In diesem Projekt wurde ein hochgenaues Temperaturerfassungssystem zur Durchfuehrung von Langzeitmessungen an den Erdkollektoren einer Luft/Wasser-Waermepumpe entworfen und aufgebaut. Zur Zeit werden die vorgesehenen Langzeitmessungen durchgefuehrt.
Es wurde ein numerisches und quasistationaeres Modell zur Beschreibung der Energiebilanz und des Temperaturverhaltens eines Wohnhauses im meteorologischen Umfeld entwickelt. In der Anwendung wird dieses Modell zur Berechnung des Einflusses von architektonischen und konstruktionsbedingten Massnahmen (Orientierung, Fensterverteilung, Isolation, Abschattung usw.) verwendet. Ergaenzt um Komponenten zur Nutzung der Solarenergie, z.B. Solarkollektoren, Energiedaecher usw. gestattet es, in numerischen Experimenten deren Wirksamkeit zu analysieren.
Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Gebäudecharakteristik: Massivbau - Vorderhaus grundsanierter Altbau (1992-1993) mit Spitzdach, vollunterkellert, 3 Etagen. Nutzfläche (davon eine Etage ausgebautes Dachgeschoss); - Anbau Neubau (1992-1993) mit Flachdach, 2 Etagen (Hoch- und Tiefparterre). Gesamte Nutzungsfläche 282,15 m2. Anlagentechnik: Solare Warmwasseranlage mit Heizungsunterstützung ausgelegt auf 20 m2 Kollektorenfläche aufgebracht auf den Dacherker des Spitzdaches auf dem Vorderhauses (Aufdach, Neigung 300, Dachausrichtung Süd). Solarschichtspeicher/Pufferspeicher Photovoltaikanlage zur Solarenergieerzeugung mit einer Anlagenleistung von 4770 Wp, PV Module werden in 'Montagewannen' auf das Flachdach des Anbaus aufgeständert; SMA-Wechselrichter 'Sunny-Boy 2000 mit AC-Leistung 2000 W für netzgekoppelte PV-Anlagen (Wirkungsgrad 93 Prozent).Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Visualisierung der Erträge der Anlagen mittels Schautafeln der Fa. Skytron im Eingangsbereich unseres stark frequentierten 'Hauses der Diakonie' - Durchführung 'Tag der offenen Tür' zur Vorstellung der Anlagen in der Öffentlichkeit unter Einbindung der regionalen Presse und unseres o.g. Kooperationspartners (Anschauungstafeln und Informationsmaterialien zu Solartechnik und alternativer Energien, Fachauskünfte zur Thematik, Führungen zur Erläuterung der Anlagen) - Anbringung eines Hinweisschildes bezüglich der Förderung durch die Dtsch. Bundesstiftung Umwelt an der Vorderfront unseres Gebäudes - Vorstellung der Anlagen anlässlich des Diakonie- und Gemeindefestes am 18. August 2002 - Bericht an die Öffentlichkeit bezüglich der erzielten Erträge der Anlage im Jahresbericht unseres Diakonischen Werkes (Adressaten sind hier die Kirchengemeinde des Kirchenkreises Zerbst, unsere Kooperationspartner, die Kommunalpolitik) und in der regionalen Presse - Hinweis auf die geförderten Solaranlagen in Informationsbroschüren und Veröffentlichungen unseres Wohlfahrtsverbandes - Anbieten zunächst zweier Fachvorträge zur Verbreitung von Gedanken zu alternativen Energie-Erzeugungen und umweltschonender/energiesparender Lebensweisen. Fazit: Die Visualisierungstafeln zur Ertragsdarstellung werden von mehr als 100 Personen, die täglich unser Haus frequentierten, z. T. sehr interessiert wahrgenommen, was entsprechende Rückfragen verdeutlichen. - Mit heutigem Stand (14.05.2003) können wir folgende Energieerträge verzeichnen: Photovoltaikanlage: 4.258 KWh - Solarthermische Anlage: 4.868 KWh.
Im Gewerbe- und Technologiepark Solaris in Chemnitz soll ein solar unterstuetztes Nahwaermeversorgungssystem gebaut und betrieben werden. Zwei Kollektorfelder mit zusammen 2000m2 Flachkollektoren liefern pro Jahr etwa 800 MWh Nutzwaerme. Sie heizen im Sommer einen 9000 m3 grossen waermegedaemmten Kies-/Wasserspeicher auf. Im Winter wird die Waerme ausgespeichert und zur Beheizung von Buerogebaeuden sowie zur Brauchwassererwaermung verwendet. Der Waermebedarf wird bis zu 56 Prozent solar gedeckt. Jaehrlich werden 77m3 Gas eingespart und die Emission von 160 t CO2 vermieden. Ein nicht waermegedaemmter Speicher wurde am ITW der Universitaet Stuttgart fast 10 Jahre erfolgreich betrieben. Im beantragten Vorhaben soll das solare Nahwaermesystem geplant, dimensioniert und waehrend mehrerer Jahre messtechnisch erfasst werden. Ziel ist die Demonstration saisonaler Waermespeicherung solarer Waerme in einem waermegedaemmtem Kies-/Wasser-Speicher im praktischen Betrieb.
Das Ziel des oekologischen Wohnungsbauprojektes in Duderstadt war es, neben der Realisierung bereits bekannter Bauweisen der energetischen Optimierung auch die Kombination neuartiger Techniken im Geschosswohnungsbau einzusetzen und dies im Rahmen der Landesgartenschau 1994 in Duderstadt einer breiten Oeffentlichkeit zu praesentieren. Der Erfolg aller angewandten Techniken wurde durch wissenschaftliche Begleitung und ein 3-jaehriges Messprogramm der wichtigsten Verbrauchsdaten und Kenndaten des Nutzerverhaltens ueberprueft. Das angestrebte Ziel war eine deutliche und nachhaltige CO2-Reduzierung im Energieverbrauch bei der Nutzung von Mietwohnungen. Durch die lange und intensive Messphase konnten wichtige Erkenntnisse ueber die Wirksamkeit der verschiedenen eingesetzten Techniken im Mietwohnungsbau gewonnen und daraus Loesungen fuer zukuenftige Verbesserungen abgeleitet werden. Die tatsaechlich erzielten Waermeverbrauchwerte liegen etwas ueber den nach der WSVO errechneten Vorgaben. Hier zeigt sich bei genauer Ursachenforschung, dass das Heiz- und Lueftungsverhalten der Mieter einen gravierenden Einfluss auf das Gesamtergebnis hat. Die eingesetzten technischen Geraete muessen bedienerfreundlicher und in ihrer Wirkungsweise fuer den Nutzer akzeptabler werden. Die Niedrigenergiehaus-Techniken erfordern eine intensive Planung und genaue Abstimmung aller geplanten Komponenten.
Ziel der Arbeit war die mathematische Charakterisierung und experimentelle Ueberpruefung des Betriebsverhaltens eines komplexen, vorwiegend regenerativen Systems zur Gebaeudebeheizung. Als Komponenten kommen fuer die Energieaufnahme Absorber, Kollektor und Direktgewinn, fuer die Energieumwandlung Waermepumpe und Gaskessel, fuer die Energiespeicherung Kalt- und Warmspeicher sowie die Gebaeudemasse und fuer die Energieverteilung und -abgabe Rohrleitungen und Heizflaechen in Frage. Es umfasst ferner die Verknuepfung dieses Systems mit einem Modell fuer den witterungs- und verbraucherabhaengigen Energiebedarf von Gebaeuden. Das Modell wurde verifiziert und erlaubt die Wahl der oekonomisch oder oekologisch guenstigsten Schaltungsvariante sowie - aufbauend auf Stundenrechnungen - die Beurteilung der Jahresenergiegewinne ueber die verschiedenen Pfade.
Schwingungsmessungen zur Beurteilung des Geraeuschverhaltens von Elektro-Kleinstmotoren mit Kollektor. Es hat sich gezeigt, dass das Auftreten von hoeheren Harmonischen durch den Lamellensprung bedingt ist. Diese Aussage wird durch die Frequenzanalyse sowohl des Speisestroms als auch der mechanischen Schwingungen am Gehaeuse belegt.
| Organisation | Count |
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| Bund | 19 |
| Kommune | 1 |
| Wissenschaft | 4 |
| Zivilgesellschaft | 12 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 19 |
| License | Count |
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| Offen | 19 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 19 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 19 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 8 |
| Lebewesen und Lebensräume | 7 |
| Luft | 2 |
| Mensch und Umwelt | 19 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 19 |