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Gentechnisch veränderte Lebensmittel - Der Zusammenhang zwischen Information, Akzeptanz und Vermittlungsprozess zum Thema 'Gentechnik in Lebensmitteln'

In dem Forschungsprojekt werden von MultiplikatorInnen aus den Bildungsstätten: Berufsschulen, Landwirtschaftskammern, kirchliche Bildungseinrichtungen und Verbraucherzentralen, Einstellung, Bedeutungszuschreibung, Problembewusstsein, Kenntnisstand, Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie spezifische institutionelle Rahmenbedingungen erhoben und beschrieben. In einer Modellanalyse werden der Zusammenhang zwischen personenspezifischen, situationsspezifischen und sozial-interaktiven Variablen mit dem Vermittlungshandeln ermittelt und dargestellt.

Aktionsprogramm: Modellvorhaben der Raumordnung (MORO), Regionale Energiekonzepte als strategisches Instrument der Landes- und Regionalplanung

Die notwendigen Anpassungsmaßnahmen der Energieversorgung im Rahmen des Energiepaktes erfordern den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Senkung des Energieverbrauchs. Im Rahmen regionaler Energiekonzepte können der Energieverbrauch, aber auch Einspar- und Erzeugungspotenziale ermittelt sowie energiepolitische Strategien für die Region entwickelt werden. Der Landes- und Regionalplanung kommt dabei aufgrund der Flächenrelevanz einiger erneuerbarer Energien, aber auch als regionaler Koordinator eine besondere Rolle zu. Regionale Energiekonzepte gelten als wichtiges Planungsinstrument, das neben den Ausbaupotenzialen für erneuerbare Energien auch Empfehlungen für die Energieeinsparung sowie die Steigerung der Energieeffizienz beinhaltet. Dabei nimmt die Regionalplanung eine zentrale Rolle ein, da sie nicht nur für die Ausweisung und räumliche Konkretisierung benötigter Flächen zuständig ist, sondern auch als Mittler zwischen den Interessen der Kommunen und den übergeordneten Zielen des Bundes und der Länder im Gegenstromprinzip wirkt. Zielsetzung und Gegenstand des Modellvorhabens: Gegenstand des Modellvorhabens sind die Anwendung und Umsetzung bereits vorliegender regionaler Energiekonzepte. Dabei sollen unterschiedliche erneuerbare Energieoptionen, Energieeffizienz, Netz- und Speicherinfrastrukturen sowie formelle und informelle Verfahren zur Umsetzung der Energiewende auf regionaler Ebene im Vordergrund stehen. Die Regionalplanung dient in diesem Zusammenhang als Schnittstelle zwischen Landes- und Bundesvorgaben sowie kommunalen Interessen, die die zunehmend dynamischen Entwicklungen des Einsatzes erneuerbarer Energien und Effizienzmaßnahmen auf der kommunalen und regionalen Ebene ebenso in den Blick nimmt, wie Ausbauziele und energietechnische Fragestellungen. In fünf Modellregionen sollen bis Ende 2014 Lösungsansätze zur Umsetzung, Weiterentwicklung oder Überprüfung vorliegender Energiekonzepte untersucht werden. Dabei werden auch die Möglichkeiten der Integration in die Regionalplanung berücksichtigt. Das Instrument des regionalen Energiekonzepts und dessen Bausteine sollen auf dieser Grundlage für alle Beteiligten weiterentwickelt und etabliert werden. Neben übertragbaren Ergebnissen für andere Regionen stehen ebenfalls Handlungsempfehlungen für die Bundes- und Landespolitik im Vordergrund des Vorhabens. Durchgeführt wird das Modellvorhaben unter wissenschaftlicher Begleitung des Fachgebietes Ver- und Entsorgungssysteme (VES) der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr. Tietz in Zusammenarbeit mit BPW baumgart+partner, Stadt- und Regionalplanung als MORO-Geschäftsstelle sowie MUT Energiesysteme, Gesellschafter der Klima- und Energieeffizienzagentur (KEEA). (Text gekürzt)

Einrichtung einer Arbeitsstelle 'Mediation in Umweltkonflikten'

Wissenschaftliche Begleitung des Regionalen Dialogforums am Flughafen Frankfurt

Konfliktlösungsstrategien und nachhaltige Landnutzung im Weißenstädter Becken (Fichtelgebirge)

Mediation zum Frankfurter Flughafen - wissenschaftliche Begleitung (u.a. Liberalisierung des Luftverkehrs, Flughafensysteme und Verkehrsverlagerung; Ökologische Regulierungsmaßnahmen)

Mediation auf dem Pruefstand: Auswertung und Optimierung des Mediationsverfahrens bei Loesung von Umweltkonflikten

Wissenschaftliche Dokumentation des Mediationsverfahrens Flughafen Frankfurt/ Main

Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der beiden Konferenzen 'European Resources Forum 2012' (ERF 2012) und 'Nationales Ressourcenforum 2012' (NRF 2012)

Ressourcenkonferenzen vom 12.-13. bzw. 14. November 2012 in Berlin Schon jetzt übersteigt die Nutzung von natürlichen Ressourcen die Regenerationsfähigkeit der Erde deutlich. Deshalb wird ein schonender und gleichzeitig effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen zu einer Schlüsselkompetenz zukunftsfähiger Gesellschaften. Eine Steigerung der Ressourceneffizienz kann die Umweltbelastungen begrenzen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken, neue Arbeitsplätze schaffen und nachhaltig Beschäftigung sichern. Vor dem Hintergrund der im September letzten Jahres von der EU-Kommission vorgestellten Rodamap 'A resource-efficient Europe' und dem vom Bundeskabinett im Februar 2012 verabschiedeten deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) veranstaltet das Umweltbundesamt (UBA) in Berlin erstmals vom 12.-13. November 2012 das Europäische Ressourcen-Forum (ERF) und am 14. November 2012 das Nationale Ressourcen-Forum (NRF). Ziel der beiden Konferenzen mit jeweils europäischer bzw. nationaler Perspektive ist es, Entscheidungsträger sowie Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, den Natur- und Sozialwissenschaften, der Zivilgesellschaft und den Medien in den Themenfeldern Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung zusammenzuführen, Akteursallianzen zu initiieren und (Quer-)Vernetzung zu betreiben. Die beiden Konferenzen, zu denen hochkarätige Referentinnen und Referenten sowie bis zu 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer täglich erwartet werden, sollen zukünftig in Deutschland als nationales bzw. europäisches Ressourcenevent etabliert werden. Themenschwerpunkte des Europäischen Ressourcen-Forums 12.-13.11.2012 (Konferenzsprache: Englisch): - EU-Roadmap und 'Rio +20': Nationale Politiken für Ressourceneffizienz - Perspektiven einer grünen, ressourceneffizienten Wirtschaft - Der Finanzsektor als Motor für mehr Ressourceneffizienz - Zugangsgerechtigkeit und Vermeidung von Ressourcenkonflikten - Nachhaltige Landnutzung - Beyond Growth: Herausforderung für die Gesellschaft - Ressourceneffizienz- Bewusstseinsbildung und Kommunikation Themenschwerpunkte des Nationalen Ressourcen-Forums (Konferenzsprache: Deutsch), das direkt im Anschluss an das ERF am 14.11.2012 stattfindet: - Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) - Vorreiter aus der Wirtschaft und innovative Ideen aus der Wissenschaft unterstützen - Ressourcenschonung als Kompetenzfeld - Eine neue Bildungslandschaft - Qualitatives Wachstum versus quantitatives Wachstum

Untersuchungen zur Optimierung der Anlage von Blühstreifen zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft unter besonderer Beachtung des Wiesenbrüterschutzes in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt setzt bei der Förderung der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Anlage mehrjähriger Blühstreifen/-flächen mit zertifizierten, regionalen Wildpflanzenherkünften. Vor allem in strukturarmen Agrarlandschaften erfüllen mehrjährige Blühstreifen vielfältige Funktionen als Trittsteine bzw. Verbindungskorridore im Biotopverbund und dienen als Nahrungs-, Fortpflanzungs-, Rückzugs- und Überwinterungshabitate für zahlreiche Tiergruppen, wie z. B. Vögel , Tagfalter und Wildbienen, Amphibien, Kleinsäuger, Laufkäfer und Spinnen, Insekten und Mollusken. Sie erhöhen den Erholungswert der Kulturlandschaft und bereichern das Landschaftsbild. Neben kulturellen Ökosystemdienstleistungen fördern sie wichtige Regulierungs- und Bereitstellungsleistungen wie biologische Schädlingsbekämpfung, Bestäubung und Bodenfruchtbarkeit. Trotz dieser positiven Erfahrungen mit Wildpflanzen-Blühstreifen wird bislang die AUKM 'Mehrjährige Blühstreifen' nur zögerlich von den Landwirten angenommen. Die schlechte Akzeptanz ist u. a. auf eine nicht unerhebliche Skepsis in Bezug auf den Erfolg der Blühstreifenmischungen unter Praxisbedingungen zurückzuführen, zudem wurden Befürchtungen vor einer Verunkrautung der Bestände und nachfolgenden Sanktionen durch die Kontrollbehörden geäußert. Die für eine erfolgreiche Etablierung bestehenden Pflegeerfordernisse können jedoch mit dem Wiesenbrüterschutz (Schutz bodenbrütender Vogelarten) kollidieren. Eine mögliche Beeinträchtigung von Wiesenbrütern wird unter Ornithologen widersprüchlich diskutiert. Hinsichtlich der Auswirkungen von Blühstreifen auf Wiesenbrüter und die Optimierung der Pflege unter den Gesichtspunkten des Vogelschutzes besteht daher dringender Untersuchungsbedarf. Zudem werden Zweifel an der ökologischen Wirksamkeit von derartigen Maßnahmen in der Agrarlandschaft formuliert, da es bislang nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirkung von Wildpflanzen-Blühstreifen auf Arten höherer trophischer Ebenen und zur Vernetzungswirkung dieser Blühstreifen gibt. Ökologen stellen den geringen Flächenanteil der Blühstreifen in Frage. Im Rahmen des Projektes werden die im neuen Förderprogramm (EPLR 2014-2020) durch die Landwirte angelegten mehrjährigen Blühstreifen in Sachsen-Anhalt wissenschaftlich evaluiert, um die beschriebenen Wissensdefizite zu beseitigen. Insbesondere werden die Effekte auf die biologische Vielfalt in Agrarlandschaften systematisch untersucht. Des Weiteren werden durch systematische Befragungen Akzeptanzanalysen bei Landwirten durchgeführt, um Umsetzungshindernisse identifizieren und Lösungsansätze zur Steigerung der Motivation zur Teilnahme an dem angeboten Programm zur Anlage von mehrjährigen Wildpflanzen-Blühstreifen zu entwickeln. Aufbauend auf den Projektergebnissen sollen zukünftige Maßnahmen zur Erhöhung der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften optimiert werden.

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