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Klaerschlamm-Monodeponie

Die Monodeponierung von entwaessertem Klaerschlamm wird in Zukunft - besonders aufgrund umweltrelevanter Problematiken alternativer Beseitigungsmoeglichkeiten - zunehmend an Bedeutung gewinnen. Bis heute besteht jedoch ein Defizit ueber langzeitliche Daten fuer dieses kostenguenstige Verfahren. Ziel des Projektes ist es, Ergebnisse zum Langzeitverhalten einer Klaerschlamm-Monodeponie hinsichtlich deren Emissionen und deren Standsicherheit zu erhalten. Um diese Fragestellungen zu klaeren, wurde Klaerschlamm einer kommunalen Klaeranlage nach sechs verschiedenen Behandlungsverfahren aufbereitet und nunmehr seit ueber 4 Jahren in Modelldeponien (ca 20 m3) untersucht. Aus den bisherigen Untersuchungen kann als vorlaeufiges Ergebnis festgestellt werden, dass die Monodeponierung als eine technisch durchfuehrbare Entsorgungsmoeglichkeit von kommunalem Klaerschlamm anzusehen ist. Bodenmechanische, mineralogische und chemische Untersuchungen zeigten, dass die Standsicherheit von thermisch konditioniertem Schlamm und von gekalkten Schlaemmen - bei gekalkten Schlaemmen insbesondere wegen laengerfristiger Verfestigungsmechanismen - gewaehrleistet ist. Es wird fuer zweckmaessig erachtet, die deponierten Schlaemme durch Sickerwasser soweit von gefaehrlichen Inhaltsstoffen zu entfrachten, bis die Konzentrationen der Sickerwasserinhaltsstoffe auf ein geringes Niveau abgenommen haben. Entsprechende Laborversuche lassen darauf schliessen, dass dieser Zustand nach ca 50 Jahren ab Beendigung des Deponierungsvorgangs erreicht werden kann. Die dabei auftretende Sickerwasserproblematik erscheint aufgrund durchgefuehrter Versuche loesbar. Nach diesem Zeitraum sollte eine...

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