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Entwicklung der spezifischen Treibhausgas-Emissionen des deutschen Strommix in den Jahren 1990 - 2025

Das Umweltbundesamt berechnet jährlich für alle interessierten Nutzer*innen Indikatoren, die die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung und die spezifische Kohlendioxid-Entwicklung ab dem Jahr 1990 charakterisieren.Da gemäß internationalen Bilanzierungsvorgaben alle Emissionen der Stromerzeugung – also auch Stromhandelsüberschüsse – dem Land zuzurechnen sind, in dem sie entstehen, verringern sich die Emissionen des deutschen Strommix entsprechend dem Stromhandelssaldo, der von einem Exportüberschuss in den Vorjahren zu einem Importüberschuss in 2023 wechselt, der sich in 2024 und 2025 fortsetzt. Der diese Bilanzgrenzen berücksichtigende Indikator „direkte CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom“ wird als „Emissionsfaktor für den deutschen Strommix“ bezeichnet.

Techno-ökonomische Analyse von CO₂-Entnahmetechnologien und Bewertung der CO₂-Speicherkapazitäten und -Projekte in Europa

Die Analyse aus dem Forschungsvorhaben „Treibhausgasneutralität in der EU und in Deutschland“ betrachtet CO2- Entnahmetechnologien sowie ihrer Umsetzung in Deutschland und der EU. Dabei wurden die Methoden der Speicherung von CO2 aus biogenen Quellen (BECCS) oder direkt aus der Luft (DACCS), Pflanzenkohle und beschleunigte Verwitterung angeschaut. Die Analyse stellt die verschiedenen Vor- und Nachteile dar. Im Ergebnis werden gleichfalls die großen Unsicherheiten bei der CO2-Speicherung in geologischen Formationen hinsichtlich der Speicherpotenziale, der Dauerhaftigkeit und der Sicherheit deutlich.

Klima und Kohlenstoffspeicher schützen – Flächenverbrauch vermeiden!

In dieser Handlungshilfe wird anschaulich aufgezeigt, welche Zusammenhänge zwischen den geplanten Bauvorhaben und den Kohlenstoffvorräten in Vegetation und Boden bestehen. Sie soll Kommunen in die Lage versetzen, selbstständig quantitative Abschätzungen zum CO2-Fußabdruck der Bauvorhaben durchzuführen. Die Handlungshilfe ist das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, in dem Untersuchungen zur Klimawirkung des Flächenverbrauchs durchgeführt wurden. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Neben der Handlungshilfe und dem Ergebnisbericht des Forschungsvorhabens wurde auch ein Rechentool (Testversion) erarbeitet mit dem die Kommunen ihre individuellen Planungen abbilden, die Treibhausgaswirkung abschätzen und mit den Emissionen alternativer Planungsoptionen vergleichen können.

Nachhaltiges Wirtschaften: Sozialökologische Transformation des Ernährungssystems

Dieser Abschlussbericht stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojekts im Themenkomplex Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft dar. Das Projekt fokussierte auf drei zentrale Handlungsfelder einer umweltbezogenen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik: eine stärker pflanzenbasierte Ernährungsweise, die Weiterentwicklung der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie eine Regionalisierung des Ernährungssystems. Der Bericht fasst die Arbeiten und die politischen Handlungsempfehlungen, die aufbauend auf den umfassenden Erörterungen in den Schwerpunkten entwickelt worden sind, zusammengefasst.

Climate and environmental impact of nuclear power

The report assesses nuclear energy’s role in the transformation to net-zero greenhouse gas emissions by 2050. It contrasts top-down net-zero pathways from five integrated assessment models with a comprehensive bottom-up review of national programmes, including newcomer countries, and benchmarks these against the COP28/29 pledge to triple nuclear capacity. It further analyses system requirements in renewables-dominated grids, climate-change risks to plant reliability, and a harmonised cradle-to-grave environmental footprint of nuclear power across 40 regional life-cycle chains (2020 and 2030). Severe-accident impacts and proliferation risks are discussed, and life-cycle costs and GHG abatement costs of new nuclear (incl. SMRs) are compared with wind and solar.

Wirkungsvolle Pressearbeit für naturbasierte Klimaanpassung

Eine erfolgreiche Kommunikation erfordert klare, relevante und bürgerna­he Botschaften, die Vertrauen schaffen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Informationen müssen anschaulich und zielgruppenspezifisch präsentiert werden, um nicht nur Bewusstsein zu schaffen, sondern auch Handeln anzuregen. Klimakommunikation setzt hierbei auf eine strategische, lösungsori­entierte und positive Erzählweise. Dieser Leitfaden erläutert die die Grundlagen und den Aufbau von guten Pressemitteilungen, speziell mit Bezug zu naturbasierten Lösungen für die Klimaanpassung. Der Leitfaden liefert konkre­te Beispiele und gibt Hinweise und Tipps für richtiges Timing, passende Framings und Narrative.

Postkarten zum nachhaltigen Konsum

Vom Juni 2025 bis März 2026 richtete die bundesweite Kampagne #WareWunder die öffentliche Aufmerksamkeit auf sieben nachhaltige Waren, die im Alltag sowohl Verbraucher*innen als auch dem Klima Vorteile bringen: Balkonkraftwerke, Carsharing, programmierbare Heizkörperthermostate, Sparduschköpfe, Pflanzendrinks, Jeans mit Nachhaltigkeitssiegeln und torffreie Blumenerde.Für die sieben Aktionsmonate wurden die beliebtesten Motive als Postkarten gestaltet. Diese Postkarten können kostenfrei bestellt oder als Druckvorlage heruntergeladen werden und sind ideal für die Öffentlichkeitsarbeit von Kommunen, Unternehmen und NGOs.

Pricing supply chain emissions of natural gas

This study by analyses the relevance, regulation, and potential pricing of emissions along the natural gas supply chain within the EU climate policy framework, without making definitive policy recommendations. In addition to combustion emissions, supply-chain emissions of CO₂ and methane can increase the climate footprint of natural gas by up to 35%. While emissions within the EEA are partly regulated through the EU ETS 1 and the EU Methane Regulation, many upstream emissions outside the EEA remain largely unregulated. This can distort competition in favour of natural gas as well as grey and blue hydrogen. Extending the EU ETS 1 to the entire supply chain could provide climate benefits but faces challenges, particularly due to uncertainties in measuring methane emissions.

Naturbasierte Klimaanpassung mit Stadtkarten

Viele Kommunen nutzen naturbasierte Lösungen (NbS) bereits, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Bei Bürgerinnen und Bürgern sind sie trotz­dem noch oft unbekannt. Ansprechende und informati­ve NbS-Stadtkarten sind ein Instrument, um das zu ändern. Dieser Leitfaden erläutert die notwendigen Schritte zur Erstellung einer Stadtkarte, die bestehende NbS in Ihrer Kommune sichtbar macht und deren Nutzen für die Klimaanpassung und zur Verbes­serung der Lebensqualität verdeutlicht. Der Leitfaden liefert konkre­te Beispiele und stellt Optionen dar, auf deren Grundlage Ihre Kommune das für Sie passende Format auswählen und umsetzen kann.

Kostenanalyse für die CO₂-Abscheidung an Punktquellen und direkt aus der Atmosphäre

Die Analyse aus dem Forschungsvorhaben „Treibhausgasneutralität in der EU und in Deutschland“ dient als Anhang zur „Techno-ökonomische Analyse von CO2-Entnahmetechnologien und Bewertung der CO2-Speicherkapazitäten und -Projekte in Europa“. Es werden beispielhaft Anwendungsfälle und -pfade hinsichtlich der potentiell entstehenden Kosten aufgezeigt und verglichen. Es wird deutlich, dass große Unsicherheiten hinsichtlich einzelner Preisbestandteile und im Ergebnis bestehen. Die Technologieentwicklung ist zumeist noch nicht ausreichend vorhanden, so dass noch auf der Kostenbasis keine umfänglichen, richtungssicheren Empfehlungen erfolgen können.

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