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Katrin Eder: „Die neue Holzbau-Begegnungsstätte in Rheinböllen verbindet Naturerlebnis, Gemeinschaft und Kultur auf besondere und nachhaltige Weise miteinander“

Klimaschutzministerium fördert Holz-Neubau einer multifunktionalen Begegnungsstätte in Rheinböllen (Rhein-Hunsrück-Kreis) mit 152.000 Euro „Etwa 50 Prozent des weltweiten Rohstoffverbrauchs und rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen fallen im Bausektor an. In diesem Bereich müssen wir die Wende hin zu mehr Nachhaltigkeit und einer effizienteren Ressourcennutzung schaffen. Mit ihrer Entscheidung, die neue Begegnungsstätte als Holzbau zu verwirklichen, geht die Stadt Rheinböllen vorbildlich im Bereich des ressourcen- und CO2-sparenden Bauens voran. Hier entsteht ein Anlaufpunkt, der auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger und unserer Umwelt zugeschnitten ist“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder anlässlich einer Förderung für das Projekt in Höhe von 152.000 Euro. Die Förderung der insgesamt rund 842.000 Euro teuren, multifunktionalen Begegnungsstätte, erfolgt über das „Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz – nachwachsende und kreislaufeffiziente Rohstoffe stärken“. Sie soll als Anlaufpunkt für die gesamte Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen auf dem Waldgrundstück der ehemaligen Grillhütte „Auf der Eich“ entstehen. Hier standen bislang zwei Holzbauten aus den 1980er Jahren mit einem überdachten Grillplatz und einem kleinen Aufenthaltsraum für Regentage. Mit dem Neubau wird nun ein moderner, sozialer Treffpunkt für diverse Nutzungsmöglichkeiten geschaffen: Von den Natur- und Waldtagen des Forstverbandes Rheinböllen bis zu Schulausflügen mit Open Air-Unterricht und Kulturveranstaltungen wie Ausstellungen lokaler Künstler soll der Begegnungsort vielfältig verwendet werden. Bernadette Jourdant, Bürgermeisterin der Stadt Rheinböllen, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der freundlichen Unterstützung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität unseren Bürgerinnen und Bürgern einen naturnahen Begegnungsraum bieten können. Welcher Ort könnte sich besser dazu eigenen, als dieser idyllische Platz im Wald ‚Die Eich‘, um moderne Architektur und Natur miteinander in Einklang zu bringen!“ Das Ensemble, das die historische Bauform eines dreiseitigen Hofs aufgreift, besteht aus einem Hauptgebäude mit offenem Forum, integriertem Holzofen und einer Küche, einer überdachten Feuerstelle mit witterungsgeschütztem Sitzbereich sowie einem über einen Laubengang erschlossenen, abgesetzten Sanitärbereich. Die Gebäudeteile können getrennt voneinander, barrierefrei und witterungsunabhängig genutzt werden. Die Konstruktion erfolgt nach den Grundsätzen des einfachen Bauens: Wenige Bauteilschichten und Materialien werden zu einem einfachen, durchdachten Gebäude entwickelt. Die einzelnen Bauteile können stets zurückgebaut und wiederverwendet werden. Die Außenwände sollen als Vollholzwandsystem erstellt und mit Holz-Aluminiumfenstern versehen werden. Die Fassade wird aus lokalem, sägerauem und unbehandelten Lärchenholz und Absätzen kommerziell schwer verwertbarer Eiche entstehen. Dadurch wird der Gebäudekomplex optisch in den ihn umgebenden Baumbestand integriert. „Der geplante Bau schafft in Rheinböllen einen multifunktionalen Ort, der Naturerlebnis, Gemeinschaft und Kultur auf besondere und nachhaltige Weise miteinander verbindet. Über das Klimabündnis Bauen fördern wir Projekte wie dieses, die gesellschaftliches Engagement und ökologische Verantwortung vereinen“, sagte Katrin Eder. Hintergrund zu Projekten des „Klimabündnis Bauen“ Seit der Beschlussfassung durch den Ministerrat am 24. Mai 2022 über das Konzept „Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz – nachwachsende und kreislaufeffiziente Rohstoffe stärken“ wurden nachstehende Projekte über dieses Programm durch das Klimaschutzministerium finanziell unterstützt (Stand 18. November 2025): Forschungsprojekte zur Stärkung der Verwendung nachwachsender Rohstoffe Im Bereich der Forschung wurden insgesamt sieben Forschungsprojekte finanziell mit über zwei Millionen Euro unterstützt: „Erstellung eines Bauwerks mit einem neuartigen Tragsystem aus Eichenschwachholz“ (Hochschule Trier) „HIVE HOME“ (Hochschule Koblenz) „Kreislaufeffizientes Bauen mit Holz/Re-Use-Holzbauelemente“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) „Gewachsene Dorfstrukturen stärken – Aufwertung der Bausubstanz mit Methoden der seriellen Sanierung“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) „Reversibler Holzmodulbau in einer Bestandshalle“ – Landesgartenschau 2027 (Stadt Neustadt an der Weinstraße) „PV-Parkplatzüberdachung aus acetylierter Buche“ – Landesgartenschau 2027 (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) Bauen mit Lehm und Eichenholz (Fachwerk 2.0, „TiCO“) (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) Machbarkeitsstudien Eine Machbarkeitsstudie ist eine systematische Voruntersuchung, die prüft, ob ein Sanierungsvorhaben technisch, wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch realisierbar ist. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Bauherren, bevor detaillierte Planungen beginnen: „Machbarkeitsstudie über die energetische und serielle Sanierung der Skatehalle in Trier“ (Stadt Trier) „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung und evtl. Erweiterung der Kindertagesstätte in der Gemeinde Morscheid (Verbandsgemeinde Ruwer) „Leuchtturmprojekte“ des Holzbaus Ein weiterer Schwerpunkt vom Klimabündnis besteht in der Förderung von hoch innovativen und musterhaften Holzbauten, die Vorbildcharakter für den modernen Holzbau haben. Insgesamt wurden rund 2,4 Millionen Euro an Förderung an folgende Projekte ausgereicht: „Neubau von drei Feuerwehrhäusern als Systembaukasten mit regionalem Holz in den Gemeinden Börrstadt, Breunigweiler und Steinbach“ (Verbandsgemeinde Winnweiler) „Mörs:DORF - Neubau eines generationsübergreifenden Dorfzentrums in Holzbauweise als Begegnungs- und Lernort in der Gemeinde Mörsdorf“ (Verbandsgemeinde Kastellaun) „Bau einer Wetterschutzhütte“ als Ergebnis eines Studierendenwettbewerbs im Forstamt Westrich“ „Nachhaltige Sanierung der Dachlandschaft der Grundschule in der Gemeinde Essenheim” (Verbandsgemeinde Nieder-Olm) „Neubau multifunktionaler Forsthof in Annweiler mit Kastanienhybridträgern“ (Trifels Natur GmbH) „Neubau eines Gesundheitszentrums in Holz in Bad Kreuznach“ (Unternehmen Enk Verwaltung GmbH/Langenlonsheim) „Bau von innovativen Fahrzeughallen in Holz-Beton-Hybridbauweise für die Betriebsfahrzeuge der Stadtwerke und der Stadt Trier im Energie- und Technikpark“ (Stadtwerke Trier) „Neubau eines vierstöckigen energieeffizienten Verwaltungsgebäudes aus Holz in Ingelheim“ (Kreisverwaltung Mainz-Bingen) „Neubau einer Interimsschule für das Regino-Gymnasium Prüm in demontierbarer Holz-Modulbauweise“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) „Neubau eines Aussichtsturms auf dem Idarkopf bei Stipshausen“ (Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen) „Sanierung der Fassade und energetische Komplettsanierung der Grundschulturnhalle in der Gemeinde Körperich“ (Verbandsgemeinde Südeifel) „Neubau von zwei Feuerwehrgerätehäusern in modularer Holzbauweise als Prototyp in den Gemeinden Palzem und Lampaden“ (Verbandsgemeinde Saarburg-Kell) Öffentlichkeitsarbeit: Eine weitere wichtige Säule des Klimabündnisses ist die Vermittlung von Wissen an die verschiedenen Zielgruppen zur Steigerung des klimafreundlichen Bauens. Dafür wurde unter anderem eine eigene Homepage aufgebaut und verschiedene Veranstaltungen finanziell unterstützt: „Westerwälder Holztage 2025“ in Oberhonnefeld-Gierend Zweitägiges Fachsymposium zum Thema „Kommunales Bauen, Serielles Sanieren und kostengünstiges Bauen mit Holz“ in Saarburg und Konz Preisverleihung „Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024“ in Mainz „7. Trierer Waldforum – Auf dem Holzweg!? Mit Holznutzung und verstärktem Holzbau unterwegs zu mehr Klimaschutz und gesunden Wäldern“ in Trier Beteiligung am Forum Bois Construction 2025 und 2026 in Paris Außerdem setzt sich das Klimabündnis für die Umsetzung des eingeführten Umweltlabels „Holz von Hier®“ ein. Weitere Informationen zum Klimabündnis Bauen finden Sie unter https://klimabuendnis-bauen.rlp.de

Umsetzung eines wichtigen Vorhabens des Bundes im Kontext der Dekarbonisierung des deutschen Straßengüter-Fernverkehrs mit Hilfe der Errichtung von Wasserstofftankstellen für LKW

Im Zuge der Erreichung der Pariser Klimaziele bzw. des Green Deals sowie in Folge des völkerrechtswidrigen Überfalls Russlands auf die Ukraine kommt der Dekarbonisierung von Industrie und Verkehr eine besonders hohe Relevanz zu. In diesem Kontext sind die Herstellung, der Transport, die Speicherung und die Nutzung von Wasserstoff von zentraler Bedeutung. Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesverkehrs¬ministerium haben im Mai 2021 62 Wasserstoff-Großprojekte ausgewählt, die im Rahmen eines gemeinsamen europäischen Wasserstoffprojekts (sog. Important Project of Common European Interest, IPCEI) staatlich gefördert werden sollen. Die 8 Mrd. EURO staatlichen Fördermittel setzen sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammen. Rund 5,8 Mrd. EURO werden hierbei vom Bund an Förderung aufgebracht. Hinsichtlich der übrigen Fördermittel (rund 30 Prozent) verlangt der Bund verpflichtend, dass diese von den Ländern, in denen das jeweilige Projekt durchgeführt wird, zur Verfügung gestellt werden. Der Bund setzt damit eine wichtige Maßnahme der Nationalen Wasserstoffstrategie um. Die Förderung der deutschen Vorhaben erfolgt im Rahmen eines europäischen Projekts (IPCEI Wasserstoff) gemeinsam mit 22 europäischen Partnerländern. Die verschiedenen nationalen Projekte sollen so miteinander vernetzt werden, dass alle Länder voneinander profitieren und gemeinsam eine europäische Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden kann. Neben den IPCEI-Projekten der Daimler Truck AG in Wörth und der BASF SE in Ludwigshafen hatte der Bund auch die bundesweite Förderung des Aufbaus eines Netzes von Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge im Grundsatz ausgewählt, da der Aufbau eines solchen Netzes unabdingbar ist, wenn es gelingen soll, Wasserstoff-getriebene Nutzfahrzeuge wirtschaftlich und technologisch erfolgreich im europäischen Fernverkehrsnetz zu etablieren. Im Zuge der IPCEI-Wasserstoff-Ausschreibung des Bundes kamen drei Konsortien mit Projekten zum Zuge, deren Ziel der nationale Aufbau einer Tankstelleninfrastruktur (350 bar und 700 bar) für Wasserstoff-betriebene LKW in einem europäischen Netz in Rheinland-Pfalz ist. Der Bund wählte hier die Shell Deutschland GMBH (am Standort Koblenz), die Projekt H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG (am Standort Gensingen) sowie die TotalEnergies Marketing Deutschland GmbH (am Standort Waldlaubersheim) zur Förderung aus. Der vom Bund genannte 30-prozentige Kofinanzierungsanteil beträgt über alle drei Projekte hinweg ca. 6,3 Mio. EURO. Mit Blick auf die erforderlichen Landesmittel steht eine entsprechende Verpflichtungsermächtigungs-Deckung in anderen Titeln des Einzelplans des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau im Doppelhaushalt 2023/2024 zur Verfügung; die entsprechenden Mittel müssen für die kommenden Haushaltsverhandlungen angemeldet werden.

Park+Ride und Zugang zum SPNV – Bewertung am Beispiel Bahnhof Brühl (RE5)

Der Bahnhof Brühl ist Halt der Regionalexpresslinie RE5, einer bedeutenden Durchmesserlinie des Landes Nordrhein-Westfalen mit Verbindung über Köln und Bonn bis nach Koblenz (Rheinland-Pfalz). Gleichzeitig bestehen am Standort Brühl Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Bahnhofsnähe, die jedoch nicht als Park+Ride-Anlagen ausgewiesen sind und mit einer durchgehenden Gebührenstruktur (u. a. Tageshöchstsatz von bis zu 15 €) bewirtschaftet werden. Vor diesem Hintergrund ergeben sich folgende Fragen: Verkehrspolitische Zielsetzung Welche Bedeutung misst das Land Nordrhein-Westfalen der Verknüpfung von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr (z. B. Park+Ride) im Rahmen der Verkehrswende bei? Welche Rolle spielen dabei Bahnhöfe mit überregionaler Bedeutung, wie der Bahnhof Brühl (RE5)? Zugang zum SPNV Wie wird auf Landesebene bewertet, dass zusätzliche Zugangskosten (z. B. Parkgebühren) die Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs erschweren können? Gibt es landesseitige Zielsetzungen oder Empfehlungen zur Gestaltung solcher Zugangskosten? Rahmen und Instrumente Welche Instrumente stehen zur Verfügung, um Kommunen bei der Einrichtung oder Anpassung von Park+Ride-Angeboten zu unterstützen? Gibt es landesseitige Vorgaben, Empfehlungen oder Leitlinien zur Integration von Parkraumbewirtschaftung in die Nutzung des SPNV? Modelle zur Verknüpfung Werden auf Landesebene Modelle geprüft oder gefördert, bei denen Parkraumnutzung mit der tatsächlichen Nutzung des öffentlichen Verkehrs verknüpft wird (z. B. Ticketnachweis, digitale Systeme oder tarifliche Lösungen)? Falls ja: welche Ansätze werden verfolgt? Bewertung im konkreten Kontext Wie wird bewertet, dass an einem Bahnhof mit der verkehrlichen Bedeutung des RE5-Halts Brühl derzeit keine erkennbare Differenzierung zwischen touristischer Nutzung und Nutzung als Zugangspunkt zum SPNV erfolgt? Ich bitte um Übermittlung der Informationen in elektronischer Form.

Erste Wasserstofftankstelle in Rheinland-Pfalz schließt zum 1. April 2024

Schließung einer Wasserstofftankstelle in Koblenz zum 1. April 2024, Auswirkungen auf die „Mobilitätswende“ und die Logistikbranche, Ausbau des Netzes an Wasserstofftankstellen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr

The role of the Port of Hamburg for biodiversity: 2018-2021 survey data for habitat types, angiosperms and selected terrestrial arthropod groups, under inclusion of previous habitat type survey data

The BMDV network of experts commissioned a comprehensive terrestrial biodiversity assessment of the Hamburg harbor area, enlisting local experts to conduct the surveys. This research focused on evaluating the harbor's ecological significance for both indigenous and non-native species. Surveys were conducted between 2018 and 2021. The study employed standardized methodologies for floristic mapping and habitat classification, ensuring consistency with established protocols of the Free and Hanseatic City of Hamburg and the Federal Waterways Administration (BfG). For this study, habitat type data from previous survey (1983, 2005) could be mobilised, digitised and included in analysis. Floristic mapping adhered to the city state's survey methods and metadata standards, which allowed comparisons with available data from 1975 onwards. Methodological details pertaining to the collection of zoological data are available in the accompanying publication and followed established standards for each taxonomic group (Coleoptera, Aculeata, Formicidae, Araneae, Opiliones, Culicidae). Im Rahmen des BMDV-Expertennetzwerks wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde die Bedeutung des Hamburger Hafengebiets für die terrestrische biologische Vielfalt und nicht-einheimische Lebewesen untersucht. Der Datensatz der floristischen Kartierung entspricht in Erhebungsmethode und Metadaten der floristischen Kartierung der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Daten zu Biotopen und Vegetation entsprechen dem Hamburger Biotoptypenkatalog und liegen zusätzlich gemäß dem bundesweit angewandten Biotoptypenkatalog der Bundeswasserstraßenverwaltung vor. Im Projekt wurden zudem historische Daten zu Flora und Biotoptypen mobilisiert, digitalisiert und ausgwertet. Die Methoden zur Erhebung der zoologischen Datensätze sind der zugehörigen Publikation (Erpenbach A., Flues S., und Sundermeier, A. (2024): Biodiversität im Hamburger Hafen – Untersuchungen zur Rolle des Hamburger Hafens für die Biologische Vielfalt. Schlussbericht des Projekts Rolle des Hamburger Hafens für die Biodiversität des Schwerpunktthemas Biodiversität und Lebensraumvernetzung (SPT-201) im Themenfeld 2 des BMDV-Expertennetzwerks. Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz.) zu entnehmen.

Pegel im Rheingebiet: Koblenz, Rhein

Bereits im April 1785 vermeldete das Allgemeine Churtrierische Intelligenzblatt die Auftstellung eines Hydrometers bzw. Wassermessers am Rheinkran in Koblenz und veröffentlichte die Wasserstände bis zum 31.12.1793. Dieser erste Pegel verschwand jedoch in den nachfolgenden napoleonischen Kriegswirren. Die systematische Beobachtung der Wasserstände nach den Regeln der preußischen "Pegel-Instruction" begann in Koblenz 1817 mit dem Setzen eines vorläufigen Lattenpegels aus Eichenholz am Rheinkran. Am 8.1.1819 wurde der vorläufige Pegel durch einen teils gusseisernen, teils durch in Stein gehauene Marken ersetzt. Die gusseiserne Pegellatte befindet sich noch heute am Rheinkran, der mittlerweile Pegelhaus genannt wird. Ab 1.1.1872 erfolgte die Pegelbeobachtung in Meter (davor in rheinischen Fuß) auf zuvor erneuerten Pegellatten. Im Jahre 1887 wurde eine selbstanzeigende Pegeluhr errichtet, in deren Innerem ein Schreibpegel integriert war. Bei einem Luftangriff am 6.11.1944 wurde die Pegeluhr beschädigt, jedoch 1945 instandgesetzt. Für den beschädigten Schreibpegel wurde 1950 eine elektrische Fernmeldeanlage eingebaut (1958 modifiziert). Seit 1973 gibt es eine telefonische Messwertansage. Bei Hochwasser der Mosel wird der Pegel Koblenz durch Rückstau beeinflusst. Die Hauptbeobachtung des Pegels erfolgte von 1819 bis 1945 in den Mittagsstunden, zusätzliche Ablesungen für die Schifffahrt wurden um 6 Uhr und 18 Uhr ausgeführt. Ab November 1945 erfolgten die regelmäßigen Lattenpegelablesungen um 5 Uhr, 13 Uhr und 21 Uhr. Informationen zum Pegel Koblenz und zum Hochwasser des Rheins werden auch auf einer Informationstafel des Koblenzer Gewässer-Lehrpfads Rhein-Mosel direkt am Rheinufer in der Nähe des Pegels dargestellt.

§ 10.01 Hochwassermarken

§ 10.01 Hochwassermarken Die Hochwassermarken werden durch folgende Wasserstände bestimmt: Pegelbezeichnung Marke I / m Marke II / m Marke III / m Pegel Metz (Pont des Morts) 3,20 4,20 4,20 Unterpegel Wehr Uckange 1,90 3,30 3,30 Koenigsmacker 7,80 Perl 5,00 Stadtbredimus-Palzem 3,70 4,50 5,30 Grevenmacher-Wellen 5,20 Trier 5,20 5,80 6,95 Detzem 7,05 Wintrich 6,75 Zeltingen 6,95 Enkirch 7,80 St. Aldegund 7,75 Fankel 7,80 Pegel Cochem 4,50 5,00 etwa 6,00 Unterpegel Müden 7,30 Lehmen 7,15 Rheinpegel Koblenz 6,50 Die Hochwassermarken I und II gelten für folgende Strecken: Metz (Pont des Morts) für die Haltung Argancy, Wehr Uckange für die Haltung Uckange, Stadtbredimus-Palzem vom Unterwasser Diedenhofen/Thionville bis Oberwasser Grevenmacher-Wellen, Trier vom Unterwasser Grevenmacher-Wellen bis Oberwasser Zeltingen, Cochem vom Unterwasser Zeltingen bis Oberwasser Koblenz. Die Hochwassermarken III gelten für die Stauhaltungen, an deren oberen Enden sie angebracht sind. Der Rheinpegel Koblenz ist bestimmend für das Unterwasser der Schleusen Koblenz bis zur Moselmündung. Für die Strecke zwischen Mosel- km 3,55 (Hafen Rauental und Liegestelle am rechten Ufer) und dem Unterwasser der Schleusen Koblenz wird die Hochwassermarke III durch den Wasserstand von 9,15 m am Unterpegel Lehmen bestimmt. Stand: 01. Januar 2026

Pegel Koblenz UP (Messstellen-Nr: 2690090000)

Die Pegelmessstelle Koblenz UP (ID: 643) befindet sich am Gewässer Mosel im Flusseinzugsgebiet Mosel. Die Messstelle dient zur Messung des Wasserstands.

Gewässerkarte

Gewässerkarte mit Sachdaten des Gewässerverzeichnisses im Sinne des BWG einschließlich der amtlichen Gewässernummern von Berlin, nach Vorgabe eines bundeseinheitlichen Systems von der Bundesanstalt für Gewässerkunde Koblenz.

Südlicher Anschluß Güls an die B 416

Bebauungsplan Südlicher Anschluß Güls an die B 416 der Stadt Koblenz

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