Verteilung und Ausmaß der Tage mit Wärmebelastung für drei die Zeiträume 1971-2000, 2021-2050, 2071-2100, Raumbezug Raster 25 m*25 m, Bearbeitungsstand März 2010.
Im Rahmen des Projekts soll ein universelles Software-Werkzeug erstellt werden, welches allen Personen, die an Entscheidungen bei der Entstehung und Instandhaltung von Gebäuden eingebunden sind, das Finden von gemeinsamen und effizienten Lösungen ermöglicht. Im Lebenszyklus eines Gebäudes - beginnend mit dem Entwurf, dem Bau und der Benützungsbewilligung bis zu seiner Verwendung, Sanierung oder seinem Abriss - müssen von vielen Seiten laufend Entscheidungen getroffen werden. Dabei sind einzelne Alternativen unter verschiedenen Gesichtspunkten, wie z.B. Ästhetik, Kosten, Energieverbrauch, Auswirkungen auf die Umwelt oder auch Behaglichkeit, zu beurteilen. Zwar stehen zur Zeit Computerprogramme zur Verfügung, die als Entscheidungshilfe für einzelne Aspekte herangezogen werden können, in der Regel ist es jedoch nicht möglich verschiedene Programme miteinander zu vernetzen. So erfordert sowohl die Wartung als auch die Weiterleitung von Informationen von allen beteiligten Parteien einen beträchtlichen Aufwand. Das hier vorgestellte Software-Werkzeug soll die Verwaltung und Steuerung von gemeinsamen Entscheidungsprozessen, wie sie im Lebenszyklus eines Gebäudes auftreten, ermöglichen, indem es mehreren Benützern gleichzeitig Zugang zu allen relevanten Informationen gewährt. Dabei ist es den Benutzern möglich, neue Regeln aufzustellen, um einerseits einzelne Prozesse zu automatisieren, andererseits aber auch um andere Teilnehmer auf wichtige Punkte aufmerksam zu machen. Dieses Werkzeug zeichnet sich durch eine (theoretisch) unendlich erweiterbare Struktur aus, die durch ein äußerst generelles Konzept von Daten mit ihren Abhängigkeiten beschrieben wird. Das Programm erlaubt dabei die Verwendung von sowohl berechneten Daten (z.B. aus Simulationen) als auch realen Daten (z.B. laufende Messungen), wie sie zur Verbesserung der Vorhersage bzw. des Verständnisses für einzelne Strategien benötigt werden. Obwohl dieses Werkzeug z.B. auf ökologische oder wirtschaftliche Interessen beliebig erweiterbar ist, soll ein erster Schwerpunkt dieses Programms in einer Anwendung liegen, welche die Entwicklung von energetisch effizienten Gebäuden unter lokalen Aspekten (Klima, Normen) ermöglicht.
null Straßenverkehr in Baden-Württemberg im Wandel Baden-Württemberg/Karlsruhe . Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat die Emissionsdaten für den Straßenverkehr im Jahr 2024 jetzt online veröffentlicht. Besonders aufschlussreich ist der Vergleich der Daten mit der Zeit vor den ersten Corona-Beschränkungen (2020), welche durch verstärktes Homeoffice und eingeschränkte Begegnungsmöglichkeiten zu einem deutlichen Rückgang der gefahrenen Kilometer geführt hatten. Im Vergleich zu 2019 liegen die Fahrleistungen 2024 weiterhin um 8,5 Prozent niedriger, die Treibhausgasemissionen sogar knapp 16 Prozent darunter. Chancen für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung „Die aktualisierten Daten zeigen, dass der Straßenverkehr in Baden-Württemberg eine stabile und zugleich dynamische Phase durchläuft: Einer moderat steigenden Fahrleistung nach der Pandemiephase steht eine sinkende Belastung durch Kraftstoffverbrauch und Emissionen gegenüber“, fasst Dr. Ulrich Maurer, Präsident der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, die Erkenntnisse der Auswertungen zusammen. „Das Vorkrisenniveau der Fahrleistung wurde bislang nicht wieder erreicht – ein Umstand, der zusätzliche Chancen für eine umweltgerechte Verkehrsentwicklung eröffnet. Für Politik, Verwaltung und Gesellschaft gilt es nun, diese Entwicklung gezielt zu begleiten und weiter zu fördern“, so Maurer. Fahrleistung steigt seit 2022 wieder an Besonders deutlich war der Rückgang der gefahrenen Kilometer im ersten Jahr der Corona-Pandemie: Die Gesamtfahrleistung aller Kraftfahrzeuge (KFZ) im Jahr 2020 ging auf 78 Milliarden Kilometer gegenüber 93 Milliarden Kilometer im Jahr 2019 zurück, also um 16 Prozent und steigt seitdem kontinuierlich an. Im Jahr 2024 lag die Differenz nur noch 8,5 Prozent unter dem Niveau des „Vor-Corona-Jahres“ 2019. Grafik zeigt für Baden-Württemberg: Entwicklung der Jahresfahrleistung in den Jahren 2019 bis 2024. Bildnachweis: LUBW. Deutliche Unterschiede zeigen sich je nach Straßentyp: Auf Autobahnen beträgt die Abnahme der Fahrleistung im Jahr 2024 im Vergleich zu 2019 lediglich 2,2 Prozent. Auf innerörtlichen Gemeindestraßen liegt der Rückgang dagegen weiterhin bei rund 13,3 Prozent. Rückgang von Kraftstoffverbrauch und Emissionen Parallel dazu sinken Kraftstoffverbrauch und Emissionen weiter. Die durch den Straßenverkehr verursachten Treibhausgasemissionen liegen knapp 16 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019. Ausschlaggebend dafür sind, die fortschreitende Elektrifizierung des Fahrzeugbestands sowie eine insgesamt effizientere Fahrzeugflotte. Besonders positiv ist der Rückgang der Treibhausgasemissionen pro gefahrene Strecke – ein deutlicher Hinweis auf effizientere Fahrzeuge und eine zunehmend emissionsärmere Mobilität. Die Treibhausgasemissionen* (kg CO 2 -Äquivalente/km) sind im Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2019 um 7,7 Prozent zurückgegangen. Grafik zeigt für Baden-Württemberg: Entwicklung der Konzentration von CO 2 (Kohlendioxid) im Straßenverkehr nach Straßentypen in den Jahren 2019 bis 2024. Quelle: LUBW Auch die Feinstaubemissionen gehen in Baden-Württemberg weiter zurück. Die Feinstaubemissionen* PM 10 haben zwischen 2019 und 2024 um 13,4 Prozent, die Feinstaubemissionen PM 2,5 um 18,9 Prozent abgenommen. Daten bis auf Gemeindeebene verfügbar Die Emissionsdaten stehen im Daten- und Kartendienst der LUBW bis auf die Ebene einzelner Gemeinden zur Verfügung (Link). Grundlage der Berechnungen sind die Emissionen klassischer Luftschadstoffe sowie Treibhausgase für rund 70.000 Straßenabschnitte in Baden-Württemberg. Weiterhin Handlungsbedarf für Klima und Luftqualität „Trotz der positiven Entwicklungen besteht im Verkehrssektor weiterhin Handlungsbedarf, um Klima- und Luftqualitätsziele zu erreichen. Entscheidend ist, den eingeschlagenen Trend zu verstetigen und weiter zu stärken – etwa durch die Förderung der Elektromobilität, den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung, wo immer dies möglich ist“, so Maurer. *Daten zu Prozentwerten im Text Feinstaubemissionen PM10 2019: 4.389,61 t/a, 2024: 3.799,82 t/a Feinstaubemissionen PM2,5: 2019: 1.967,38 t/a 2024: 1.596,13 t/a Treibhausgasemissionen (kg CO2-Äquivalente/km) 2019: 210,81 g CO2-Äq/km 2024: 194,54 g CO2-Äq/km Ausgewählte Kennzahlen für den Jahresvergleich 2023 - 2024: Straßenverkehr Baden-Württemberg Weiterführende Informationen: Pressemitteilung aus dem Jahr 2024: Entwicklung im Straßenverkehr im Jahr 2023: 30.07.2024 • Tendenz zum Vorjahr: leicht gestiegene Fahrleistung, Schadstoff-Emissionen und Kraftstoffverbrauch sinken trotzdem geringfügig • Tendenz zur Zeit vor Corona: Fahrleistung immer noch geringer Definition des Begriffs CO2-Äquivalent | BMZ Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de
Der norddeutsche Klimamonitor ist ein Informationsprodukt, das vom Norddeutschen Klimabüro des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und vom Regionalen Klimabüro Hamburg des Deutschen Wetterdienstes entwickelt wurde, um über den aktuellen Forschungsstand zum Klima und bisherigen Klimawandel in Norddeutschland zu informieren. Dazu wurden Stationsmessungen des DWD-Messnetzes und messbasierte Flächendatensätze sowie Reanalysen aus dem coastDat-Datensatz für Norddeutschland ausgewertet und auf einer Webseite grafisch veranschaulicht. Die Auswertungen zeigen, dass selbst bei Klimaelementen, deren Messung als robust und wenig fehleranfällig gilt, ein Unsicherheitsbereich hinsichtlich ihres Zustandes und somit auch hinsichtlich der bisherigen Änderungen existiert. Dennoch weisen innerhalb der letzten 55 Jahre alle Datensätze auf eine Erwärmung von etwa 0,8 K in Norddeutschland hin. Zudem ist die beobachtete Erwärmung der letzten 30 Jahre als exemplarisch für die künftig zu erwartende Erwärmung einzustufen.
Der Datensatz aus Karte 2 des Niedersächsischen Landschaftsprogramms setzt sich aus Böden mit hoher kulturgeschichtlicher Bedeutung (Plaggenesche, Heidepodsole, Wölb- und Terrassenäcker, Marschhufenbeete sowie historische Formen kultivierter Moore z. B. Spittkultur), naturnahen Böden (naturnahe Moore innerhalb der Kulisse der organischen Böden mit Klimaschutzpotential sowie alte Waldstandorte, die sich durch weitgehend unbeeinträchtigte Bodeneigenschaften auszeichnen), Extremstandorten (extrem nasse und trockene Böden, sehr nährstoffarme Böden und Salzböden des Binnenlandes und Rohmarschen, die günstige Voraussetzungen für die Entwicklung besonders gefährdeter Biotope aufweisen und Rückzugsorte für seltene Tiere oder Pflanzen sind) sowie seltenen Böden (die infolge ungewöhnlicher Kombinationen der Standortbedingungen wie Ausgangsgestein, Klima, Relief seltene Eigenschaften oder Ausprägungen aufweisen) zusammen. Im Datensatz sind nur Flächen > 25 ha enthalten. Karte 2 „Schutzgüter Boden und Wasser“ des Landschaftsprogramms stellt die aus landesweiter Sicht bedeutsamen Bereiche für die Schutzgüter Boden und Wasser dar. Die schutzwürdigen Böden außerhalb der Siedlungsfläche umfassen die Böden mit besonderen Werten, Böden mit hoher natürlicher Bodenfruchtbarkeit sowie Moorböden und kohlenstoffreiche Böden gemäß Programm Nds. Moorlandschaften. Die landesweit bedeutsamen Gewässer setzen sich aus den Fließgewässern für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, den Laich- und Aufwuchsgewässern, den überregionalen Wanderrouten für die Fischfauna, den Küsten-, Übergangs- und Stillgewässern sowie den Gewässerauen gemäß Aktionsprogramm Nds. Gewässerlandschaften zusammen. Nutzungsbeschränkung: Geometrien sind auf Grundlage der Digitalen Topografischen Karte 1:50.000 (DTK50) aussagekräftig. Quellennachweis: © GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0, © 2021, daten@nlwkn.niedersachsen.de
Entwicklung des Heizungsbaus im Jahr 2023 sowie Bedeutung für die Kommunalen Wärmeplanungen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität
Ausbau der E-Mobilität, Entwicklung der Ladeinfrastruktur und der Zulassungszahlen für E-Fahrzeuge in den letzten drei Jahren, E-Busse, Maßnahmen im Rahmen von KIPKI, Gründe für den niedrigen Anteil von E-Autos, geplante Batteriezellenfabrik in Kaiserslautern; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität
Entwicklung seit März 2023, Zahl der Ablehnungen, Gründe, Unwirtschaftlichkeit aufgrund der Vorgaben der Denkmalschutzbehörden; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität
Taiwan besteht im östlichen Teil aus einem Gebirge mit mehr als 20 über 3000 m hohen Gebirgsstöcken, gipfelnd am Wendekreis im Yu Shan (3952 m). TANAKO und KANO (1934) und PANZER (1935) beschrieben glazigene Formen: u.a. Kare am Nanhuta Shan, Kritzungen, Rundhöcker und einen glazialen Talschluß am Hsueh Shan, eine Seitenmoräne am Yu Shan. Interpretationen von Luftbildern, luftbildgestützten Karten und topographischen Karten dienten der Auswahl dreier Untersuchungsgebiete, in denen die aktuelle hydrologische Situation den Erhalt glazialer Formen und Sedimente ermöglicht. Glazigene Ablagerungen und deren maximale Ausdehnung sind bisher nicht durch Feldarbeiten untersucht. Die geplanten Geländearbeiten dienen Erkundung und Kartierung von glazialen und glaziafluvialen Sedimenten, fossilen Böden sowie von gletschergeformten Gesteinsoberflächen. Die Feldbefunde und dabei gewonnene Proben sollen Aufschluß über die Ergiebigkeit der Untersuchungsgebiete im Hinblick auf Datierungsmöglichkeiten geben. Das Projekt ist ein Pilotprojekt für mögliche weitere, gezielte Arbeiten, die der Rekonstruktion der jungpleistozänen Schneegrenze und der Zeitstellung der Talgletscherbildung dienen. Der Beitrag bildet einen Mosaikstein in der Forschung über die Klimaentwicklung im monsunalen System Ostasiens.
2022 (aktuell) | 2015 | 2008 Berlin wird im Jahr 2100 das gleiche Klima haben wie die südfranzösische Stadt Toulouse – so lauten die Prognosen . Hinzukommen extreme Wetterbedingungen wie lange Hitze- und Trockenperioden sowie Starkregen. Woher wissen wir das? Weil der Senat von Berlin die Klimaentwicklung seit Jahren im Blick hat und durch Messungen und Modellierungen entsprechende Zukunftsszenarien erstellen lässt. Die Basis dafür schaffen langjährige Messungen von Klimaparametern. Durch sie erhält man sogenannte Kenntage – das sind Tage, an denen bei bestimmten Klimaparametern markante Werte unter- oder überschritten werden. Auf diese Weise lassen sich Sommertage, heiße Tage, Tropennächte oder auch Frosttage ausmachen. Die Bestimmung der Anzahl der Kenntage wurde für drei Zeiträume, nämlich den Referenzzeitraum 1971-2000 und die zukünftigen Perioden 2031-2060 und 2071-2100, durchgeführt. Die Ergebnisse der Berechnung der Kenntage zeigt die räumliche Ausprägung und die zeitliche Entwicklung der Häufigkeit von Hitzeereignissen. Wenn Sie mehr über die Klimaentwicklung in der Stadt erfahren wollen und wie es um die Prognosen dazu steht, dann finden Sie hier Daten, Erklärungstexte und Karten. Klimafolgenmonitoring Informationen zu Klimaprojektionen beim DWD
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 668 |
| Europa | 49 |
| Global | 2 |
| Kommune | 8 |
| Land | 162 |
| Weitere | 17 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 363 |
| Zivilgesellschaft | 15 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 606 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 125 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 40 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 138 |
| Offen | 639 |
| Unbekannt | 6 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 707 |
| Englisch | 176 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 7 |
| Bild | 17 |
| Datei | 5 |
| Dokument | 70 |
| Keine | 401 |
| Multimedia | 1 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 335 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 618 |
| Lebewesen und Lebensräume | 729 |
| Luft | 783 |
| Mensch und Umwelt | 783 |
| Wasser | 565 |
| Weitere | 760 |