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Alarmierender Korallenschwund am Great Barrier Reef in den letzten 27 Jahren

Das Great Barrier Riff vor Australien hat in den letzten 27 Jahren rund die Hälfte seiner Korallen verloren. Die Ursachen für den massiven Korallenschwund sind nach Aussage einer australischen Forschergruppe des Australischen Instituts für Meereskunde schwere Stürme (42%), der Befall durch Dornenkronen-Seesterne und Korallenbleiche infolge des Klimawandels (10 %). Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher nach der Auswertung von mehreren Tausend Einzelerhebungen. Die Studie wurde am 2. Oktober 2012 in Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Ozean und Kryosphäre im Klimawandel

Das Poster im Format DIN A0 veranschaulicht die Ursachen und Wirkungen von Treibhausgasemissionen und Erderwärmung auf die Ozeane und die Kryosphäre (gefrorener Teil der Erde, zum Beispiel polare Eisschilde, Meereis, Permafrost ). Die dargestellten Inhalte basieren auf dem Sonderbericht des Weltklimarates (IPCC ) zu Ozean und Kryosphäre vom September 2019. Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/

Ozeanbehörde NOAA sieht Ende der Korallenbleiche

Am 19. Juni 2017 teilten Forscher der US-Behörde NOAA mit, dass die seit drei Jahren anhaltende Korallenbleiche abflaut. Die Wissenschaftler hatten für ihre Untersuchung Satellitenbilder und Modellrechnungen ausgewertet. Der NOAA-Koordinator zur Beobachtung der Riffe, Mark Eakin, sagte, die Korallen litten unter der Wassererwärmung durch den Klimawandel. Verschärft worden sei die Lage zuletzt durch das Wetterphänomen El Nino, bei dem sich die Ozeane erwärmen. Die vergangenen drei Jahre bezeichnete er als die "längste und wahrscheinlich schlimmste" Periode seit der Aufzeichnung. Rund drei Viertel aller empfindlichen Riffe in den Weltmeeren wurden laut NOAA durch zu warmes Wasser beschädigt oder zerstört.

Ozean und Kryosphäre im Klimawandel

Das Poster im Format DIN A0 veranschaulicht die Ursachen und Wirkungen von Treibhausgasemissionen und Erderwärmung auf die Ozeane und die Kryosphäre (gefrorener Teil der Erde, zum Beispiel polare Eisschilde, Meereis, Permafrost). Die dargestellten Inhalte basieren auf dem Sonderbericht des Weltklimarates (IPCC) zu Ozean und Kryosphäre vom September 2019. Veröffentlicht in Poster.

Kann das Riff vor Nha Trang überleben? Untersuchung der Ausbreitung von Korallen- und Riesenmuschellarven als wichtiger Indikator für die Gesundheit des Riffs

Die Küstenstadt Nha Trang ist eine der vier Haupttouristenregionen von Vietnam. Die Nha Trang Bucht und Nha Phu Bucht mit Naturschutzgebieten und vorgelagerten Korallenriffen sind aufgrund ihrer vielfältigen Fauna und Flora eine Haupttouristenattraktionen und damit auch eine wichtige Einnahmequelle der Region. Neuere Studien zeigen jedoch einen Rückgang der Korallenriffe und es ist zu befürchten, dass diverse Außenfaktoren, wie Fischerei, Aquakulturen, Abwasser und Klimaveränderungen (Klimawandel, Versauerung) das Korallensterben dramatisch beschleunigen. Ziel des Forschungsprojektes ist es, mit Hilfe eines numerischen hydrodynamischen Tracermodells die Ausbreitung von Korallen- und Muschellarven zu rekonstruieren. Aus historischen Daten sowie durch geplante Messkampagnen werden für mehrere Jahre Informationen zur Dispersion von Larven verfügbar sein. Auf Grundlage des hydrodynamischen Modells soll ein Korallenlarven-Transportmodell entwickelt werden. Mit diesem Modellsystem soll u.a. überprüft werden, inwieweit die Ausbreitung der betrachteten Larven und damit die Gesundheit des Riffs von den vielfältigen anthropogenen Einflüssen aber auch von Klimaänderung beeinflusst wird.

UNESCO stellt neue Daten vor: Meeres-Ökosysteme weltweit bedroht

50 Prozent aller Fischbestände in den großen küstennahen Seegebieten sind überfischt. Praktisch alle küstennahen Seegebiete haben sich erwärmt. Bis zum Jahr 2030 werden 90 Prozent der Korallenriffe bedroht sein. Heute liegt der Anteil insbesondere aufgrund von lokalen Aktivitäten wie Fischerei oder Sedimentation bereits bei 60 Prozent. Das geht aus am 14. Juli 2016 veröffentlichten UNESCO-Studien zum Zustand von Grundwasser, Flüssen, Seen, küstennahen Meeren oder der Hohen See weltweit hervor.

35 Prozent der Korallen sind in Teilen des Great Barrier Reefs bereits abgestorben

Am 30. Mai 2016 veröffentlichte ein australisches Forscherteam eine Schätzung über das Ausmaß der Korallenbleiche im Great Barrier. Der Meeresbiologe Professor Terry Hughes von der James Cook University im australischen Townsville teilte mit, dass durchschnittlich 35 Prozent der Korallen bereits tot sind oder gerade unaufhaltsam absterben. Nicht alle Bereiche des 2.300 Kilometer langen Riffs sind gleichmäßig betroffen. In manchen Regionen im Süden sterben nur fünf Prozent der Korallen ab, im Norden dafür umso mehr. Hughes' Team hatte erst kürzlich herausgefunden, dass das Great Barrier Reef derzeit die stärkste Bleiche seiner Geschichte erlebt und die dritte Massenbleiche in 18 Jahren.

Great Barrier Reef alarmierendes Korallensterben

Wegen hoher Wassertemperaturen sterben am australischen Great Barrier Reef Korallen in großem Ausmaß ab. In den nördlichen Regionen des Great Barrier Reef sind bis zu 50 Prozent der Korallen betroffen, berichtet die Great Barrier Reef Marine Park Behörde. Sie verhängte deshalb am 20. März 2016 die höchste Alarmstufe. Bei Stufe 3 geht sie von "regional schwerwiegender Korallenbleiche" aus. Taucher haben am Nordende des mehr als 2000 Kilometer langen Great Barrier Reef entlang der Ostküste erhebliche Schäden festgestellt.

Dritte weltweite Korallenbleiche seit Beginn der Beobachtungen

Am 8. Oktober 2015 erklärte die US-amerikanische Umweltbehörde NOAA, dass sich in den Meeren der Welt derzeit eine verheerende Korallenbleiche ausbreitet. Bis zum Ende des Jahres 2015 könnten nach Auffassung der NOAA mehr als ein Drittel der Korallen weltweit davon betroffen sein. Mehr als 12 000 Quadratkilometer Korallenriffe wären von der Korallenbleiche betroffen. Bei der Korallenbleiche greifen die weltweite Klimaerwärmung und in diesem Jahr auch das Phänomen "El Niño" die Riffe an, so dass die Korallen ihre Farbe verlieren und nach und nach absterben. Es handelt sich um das dritte weltweite Phänomen dieser Art seit Beginn der Beobachtungen der NOAA. Die vorherigen fanden 1998 und 2010 statt.

Bericht "Reefs at Risk Revisited" veröffentlicht

Nach einem Bericht des Washingtoner World Resources Institute, der gemeinsam von verschiedenen US-Behörden und 25 Organisationen erstellt wurde, sind derzeit 75% aller Korallenriffe weltweit bedroht. Hält diese Entwicklung an, sind laut Bericht bis 2050 alle Korallenriffe weltweit gefährdet. Die Studie „Reefs at Risk Revisited“, die am 23. Februar 2011 vorgestellt wurde, baut auf der bereits 1998 erschienenen Analyse „Reef at Risk“ auf. Damals wurde vor allem der Einfluss von lokalen Bedrohungen auf Korallenriffe wie zum Beispiel Überfischung, zerstörerische Fischfangmethoden oder Verschmutzungen durch Umweltgifte untersucht. Der aktuelle Bericht bezieht erstmals auch globale Einflussfaktoren mit ein. Durch den Klimawandel geraten die Korallenriffe unter zusätzlichen Druck. Ein weiterer Faktor ist die zunehmende Versauerung der Ozeane. Der Bericht identifiziert erstmals 27 Länder, die sozial und wirtschaftlich besonders von einer Zerstörung der Riffe betroffen sind. Darunter sind die Komoren, die Fidschi-Inseln, Grenada, Haiti, Indonesien, Kiribati, die Philippinen, Tansania und Vanuatu, die am meisten stärksten betroffenen Länder.

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