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UBA-CO₂-Rechner: Jetzt auch für Haushalte einfach nutzbar

<p> <p>Der UBA-CO₂-Rechner hilft, einfach, aber wissenschaftlich fundiert die eigene CO₂-Bilanz zu ermitteln. Bei der jährlichen Datenaktualisierung wurden weitere Verbesserungen umgesetzt, etwa bei der Erfassung von Strombezügen und der Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten des Luftverkehrs. Zudem wurde ein CO₂-Haushaltsrechner eingeführt und der Veranstaltungsrechner mit Speicherfunktion versehen.</p> </p><p>Der UBA-CO₂-Rechner hilft, einfach, aber wissenschaftlich fundiert die eigene CO₂-Bilanz zu ermitteln. Bei der jährlichen Datenaktualisierung wurden weitere Verbesserungen umgesetzt, etwa bei der Erfassung von Strombezügen und der Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten des Luftverkehrs. Zudem wurde ein CO₂-Haushaltsrechner eingeführt und der Veranstaltungsrechner mit Speicherfunktion versehen.</p><p> Jahresupdate des UBA-CO2-Rechners <p>Ob beim Heizen oder beim Autofahren: Auf Basis von erneuerbaren Energien kommt Energie immer mehr elektrisch „ins Haus“. Das stellt auch die Ermittlung des persönlichen CO2-Fußabdrucks vor neue Herausforderungen. Neue Großverbraucher wie Wärmepumpe und E-Auto mit eigenen Stromverträgen einerseits, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher andererseits müssen detaillierter erfasst und auseinandergehalten werden. Neben dem jährlichen Datenupdate wurde im UBA-CO2-Rechner deshalb die Erfassung von Strombezug und Stromerzeugung überarbeitet und an die erste Stelle der Erfassung gesetzt.&nbsp;</p> <p>Eine weitere Neuerung fällt weniger auf. Bei der Berechnung der Klimawirkung von Flugreisen werden die sogenannten Nicht-CO2-Effekte, die zum Beispiel aus Kondensstreifen und Stickoxidemissionen entstehen, nicht mehr pauschal, sondern in Abhängigkeit von Flugrouten ermittelt. Jede Flugroute wird individuell berechnet. So verursachen zum&nbsp;Beispiel Flüge in polaren Regionen höhere Nicht-CO2 Effekte durch Stickstoffoxide (NOx) und Wasserdampf. Diese genauere Berechnung wurde durch Forschungsarbeiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Umweltbundesamts möglich. Mehr Informationen zur Klimawirkung des Flugverkehrs finden sich in der UBA-Broschüre „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirkung-des-luftverkehrs">Klimawirkung des Luftverkehrs</a>“.</p> <p>Fortschritte in der Klimapolitik machen sich auch in der persönlichen CO2-Bilanz bemerkbar. So sind die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen erstmalig unter 10 Tonnen CO2-Äquivalente pro Person und Jahr gesunken. Dabei werden im UBA-CO2-Rechner nicht nur die in Deutschland entstehenden Treibhausgasemissionen, sondern auch die Emissionen von importierten Gütern berücksichtigt. Auf persönlicher Ebene kann dieser Wert mit wenigen sogenannten Big Points wie Wohnraumdämmung, Sparduschkopf, pflanzenbetonter Ernährung oder E-Auto weiter halbiert werden (siehe Abbildung). Dies lässt sich auch einfach mit dem UBA-CO2-Rechner mit eigenen Werten nachrechnen.</p> CO2-Haushaltsrechner und Veranstaltungsrechner als erweitertes Angebot <p>Vielfach wurde ein „CO2-Haushaltsrechner“ von Nutzer*innen gewünscht, jetzt ist er da. Mit diesem neuen Angebot können auch Paare, Familien oder Wohngemeinschaften einfach eine gemeinsame CO2-Bilanz für alle Bewohner*innen erstellen. Verbräuche, die wie beim Strom oder beim Heizen von allen verursacht werden, müssen nur noch einmal eingegeben werden. Gleichzeitig sind aber weiterhin personenscharfe Angaben für den Konsum z.B. bei Flugreisen oder der Autonutzung möglich.&nbsp;</p> <p>Grundlegend überarbeitet wurde der CO2-Rechner für Veranstaltungen. Die neue Speicherfunktion ist vor allem hilfreich für die Bilanzierung von Veranstaltungen, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden sollen. Die Bearbeitungstiefe lässt sich jetzt besser steuern. So kann der Energieverbrauch des genutzten Gebäudes entweder über eine einfache Verbrauchsschätzung über die Veranstaltungsfläche oder über die genaue Eingabe einzelner Verbrauchswerte erfasst werden. Auch bei der Besuchermobilität gibt es verschieden umfangreiche Erfassungsmöglichkeiten von „ganz einfach“ bis „ganz genau“. Auch digitale Veranstaltungen können mit dem Rechner bilanziert werden.</p> Über den UBA-CO2-Rechner <p>Mit dem UBA-CO2-Rechner kann jede und jeder den persönlichen CO2-Fußabdruck mit unterschiedlicher Detailtiefe und transparenten Ergebnisdarstellungen bestimmen. Das Onlinetool wird von Bürgerinnen*Bürgern, von Medien, im Rahmen von wissenschaftlichen Studien und Bildungsveranstaltungen, aber auch zur Bestimmung von Zahlungen zur freiwilligen Kompensation intensiv genutzt. Im Factsheet „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/einsatzmoeglichkeiten-des-uba-co2-rechners-in">Einsatzmöglichkeiten des UBA-CO2-Rechners in Kommunen</a>“ finden sich hierzu nützliche Hinweise und Praxisbeispiele. Den Rechner gibt es seit 2008. Das gesteigerte öffentliche Interesse am <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> hat die Zugriffszahlen seit 2018 vervielfacht.</p> <p>Datengrundlage für den UBA-CO2-Rechner sind unter anderem die jeweils aktuellen Daten der <a href="https://ag-energiebilanzen.de/">AG Energiebilanzen</a> zum Energieverbrauch in Deutschland, Daten aus dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsdaten#tremod">Emissionsberechnungsmodell TREMOD</a> für Verkehrsemissionen sowie Daten der umweltökonomischen und volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ein direkter Vergleich mit den Werten aus der nationalen Treibhausgasberichterstattung ist nicht möglich, da der UBA-CO2-Rechner auch den Import von Waren sowie den internationalen Flugverkehr berücksichtigt. Eine Ausführliche Darstellung der Berechnungs- und Datengrundlagen findet sich in den „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/der-uba-co2-rechner-fuer-privatpersonen-0">Hintergrundinformationen zur Version 5.0</a>“.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Klimaforschungsplan KLIFOPLAN, Europäischer Emissionshandel - Test des MRV-Compliance Cycles für Nicht-CO2-Effekte des Luftverkehrs und Unsicherheitsbetrachtungen

Um die Nicht-CO2-Effekte des Luftverkehrs in Europa in Zukunft verursachergerecht regulieren zu können, werden sie ab dem Jahr 2025 in den EU-ETS einbezogen, zunächst über ein ausschließliches MRV-System, in welchem die LfzB notwendige Daten erfassen, die Klimawirkung als CO2-Äquivalente nach dem aktuellen Forschungsstand berechnen und an die jeweiligen Behörden berichten müssen. Zum Ende des Jahres 2027 soll durch die Europäische Kommission dann ein Vorschlag vorgelegt werden, wie die Nicht-CO2-Effekte vollständig, d.h. auch mit einer Abgabeverpflichtung, in den EU-ETS einbezogen werden können. Während der MRV-Phase können zunächst die technischen und administrativen Schritte getestet und ggf. noch angepasst werden. Der Zeitrahmen und die Wirksamkeit der anschließenden vollständigen Einbindung der Nicht-CO2-Effekte wird auch von der dann vorhandenen Kenntnis des Einflusses von Unsicherheiten bei der Berechnung der CO2-Äquivalente abhängen. Ziel des Projektes ist zunächst ein Test des Compliance-Cycles in kleinem Maßstab. Dabei sollen deutlich vor dem Ende des ersten vollständigen Berichtsjahres (2025) wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, die mit anderen Beteiligten geteilt werden können. Weiteres Ziel ist es, Unsicherheiten in der Berechnung von Nicht-CO2-Effekten besser zu verstehen und Vorschläge zu ihrer Verringerung zu erarbeiten. Damit soll eine möglichst genaue, transparente und wissenschaftlich anerkannte Berichterstattung von CO2-Äquivalenten ermöglicht werden, um damit einen hohen Grad der Einbindung der berechneten Klimawirkung in die Abgabepflicht im EU-ETS und ggf. in anderen Klimaschutzinstrumenten zu erreichen. Darüber hinaus soll eine Risikoanalyse für Maßnahmen, die darauf abzielen, die Klimawirkung von Flügen zu verringern, durchgeführt werden, um zu erreichen, dass diese Maßnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich einen positiven Effekt hervorrufen.

Horizont Europa, Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2021-2027), Flying ATM for Environment Climate

Flying alternative trajectories for the benefit of ClimateF4ECLIM's primary aim is to advance aCCFs by integrating weather forecasts and climate science to address uncertainties tied to CO2, contrails, ozone, methane, and water vapor climate effects. This involves evolving aCCFs to version 2.0, broadening their geographical scope (currently limited to the North Atlantic), considering diverse weather and seasonal patterns, and incorporating various climate metrics. These advancements will feed into a climate service for the aviation community. Additionally, F4ECLIM will explore aviation's potential to reduce its climate impact through the development of robust flight planning algorithms. These algorithms will identify eco-efficient aircraft trajectories, assessing the associated climate impact reduction and costs. Backtesting procedures will be employed to scrutinize trajectories and climate models, providing insights into model specifications. The project will culminate in recommendations and the introduction of key performance indicators (KPIs) to guide stakeholders in implementing eco-efficient trajectories, reducing uncertainties, and advancing understanding of the non-CO2 impact of aviation for a greener future.

BfS bei der Bevölkerungsschutz-Messe Interschutz 2026

BfS bei der Bevölkerungsschutz-Messe Interschutz 2026 Anfang 01.06.2026 09:00 Uhr Ende 06.06.2026 18:00 Uhr Ein Spezialfahrzeug zum Messen von Radioaktivität , ein Notfallschutz-Chatbot und Wissen zum Strahlenschutz : Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) präsentiert auf der Interschutz eine Auswahl seiner Arbeit im Bevölkerungsschutz. Die Interschutz ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“ kommen dafür Anfang Juni Fachleute aus aller Welt in Hannover zusammen. Für Besucherinnen und Besucher gibt es vom 01.06. bis zum 06.06.2026 täglich von 9 bis 18 Uhr am Messestand des BfS ein Programm mit Fachvorträgen, Live-Demonstrationen und Beispielen für digitale Informationsweitergabe an unterschiedliche Zielgruppen. Quelle: Deutsche Messe, Fotograf: Rainer Jensen Radioaktivität im Einsatz? Schutz ist möglich! Für Mitarbeitende von Feuerwehr, Rettungsdiensten, der Polizei oder Hilfsorganisationen stellen Einsätze mit möglicher Radioaktivität eine besondere Herausforderung dar: Sie helfen anderen und können zugleich selbst betroffen sein von der unsichtbaren Gefahr. Umso wichtiger ist eine korrekte Einschätzung der Lage. Für Einsatzkräfte hält das BfS am Messestand ein breites Info-Angebot bereit: Mit unserem Messbus, Messgeräten und Sonden informieren wir zur Messung von Radioaktivität und Erfassung der Ortsdosisleistung ( ODL ), die an einem Ort wirkende Strahlung in Mikrosievert pro Stunde ( µSv/h ). Eine Nebelkammer macht Radioaktivität sichtbar. In dieser verdampft Alkohol. Durch die Kondensstreifen wird die Strahlung ( Radioaktivität ) veranschaulicht. Wir erklären die Messung der im Einsatz aufgenommenen persönlichen Strahlendosis : Wie ergänzen Personendosimeter und Dosiswarngerät die Schutzausrüstung? Im radiologischen Notfall sind schnelle, klare und verständliche Information entscheidend. Chatten Sie mit unserem Chatbot Klara für den radiologischen Notfallschutz. Mit der interaktiven Virtual-Reality-Anwendung machen wir komplexe Inhalte anschaulich und erfahrbar – etwa zum radiologischen Notfallschutz. Testen Sie die VR-Anwendung vor Ort. Am Stand stehen auch Fachleute des Qualifizierungsverbunds Strahlenschutz Rede und Antwort. Der Verbund hat das Ziel, die Strahlenschutz -Kompetenz in Deutschland zu stärken. Vorträge von BfS -Fachleuten Daneben beteiligt sich das BfS an dem umfangreichen Angebot an Fachgesprächen und -konferenzen mit Vorträgen im Interschutz Forum und an seinem eigenen Stand. Weitere Termine, etwa am Stand des BfS , werden an dieser Stelle bekanntgegeben. Vorträge des BfS auf der Interschutz 2026 Tag & Uhrzeit Vortrag Ort Montag, 01.06.2026, 11.20 bis 11.35 Uhr Im Einsatz unter Strahlung : Herausforderungen für Einsatzkräfte in radiologischen Lagen Dr. Florian Gering ( BfS ), Abteilungsleiter Radiologischer Notfallschutz Interschutz Forum in Halle 17, Stand D70 Darüber hinaus stehen Ihnen unsere Strahlenschutz -Fachleute in Halle 17 am Stand A67 für Fragen und Antworten zur Verfügung. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Adresse Deutsche Messe Hannover Halle 17, Stand A67 Messegelände 30521 Hannover Stand: 05.05.2026

Flugreisen möglichst vermeiden und Alternativen nutzen

<p> Wie Sie Flugreisen vermeiden können <ul> <li>Nutzen Sie Alternativen zu Flugreisen: Andere Verkehrsmittel, nähere Urlaubsziele oder Videokonferenzen an Stelle von Dienstreisen.</li> <li>Kompensieren Sie Ihre Flugreisen mittels Spenden an hochwertige Klimaschutzprojekte freiwillig, um die hohen Klimabelastungen durch Flugreisen auszugleichen.</li> </ul> Gewusst wie <p>Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück verursacht zum Beispiel pro Person eine ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a>⁠ von rund 2,8 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit einem Pkw können Sie mehr als 13.000 km und damit mehr als die durchschnittliche Jahresleistung eines Pkw in Deutschland fahren, bis Sie die Treibhausgaswirkung einer solchen Flugreise erreichen (bei einem Verbrauch von 7 l/100 km, siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>).</p> <strong>Galerie: Flugverzicht - Ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel1_0.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel2.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel3.jpg"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption <p><strong>Alternativen nutzen: </strong>Weit entfernte Reiseziele lassen sich nur in Ausnahmefällen ohne Flugzeug erreichen. Innerhalb Deutschlands oder auch Europas gibt es aber häufig umweltfreundlichere Alternativen mit Bahn oder Bus (z.B. Schnellverbindungen oder Nachtzüge). Im Beruf können Sie mit Videokonferenzen in der Regel mehr Flugreisen überflüssig machen, als gemeinhin vermutet wird. Häufig sind bisherige Routinen oder fehlende technische Vertrautheit die Ursachen dafür, dass weiterhin das Flugzeug benutzt wird. Nicht zuletzt können auch die Reisewünsche selbst hinterfragt werden. Auch in Europa gibt es mehr spannende Sehenswürdigkeiten und Reiseziele, als wir in unserem Leben jemals entdecken können.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt <p><strong>Freiwillige </strong><strong>Kompensation:</strong>&nbsp;Es gibt verschiedene Anbieter für sogenannte CO2-Kompensationsdienstleistungen. Dabei zahlt der Reisende einen zusätzlichen Betrag zum Flugticket und unterstützt damit konkrete Klimaschutzprojekte in Form eines Klimabeitrags. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, dass die ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a>⁠ realistisch berechnet und die Klimaschutzprojekte von hoher Qualität sind. Orientierung bietet der "Gold Standard" (siehe Abbildung). Es spricht natürlich nichts dagegen, Klimaschutzprojekte auch ohne Flugreisen finanziell zu unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Umwelttipp <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Kompensation von Treibhausgasemissionen</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/gs_logo_stacked_b775_uba-web.jpg"> </a> <strong> The Gold Standard </strong> Quelle: The Gold Standard Foundation <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Beachten Sie auch unsere Umwelttipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/44459">Urlaubsreisen</a> und zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus &amp; Bahn fahren</a>.</li> <li>Fliegen Sie "Economy": Das ist nicht nur billiger, sondern verursacht auch weniger Treibhausgase als "Business" oder "1. Klasse".</li> <li>Setzen Sie sich für klimafreundliche Dienstreiseregelungen z.B. auf ihrer Arbeitsstelle oder bei Schulfahrten ein.</li> </ul> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> Hintergrund <p>Die Klimawirksamkeit von Flugreisen beruht nicht nur auf dem Ausstoß von CO2. Auch andere bei der Verbrennung von Kerosin entstehenden Substanzen wie Stickoxide, ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/aerosole">Aerosole</a>⁠ und Wasserdampf tragen zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei. Diese Stoffe wirken sich in typischen Reiseflughöhen von etwa 10 Kilometern stärker aus als am Boden und vergrößern den ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhauseffekt">Treibhauseffekt</a>⁠ entsprechend:</p> <ul> <li>In Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und der Eissättigung führt der Ausstoß von Wasserdampf zur Bildung von Kondensstreifen und Zirruswolken.</li> <li>Stickoxide bauen unter der Sonneneinstrahlung Ozon auf, das in Reiseflughöhe als starkes ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a>⁠ wirkt.</li> <li>Diese verschiedenen Effekte summieren sich derart, dass die Treibhauswirkung des Fliegens im Durchschnitt etwa zwei- bis fünfmal höher ist als die alleinige Wirkung des ausgestoßenen CO2 (siehe Abbildung).</li> </ul> <p>Der Luftverkehr belastet jedoch nicht nur das globale ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>⁠, er hat auch lokale Auswirkungen. So leiden fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung unter Fluglärm. Dauernder Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt. Bei Kindern im Umkreis von Flughäfen wurden Konzentrations- und Lernschwierigkeiten festgestellt. Auch verschlechtert sich die lokale Luftqualität durch den Ausstoß von z.B. Stickoxiden. Weitere Umweltbelastungen ergeben sich durch den Flächenverbrauch beim Bau und Betrieb von Flughäfen.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsstandards/luftverkehr">Luftverkehr</a></li> <li>UBA (2023): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirkung-des-luftverkehrs">Klimawirkung des Luftverkehrs</a>. Wissenschaftlicher Kenntnisstand, Entwicklungen und Maßnahmen (Broschüre).</li> </ul> <strong>Galerie: Treibhausgasemissionen von Flugreisen</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild1.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild2.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/klimawirkung-fluege_2022-04-13_web.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/vtv_2024_pv_abb_png.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/vtv_2024_pv_tab_png.png"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p> Wie Sie Flugreisen vermeiden können <ul> <li>Nutzen Sie Alternativen zu Flugreisen: Andere Verkehrsmittel, nähere Urlaubsziele oder Videokonferenzen an Stelle von Dienstreisen.</li> <li>Kompensieren Sie Ihre Flugreisen mittels Spenden an hochwertige Klimaschutzprojekte freiwillig, um die hohen Klimabelastungen durch Flugreisen auszugleichen.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück verursacht zum Beispiel pro Person eine ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a>⁠ von rund 2,8 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit einem Pkw können Sie mehr als 13.000 km und damit mehr als die durchschnittliche Jahresleistung eines Pkw in Deutschland fahren, bis Sie die Treibhausgaswirkung einer solchen Flugreise erreichen (bei einem Verbrauch von 7 l/100 km, siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>).</p> <strong>Galerie: Flugverzicht - Ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel1_0.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel2.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel3.jpg"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p> <p><strong>Alternativen nutzen: </strong>Weit entfernte Reiseziele lassen sich nur in Ausnahmefällen ohne Flugzeug erreichen. Innerhalb Deutschlands oder auch Europas gibt es aber häufig umweltfreundlichere Alternativen mit Bahn oder Bus (z.B. Schnellverbindungen oder Nachtzüge). Im Beruf können Sie mit Videokonferenzen in der Regel mehr Flugreisen überflüssig machen, als gemeinhin vermutet wird. Häufig sind bisherige Routinen oder fehlende technische Vertrautheit die Ursachen dafür, dass weiterhin das Flugzeug benutzt wird. Nicht zuletzt können auch die Reisewünsche selbst hinterfragt werden. Auch in Europa gibt es mehr spannende Sehenswürdigkeiten und Reiseziele, als wir in unserem Leben jemals entdecken können.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p> <p><strong>Freiwillige </strong><strong>Kompensation:</strong>&nbsp;Es gibt verschiedene Anbieter für sogenannte CO2-Kompensationsdienstleistungen. Dabei zahlt der Reisende einen zusätzlichen Betrag zum Flugticket und unterstützt damit konkrete Klimaschutzprojekte in Form eines Klimabeitrags. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, dass die ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a>⁠ realistisch berechnet und die Klimaschutzprojekte von hoher Qualität sind. Orientierung bietet der "Gold Standard" (siehe Abbildung). Es spricht natürlich nichts dagegen, Klimaschutzprojekte auch ohne Flugreisen finanziell zu unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Umwelttipp <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Kompensation von Treibhausgasemissionen</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/gs_logo_stacked_b775_uba-web.jpg"> </a> <strong> The Gold Standard </strong> Quelle: The Gold Standard Foundation </p><p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Beachten Sie auch unsere Umwelttipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/44459">Urlaubsreisen</a> und zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus &amp; Bahn fahren</a>.</li> <li>Fliegen Sie "Economy": Das ist nicht nur billiger, sondern verursacht auch weniger Treibhausgase als "Business" oder "1. Klasse".</li> <li>Setzen Sie sich für klimafreundliche Dienstreiseregelungen z.B. auf ihrer Arbeitsstelle oder bei Schulfahrten ein.</li> </ul> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> </p><p> Hintergrund <p>Die Klimawirksamkeit von Flugreisen beruht nicht nur auf dem Ausstoß von CO2. Auch andere bei der Verbrennung von Kerosin entstehenden Substanzen wie Stickoxide, ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/aerosole">Aerosole</a>⁠ und Wasserdampf tragen zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei. Diese Stoffe wirken sich in typischen Reiseflughöhen von etwa 10 Kilometern stärker aus als am Boden und vergrößern den ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhauseffekt">Treibhauseffekt</a>⁠ entsprechend:</p> <ul> <li>In Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und der Eissättigung führt der Ausstoß von Wasserdampf zur Bildung von Kondensstreifen und Zirruswolken.</li> <li>Stickoxide bauen unter der Sonneneinstrahlung Ozon auf, das in Reiseflughöhe als starkes ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a>⁠ wirkt.</li> <li>Diese verschiedenen Effekte summieren sich derart, dass die Treibhauswirkung des Fliegens im Durchschnitt etwa zwei- bis fünfmal höher ist als die alleinige Wirkung des ausgestoßenen CO2 (siehe Abbildung).</li> </ul> <p>Der Luftverkehr belastet jedoch nicht nur das globale ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>⁠, er hat auch lokale Auswirkungen. So leiden fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung unter Fluglärm. Dauernder Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt. Bei Kindern im Umkreis von Flughäfen wurden Konzentrations- und Lernschwierigkeiten festgestellt. Auch verschlechtert sich die lokale Luftqualität durch den Ausstoß von z.B. Stickoxiden. Weitere Umweltbelastungen ergeben sich durch den Flächenverbrauch beim Bau und Betrieb von Flughäfen.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsstandards/luftverkehr">Luftverkehr</a></li> <li>UBA (2023): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirkung-des-luftverkehrs">Klimawirkung des Luftverkehrs</a>. Wissenschaftlicher Kenntnisstand, Entwicklungen und Maßnahmen (Broschüre).</li> </ul> <strong>Galerie: Treibhausgasemissionen von Flugreisen</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild1.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild2.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/klimawirkung-fluege_2022-04-13_web.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/vtv_2024_pv_abb_png.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/vtv_2024_pv_tab_png.png"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p>Informationen für...</p>

Contrails in the Climate System: from Observation to Impact Modeling

Contrails in the Climate System: from Observation to Impact Modeling, CONTRAILS - Kondensstreifen im Klimasystem: KI für Parametrisierung, Datenassimilation und Vorhersage

Testing of a verification scheme for integrating non-CO₂ aviation effects into EU ETS

In addition to CO 2 , aviation affects the climate through other emissions and atmospheric processes, such as the formation of ozone and contrail cirrus. These non-CO 2 effects account for about 2/3 of aviation's total climate impact but can vary widely from flight to flight. In order to target mitigation measures, it is therefore essential to calculate the climate impact at the level of individual flights. This project took the perspective of an authority and tested the necessary tasks and available data in order to assess the data reported by an airline. This work has laid the basis for the integration of a Monitoring, Reporting and Verification framework into the European Emissions Trading System. Veröffentlicht in Climate Change | 26/2024.

Testing of a monitoring and reporting scheme for integrating non-CO₂ aviation effects into EU ETS

In addition to CO 2 , aviation affects the climate through other emissions and atmospheric processes, such as the formation of ozone and contrail cirrus. These non-CO 2 effects account for about 2/3 of aviation's total climate impact but can vary widely from flight to flight. In order to target mitigation measures, it is therefore essential to calculate the climate impact at the level of individual flights. This project took the perspective of an airline and tested the necessary steps to monitor and process the data and determine the resulting climate impact based on about 400 flights. This work has laid the basis for the integration of a Monitoring, Reporting and Verification framework into the European Emissions Trading System. Veröffentlicht in Climate Change | 25/2024.

DLR Review of an EASA Report requested by the European Commission

In addition to CO₂, aviation affects the climate through other emissions and atmospheric processes, such as the formation of ozone and contrail cirrus. Although these non-CO₂ effects account for about 2/3 of aviation's total climate impact, they have not been regulated in the past. According to Article 30(4) of the EU ETS Directive, ‘the Commission shall present (before January 2020) an updated analysis of the non-CO₂ effects of aviation, accompanied, where appropriate, by a proposal on how best to address these effects.’ In light of this, the EU Commission commissioned a study to EASA. In this project, the corresponding EASA report to the European Commission was critically reviewed. Veröffentlicht in Climate Change | 29/2024.

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