In der suedlichen Saison 1996/97 ist an der deutschen Antarktis-Forschungsstation 'Neumayer' eine biologische Klaeranlage zur Reinigung aller haeuslichen Stationsabwaesser (Grau- und Schwarzwasser aus Toiletten-, Kuechen-, Dusch- und Waschbereichen) in Betrieb genommen worden. Hierbei handelt es sich um eine von der Deutschen Seeberufsgenossenschaft zugelassene Anlage des Typs MSP II eines deutschen Herstellers, die im Einklang mit IMO, MEPC 2(IV) zugelassen wurde und die Vorschriften und Verordnungen erfuellt, die von IMO, USOG, dem Russischen Schiffsregister und anderen Flaggenstaaten erlassen worden sind und spezielle Zertifikate fuer Klaeranlagen vorschreibt. Mit diesem Anlagentyp und der beschriebenen Verfahrensweise werden folgende Qualitaetswerte des gereinigten Ablaufwassers erreicht bzw. sogar unterschritten: - Suspendierte Feststoffe kleiner 100mg/ Liter - Coliforme Bakterien kleiner 200/100 ml, - BSB5 kleiner 50mg/ Liter. Das gereinigte Abwasser wird vor Abgabe in einem UV-Reaktor behandelt. Der anfallende Klaerschlamm wird nachbehandelt und getrocknet, vollstaendig aus dem Vertragsgebiet rueckgefuehrt und in Deutschland fachgerecht entsorgt.
Untersuchung des Langzeitverhaltens von Katalysatoren fuer die Stickoxidumwandlung in Abgasen aus Industrieprozessen. Ueberlegungen zur abfalltechnischen Behandlung verbrauchter Katalysatoren. Verfolgung der Schadstoffbildung und Erstellen von Stoffbilanzen bei Verbrennungsprozessen. Arbeiten zur Bewertung der Deponiefaehigkeit von Kraftwerksreststoffen. Bestimmung der Wechselwirkung zwischen den abgelagerten Materialien und der mineralischen Deponieabdeckung sowie des Auslaugverhaltens unter praxisnahen Bedingungen. Entwicklung eines Trocknersystems unter Einsatz der Pulsbrennertechnik fuer die Energiedarbietung.
Die Firma KMW Klärschlammmanagement Westsachsen GmbH, Erlmühlenstraße 15 in 08066 Zwickau, beabsichtigt die Errichtung und den Betrieb einer Klärschlammverbrennungsanlage am Standort Blankenburgstraße 2 in 09114 Chemnitz, Gemarkung Furth, Flurstücke 186/11 und 183/6. In der Monoklärschlammverbrennungsanlage sollen 65.000 t/a entwässerte kommunale Klärschlämme thermisch verwertet werden. Entstehende Abwärme soll genutzt werden zur Stromerzeugung und zur Einspeisung in das Fernwärmenetz der Stadt Chemnitz. Die Anlage soll im Wesentlichen bestehen aus • Annahmebereich und Stapelbunker, • Klärschlammtrocknung, • Wirbelschichtverbrennung, • Dampfkessel, Turbine und Wärmeauskopplung, • mehrstufiger Rauchgasreinigung. Die voraussichtliche Inbetriebnahme der Anlage soll 2028 erfolgen.
Der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel setzte ab 2014 ein Verfahren zur dezentralen thermischen Klärschlammbehandlung auf dem Standort der Kläranlage Linz-Unkel (28.800 EW) um. Zielstellung war es, mittels eines zu installierenden Klärschlammtrockners den entwässerten Klärschlamm soweit zu trocknen, dass eine ebenfalls am Standort errichtete Pyrolyseanlage autotherm betrieben werden kann. Das entstehende Pyrolysegas sollte durch Verbrennung in einer Brennkammer der Pyrolyseanlage den gesamten Prozesswärmebedarf hierfür (Klärschlammtrocknung und -karbonisierung) decken. Weiteres Ziel des Projekts war, das im Prozess erzeugte Klärschlammkarbonisat direkt stofflich, d.h. bodenbezogen, als Düngemittelsubstitut zu verwenden bzw. zu vermarkten. Im Projektverlauf stellte sich heraus, dass einerseits keine nationale bzw. europäische düngemittelrechtliche Zulassung für das Klärschlammkarbonisat zu erwirken war und andererseits, dass, trotz enormer Anstrengungen des Fördermittelempfängers, kein wirtschaftlicher, stabiler und autothermer Betrieb der Gesamtanlage erreicht werden konnte. Ein wirtschaftlicher Betrieb des Verfahrens wurde dabei u.a. durch die rechtliche Notwendigkeit zur Verwertung des Karbonisats als Brennstoffsubstitut mit späterer Phosphorrückgewinnung und, die bei Projektbeginn unvorhergesehene, Erfordernis der Nutzung großer Mengen zusätzlicher, fossiler Energieträger zur Abdeckung des Wärmebedarfes erschwert. Aus diesen Gründen wurde die Anlage im Jahr 2022 endgültig stillgelegt. Branche: Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel Bundesland: Rheinland-Pfalz Laufzeit: 2014 - 2015 Status: Abgeschlossen
Die Biogasanlagen Fischer KG hat mit Bescheid vom 30.08.2023 die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von zwei Blockheizkraftwerken (BHKW), eines Biogasspeichers, einer Klärschlammtrocknung, eines Wärmespeichers und von Leitungen für Gas und Wärme auf dem Grundstück Flnr. 976 der Gemarkung Unterpleichfeld erhalten. Die Biogasanlagen Fischer KG beantragte beim Landratsamt Würzburg die immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung nach § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Antragsgegenstand ist der Austausch der zwei genehmigten BHKW mit 380 kW und 530 kW elektrischer Leistung gegen ein BHKW mit 934 kW elektrischer Leistung. Durch den Austausch gegen ein Modul erfolgen keine baulichen Veränderungen.
Wesentliche Änderung der Klärschlammtrocknungsanlage mit Holzvergaser-HKW in Wunsiedel-Holenbrunn auf dem Grundstück Fl. Nr. 120/6 der Gemarkung Holenbrunn; Wegfall der Klärschlammtrocknung und Nutzung des HKW als Energiezentrale für die öffentliche Versorgung mit Strom und Wärme
| Organisation | Count |
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| Bund | 125 |
| Kommune | 2 |
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| Weitere | 6 |
| Wissenschaft | 39 |
| Zivilgesellschaft | 9 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 121 |
| Text | 13 |
| Umweltprüfung | 35 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 49 |
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| Language | Count |
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