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Moorbodenmonitoring für den Klimaschutz im Offenland - Erweiterung des Netzwerkes und Testphase für die Operationalisierung eines deutschlandweiten Monitorings

Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen, Teilprojekt D: Campus EVA - Empirische Analyse von Nachhaltigkeitseffekten

Naturbasierte Lösungen und ihre Governance-Strukturen für Klimaschutz und Klimawandelanpassung im Alpenraum

Der vorliegende Bericht analysiert das Potenzial naturbasierter Lösungen (NbL) im Alpenraum. NbL nutzen Ökosystemfunktionen, um gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und dabei gleichzeitig einen sozio-ökonomischen und ökologischen Mehrwert zu gewährleisten. Auf diese Weise integrieren sie die drei grundlegenden Dimensionen nachhaltiger Entwicklung - Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte. Sie werden daher als zentrale Elemente einer realistischen Transformation hin zu einem zukunftsfähigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem angesehen. Hieraus folgt die Überzeugung, dass das Konzept der NbL ein vielversprechender Ansatz ist, um den tiefgreifenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, denen der Alpenraum als Klimawandel- und Biodiversitäts-Hotspot angesichts der rasch voranschreitenden Klimakrise und Biodiversitätskrise gegenübersteht. Dieser Bericht basiert auf einer umfassenden Analyse von acht erfolgreich umgesetzten NbL Modellprojekten (hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Biodiversität und Klimawandelminderung oder -anpassung, ihrer sozioökonomischen Vorteile sowie ihrer Governance-Merkmale). Die Autor*innen befassten sich sowohl mit den Chancen, die NbL Projekte für alpenspezifische Herausforderungen bieten, als auch mit Umsetzungshindernissen, Erfolgsfaktoren und notwendige Rahmenbedingungen für die Förderung von NbL. Diese von praktischen Beispielen ausgehende Analyse mündete in Empfehlungen, die möglichst praxisorientierte Ansatzpunkte zur Förderung von NbL im Alpenraum liefern sollen. Sie beziehen sich auf strategische Überlegungen, politische und rechtliche Instrumente, wirtschaftliche Aspekte, praktische Instrumente sowie auf verschiedene Governance-Aspekte, einschließlich trans- und interdisziplinärer Ansätze, Kommunikationsmethoden, Bildungserfordernissen und Beteiligungsprozessen. Die Ergebnisse bestätigen die Hypothese, dass NbL großes Potenzial für eine zukunftsfähige Entwicklung des Alpenraums bieten und zeigen, dass erfolgreiche Projekte durch interdisziplinäre Ansätze, die umfassende Beteiligung von Interessensgruppen, klare Organisationsstrukturen und lösungsorientiertes Konfliktmanagement gekennzeichnet sind. Für die umfassende Etablierung von NbL im Alpenraum ist es jedoch notwendig, diese Aspekte weiterhin dezidiert zu fördern und das Konzept von NbL-Projekten weiter zu verbreiten. Dies erfordert ein koordiniertes Handeln über Sektoren, Verwaltungsebenen und Disziplinen hinweg. Damit verbunden ist die Schaffung geeigneter rechtlicher Rahmenbedingungen, zielgerichteter und teilweise innovativer Finanzierungsmechanismen und Governance-Mechanismen, welche die genannten Erfolgsfaktoren unterstützen. Insbesondere die Alpenkonvention als etablierte, international agierende Institution hat das Potenzial, einen übergeordneten unterstützenden Rahmen und wertvolle politische Unterstützung für die weitere Etablierung von NbL im Alpenraum zu bieten.

Klimaberichterstattung bei KMU, Teilprojekt 1: Unternehmensanalyse, Leitfadenentwicklung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit, Koordination

Klimaberichterstattung bei KMU

Klimaberichterstattung bei KMU, Teilprojekt 3: Sozialwissenschaftliche Methoden und Ökobilanzierung

Klimaberichterstattung bei KMU, Teilprojekt 2: Kosten-Nutzen- und Wirksamkeitsanalyse, Unternehmensfinanzierung

Ausbau und Weiterentwicklung bodenbezogener Indikatoren für die nationale und EU-weite Berichterstattung zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz

Für die Durchführung der Bodenuntersuchungen sind die jeweiligen datenerhebenden Stellen / Ressorts verantwortlich. Das führt dazu, dass die Erhebungen und Auswertungen auf Grund fehlender bundesweiter Ziele, Standards und einheitlich abgestimmter Methoden unterschiedlich umgesetzt werden. Die Daten sind demzufolge messnetzübergreifend häufig nicht direkt vergleichbar. Methodischer Ansatz: Bearbeitung der folgenden vier Arbeitspakete: 1. Analyse des Sachstands (vorliegende Indikatoren, Zuständigkeiten für die Arbeit mit den Indikatoren, verwendete Datengrundlagen, Datenbedarf (EU-weit und national)), 2. Konzeptionelle Ableitung weiterer Indikatoren auf Grundlage der Ergebnisse des im September 2021 zum Abschluss kommenden FuE-Vorhabens FKZ 3719 71 204 0 zum Klimafolgen-Bodenmonitoring-Verbund sowie einer Prüfung der zum Vorhabenbeginn vorliegenden Datenlage zum Bodenmonitoring, 3. Datenauswertungen und Modellierungen für folgende zwei ausgewählte Fragestellungen (Bodenbiologie, org. Substanz in Böden), 4. Formulierung von Standards und Anforderungen zur Harmonisierung der Bodendaten sowie zur Datenübermittlung.

Veranstaltung: Klimaforum 2005

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das Umweltfestival unter dem Motto Prima Klima fand 10 Jahre nach der 1. UN-Klimakonferenz in Berlin statt. Als Begleitung der Konferenz war die GRÜNE LIGA 1995 gemeinsam mit dem DNR Trägerin des KLIMAFORUMS 95. Unter diesem Dach wurden 200 dezentrale Begleitveranstaltungen von Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Kirchen und Schulen zum Klimagipfel der Vereinten Nationen durchgeführt. Beispiele waren die Klimafilmtage, Ausstellungen, Exkursionen und das erste Umweltfestival. 10 Jahre danach soll Bilanz gezogen werden. Ziel des Umweltfestival 2005 war es, die Notwendigkeit des Umdenkens bezüglich der globalen Energiegewinnung einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen und die TeilnehmerInnen zu umweltbewusstem Handeln aufzurufen. Das Umweltfestival sollte: - Lösungsansätze für VerbraucherInnen im Bereich Klimaschutz und Luftreinhaltung (z. B. Stromsparen im Haushalt, Fahrrad statt Auto, PV-Anlage fürs Eigenheim, nachhaltiger Tourismus) öffentlichkeitswirksam darzustellen - Der Vernetzung von bundesweiten NROs und Fachfirmen dienen - Initiierung von Ideen und Projekten befördern Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden- Beantragung von Genehmigungen und Absprachen mit Behörden - Akquise von Ausstellern und Werbung von Sponsoren - Erstellung von Pressemitteilungen - Erstellung von Plakaten und Postkarten zur Veranstaltungswerbung - Einladung von Politikern und Prominenten - Werbung von Medienpartnern - Organisation der Logistik (Mobil-Toiletten, Sanitäter, Absperrungen, Ordner,...) - Erstellung eines Lageplans für die Veranstaltungsmeile - Werbung von Künstlern für das Bühnenprogramm - Werbung von Aktionskünstlern für Aktionen auf der Veranstaltungsmeile - Erstellung eines Abschlussberichtes und des Pressespiegels. Fazit: Abschließend kann festgestellt werden, dass mit dem Umweltfestival die Themen Klimaschutz und Luftreinhaltung durch eine breite Berichterstattung in den Medien Umwelt- und Klimaschutz mehr Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Verständnis in einer breiteren Öffentlichkeitsarbeit gefunden haben. So konnte ein Beitrag geleistet werden, das Bewusstsein für die Inhalte des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung in der Bevölkerung weiter zu verbreiten und verständlicher zu machen.

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