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Phosphat- und Kaliumdynamik der Boeden Scheyerns bei unterschiedlicher Nutzung

Um vorhandene Naehrstoffvorraete optimal zu nutzen, muessen Art, Menge und Freisetzungsraten dieser Vorraete bekannt sein. Unmittelbar verfuegbar sind P und K nur in geloester Form im Bodenwasser. Die Nachlieferung aus der Festphase haengt von der Art des Freisetzungsprozesses (Desorption oder Loesung) und der Festphase (unterschiedliche Sorbenten oder P-, K-Minerale ab. Bei den bisherigen Untersuchungen der jahreszeitlichen Dynamik zeigten sowohl die geloesten wie auch die adsorbierten Formen z.T. starke Schwankungen im Verlauf der Vegetationsperiode, die nicht allein durch Entzug und Duengung erklaert werden konnten. Auch bei 6-8-woechigen Perkolationsversuchen wurden P- und K-Mengen mobilisiert, die deutlich ueber den austauschbaren Vorraeten liegen. Waehrend bei Kalium roentgenographische Untersuchungen auf die Freisetzung von Zweischicht-Kalium hinweisen, muss bei P noch geklaert werden, aus welchen Quellen es stammt.

Kontrolle und Analyse der Vegetationsentwicklung bei veraenderter Nutzung; Forschungsverbund Agraroekosysteme Muenchen (FAM): Teilprojekt D 1.1

Die Flaechenneugestaltung und die Umstellung der konventionellen Nutzungsweise auf ein integriertes und ein extensives Bewirtschaftungssystem veraendern die Lebensbedingungen der Pflanzen auf dem Versuchsgut Scheyern grundlegend. Die Dokumentation und die Analyse der daraus resultierenden Vegetationsveraenderungen ist das Ziel der in Teilprojekt D 1.1 beantragten Untersuchungen. Zu diesem Zweck werden seit 1991 an ueber 400 Messpunkten in Aeckern, Gruenland, Brachen und in den linearen Landschaftselementen Vegetationsaufnahmen, Deckungsschaetzungen, Samenbankanalysen und Individuendichtezaehlungen (nur in Aeckern) durchgefuehrt. Zudem wird an ausgewaehlten Dauerbeobachtungspunkten Biomasse, Lichtkonkurrenz, verschiedene Strukturparameter linearer Landschaftselemente (Dichte, Schichtdeckung, Bluetenmerkmale) und die Massenprozentanteile im Gruenland erfasst.

Wasserschutzgebiete - Handlungsalternativen einer grundwasserschonenden Landnutzung: - Vergleich d. Ackernutzungssysteme Organischer, Integrierter u. Konventioneller Anbau; - Vergleich d. Landnutzungssysteme Ackerbau, Gruenland u. Forst (Aufforstung)

Zielsetzung des Forschungsprojektes ist die Neuausrichtung bisheriger konventioneller Verfahren der Landnutzung hinsichtlich einer Minimierung aufgetretener Nitratbelastungen im Grundwasser. Die Beteiligten Interessengruppen hatten kontroverse Vorstellungen ueber eine grundwasserschonende Flaechennutzung im Projektgebiet. Hauptarbeitsschwerpunkt bildet in Vergleichsuntersuchungen die Frage, inwieweit konventionelle Ackernutzungsmethoden durch integrierte Verfahren noch akzeptabel zu verbessern sind, oder ob dem Organischen Landbau in besonders sensiblen Gebieten aufgrund seiner systemimmanenten umweltschonenden Bewirtschaftung der Vorzug zu geben ist. Der zweite Arbeitsschwerpunkt verfolgt die Frage, inwieweit jegliche Ackernutzung ausgeschlossen werden muss und Gruenlandnutzung oder Aufforstung notwendig sind. Aus den Ergebnissen der durchzufuehrenden Untersuchungen werden Kriterien und Entscheidungshilfen fuer die Wasser- und Landwirtschaft hinsichtlich einer Nutzung entsprechend den Zielen eines praeventiven Grundwasserschutzes abgeleitet. Hierbei soll ein Interessenausgleich zwischen den Erfordernissen der Wasserwirtschaft und der Landwirtschaft ermoeglicht werden.

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