Die Klimakrise verändert zunehmend die räumliche und zeitliche Verfügbarkeit von Grundwasser, der wichtigsten globalen Süßwasserressource. Das quantitative Verständnis der Interaktion von Grundwasser und Klima, vor allem auf nationaler und kontinentaler Skala, ist wichtig für ein optimal angepasstes Grundwassermanagement. Bisher ist das Wissen über die großskalige Sensitivität der Grundwasserressourcen auf den Klimawandel jedoch sehr limitiert. Das Ziel des hier vorgestellten Projektes ist die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels und der damit einhergehenden Umweltveränderungen auf den quantitativen Zustand von Grundwasserressourcen auf national-kontinentaler Skala. Etablierte prozessbasierte Modelle (PBMs) zur hydro(geo)logischen Modellierung auf großer Skala (meist „Global Hydrological Models“ - GHMs) sind starke Vereinfachungen der Realität und unterliegen daher deutlichen Limitationen und Unsicherheiten. Im Gegensatz zu anderen PBMs, weisen GHMs daher begrenzte physikalische Konsistenz und Interpretierbarkeit auf und ihre Anwendung kann zu irreführenden Schlussfolgerungen über die Verfügbarkeit von Grundwasser vor dem Hintergrund des Klimawandels führen. Vor allem die Übertragbarkeit auf datenarme Regionen ist nur eingeschränkt möglich. In den letzten Jahren haben sich Deep Learning (DL) Modelle als präziser und leicht übertragbarer alternativer Ansatz in der Modellierung von Wasserressourcen etabliert. Für die Modellierung von Oberflächengewässern wurde zudem gezeigt, dass DL auch spezialisierte PBMs übertreffen kann. Das vorgeschlagene Projekt möchte sich die gewonnenen Erkenntnisse zunutze machen und ein DL-Modell zur Untersuchung der Sensitivität von Grundwasser auf den Klimawandel auf kontinentaler Skala aufbauen. Hierfür wird ein „big data“ Ansatz gewählt, der Daten von >2200 Einzugsgebieten in Nordamerika nutzt (Erweiterung denkbar). Ein solches Modell kann lernen, Wissen über verschiedene Regionen zu transferieren, gewinnt somit stark an Generalisierungsfähigkeit (z.B. auf datenarme Regionen) und schlussendlich an Vertrauenswürdigkeit. Weiterhin soll das Problem von fehlenden, interpretierbaren und physikalisch konsistenten Modellen im nationalen Maßstab angegangen werden, indem physikalisches Wissen und Prozesse in die DL-Modelle eingebaut werden. Durch diese Ansätze soll ein plausibles, interpretierbares und vor allem vertrauenswürdiges Modell entstehen, welches sich zur Untersuchung von Klimawandelszenarien eignet. Die genannten Aspekte sind hierbei besonders kritisch, da für Zeiträume in der Zukunft keine Validierung möglich ist. Das entwickelte Modell dient anschließend der Beantwortung der übergeordneten Fragestellung, und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Grundwasserressourcen werden anhand der Daten von Klimamodellen auf Basis von RCP bzw. SSP Szenarien untersucht. Weiterhin werden spezialisierte Untersuchungen (Szenarien) zum Einfluss einzelner Einflussfaktoren (z.B. Landnutzung) durchgeführt.
In der Mongolei herrscht ein extrem kontinentales Klima, das durch eine große zeitliche und räumliche Variabilität gekennzeichnet ist. Diese Variabilität ergibt sich daraus, dass die Mongolei im Rand bzw. Überschneidungsbereich verschiedener Zirkulationssysteme liegt. Mit dem spärlichen meteorologischen Stationsnetz und Messreihen von maximal 40-60 Jahren kann die raum-zeitliche Klimavariabilität kaum erfasst werden. Ausgehend von dendrochronologischen Untersuchungen im Nordwesten der Mongolei sollen im Verbreitungsgebiet der Lärchenwälder in der Gebirgswaldsteppe der Mongolei mit einem weitgespannten Netzwerk von Probenstandorten an der oberen und unteren Waldgrenze in sechs Teilgebieten die regionalen Disparitäten des Klimaeinflusses erfasst und charakterisiert werden. Dafür sollen Chronologien der Jahrringbreite, maximalen Spätholzdichte, Isotopenverhältnisse und der Häufigkeit von Extremwerten berücksichtigt werden. Lange Chronologien der Jahrringbreite, der maximalen Spätholzdichte und der Isotopenverhältnisse dienen der Ermittlung der zeitlichen Variabilität der allgemeinen Wachstumsbedingungen und der Rekonstruktion der Sommertemperaturen und Niederschlagsverhältnisse. Diese Chronologien sollen auch für den überregionalen Vergleich mit angrenzenden Gebieten zur Verfügung stehen. Die räumlichen Disparitäten des Baumwachstums als Ausdruck der lokalen und regionalen Klimaeinflüsse sollen vor allem anhand von Altersklassen-Chronologien sowie mit Hilfe von Einzeljahranalysen charakterisiert werden. Mit diesem synoptischen Untersuchungsansatz wird es erstmals möglich, die raum-zeitliche Klimavariabilität im Bereich der Gebirgswaldsteppe der Mongolei zu beschreiben. Damit werden gleichzeitig bessere Voraussetzungen für die Interpretation der Chronologien von Einzelstandorten geschaffen.
Der Petén-Itzá-See, gelegen in den nördlichen Neotropen Zentralamerikas, ist ein einzigartiger Ort, um den Klima- und Umweltwandel in der Vergangenheit und Gegenwart zu verstehen. Aufgrund seiner Anfälligkeit für bedeutende Klimatreiber wie die Innertropische Konvergenzzone (ITCZ) und die Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) bietet der See eine ideale Umgebung zur Untersuchung der Auswirkungen klimatischer und vulkanischer Ereignisse auf die Landschaft und die Reaktion der Ökosysteme. Seine Nähe zu großen vulkanischen Zentren in West-Zentralamerika macht ihn zu einem besonderen Standort, um die Wechselwirkung von Klima und Vulkanismus im Laufe der Zeit zu erforschen und die kombinierten Auswirkungen auf terrestrische und aquatische Ökosysteme zu bewerten. Im Jahr 2006 wurden vom International Continental Scientific Drilling Program (ICDP) Sedimentkerne aus dem Petén-Itzá-See gewonnen, die eine der längsten und ältesten kontinentalen Sedimentabfolgen in den nördlichen Neotropen darstellen und etwa 400.000 Jahre umfassen. Durch jüngste Fortschritte in der Chronologie dieses Archivs ist es nun möglich, Klimasignale zu untersuchen, die älter als 80.000 Jahre sind, einschließlich des MIS5-Interglazials (Marines Isotopenstadium 5; 130-70 ka BP). Diese Periode, die als Analogon zur heutigen globalen Erwärmung betrachtet wird, ist besonders wertvoll, um die Reaktionen von Ökosystemen in einer biodiversen und dicht besiedelten Region wie den Tiefländern Zentralamerikas zu verstehen und mögliche Anwendungen für zukünftige Klimaszenarien abzuleiten. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Auswirkungen des früheren Klimas auf terrestrische und aquatische Ökosysteme in den Tiefländern Zentralamerikas während MIS5 zu analysieren. Wir werden innovative Biomarker, darunter n-Alkane und GDGTs, anwenden, um Veränderungen in der Produktivität des Sees, der Vegetationsdecke, den Wasserspiegeln, der Sauerstoffversorgung am Grund und der atmosphärischen Temperatur zu rekonstruieren. Durch die Analyse dieser Proxys möchten wir klimatische Unterschiede und mögliche Umweltunterschiede in den Neotropen identifizieren. Das Projekt wird auch die Reaktion der Ökosysteme auf zwei bedeutende quartäre Eruptionen untersuchen, die in den Sedimenten des Petén-Itzá-Sees dokumentiert sind: L-Tephra (124 ka BP) und Los Chocoyos (75 ka BP), die in verschiedenen Klimakontexten auftraten. Wir werden dabei speziell untersuchen, ob diesen Ereignissen ein vulkanischer Winter folgte, und die Erholungszeiten von See und Landschaft analysieren. Diese Forschung wird wertvolle Erkenntnisse für die Paläoklimatologie und Vulkanologie sowie für die Untersuchung des quartären Klimas in den globalen Tropen liefern und gleichzeitig relevante Daten für die Planung der Resilienz von Ökosystemen in den Tiefländern Zentralamerikas bereitstellen.
Der Süßwassereintrag in den Arktischen Ozean stellt einen wichtigen Antriebsmechanismus für regionale Meeresspiegeldynamik in der Arktis dar. Salzarmes Oberflächenwasser erzeugt und unterhält eine starke Schichtung im Arktischen Ozean. Diese Halokline schirmt größtenteils das kalte polare Oberflächenwasser und das Meereis von wärmerem Tiefenwasser atlantischen Ursprungs ab und verhindert so vertikale Wärmeflüsse. Veränderungen des Süßwassergehalts werden wahrscheinlich den regionalen Meeresspiegel direkt beeinflussen, aber ebenso wird eine modifizierte Ozeandynamik durch Massentransporte innerhalb der Arktis den Meeresspiegel verändern. Das hydrologische Regime des kontinentalen Abflusses unterliegt Schwankungen. Leider sind kontinuierliche Aufzeichnungen von kontinentalem Abfluss in den Arktischen Ozean zu selten, um wichtige wissenschaftliche Fragen über das Langzeitverhalten und die Entwicklung von arktischem Meeresspiegel und Klima zu bearbeiten. Neben in-situ Beobachtungen und hydrologischen Modellen eröffnen Satellitengravimetrie (GRACE) und Satellitenaltimetrie neue Möglichkeiten, die Hydrologie von großen Einzugsgebieten zu beobachten. Dies geschieht, im dem man mit diesen Fernerkundungsmethoden die Größe von Wasserspeichern in den Einzugsgebieten und Pegelstände entlang von Flüssen misst, die dann auf verschieden Arten in Abfluss umgerechnet werden können. Für Meereis-Ozeanmodelle bedeutet die Seltenheit von Abflussinformationen in der Arktis, dass der Jahresgang des Abflusses als stationär angenommen wird. In unserem Projekt werden wir diese Annahme aufheben und ein Meereis-Ozeanmodell benutzen, um den Einfluss von zeitlich variablem Abfluss auf die arktische Ozeanzirkulation und das Süßwasserbudget zu untersuchen. Das Hauptziel der Projektes ist es, die Reaktion von Meeresspiegel und Hydrographie in der Arktis auf Veränderungen des hydrologischen Regimes über borealen Einzugsgebieten abzuschätzen und zu quantifizieren. Die Projektziele tragen zur Strategie des Schwerpunktprogramms 1889 bei, indem 1)die Datensätze und Zeitreihen von hydrologischen Parametern über borealen Einzugsgebieten durch den Einsatz von geodätischen satellitengestützten Fernerkundungsmethoden (zeitliche auflösenden Gravimetrie, Satellitenaltimetrie) verbessert werden und lange und hochauflösende Zeitserien für alle großen Einzugsgebiete, die in den Arktische Ozean entleeren, erstellt werden. 2) Sensitivität von Meereis- und Ozeandynamik auf Veränderungen des Süßwasserantriebs (u.a. Abfluss) analysiert wird. 3) Modellergebnisse über Veränderungen des kontinentalen Abflusses verglichen werden mit seit 1990 beobachteter Variabilität von flüssigen Süßwassergehalt (und damit verbundenen sterischen Meeresspiegeländerungen) im Arktischen Ozean und im Nordatlantik. Nicht nur dienen diese Vergleiche der Modellbewertung, sondern sie unterstützen auch die Interpretation relativ seltener ozeangraphischer in-situ Beobachtungen.
Die lakustrinen Ablagerungen an den beiden ICDP Sites Chalco (Zentralmexiko) und Petén Itzá (nördliches Guatemala) eröffnen die Gelegenheit Ursachen und Folgen eines sich veränderten kontinentalen Klimas in den nördlichen Neotropen während des letzten Glazial-/Interglazialzyklus zu rekonstruieren. Trotz ihrer vergleichsweise nahen geographischen Lage, zeigen beide Archive deutliche Unterschiede hinsichtlich ihrer klimatischen Entwicklung, insbesondere während des Zeitintervalls zwischen 85 und 50 tausend Jahren, der letzten Vereisungsphase und der Kältephase des Heinrich Stadials (HS) 1. Um die zeitliche und räumliche Entwicklung des Klimas und dessen Effekt auf aquatische und terrestrische Ökosysteme in den nördlichen Neotropen, einer Region von zentraler Bedeutung für globale Klimadynamiken zu rekonstruieren, planen wir beide ICDP Sites mit einem Multiproxyansatz zusammen mit Paläoklimamodellierung in hoher Auflösung zu untersuchen.Unser Ansatz umfasst Untersuchungen beider sedimentärer Archive mit Hilfe von bulk-geochemischen Methoden, Biomarkern und organischen Temperaturproxies mit Paläobioindikatoren und Paläoklimasimulationen über den Zeitraum des letzten Glazial-/Interglazialzyklus (ca. 135 Tausend Jahre) um den (1) Effekt von Klimaveränderungen auf aquatische und terrestrische Ökosysteme (z.B. während der HS 1 bis 6) zu bestimmen und (2) den Einfluss von sich veränderten Ozeanströmungsmustern, wie der Atlantic Meridional Overturning Circulation und der Pacific Ocean Circulation, insbesondere während ausgezeichneter Kalt- und Warmphasen, auf das regionale Klima und das Ökosystem der nördlichen Neotropen festzulegen. Um die proxybasierten Klimarekonstruktionen der Chalco und Petén Itzá Ablagerungen in einen transregionalen Kontext zu stellen, werden wir unsere Ergebnisse mit denen von anderen kontinentalen und marinen Klimaarchiven aus den Neotropen vergleichen. Potentielle 'climate forcing mechanisms' werden mit Hilfe von hoch-aufgelösten Paläoklimasimulationen unter der Verwendung des 'Community Earth System Model (CESM 1)' für Zeitintervalle, die durch kontrastierenden Klimabedingungen zwischen beiden Lokationen ausgezeichnet sind, bestimmt. Ziel der Untersuchungen ist die detaillierte Rekonstruktion der räumlichen und zeitlichen Entwicklung der Klimageschichte der nördlichen Neotropen in Abhängigkeit von sich verändernden Ozeanzirkulationsmustern über die letzten 135 tausend Jahre zu verstehen und zu untersuchen wie und in welcher Geschwindigkeit sich aquatische und terrestrische Ökosysteme an beiden ICDP Lokationen an sich ändernde Umweltbedingungen angepasst haben. Dies ist von entscheidender Bedeutung um vorherzusagen, wie sich die sensiblen Ökosysteme der Neotropen unter einem sich zu erwartendem trockeneren und wärmeren Klima entwickeln werden.
Im Miozän, der erdgeschichtlichen Zeit von 5.33 bis 23.03 Millionen Jahren, entwickelte sich die moderne thermohaline Zirkulation in den Ozeanen. Damit einher gingen fundamentale Veränderungen in der globalen Ozeangeochemie und des kontinentalen Klimas. Wiederholte, drastische Verringerungen des Karbonatgehaltes in pelagischen Sedimenten waren die Folge, die im Bereich des äquatorialen Pazifik und westlichen äquatorialen Atlantik beschrieben wurden. Die Konzentration an Kohlendioxid in der Atmosphäre war der heutige ähnlich. Zeitweise, während des miozänen Klimaoptimum (13.9 bis 17 Ma), war diese so hoch wie es für das Jahr 2100 prognostiziert wird, vorausgesetzt die jetzigen Treibhausgasemissionen werden nicht weiter reduziert.Trotz vieler Studien zu diesem Thema ist der genaue zeitliche Ablauf der Ereignisse im Miozän zwischen äquatorialem Pazifik und Atlantik und ihre kausalen Zusammenhänge wenig verstanden. Hauptgrund für dieses Dilemma liegt darin, dass bis heute keine synchronisierten und sehr akkuraten astronomischen Altersmodelle für den äquatorialen Pazifik und Atlantik vorliegen. In diesem Projekt wollen wir dies ändern, indem wir eine hochauflösende stabile Isotopenreferenzkurve an benthischen Foraminiferenschalen mit einem hochgenauen astronomischen Altersmodell kombinieren. Für den Zeitraum von 5 bis 23 Ma soll dies an Material aus dem äquatorialen Atlantik durchgeführt werden, erbohrt auf der Ocean Drilling Program (ODP) Ausfahrt Leg 154 Ceara Rise. Danach soll eine komplementäre benthische stabile Isotopenkurve für den äquatorialen Pazifik (IODP Exp. 320/321), nachdem Datenlücken geschlossen worden sind, kompiliert und mit der Ceara Rise Kurve synchronisiert werden. Die synchronisierten Isotopenkurven in Kombination mit Röntgen-Fluoreszenz Kernscanner Daten, die für den Ceara Rise in diesem Projekt auch erstellt werden, bieten bisher unerreichte Einblicke und Details über Veränderungen in der Karbonat-Akkumulation während des gesamten Miozän im Bereich des äquatorialen Pazifik und Atlantik. Im Besonderen können die in diesem Projekt erhobenen Daten sehr dazu beitragen folgende Fragen zu lösen: Setzen drastische Veränderungen in der Karbonat-Akkumulation im äquatorialen Pazifik und Atlantik synchron ein oder gibt es zeitliche Verzögerungen zwischen äquatorialem Atlantik und Pazifik? Werden beide Regionen im Miozän gleichermaßen von orbitalen Zyklen dominiert? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Veränderungen in der Karbonat-Akkumulationsgeschichte der beiden Regionen? Verlaufen Veränderungen in der Karbonat Kompensationstiefe im äquatorialem Pazifik und Atlantik auf Milankovitch-Zeitskalen synchron oder sind diese entgegengesetzt?
Die mittlere Niederschlagsverteilung liefert wesentliche Grundaussagen für das Niederschlagsgeschehen in einem Gebiet. Für einzelne Ereignisse können die Niederschlagsverteilungen jedoch erheblich von den mittleren Niederschlagsverteilungen abweichen. Dies gilt insbesondere für Starkregenereignisse, da diese in der Regel räumlich begrenzt und sehr inhomogen verteilt sind (vgl. Spektrum.de online 2016 ). Sie entstehen während der Sommermonate durch konvektive Luftströmungen, die sich selber verstärken. Wenngleich naturräumliche Eigenschaften die Entstehung von Starkregenzellen begünstigen können, unterliegt deren Entstehung einer starken Zufallskomponente. Starkregenereignisse können somit zu einer kleinräumigen Veränderung der jeweiligen Jahres- oder Halbjahresmittelwerte beitragen. Aufgrund der relativ seltenen und räumlich zufällig verteilten Starkregen ist der Effekt einzelner Ereignisse für den hier betrachteten langen Zeitraum von 30 Jahren jedoch relativ gering. Einen bedeutenden Einfluss auf die Witterungsverhältnisse in einem Gebiet hat die Oberflächengestalt der Erde. Gebirgs- und kleinere Hügelzüge, aber auch bereits niedrige Landrücken haben einen Einfluss auf die Niederschlagshöhe. Andere Einflussfaktoren stellen Wälder, Seen, Felder u. ä. dar (vgl. Flohn 1954). Auch Städte haben mit ihren Häuseransammlungen ab einer gewissen Flächengröße einen Einfluss auf die Höhe und Verteilung der Niederschläge. Die Erhöhung von Niederschlägen innerhalb eines begrenzten Gebietes, z. B. durch Steigungsregen, ist vor allem auf den Einfluss der Bodenreibung, den sogenannten Rauhigkeitsparameter, zurückzuführen. Die unteren Luftschichten werden durch Bodenreibung gebremst, sodass sich die nachfolgenden Luftmassen stauen und aufsteigen. Durch die adiabatische Abkühlung können Wolken und Niederschläge entstehen. Über Stadtgebieten treten zudem oft vermehrt Aerosole auf, welche als Kondensationskerne Einfluss auf die Wolken- und die Niederschlagsbildung haben. Ergänzend kann die durch ein Stadtgebiet bedingte Erwärmung unter speziellen Randbedingungen zu Konvektionsniederschlägen beitragen. Die vorliegenden Auswertungen basieren auf Rasterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Für die Auswertung zur Referenzperiode 1981-2010 wurden die REGNIE-Daten des DWD genutzt. Dieses Produkt wurde jedoch eingestellt und wird nicht fortgeschrieben. Für die aktuelle Fortschreibung wurden daher die Niederschlagsdaten des HYRAS-DE-PRE Produktes verwendet. HYDRAS-DE-PRE ist das fachlich verbesserte Nachfolgeprodukt des DWD und ersetzt REGNIE vollständig. Aufgrund der geänderten Datenbasis sind die Ergebnisse nur eingeschränkt mit dem langjährigen Mittel der Niederschlagsverteilung 1981-2010 im Umweltatlas Berlin vergleichbar. Niederschläge sind ein essenzieller Bestandteil der Natur und für Tiere, Pflanzen und den Menschen überlebenswichtig. Die Auswirkungen von Niederschlägen müssen aber differenziert betrachtet werden. So bewirken Niederschläge eine Reinigung der Luft, führen aber aufgrund der starken Oberflächenversiegelungen und damit verbundenen Nutzungen gleichzeitig zu einem Ausspülen einer Reihe von Schadstoffen, welche in die Regen- und Mischwasserkanäle und damit mittelbar auch in die Gewässer gelangen. Das Ausbleiben von Niederschlägen beeinträchtigt Tiere und Pflanzen und führt vor allem bei einer in den letzten Jahren beobachteten Häufung der Trockenperioden zu dauerhaften Schäden. Die gleichzeitige Zunahme von Starkniederschlägen stellt in Bezug auf den Wasserhaushalt dabei keinen Ausgleich her. Die Böden können, insbesondere wenn diese trocken sind, die großen Niederschlagsmengen nicht oder nur in geringem Umfang aufnehmen, sodass das Niederschlagswasser zum Großteil oberflächig abfließt und nicht zu einer Regeneration des Bodenwasserspeichers beiträgt. Darüber hinaus kann Starkregen auch Bodenerosion verursachen. Die aus Starkregen resultierenden Sturzfluten bergen zudem eine Gefahr für Menschen, Tiere und Sachwerte. Im regionalen Maßstab werden die Niederschlagsverhältnisse Berlins durch die Lage im Übergangsbereich zwischen kontinental und überwiegend ozeanisch geprägtem Klima bestimmt. Berlin gehört im deutschlandweiten Vergleich zu den trockeneren Gebieten. So liegt in der internationalen Standard-Referenzperiode 1991-2020 die jährliche Durchschnittsniederschlagsmenge für Deutschland bei 782 mm pro Quadratmeter und in Berlin bei 579 mm pro Quadratmeter (vieljähriger Mittelwert der Kalenderjahre, vgl. Abbildung 1). Zusätzlich zu den oben genannten Einflussgrößen muss zukünftig auch verstärkt mit Auswirkungen der globalen Klimaänderungen auf das regionale Wasserdargebot gerechnet werden. Während der vergangenen 10.000 Jahre haben Klimaänderungen die geographische Verteilung der Niederschläge deutlich verändert. Prognosen über mögliche Entwicklungen hängen in großem Maße von den zukünftigen Treibhausgasemissionen ab und werden u. a. vom DWD untersucht (vgl. DWD 2022a ). Bis zum Ende des Jahrhunderts ist hiernach in Deutschland mit einer geringen Zunahme (+6 %) der Jahresniederschlagssummen zu rechnen. Für den Winter und die Übergangsmonate wird ein Anstieg der Niederschlagssummen prognostiziert, im Sommer reicht die Spannbreite je nach Szenario von geringen Zunahmen bis hin zu einer Abnahme des Niederschlags.
Die mittlere Niederschlagsverteilung liefert wesentliche Grundaussagen für das Niederschlagsgeschehen in einem Gebiet. Für einzelne Ereignisse können die Niederschlagsverteilungen jedoch erheblich von den mittleren Niederschlagsverteilungen abweichen. Dies gilt insbesondere für Starkregenereignisse, da diese in der Regel räumlich begrenzt und sehr inhomogen verteilt sind (vgl. Spektrum.de online 2016 ) Sie entstehen während der Sommermonate durch konvektive Luftströmungen die sich selber verstärken. Wenngleich naturräumliche Eigenschaften die Entstehung von Starkregenzellen begünstigen können, unterliegt deren Entstehung einer starken Zufallskomponente. Starkregenereignisse können somit zu einer kleinräumigen Veränderung der jeweiligen Jahres- oder Halbjahresmittelwerte beitragen. Aufgrund der relativ seltenen und räumlich zufällig verteilten Starkregen ist der Effekt einzelner Ereignisse für den hier betrachteten langen Zeitraum 1981-2010 jedoch relativ gering. Einen bedeutenden Einfluss auf die Witterungsverhältnisse in einem Gebiet hat die Oberflächengestalt der Erde. Gebirgs- und kleinere Hügelzüge aber auch bereits niedrige Landrücken haben einen Einfluss auf die Niederschlagshöhe. Andere Einflussfaktoren stellen Wälder, Seen, Felder u. ä. dar (vgl. Flohn 1954). Auch Städte haben mit ihren Häuseransammlungen ab einer gewissen Flächengröße einen Einfluss auf die Höhe und Verteilung der Niederschläge. Die Erhöhung von Niederschlägen, z. B. durch Steigungsregen, innerhalb eines begrenzten Gebietes ist vor allem auf den Einfluss der Bodenreibung, den sogenannten Rauhigkeitsparameter, zurückzuführen. Die unteren Luftschichten werden durch Bodenreibung gebremst, sodass sich die nachfolgenden Luftmassen stauen und aufsteigen. Durch die adiabatische Abkühlung können Wolken und Niederschläge entstehen. Über Stadtgebieten treten zudem oft vermehrt Aerosole auf, welche als Kondensationskerne Einfluss auf die Wolken- und die Niederschlagsbildung haben. Ergänzend kann die durch ein Stadtgebiet bedingte Erwärmung unter speziellen Randbedingungen zu Konvektionsniederschlägen beitragen. Anders als beim vorherigen Aktualitätsstand von 1990 für die Referenzperiode 1961-1990 basieren die Auswertungen in der aktuellen Fortschreibung auf Rasterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Aufgrund der unterschiedlichen Datenbasis und der hieraus resultierenden methodischen Vorgehensweisen sind die Ergebnisse mit dem langjährigen Mittel der Niederschlagsverteilung 1961-1990 im Umweltatlas Berlin nur sehr eingeschränkt vergleichbar. Niederschläge sind ein essentieller Bestandteil der Natur und für Tiere, Pflanzen und den Menschen überlebenswichtig. Die Auswirkungen von Niederschlägen müssen aber differenziert betrachtet werden. So bewirken Niederschläge eine Reinigung der Luft, führen aber aufgrund der starken Oberflächenversiegelungen und damit verbundenen Nutzungen gleichzeitig zu einem Ausspülen einer Reihe von Schadstoffen, welche in die Regen- und Mischwasserkanäle und damit mittelbar auch in die Gewässer gelangen. Das Ausbleiben von Niederschlägen beeinträchtigt Tiere und Pflanzen und führt vor allem bei einer in den letzten Jahren beobachteten Häufung der Trockenperioden zu dauerhaften Schäden. Die gleichzeitige Zunahme von Starkniederschlägen stellt in Bezug auf den Wasserhaushalt dabei keinen Ausgleich her. Die Böden können, insbesondere, wenn diese trocken sind, die großen Niederschlagsmengen überhaupt nicht aufnehmen, sodass das Niederschlagswasser zum Großteil oberflächig abfließt und nicht zu einer Regeneration des Bodenwasserspeichers beiträgt. Darüber hinaus kann Starkregen auch Bodenerosion verursachen. Die aus Starkregen resultierenden Sturzfluten bergen zudem eine Gefahr für Menschen, Tiere und Sachwerte. Im regionalen Maßstab werden die Niederschlagsverhältnisse Berlins durch die Lage im Übergangsbereich zwischen kontinental und überwiegend ozeanisch geprägtem Klima bestimmt. Berlin gehört im deutschlandweiten Vergleich zu den trockeneren Gebieten. So liegt in der bisherigen internationalen Standard-Referenzperiode 1961-1990 die jährliche Durchschnittsniederschlagsmenge für Deutschland bei 789 mm pro Quadratmeter und in Berlin zwischen 551 und 600 mm pro Quadratmeter (vgl. Abbildung 1). Zusätzlich zu den oben genannten Einflussgrößen muss zukünftig auch verstärkt mit Auswirkungen der globalen Klimaänderungen auf das regionale Wasserdargebot gerechnet werden. Während der vergangenen 10.000 Jahre haben Klimaänderungen die geographische Verteilung der Niederschläge deutlich verändert. Prognosen über mögliche Entwicklungen hängen in großem Maße von den zukünftigen Treibhausgasemissionen ab und werden u.a. vom DWD untersucht (vgl. DWD 2020). Bis zum Ende des Jahrhunderts ist hiernach in Deutschland mit einer geringen Zunahme (+6 %) der Jahresniederschlagssummen zu rechnen. Für den Winter und die Übergangsmonate wird ein Anstieg der Niederschlagssummen prognostiziert, im Sommer reicht die Spannbreite je nach Szenario von keiner Änderung bis hin zu einer Abnahme des Niederschlags.
Das LSG umfaßt den linksseitigen, nördlichen Teil der Überflutungsaue der Elbe, die hier teilweise als NSG ausgewiesen ist, und den östlichen Teil der Niederung ihres Nebenflusses Aland. Mit dem LSG werden weite Teile der Landschaftseinheit Werbener Elbetal erfaßt. Außerdem gehört der nordöstliche Randbereich der Landschaftseinheit Westliche Altmarkplatten zum Schutzgebiet. Die flache Elbeaue wird durch große Grünlandflächen geprägt, die als Rinderweide und durch Mahd genutzt werden. Darüber hinaus bestimmen zahlreiche Flutmulden und Altwasser, aber auch Feuchtgebüsche, Baumgruppen und Einzelbäume das Landschaftsbild. Ökologisch wertvolle Teile dieser Aue sind bei Beuster als NSG gesichert. Ein weiterer Teil im Elbeknie in der Gemarkung Aulosen (Garbe), der einen der letzten größeren Hartholzauenwälder des Elbetals umfaßt, ist ebenfalls als NSG ausgewiesen. Charakteristisch sind in bestimmten Abschnitten die großflächigen Qualmwasserbereiche hinter dem Deich. Der Flußlauf des Aland unterhalb Seehausen ist zwar an einigen Stellen sehr schmal eingedeicht, zeichnet sich aber durch eine naturnahe Fluß- und Auengliederung aus. Prall- und Gleithangbildungen, Schlammbänke, Altwasser, Kolke, Röhrichte, Flutrinnen tragen zur Strukturvielfalt des Gebietes bei. Der Bereich zwischen den Elbe- und Alanddeichen ist vorwiegend ackerbaulich geprägt, nur auf inselartigen Dünenerhöhungen stocken arme Kiefernforste. Zwischen Seehausen und Wittenberge quert die B 189 mit der großen Elbebrücke das Gebiet und zerschneidet die Weite der Landschaft. Die ältesten Zeugnisse einer Ackerbaukultur in der Altmark stammen von der Alttiefstichkeramik. Siedlungsspuren der Jungsteinzeit sind im LSG nur nördlich von Schönberg und entlang des Allerarmes zwischen Geestgottberg und Beuster vorhanden, die Elbe- und Alandniederungen waren demnach weitestgehend unbesiedelt. Dies änderte sich auch in den folgenden Perioden nicht. Während die jungsteinzeitliche Besiedlung entlang dem Zehrengraben recht dicht war, nahm sie dort in der Bronzezeit zunächst ab und verdichtete sich in der Eisenzeit bei Groß Garz und Krüden am Südrand des LSG. Eine Siedlungskammer kristallisierte sich während der Eisenzeit nördlich von Schönberg heraus, die während der römischen Kaiserzeit erhalten blieb und dort in einer Befestigung ihren politischen und wirtschaftlichen Mittelpunkt besaß. Auch die Siedlungskammer bei Krüden blieb bis in die römischen Kaiserzeit hinein erhalten. Eine Siedlung der späten Eisenzeit und römischen Kaiserzeit ist auch bei Wahrenberg belegt. Bildete die Aller bislang die Grenze der vorgeschichtlichen Besiedlung, so wurde diese mit der Siedlung bei Wahrenberg erstmals nach Norden überschritten. Überschwemmungsschichten auf diesem Wohnplatz belegen, wie gefährlich das Siedeln in der Niederung war. Erst im Mittelalter wurde das Gebiet zwischen Aller und Elbe stärker als Siedlungsraum genutzt, und es wurden nun auch nördlich und östlich von Beuster Siedlungen gegründet. Aus der Zeit der slawischen Besiedlung der Altmark stammt ein gegenüber von Scharpenhufe am Aland errichteter Burgwall. Im 12. Jahrhundert ließen sich holländische Kolonisten in der Wischeniederung nieder und gründeten Seehausen, das 1151 das Stadtrecht verliehen bekam. Etwa um 1005 wurde gegenüber der Havelmündung die heutige Kleinstadt Werben als Uferburg gegründet, deren Bewohner durch Ackerwirtschaft, Handwerk und Fischerei zu bescheidenem Wohlstand kamen und die über eine Elbefähre Verbindung zur rechtsseitig gelegenen Stadt Havelberg hatten. Katastrophale Überflutungen ereigneten sich 1771 und 1909. Etwa ab 1180 wurden zwar erste Ringdeiche um die Ansiedlungen angelegt, die dann später im Mittelalter verbunden wurden. Ein systematischer Deichbau als konzipierte Hochwasserschutzanlage begann aber erst mit der Existenz des preußischen Staates. Neben den Maßnahmen zum Hochwasserschutz setzten auch Maßnahmen zum Ausbau von Wasserverkehrswegen ein. Um 1550 begann man, Verbindungskanäle zu bauen. Die Kleinstaaterei in Deutschland mit der Vielzahl politischer Grenzen bedingte, daß an der Elbe selbst erst nach dem Wiener Kongreß 1815 größere Maßnahmen ”zur Beseitigung von Hindernissen” durchgeführt wurden. In einer ”Elbschifffahrt-Additional-Akte” von 1844 wurden Maßnahmen zur Erreichung einer Tiefe in der Elbe von drei rheinischen Fuß (= 0,94 m) vereinbart. Mit einem Reichsgesetz von 1911 wurde dann eine Niedrigwasserregulierung der Elbe unterhalb der Saalemündung von 1,25 m festgelegt. Mit dem Deichbau erreichte man das Ziel, das großflächige Überflutungsgrünland intensiver nutzen zu können. Ab 1958/60 wurde durch eine großangelegte Meliorationskampagne das ”Notstandsgebiet” Wische entwässert. Eine leistungsfähige Viehwirtschaft mit stabiler Futtergrundlage wurde zu Lasten der ökologischen Bedeutung der Elbeaue entwickelt. Das LSG gehört zur Elbetalniederung. Es umfaßt einen Teil des hier von Ostsüdost nach Westnordwest verlaufenden Urstromtales der Elbe, welches den Schmelzwässern des Warthestadiums der Saalevereisung und der Weichselvereisung als Abflußbahn diente. Der oberflächennahe Untergrund besteht aus weichselkaltzeitlichen Schmelzwassersanden. Sie sind im Mittel 20 m mächtig. In diesen Talsandkomplex wurden durch Erosion im Holozän bis zu 7 m tiefe Rinnen eingeschnitten, die erneut mit sandigen bis kiesigen Sedimenten, in Altarmen aber auch mit Gyttjen, gefüllt wurden. Bedeckt wird die gesamte Fläche von einer lückenlos verbreiteten holozänen Auenlehmdecke (”Elbschlick”). Die Mächtigkeit der Schlickdecke als Stillwassersediment alter Elbearme und als Überflutungssediment mit teilweiser Erosion älterer Ablagerungen kann von wenigen Dezimetern bis sechs Meter schwanken. Das LSG liegt in der Bodenlandschaft der Wische und nördlichen Elbeaue. In weiten Bereichen der Aue dominieren Pseudogley-Vegas, Pseudogley-Tschernitzen und Gley-Pseudogleye aus tonigen Auensubstraten (Lehm über Ton, toniger Lehm bis Ton). In Rinnen kommen Gley-Vegas aus Auenlehm und auf Inseln Vegas aus Auenlehm sowie Gleye bis Paternien aus lehmigem Auensand über Sand vor. Der Grundwasserspiegel weist starke jahreszeitliche Schwankungen auf, die enge Beziehungen zur Wasserführung der Vorfluter besitzen. Im Mittel liegt er 2-3 m unter Gelände. In Extremsituationen kann er auf 6-7 m unter Gelände abfallen bzw. geländegleich ansteigen (Qualmwasser bei sandigen Sedimenten). Die hydrologischen Bedingungen werden im LSG von Elbe und Aland bestimmt. Die ehemals großflächigen Überflutungen sind durch die Deichbautätigkeit des Menschen auf schmale Gebiete (besonders am Aland) begrenzt, so daß allenfalls Qualmwasserbildungen die innendeichs gelegenen Flächen beeinflussen können. So wurde auch die gesamte ”Garbeniederung” im Elbeknie vor der Landesgrenze völlig ausgedeicht. Größere Staubauwerke (zum Beispiel Abschlußbauwerk am Aland) verhindern auch den gegenseitigen Rückstau der beiden Flüsse im Mündungsgebiet des Aland. Ein Vergleich der Stromkarten der Elbe bei Wahrenberg zeigt die Veränderungen der Struktur der Elbe in der Zeit von 1866 bis 1916 zeigt die Veränderungen der Struktur des Flusses, die im Interesse des Hochwasserschutzes und der Binnenschiffahrt durchgeführt worden sind: Stromteilungen und Inseln verschwanden, Altwasser wurden abgetrennt und durch den Buhnenbau die Mäandrierung des Flusses verhindert. In der Aue sind zahlreiche Altwasser vorhanden, die jedoch zunehmend verschlammen und verlanden. Im Interesse der Bewirtschaftung der Wiesen wurden Wiesengräben zur schnellen Entwässerung angelegt. Klimatisch liegt das LSG im Übergangsbereich zwischen atlantischem Seeklima und binnenländischem Kontinentalklima, wird aber kleinklimatisch von der Elbeaue als Kaltluftentstehungsgebiet geprägt, das sich unter anderem durch Nebelhäufigkeit auszeichnet. Wie in der gesamten Elbeaue ist auch im LSG der Hartholzauenwald (Eichen-Ulmen-Auenwald), abgelöst vom Weichholzauenwald in Ufernähe, die potentiell natürliche Vegetation. Der Hartholzauenwald ist aber rezent nur noch im bereits beschriebenen NSG „Garbe-Alandniederung“ vorhanden. Einzelne Solitäreichen sind Relikte, Weißdorn-Schlehen-Gebüsche auf geringfügig höheren Standorten sind sozusagen Sukzessionsstadien. Der Weichholzauenwald existiert oftmals nur in sehr kleinen Resten als Silberweiden-Gruppen oder Mandel- und Purpurweidengebüsche, vermischt mit Korb- und Bruch-Weide. Lediglich am Unterlauf des Aland, insbesondere nahe des Ortes Wanzer, treten größere Bestände alter Silber- und Bruch-Weiden- sowie Mandelweiden-Gebüsche auf. Das Elbeufer wird von Hochstauden- und anuellen Uferfluren, zum Beispiel der Spitzkletten-Uferflur, gesäumt. Die Alandufer sind mit Rohrglanzgras- und Wasserschwaden-Röhricht bestanden. Stellenweise finden sich auch Seggenbestände aus Ufer-, Steif-, Schlank- und Sumpf-Segge. An den flachen Ufern der Altwasser wachsen kleinere Röhrichte aus Schilf, mitunter auch Kalmus, Schmalblättrigem Rohrkolben, Teichsimse, Wasser-Sumpfkresse, Breitblättrigem Merk und Schwanenblume. Giftiger Hahnenfuß, Schwarzfrüchtiger Zweizahn und Wasserpfeffer kommen an den schlammigen Stellen vor. Das Grünland der Elbeaue ist durch die langjährige intensive Beweidung zu artenarmem Wirtschaftsgrünland degradiert. In feuchteren Senken finden sich aber auch Rasenschmielen-Wiesen, in den Flutrinnen Knickfuchsschwanz-Flutrasen. Auch in der Alandniederung sind die Grünlandbestände recht artenarm. Die Segetalflora auf den in das LSG einbezogenen Feldern ist abhängig von Bewirtschaftungsintensität und Fruchtfolge und weist im wesentlichen nur Arten der Vogelmieren-Windhalm-Gesellschaft auf. Auf einigen Flächen wurde der Acker-Hahenfuß nachgewiesen. Die Tierwelt des LSG ist entsprechend des vielgestaltigen Habitatangebotes in einer großen Artenvielfalt anzutreffen. Neben den für Auenwälder und Überflutungswiesen typischen Säugerarten sind auch Elbebiber und Fischotter wieder in diesem Elbeabschnitt festgestellt worden. Die Vogelwelt weist das für naturnahe Flußauen charakteristische artenreiche Spektrum auf. Der Auenwald der Garbe-Alandniederung ist Lebensraum für Greifvogel-, Eulen-, Tauben-, Specht-, Drossel-, Meisen-, Grasmücken-, Baumläufer- und Laubsängerarten sowie für die Nachtigall. Auf dem Grünland sind Kiebitz, Brachvogel, Uferschnepfe und Bekassine neben Feldlerche, Schafstelze, Braunkehlchen und Feldschwirl typische Brutvögel. Auch Brandgans und Austernfischer kommen vereinzelt vor. Für die in der Umgebung brütenden Weißstörche ist die Elbe-Alandniederung ein wichtiger Nahrungsraum. Mit 19 Horstpaaren (1998) ist Wahrenberg das storchenreichste Dorf in Sachsen-Anhalt. Auf der nördlichen Elbeseite befindet sich mit Rühstädt der mit über 30 Brutpaaren storchenreichste Ort Deutschlands. Zu den Durchzugszeiten weilen große Schwärme nordischer Saat- und Bleßgänse sowie Sing- und Zwergschwäne, aber auch Kraniche im Gebiet. Die vielen Gewässer bieten Enten, Tauchern, Rallen und anderen Wasservögeln Brutraum. Sowohl der das LSG begrenzende Elbeabschnitt als auch der Aland sind fischartenreiche Gewässer. Aktuelle Erfassungen brachten Nachweise von bis zu 25 Arten, darunter mit Rapfen, Zope, Quappe, Hasel und Döbel in der Elbe sowie Steinbeißer und Schlammpeitzger im Aland auch landesweit gefährdete Arten. Das LSG ist Lebensraum einer artenreichen Insektenfauna, insbesondere der an Feuchtgebiete gebundenen Libellen, so auch der beiden erst in jüngster Zeit auftretenden Arten Asiatische Keiljungfer und Südliche Mosaikjungfer. Die Erhaltung und die Entwicklung der natürlichen Flußauenlandschaft mit ihrer typischen Dynamik sind die wichtigsten Ziele im LSG. Dazu wäre die Wiederanbindung jetzt ausgedeichter Bereiche, zum Beispiel bei Beuster oder der Bereich der Garbe zwischen Wahrenberg und der Landesgrenze, an die aktuelle Überflutungsaue erforderlich. Aus ökologischer Sicht, zur Erhaltung der Funktion des Gebietes als Lebensraum einer flußauentypischen Tier- und Pflanzenwelt ein Stauregime für das Gesamtgebiet zu konzipieren und umzusetzen, das die Entstehung eines Mosaiks von Wasserflächen und überschwemmungsfreien Geländerücken gewährleistet. In der Zeit von Oktober bis April sollten die Siele grundsätzlich geschlossen bleiben, um optimale Rastbedingungen für Gastvögel zu schaffen. Für das Frühjahr und den Sommer ist eine minimal erforderliche Stauhöhe mit der Landwirtschaft abzustimmen. Die Schließung des Abschlußbauwerkes am Aland bei Elbe-Hochwasser sollte erst geschehen, wenn Teile der Alandniederung überflutet sind. Die besonders im Bereich um Seehausen begradigten und verbauten Strecken des Aland sind langfristig zu renaturieren beziehungsweise es sind Bedingungen zur freien Laufentwicklung zu schaffen. Die ökologische Durchgängigkeit des Aland ist wieder herzustellen. An Staueinrichtungen, die erhalten bleiben müssen, sind Fischaufstiegshilfen zu errichten. Die in dem LSG vorhandenen Gehölze, besonders die im Ackerbereich wachsenden, sind langfristig zu erhalten. Ihr Baumartenspektrum ist kontinuierlich einem standortgerechten, naturnahen anzunähern. Eine extensivere Bewirtschaftung des Grünlandes, insbesondere des Überflutungsgrünlandes, ist im Interesse des Artenschutzes erforderlich, das heißt zur Erhöhung des Anteils blühender Kräuter und zum Schutz der Bodenbrüter. Die Minimierung des Mineraldüngereinsatzes auf dem Grünland ist auch als Beitrag zur Verminderung der Eutrophierung der Altwasser notwendig. Das LSG kann auf Fußwanderungen durch die Wiesenaue zum Strom erlebt werden. Als Ausgangspunkte für derartige Wanderungen durch die Elbeaue können die Orte Werben, Beuster, Losenrade (mit dem Blick auf die Silhouette von Wittenberge) oder Wahrenberg gewählt werden. Die Alandniederung ist am besten durch eine Wanderung auf dem Deich zu erkunden. In der altmärkischen, im 12. Jahrhundert gegründeten Kleinstadt Seehausen sind verschiedene Baudenkmale zu besichtigen, wie die Petrikirche als ältestes Baudenkmal der Stadt mit zwei 62 m hohen Türmen, der zweigeschossige Fachwerkbau der Propstei, die Reste der Stadtbefestigung aus dem 15. Jahrhundert und der Backsteinbau der Heiliggeistkapelle. Von hier aus können auch Kurzwanderungen in die nicht zum LSG gehörende Umgebung von Seehausen, zum Beispiel in die Rossower Berge, unternommen werden. Weitere Ziele im LSG sind die Orte Werben und Wahrenberg. In Werben an der Elbe können das Elbetor mit dem Heimatmuseum (Ausstellung zur Stadtgeschichte), die Johanniskirche mit Glasmalereien und Grabplatten, das 200 Jahre alte Rathaus und eine spätromanische Kapelle besichtigt werden. In Wahrenberg, das unmittelbar am Elbeufer liegt, ist eine barocke Kirche mit stattlichem Fachwerkturm bemerkenswert. Darüber hinaus können vom Gebiet aus auch Fahrten zum gegenüberliegenden Elbeufer unternommen werden, zum Beispiel in die Stadt Wittenberge oder das ”Storchendorf” Rühstädt. Auswirkungen von Wasserbaumaßnahmen auf die Auenstruktur Die Hochwasserschutzdeiche des Mittelalters bedeuteten noch keine gravierenden Einschränkungen der Auendynamik, da es ständig zu Hinterströmungen oder Deichbrüchen kam. Erst mit dem durchgängigen Deichbau ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die aktive Überflutungsaue im heutigen Regierungsbezirk Magdeburg von 220 000 ha auf 35 000 ha, also auf nur noch 16 % verringert. Damit wurden Gebiete mit auentypischer Flora und Fauna der Stromdynamik entzogen. Der überwiegende Anteil der nun hochwassergeschützten Flächen wurde in Acker umgewandelt. Innerhalb der verbliebenen Überflutungsaue, also zwischen den Deichen, hatte der Fluß zunächst noch eine gewisse Eigendynamik, die eine Seitenerosion und damit Mäandrierung zuließ. Als aber in den letzten 150 Jahren der Strom den Erfordernissen der sich entwickelnden Schiffahrt angepaßt wurde, erforderte dies besonders eine Niedrigwasserbündelung durch den Bau von Buhnen. Dadurch verschwanden große Strombreiten, Engstellen mit Abbrüchen, mit Weiden bewachsene Sandbänke, Stromteilungen oder Wechsel des Stromstrichs von einem Ufer zum anderen. Die bisher in eine Seitenerosion abgeleitete Kraft des Stromes konnte nach Festlegung des Stromstriches nur noch in die Tiefe wirken und verursacht nunmehr eine Tiefenerosion, die zum Beispiel bei Magdeburg eine Vertiefung der Flußsohle von 1874 bis 1963 um 2,10 m und bei Niegripp um 2,05 m hervorrief. Insgesamt führen also diese Maßnahmen zur Verhinderung der Mäandrierung und der Neubildung von Altarmen und -wassern sowie durch die Eintiefung zu veränderten hydraulischen Beziehungen zum Grundwasser und damit zu einem gestörten Wasserhaushalt der umliegenden Aue. veröffentlicht in: Die Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts © 2000, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISSN 3-00-006057-X Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts - Ergänzungsband © 2003, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISBN 3-00-012241-9 Letzte Aktualisierung: 18.11.2025
Berlin ist auch bekannt als grüne Stadt am Wasser, denn die ausgedehnten Gewässerlandschaften tragen wesentlich zum Charme der Stadt bei. Spree und Dahme durchfließen das Berliner Urstromtal von Südosten kommend und münden in die westlich gelegene Havel. Die Flüsse mäandrieren zum Teil stark und bilden vielerorts Flussseen aus (z.B. Zeuthener See, Langer See). Dieser wechselhafte Verlauf macht den Reiz des Berliner Gewässersystems aus. In den letzten 1.000 Jahren der Besiedlungsgeschichte unserer Stadt hatten die großflächigen Rodungen der Hainbuchen-Eichen-Mischwälder, die Trockenlegung von Erlenbrüchen, die Anlage von Wehren und Mühlenstauen und die Begradigungen der Fließgewässer sowie Klimaschwankungen maßgeblichen Einfluss auf die Gewässer. Heute gibt es kaum noch Abschnitte, die nicht von Menschenhand beeinflusst wurden. Berlin liegt im Übergangsbereich zwischen dem maritimen und dem kontinentalen Klima. Das bedeutet deutlich geringere Niederschläge als im westlichen Teil Deutschlands. Die Tendenz zu trockenen Sommermonaten und einer größeren Verdunstung aufgrund durchschnittlich höherer Temperaturen verstärkt sich in den letzten Jahren nachweisbar (vergleiche z.B. Studie “Klimawandel und Kulturlandschaft Berlin” ). Diese klimatischen und morphologischen Verhältnisse führen im Havelgebiet zu geringen natürlichen Abflussspenden und relativ geringen Hochwasserabflüssen. Als größte deutsche Stadt nimmt Berlin unter den deutschen Ballungsräumen und europäischen Metropolen in vielerlei Hinsicht eine Sonderstellung ein. So ist sie die einzige Großstadt, die als Stadtstaat innerhalb ihrer Grenzen gleichzeitig die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung bewältigt. Das heißt, dass die Qualität der Berliner Gewässer maßgeblich von der Abwasserentsorgung mit ihren Stofffrachten beeinflusst wird. Die Belastungen des äußerst sensiblen Gewässersystems stehen dementsprechend in engem Zusammenhang mit der Einwohnerzahl. Zudem sorgt der hohe Anteil versiegelter Flächen im urbanen Raum für entsprechend hohen Regenabfluss, der ebenso wie die Abwasserableitung die Gewässer erheblich mit Stofffrachten belastet. Andererseits gewinnt Berlin sein Trinkwasser zu hohen Anteilen aus Uferfiltrat und ist somit von einer guten Qualität der Oberflächengewässer abhängig. Doch nicht nur die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung fordern die Berliner Gewässer – im hochurbanen Raum existieren vielfältigste Nutzungsansprüche eng nebeneinander; so z.B. Schifffahrt, Fischerei, Erholungsnutzung, Badespaß, Grundwasserförderung und Abwassereinleitung. Diese vielfältigen Belange sind mit ihren unterschiedlichen Anforderungen sensibel zu vereinbaren. Bild: LP + B Wasseradern unserer Stadt Hier finden Sie eine Auflistung der bekanntesten und größten Berliner Gewässer. Die kleineren Fließgewässer wurden zusätzlich mit einer kurzen Beschreibung versehen. Weitere Informationen Bild: yupiramos / Depositphotos Bürgerbeteiligung Die Beteiligung aller Interessierter bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ist ein wichtiger Grundgedanke (Art. 14 der WRRL), der den gesamten Prozess prägt und trägt. Um sich einzubringen, gibt es verschiedenste Möglichkeiten und Ebenen. Weitere Informationen Bild: BIUW Ingenieur GmbH Maßnahmen in Berlin Entsprechend der Bestandsaufnahme sind vor allem strukturelle Defizite der Gewässer sowie die Einflüsse der Stadtentwässerung verantwortlich für den schlechten Zustand der Berliner Oberflächengewässer. Weitere Informationen Bild: Berliner Wasserbetriebe / Joachim Donath Maßnahmen: Mischwassersystem Die Berliner Gewässer werden bei starken Regenfällen im Innenstadtbereich durch Überläufe aus der Mischwasserkanalisation belastet. Die Schäden reichen von langfristigen Wirkungen, wie Nährstoff- und Schadstoffbelastung, bis hin zu akuten Wirkungen wie Fischsterben verursacht durch Sauerstoffmangel. Weitere Informationen Bild: Georg Lamberty, Planungsbüro Zumbroich Maßnahmen: Spree- und Havel-Wasserstraßen Spree und Havel sowie die Kanäle Teltowkanal, Landwehrkanal, Neuköllner Schifffahrtskanal, Spreekanal, Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal, Charlottenburger Verbindungskanal und Westhafenkanal sind Wasserstraßen. Sie werden für den Gütertransport und die Fahrgast- und Freizeitschifffahrt genutzt. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Maßnahmen: Erpe Die Erpe oder - wie sie oberhalb von Hoppegarten heißt - das Neuenhagener Mühlenfließ windet sich auf 31 km durch Brandenburg und Berlin. Brandenburg und Berlin haben mit der Erpe / dem Neuenhagener Mühlenfließ das 3. gemeinsame Projekt zur ökologischen Gewässerentwicklung in Angriff genommen. Weitere Informationen Bild: INFORMUS Maßnahmen: Panke Als erstes gemeinsames Pilotprojekt mit dem Land Brandenburg (Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz und dem Landesumweltamt) begannen 2007 die Vorarbeiten für die Entwicklung der Panke von der Quelle bis zur Mündung. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Maßnahmen: Tegeler Fließ Weitgehend natürlich anmutend windet sich das Tegeler Fließ auf 27 km durch Brandenburg und Berlin. Das Fließ zählt zu den naturnäheren Fließgewässern Berlins. Das Tegeler Fließ ist gemeinsam mit Brandenburg als 2. Gewässerentwicklungsprojekt ausgewählt worden. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Maßnahmen: Wuhle An der Wuhle sind in der Vergangenheit vielfach einzelne Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Die größte zusammenhängende Maßnahme wurde oberhalb der Bundesstraße B 1/5 ab 2003 geplant und von 2006 bis 2008 realisiert. Weitere Informationen
| Organisation | Count |
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