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Entwicklung und Etablierung neuer Beteiligungsansätze für die Weiterentwicklung der Deutschen Klimaanpassungsstrategie (DAS) hin zu einer vorsorgenden Klimaanpassungsstrategie der Bundesregierung

Das Vorhaben soll die Erarbeitung der vorsorgenden deutschen Klimaanpassungsstrategie mit messbaren Zielen, die im Koalitionsvertrag der BReg als ein politischer Schwerpunkt gesetzt wurde, durch ein gestaffeltes Beteiligungsverfahren in drei Phasen begleiten und hierfür informelle und formelle Ansätze zur Einbeziehung von Stakeholdern und Bürger*innen entwickeln und erproben. Das Beteiligungsverfahren soll dazu beitragen einen gesellschaftlichen Konsens zur Notwendigkeit umfassender Klimavorsorge zu bilden, die die gemeinsame Verantwortung aller staatlichen Ebenen und eine Mitverantwortung von Stakeholdern und Bürger*innen (Eigenvorsorge) umfasst. Die Beteiligung von Stakeholdern, insbesondere der Länder, ausgewählter Kommunen und Verbände, zielt darauf ab, die von den Bundesressorts entworfenen Ziele, ausgewählte Instrumenten-Maßnahmen Kombinationen und Lösungsoptionen für etwaige Zielkonflikte zu diskutieren und abschließend den Entwurf der nationalen vorsorgenden Klimaanpassungsstrategie zu konsultieren. Die Beteiligung von Bürger*innen, gesondert auch von Jugendlichen, zielt darauf ab, die nationalen Zielvorstellungen vor dem Hintergrund der Lebenswirklichkeit vor Ort zu überprüfen und ggfs. für lokale Gegebenheiten zu konkretisieren. Für das Beteiligungsverfahren ist eine Kommunikationskampagne zu erarbeiten, die eine fortlaufende Öffentlichkeitsarbeit gewährleistet und o.g. Zielgruppen adressiert. Das Vorhaben soll flankierend unterstützen, die Beteiligung sowie die fachwissenschaftlich notwendige Entwicklung von Klimaanpassungszielen und für die Messung der Zielerreichung geeigneter Indikatoren zu verzahnen und somit die Weiterentwicklung des DAS Monitoringsystems vorzubereiten. Darüber hinaus ist eine Evaluation des erprobten Beteiligungsverfahrens notwendig, um Rückschlüsse ziehen zu können, ob und inwieweit die Beteiligung die Weiterentwicklung der DAS hin zu einer vorsorgenden Klimaanpassungsstrategie der Bundesregierung effektiv unterstützen konnte.

10 Jahre Bundespreis „Blauer Kompass“ – Wettbewerb sucht die besten Projekte zum Umgang mit Klimafolgen

Seit 10 Jahren zeichnet der Bundespreis „Blauer Kompass“ regelmäßig innovative Projekte zur Klimavorsorge und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Heute startet die neue Wettbewerbsrunde, die sich mit einer neuen Bewerbungskategorie erstmalig auch an Schulen richtet – neben Kommunen, privaten und kommunalen Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereinen, Verbänden und Stiftungen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro je Gewinnerprojekt dotiert. Ausgelobt wird der bundesweite Wettbewerb gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt. Bewerbungsschluss ist der 20. März 2026.

Bundesbehörden vertiefen Zusammenarbeit zur Klimaanpassung

<p> <p>Hitzeperioden gehören zu den zentralen Herausforderungen der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Um die Vorbereitung auf klimabezogene Belastungen weiter zu stärken, arbeiten fünf Bundesbehörden (u.a. das UBA) künftig noch enger in der Strategischen Behördenallianz Klimaanpassung in Bevölkerungsschutz und räumlicher Planung zusammen.</p> </p><p>Hitzeperioden gehören zu den zentralen Herausforderungen der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Um die Vorbereitung auf klimabezogene Belastungen weiter zu stärken, arbeiten fünf Bundesbehörden (u.a. das UBA) künftig noch enger in der Strategischen Behördenallianz Klimaanpassung in Bevölkerungsschutz und räumlicher Planung zusammen.</p><p> <p>Beteiligt sind das <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html">Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)</a>, das <a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/_node.html">Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)</a>, der <a href="https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html">Deutsche Wetterdienst (DWD)</a>, das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) und das <a href="https://www.thw.de/DE/Startseite/startseite_node.html">Technische Hilfswerk (THW)</a>.</p> <p>Die Allianz baut auf einer seit 2007 bestehenden Kooperation auf und soll die gesellschaftliche Vorsorge im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels, insbesondere Extremwetterereignisse, in Bevölkerungsschutz und räumlicher Planung verbessern. Sie bündelt ressortübergreifendes Fachwissen, schafft Synergien und entwickelt Empfehlungen, die Politik und Praxis direkt nutzen können – so zuletzt im Umgang mit <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> im Bevölkerungsschutz. Ergebnisse sollen auch öffentlich zugänglich gemacht werden, etwa in Form von Positionspapieren.</p> <p>Zum Auftakt trafen sich die beteiligten Behörden am 17. Dezember 2025 in Bonn zu einem gemeinsamen Workshop. Ziel war es, Schnittstellen zwischen Bevölkerungsschutz und räumlicher Planung im Hinblick auf ihre Beiträge zur Klimaanpassung für Hitzeperioden zu identifizieren und Arbeitsziele für den Zeitraum 2025–2027 zu definieren.</p> <p><strong>Tobias Fuchs, Vorstand für <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> und Umwelt im Deutschen Wetterdienst</strong>: „Wir beobachten bereits jetzt eine Zunahme von heißen Tagen und Hitzewellen in Deutschland und die Klimasimulationen für die Mitte und das Ende dieses Jahrhunderts gehen von einer weiteren Zunahme aus. Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/anpassung-an-den-klimawandel">Anpassung an den Klimawandel</a> ist essentiell, um die Folgen für die Gesellschaft möglichst gering zu halten und etwaige Chancen nutzbar zu machen. Der DWD stellt hierfür wichtige <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/wetter">Wetter</a>- und Klimadaten bereit.“</p> <p><strong>Dr. Peter Jakubowski, stellvertretender Leiter des BBSR</strong>: „Hitzeperioden belasten die Menschen besonders in dicht bebauten städtischen Räumen, weil Gebäude und versiegelte Flächen Wärme speichern. Unsere Bundesbehörden arbeiten gemeinsam an Lösungen, die die gebaute Umwelt an diese Bedingungen anpassen. Das Klimaanpassungsgesetz unterstreicht dabei die Bedeutung einer vorausschauenden und integrierten Planung.“</p> <p><strong>Dr. René Funk, Vize-Präsident des BBK</strong>: „Auf den Bevölkerungsschutz muss Verlass sein – angesichts der sicherheitspolitischen Lage heute mehr denn je. Deshalb ist es wichtig, dass sich das Bevölkerungsschutzsystem an den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> anpasst. Wir brauchen eine robuste Vorsorgeplanung, um die Durchhaltefähigkeit zu sichern und das Schutzniveau für die Bevölkerung in Deutschland aufrechterhalten zu können. Das alles geht nur im Team, daher ist die behördenübergreifende Zusammenarbeit bei diesem Thema so gut und wichtig.“</p> <p><strong>Florian Weber, THW-Abteilungsleiter Einsatz</strong>: „Gefahren durch den Klimawandel sind ein wichtiger Bestandteil der Katastrophenprävention in Zeiten weltweit zunehmender Wetterereignisse. Die Folgen spüren wir im THW unmittelbar, was vor allem eines bedeutet: immer häufigere und immer komplexere Einsatzlagen. Für Deutschland sind beispielsweise Großeinsätze wie beim Hochwasser zum Jahreswechsel 2023/2024 oder nach dem Starkregen Bernd 2021 zu nennen. Im THW passen wir deshalb Ausbildung, Ausstattung und die Einsatztaktik konsequent an. Dabei sind Übungen und die Vernetzung mit Partnern in der Gefahrenabwehr und im Bevölkerungsschutz weitere wichtige Faktoren, um die Einsatzbereitschaft jederzeit sicherzustellen. Außerdem sind wir dabei, unsere THW-Liegenschaften zu modernisieren und sie dann mit dem EU-Umweltschutzsiegel <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/emas">EMAS</a> zertifizieren zu lassen.“</p> <p><strong>Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des UBA</strong>: „Konsequenter <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> ist die wichtigste Maßnahme, um dem Klimawandel zu begegnen. Wir müssen aber auch Vorsorge für nicht mehr vermeidbare Folgen des Klimawandels treffen. Denn extreme Wetterereignisse mit gravierenden Folgen sind auch bei uns immer wahrscheinlicher. Darum gehört die Klimawandelanpassung in alle Lebensbereiche. Mit der strategischen Behördenallianz bündeln wir unser Wissen, damit wir in Deutschland besser vorbereitet sind.“</p> <p><strong>Fachliche Schwerpunkte der beteiligten Behörden:</strong></p> <ul> <li><strong>BBK:</strong> Krisenübungen zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/duerre">Dürre</a> und Hitze (LÜKEX26), Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und der zivilen Verteidigung unter klimabezogenen Belastungen, Analyse von Klimarisiken für kritische Infrastrukturen.</li> <li><strong>BBSR:</strong> Strategien für klimaresiliente Stadt- und Raumplanung, Forschung zu hitzeempfindlichen Quartieren, bauliche Anpassungsmaßnahmen, Förderung praxisnaher Lösungen in Städten und Regionen.</li> <li><strong>DWD</strong>: Amtliche Hitzewarnungen, Klimadaten, -vorhersagen und -projektionen, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bodenfeuchte">Bodenfeuchte</a>- und Trockenheitsmonitoring, Waldbrand- und Graslandfeuerindex, Stadtklima-Analysen und Beratung.</li> <li><strong>THW:</strong> Technische Hilfeleistungen bei Waldbränden, Trockenheit, Hochwasser, Sturmschäden und kritischen Infrastrukturstörungen (z. B. Damm- und Deichsicherung, Pumparbeiten, Notinstandsetzung), Rettung und Bergung von Personen, Räum- und Sicherungsarbeiten, Trinkwasserversorgung, Transport- und Logistikunterstützung, Einsatzführung und Fachberatung.</li> <li><strong>UBA:</strong> Analyse zentraler Klimarisiken, Empfehlungen zur Klimawandelanpassung inkl. Hitzeschutz und Stadtbegrünung, praxisorientierte Werkzeuge und Hilfestellungen wie Hitzeknigge, Klimalotse und Anpassungsscanner.</li> </ul> </p><p>Informationen für...</p>

Woche der Klimaanpassung informiert zu Lösungen zur Klimavorsorge

<p> <p>Vollgelaufene Keller, überhitzte Dachgeschoßwohnungen, Wassermangel – Welche Risiken bringt der Klimawandel mit sich? Was macht Ihre Stadt, um sich anzupassen? Und was können Sie selbst tun? Antworten geben die zahlreichen Veranstaltungen, die vom 8. bis 28. September 2025 bundesweit oder online im Rahmen der „Woche der Klimaanpassung“ stattfinden.</p> </p><p>Vollgelaufene Keller, überhitzte Dachgeschoßwohnungen, Wassermangel – Welche Risiken bringt der Klimawandel mit sich? Was macht Ihre Stadt, um sich anzupassen? Und was können Sie selbst tun? Antworten geben die zahlreichen Veranstaltungen, die vom 8. bis 28. September 2025 bundesweit oder online im Rahmen der „Woche der Klimaanpassung“ stattfinden.</p><p> <p>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> bringt einige Risiken mit sich, die wir schon heute spüren, etwa durch häufigere, längere und intensivere Extremwetter, wie Hitze, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/duerre">Dürre</a> oder <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a>. Doch es gibt viele Lösungen, um Gesundheit, Gebäude, Gärten oder Grünanlagen zu schützen beziehungsweise optimal auf die Folgen vorzubereiten. Hierüber informieren zahlreiche Veranstaltungen anlässlich der „Woche der Klimaanpassung“, die 2025 zum vierten Mal auf Initiative des Bundesumweltministeriums und des Zentrums KlimaAnpassung (ZKA) stattfindet.</p> <p>Einige Beispiele:</p> <ul> <li>Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert online, wie Mieter*innen ihren Balkon in eine grüne Oase verwandeln können und in welchen Fällen sie den Vermieter fragen müssen.</li> <li>Die Volkshochschule Emden erklärt, wie Sie Ihr Wohnhaus an den Klimawandel anpassen können.</li> <li>In Berlin können Sie vor Ort erfahren, wie der Stadtpark Steglitz im Rahmen des Konzepts „Schwammstadt“ bei Starkregen Straßen und Keller vor Überflutung schützen kann.</li> </ul> <p>Stöbern Sie im Programm und schauen Sie, welche Veranstaltungen für Sie interessant sind. Die eigentliche „Woche der Klimaanpassung“ findet vom 15. bis 19. September statt, Veranstaltungen gibt es vom 8. bis 28. September 2025.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Evaluation of the KlimAdapt project

After five years of operation, a comprehensive evaluation of the KlimAdapt project, consisting of the German Climate Preparedness Portal (KLiVO-Portal) and its accompanying network, was carried out in 2024. The aim was to examine the impact and use of the portal, particularly from a user perspective. The evaluation is divided into five main questions, which were answered through a secondary analysis of existing data and the evaluation of an online survey, a series of interviews and a market analysis. The factsheet presents the evaluation procedure as well as the key findings and recommendations for further development.

Evaluation des Vorhabens KlimAdapt

Nach fünf Jahren operativem Betrieb wurde im Jahr 2024 eine umfassende Evaluation des KlimAdapt-Vorhabens, bestehend aus dem Deutschen Klimavorsorgeportal (KLiVO-Portal) und seinem Begleitnetzwerk, durchgeführt. Ziel war es, die Wirkung und Nutzung des Portals insbesondere aus Nutzerperspektive zu untersuchen. Die Evaluation gliedert sich in fünf Hauptfragestellungen, die durch eine Sekundäranalyse vorhandener Daten und die Auswertung einer Onlineumfrage, einer Interviewreihe und einer Marktanalyse beantwortet wurden. Das Factsheet stellt das Vorgehen der Evaluation sowie die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen für die Weiterentwicklung vor.

"Das KLiVO Portal vorgestellt: Ihr zentraler Wegweiser zur Klimavorsorge in Deutschland" Termin: Freitag, 19. September 2025 von 09:15 bis 10:15 Uhr.

in der Woche der Klimaanpassung 2025

Evaluation of the KlimAdapt project

After five years of operation, a comprehensive evaluation of the KlimAdapt project, consisting of the German Climate Preparedness Portal (KLiVO-Portal) and its accompanying network, was carried out in 2024. The aim was to examine the impact and use of the portal, particularly from a user perspective. The evaluation is divided into five main questions, which were answered through a secondary analysis of existing data and the evaluation of an online survey, a series of interviews and a market analysis. The factsheet presents the evaluation procedure as well as the key findings and recommendations for further development. Veröffentlicht in Fact Sheet.

Evaluation des Vorhabens KlimAdapt

Nach fünf Jahren operativem Betrieb wurde im Jahr 2024 eine umfassende Evaluation des KlimAdapt-Vorhabens, bestehend aus dem Deutschen Klimavorsorgeportal (KLiVO-Portal) und seinem Begleitnetzwerk, durchgeführt. Ziel war es, die Wirkung und Nutzung des Portals insbesondere aus Nutzerperspektive zu untersuchen. Die Evaluation gliedert sich in fünf Hauptfragestellungen, die durch eine Sekundäranalyse vorhandener Daten und die Auswertung einer Onlineumfrage, einer Interviewreihe und einer Marktanalyse beantwortet wurden. Das Factsheet stellt das Vorgehen der Evaluation sowie die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen für die Weiterentwicklung vor. Veröffentlicht in Fact Sheet.

Analyse von Hitzeaktionsplänen und gesundheitlichen Anpassungsmaßnahmen an Hitzeextreme in Deutschland

Zum Umgang mit zunehmenden Hitzebelastungen veröffentlichte die Bund/Länder Ad-Hoc Ar beitsgruppe "Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels" 2017 Empfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Ca. fünf Jahre nach der Publikation wird in dem vorliegenden Bericht eine Bilanz zur Wirkung dieses Do kuments gezogen, u. a. mit Blick auf die Bekanntheit der Empfehlungen und angestoßenen Ent wicklungen. Dies wurde verbunden mit einer Bestandsaufnahme von Maßnahmen, die Instituti onen, Kommunen und Länder in Deutschland etablieren, um hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu verringern. Das Projektteam widmet sich dieser Aufgabe u. a. mit der Auswertung von Litera tur und Klimavorsorgediensten, einer Online-Befragung, Interviews und Fallstudien. Zu den so gewonnenen Einblicken gehören: 91% der befragten Personen aus Verwaltungen der Bundes länder kennen die Handlungsempfehlungen, bei Kommunen sind es 54%. Der Begriff des Hitze aktionsplans (HAP) wird von kommunalen Akteuren unterschiedlich interpretiert. Zu den Er folgsfaktoren für einen kommunalen HAP gehört u. a. eine Ämter-übergreifende Verteilung von zuständigen Akteuren in Kommunalverwaltungen. Blickt man auf Akteure außerhalb der Kom munalverwaltungen, zeigen sich u. a. erste Aktivitäten zum Gesundheitsschutz bei Hitze in der Gesundheitsversorgung. Aus den Befunden leitete das Projektteam diese Empfehlungen zur Un terstützung kommunaler Hitzeaktionspläne ab: 1) Gesundheitsschutz vor und bei Hitze im Rah men einer kommunaler Pflichtaufgaben gesetzlich verankern; 2) Aktivitäten der Bundesbehör den abstimmen und auf weitere Ressorts ausweiten; 3) Zusammenarbeit des Bundes mit den Ländern optimieren und ausbauen; 4) niedrigschwellige Anschubfinanzierung für kommunale Hitzeaktionspläne etablieren; 5) für hitzebedingte Gesundheitsrisiken sensibilisieren; 6) Hitze warnsystem weiterentwickeln; 7) Forschung zum Thema Hitze und Gesundheit fördern. Quelle: Forschungsbericht

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