Isolate werden dann tiefergehend charakterisiert (Typisierung, Resistenzprofile), um die Ausbreitungswege verfolgen und Human- und Tierisolate mit denen aus Abwasser und Gewässern abgleichen zu können. Labormodelle resistenter gentechnisch-markierter Isolate sollen etabliert werden und Aufschluss über Wachstumskinetik, Persistenz und minimal selektive Antibiotikakonzentrationen geben. Die Daten fließen in einer Modellierung zur Frachtbilanzierung, Identifikation geeigneter Maßnahmen in Agroindustrie, Klinik und Wasserwirtschaft zur Reduktion der Resistenzausbreitung sowie in einer Risikoabschätzung hinsichtlich Resistenzausbreitung und gesundheitlichem Risiko zusammen.
Zunehmende Isolationsraten von multiresistenten Bakterien legen nahe, dass antibiotikaresistente Erreger aus der Umwelt zum Menschen gelangen. Das übergeordnete Ziel des Verbundvorhabens HyReKA ist es daher, die Rückkopplungen vom Menschen oder Tier in die Umwelt hinein (Eintragspfade) sowie aus dem Umweltbereich zurück zum Menschen (in Kliniken oder im Kontakt mit Wasser und kontaminierten Lebensmitteln) aufzuzeigen (Microbial Dissemination). Weiterhin soll die Rückverfolgbarkeit von Antibiotika-resistenten Erregern und Resistenzgenen aus Abwässern auf deren Ursprungsorte im Sinne des 'Source Tracking' geprüft werden. 80% aller Antibiotika werden im ambulanten Bereich eingesetzt, trotzdem ist bisher wenig über die Entstehung und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen im häuslichen Umfeld bekannt. In einem Teilprojekt verfolgt der Erftverband (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn) daher das Ziel, den Eintrag von Antibiotikarückständen, antibiotikaresistenten Bakterien und Antibiotikaresistenzgenen über die Eintragspfade kommunaler Abwässer und Oberflächengewässer ohne Klinik- oder Industriebeeinflussung zu bestimmen und deren Verbleib im Fließgewässer zu untersuchen. Die hierbei zu berücksichtigenden Einträge stammen aus Einleitungen der Siedlungswasserwirtschaft (Kläranlagen, Mischwasser- und Regenwassereinleitungen) und aus Abflüssen aus dem Landschaftswasserhaushalt. Die Untersuchungen sollen am Beispiel des Einzugsgebietes Swist durchgeführt werden. Als zuständiger Wasserverband baut der Erftverband ein Monitoringsystem in dem kleinen Flusseinzugsgebiet auf, welches eine repräsentative Beprobung der Eintragspfade und des Fließgewässers möglich macht. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen übertragbare Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung des Oberflächengewässers abgeleitet werden und eine Risikobewertung für die Nutzung des Wassers aus dem Fließgewässer aufgestellt werden. Im Fallbeispiel Swist soll die Rolle dieser Eintragspfade bei der Resistenzverbreitung in der aquatischen Umwelt im Vergleich zu anderen Eintragspfaden untersucht werden sowie das hieraus entstehende Gesundheitsrisiko für den Menschen.
Untersuchung der Übertragungswege des Ornithoseerregers Chlamydophila psittaci von Straßentauben auf den Menschen durch Luft, Wasser und Kontakte mit kontaminierten Ausscheidungen.
Background: The emission of odour from organic waste collection systems is a nuisance to the user. Aims: The present project aims at facilitating detection of gaseous emissions by measuring volatile organic carbons (VOCs) with a novel PTR-MS gas measurement device, and to improve the odour situation by implementing an innovative waste collection method. Preliminary findings: VOC emissions may be related to the prevalent microorganisms.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 47 |
| Kommune | 1 |
| Land | 5 |
| Wirtschaft | 4 |
| Wissenschaft | 24 |
| Zivilgesellschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 47 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 47 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 44 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 40 |
| Webseite | 7 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 35 |
| Lebewesen und Lebensräume | 44 |
| Luft | 38 |
| Mensch und Umwelt | 47 |
| Wasser | 35 |
| Weitere | 47 |