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s/kirschen/Kirsche/gi

Haselhuhn Lebensraum im Kirschen-Mittelwald

er starke Rückgang des Haselhuhns in Baden-Württemberg wird u.a. auf den Rückgang geeigneter Lebensräume in Niederwäldern zurückgeführt. Es wird untersucht, ob die Bewirtschaftung als Kirschen-Mittelwald eine wirtschaftliche Alternative zur Umwandlung eines Niederwaldes in Fichte oder Douglasie darstellt und gleichzeitig eine ökologische Alternative zur Bewirtschaftung als Niederwald. In Niederwäldern des mittleren Schwarzwaldes wurden hierfür im Frühjahr 1989 zwei Versuchsflächen mit weitständigem Kirschenanbau angelegt (Überführung Niederwald in Mittelwald). Auf diesen Flächen werden waldwachstumskundliche und forstbetriebliche Daten zur Herleitung betriebswirtschaftlicher Kenngrößen und ökologische Daten zur Evaluierung der Lebensraumqualität erhoben. Nachdem im Jahr 1995 eine erste Bilanz gezogen wurde (SUCHANT, R.; OPEKER, K.; NAIN, W. (1996): Der Kirschen-Mittelwald - ökonomische und ökologische Alternative für den Niederwald. Allg. Forst- u. J.Ztg., 167. Jg.7 S.139-148), sollen die Flächen weiterhin jährlich aufgenommen werden.

Zuchtmethodik bei Sauerkirschen

Untersuchung, ob die Induktion und Ausnutzung von Heterosis auf dem Wege der Kreuzung von Inzuchtlinien bei Sauerkirschen zu leistungsfaehigeren Formen fuehrt. Das aus dem MPI/Koeln-Vogelsang uebernommene Material stellt die Ausgangsbasis fuer diese Arbeiten. Am MPI als moniliaresistent ermittelte Sauerkirschen werden fuer eine Fortfuehrung der Zuechtung auf Moniliaresistenz verwendet.

Überprüfung der Hypothese zu Artbildungsprozessen bei der Kirschfruchtfliege und ihren Parasitoiden

Artentstehung setzt die reproduktive Isolation von Populationen voraus. Die gängige Vorstellung für die Entstehung von Arten ist die allopatrische Speziation, bei der Populationen durch geographische Barrieren getrennt sind. Doch kann diese Vorstellung unseres Erachtens kaum den ungeheuren Artenreichtum erklären und ist besonders problematisch, wenn es gilt, die häufige Sympatrie nächstverwandter Insektenarten zu erklären. Die Theorie der sympatrischen Speziation schlägt vor, dass Wirtswechsel bei phytophagen Insekten mit einem Wechsel des Paarungsortes einhergehen und es so zur reproduktiven Isolation von Populationen kommen kann. Das bekannteste und am besten untersuchte Modellsystem hierfür ist die Artengruppe um die amerikanische Apfelfruchtfliege. Wir wollen anhand der Wirtsrassen der Kirschfruchtfliege auf Kirschen und Heckenkirschen (Lonicera xylosteum) sowie der postglazialen Nord- beziehungsweise Südrasse dieser Art überprüfen, ob bei dieser Fliege sympatrische Speziation oder Wirtskreiserweiterung vorliegt. Darüber hinaus wollen wir überprüfen, ob parallel zu den Fliegen auch bei deren Parasitoiden Speziationsereignisse stattfinden. Zunächst beginnen wir mit einem Vergleich sympatrischer Fliegenpopulationen, die von unserem Kooperationspartner Dr. Boller in der Schweiz bzw. von uns in Deutschland besammelt werden. Eine Isoenzymanalyse, bei der wir in Anlehnung an die Arbeiten unseres Kooperationspartners Prof. McPheron sämtliche Allozyme berücksichtigen, die bei der Apfelfruchtliege von diagnostischem Wert sind (und einige zusätzliche), soll Aufschluss über die lokale Populationsdifferenzierung durch Wirtsrassenbildung erbringen. Ein Vergleich mit der geografischen Isolation von Populationen gibt uns Auskunft über den Isolationseffekt der Wirtsrassenbildung.

Entwicklung von molekularen Markern für die Züchtung klimaangepasster Kern- und Steinobstsorten mit spätem Blühbeginn

Nachkommenschaftsprüfungen

1. Nachkommenschaftsprüfung von Bergahorn, Esche, Kirsche und Winterlinde. In z.T. vereinfachten Vergleichsprüfungen werden Nachkommenschaften der Bergahorn-Samenplantage Maulbronn, der Eschen-Samenplantage Zähringen, versch. deutscher Wildkirschen-Samenplantagen und der Winterlinden-Samenplantage Herrenberg mit handelsüblichem Vermehrungsgut bzw. Bestandesnachkommenschaften verglichen, um festzustellen, ob grundlegende Qualitätsunterschiede, insbes. hinsichtlich Formeigenschaften bestehen. 2. Prüfung verschiedener Prunus avium-Elite-Klone der Niedersächsischen Forstl. Versuchsanstalt Abt. Waldgenressourcen (C) in Escherode unter süddeutschen Standortbedingungen. Das Material stammt aus in vitro Vermehrung der Fa. Erdbeer Hummel Stuttgart-Weilimdorf.

Schaffung einer Obstsortensammlung mit Lokalsorten: Aepfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Kastanien - Pruefung der Krankheits- und Schaedlingsempfindlichkeit dieser einheimischen Sorten

Es handelt sich um eine langfristige Arbeit. Vorgesehen ist eine Beschreibung dieser einheimischen Sorten im Form eines Spezialheftes. Bis jetzt wurden Widerstandsfaehigkeiten von Aepfelsorten gegen Schorf, sowie von Pflaumen gegen Taphrina pruni, auch Kirschen gegen Schrottschusskrankheit festgestellt.

COST Action 42 'Growing Valuable Broadleaved Tree Species ValBro' an der 26 Nationen beteiligt sind - Innovative Methoden der Direktsaat von Kirschen und Eichen - im Rahmen der COST Action 42 'Growing Valuable Broadleaved Tree Species ValBro' an der 26 Nationen beteiligt sind

Kirsche ist eines der wertvollsten Hölzer Europas, deren Pflanzung erfordert aber hohe Investitionen. Die von der SHL entwickelte und getestete Direktsaat-Methode bietet eine rationale Art der Kirschbaumregeneration innerhalb einer sehr kurzen Zeit. Um hohe Investitionskosten in Maschinen zu vermeiden, werden bestehende Geräte für die Direktsaat im Wald umgebaut oder ungenutzt. Die Methode wird dann verfeinert und an Eichen, welche schwieriger zu handhaben sind, getestet. Ziel: Entwicklung von mechanisierten Aussaatmethoden, die eine Vorbereitung des Terrains überflüssig machen. Positive Nebeneffekte sind verminderte Wildschäden, bessere Wurzelbildung und bessere Auswahl an qualitativ guten Hölzern. Ergebnisse: Die ersten Versuche konnten effizient und erfolgreich realisiert werden. Es wird nun eine Saat mit keimfähigen Kirschen durchgeführt und eine neue Versuchsreihe mit Eicheln vorbereitet und durchgeführt. Ausblick: Wenn die Versuche erfolgreich abgeschlossen sind, werden Empfehlungen für die forstwirtschaftliche Praxis erarbeitet und mittels Publikationen und Veranstaltungen anhand von Demonstrationsobjekten breit kommuniziert.

Entwicklung einer Kombinationsstrategie gegen tierische und pilzliche Schaderreger im ökologischen Steinobstanbau unter besonderer Berücksichtigung der Kupferminimierung

Demonstrationsvorhaben: Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii), Teilvorhaben Region Baden-Württemberg

Vorhabenziel /-beschreibung: Das Projekt hat zum Ziel, das Einnetzen von Obstkulturen als technische Lösung in der Praxis weiter zu verbreiten, um Befall durch die Kirschessigfliege, Drosophila suzukii, zu vermeiden bzw. stark einzuschränken. Mit dieser recht teuren Methode kann der Einsatz von Insektiziden gegen diesen Schaderreger reduziert werden. Das Vorhaben greift Hauptziele des Nationalen Aktionsplans für die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP) auf, der am 10. 4.2013 gemäß § 4 des Pflanzenschutzgesetzes von der Bundesregierung beschlossen wurde. Diese sind Maßnahmen zur Entwicklung und Förderung von Innovationen im integrierten Pflanzenschutz und zur Entwicklung, Untersuchung und Erprobung nichtchemischer Pflanzenschutzverfahren. Desweiteren zielt der NAP auf die Einführung neuer Technologien in die Praxis und beinhaltet die Demonstration neuer Verfahren. Arbeitsplan Das Projekt unterstützt Betriebe in verschiedenen Obstbauregionen Deutschlands, die bereits Netze installiert haben, bei der Anwendung dieser Technik, vor allem in den Kulturen Kirschen, Himbeeren, Brombeeren und remontierende Erdbeeren. Das Verfahren wird durch Überwachung des Auftretens der Fliegen und durch Befallskontrollen von Fruchtproben validiert. Das Mikroklima in den eingenetzten Kulturen wird erfasst und mit der Feldsituation verglichen. Außerdem werden Beobachtungen zum Auftreten von Krankheiten, sekundären Schaderregern und Nützlingen durchgeführt. Investitions- und Wartungskosten, Arbeitsaufwand, Ernteertrag und -qualität werden für eine betriebswirtschaftliche Einschätzung anhand von Fragebögen ermittelt. Das Projekt identifiziert Faktoren, die für eine maximale Wirksamkeit in den verschiedenen Obstkulturen und unter Beachtung regionaler Gegebenheiten entscheidend sind. Die Betriebe dienen als Multiplikatoren für das Verfahren. Geplante Ergebnisverwertung Die durch das Vorhaben gewonnenen Erkenntnisse dienen der Beschreibung praktikabler und ökonomisch tragbarer technischer Lösungen für Netzsysteme, inkl. der Gestaltung der Zutrittsbereiche, z.B. durch Schleusen. Die Datenerhebungen zum Auftreten der Kirschessigfliege in den eingenetzten Kulturen unter verschiedenen regionalen Bedingungen, in unterschiedlichen Obstkulturen und unter variablem saisonalem Populationsdruck geben Aufschluss über Einflussfaktoren, die bei der Umsetzung des Verfahrens zu beachten sind. Dies gilt ebenso für die Beobachtungen zu Sekundärschädlingen und dem Auftreten von Krankheiten. Wichtig sind hierbei die Erkenntnisse zum Einfluss der Netze auf das Mikroklima. Die betriebswirtschaftliche Einschätzung des Verfahrens hinsichtlich Kosten, Mehraufwand und Erträgen stellt eine wichtige Basis für die Umsetzung des Verfahrens in die Praxis, d.h. in weiteren Betrieben, dar. Die gewonnenen Erkenntnisse werden bei Hofseminaren an Praktiker weitergegen, auf Vortragsveranstaltungen, Seminaren und Tagungen sowie in der nationalen und internationalen Fachpresse veröffentlicht.

DNA-Labor Methodenentwicklung

Molekulargenetische Methoden zu folgenden Fragestellungen werden optimiert: 1. Genetische Untersuchungen zur Herkunftsidentifizierung verschiedener Haupt- und Nebenbaumarten werden durchgeführt und die Labormethoden werden optimiert (z.B. Buche, Eiche, Pappel, Winter- und Sommerlinde, Spitz- und Bergahorn). 2. Weiterhin werden die Labormethoden zur Klonidentifizierung optimiert und Samenplantagen werden auf Klonechtheit überprüft (Lindensamenplantagen Kirchheim, Sulz und Herrenberg, Kirschenplantage Liliental). 3. Entwicklung einer Methode zum 'genetischen Fingerpint' von Baumindividuen, die zu der Identifizierung einzelner Bäume dienen wird.

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