An der Muellverbrennungsanlage des Klinikums der Universitaet Heidelberg wurden Untersuchungen durchgefuehrt mit dem Ziel, die Anlieferer-spezifische Schwermetallemissionssituation festzustellen. Die Wirksamkeit der Schadstoffrueckhaltesysteme wurde untersucht, es wurden Verbesserungsvorschlaege unterbreitet.
Antrag auf Vorbescheid gem. § 9 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG) für die Erhöhung der Lagerkapazität von Krankenhausmüll durch Aufstellung zusätzlicher Kühlauflieger der AVA Abfallverwertung Augsburg KU (AVA), Am Mittleren Moos 60, 86167 Augsburg.
Es wird die Müllverbrennungsanlage für Spitalsmüll und Schlachthausreste auf Madeira, betrieben durch Valor Ambiente, abgebildet, der primäre Verbrennungsraum modelliert sowie verschiedene Lastfälle mithilfe von Messdaten nachgerechnet. Eine generelle sowie spezifische Aussage über die Verbrennung sowie die allgemeine Anlagenauslegung ist Ziel des Projektes.
Ziele: Im Rahmen des vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV NRW) geförderten Forschungsprojektes wurde mit dem Ziel der Elimination pharmazeutischer Spurenstoffe am Kreiskrankenhaus (KKH) Waldbröl eine Anlage zur separaten Erfassung und Reinigung des Abwassers errichtet. Die Anlage besteht aus einem Membranbioreaktor. Ziel des Projektes waren Untersuchungen zur Implementierung einer weiteren, dem MBR nachgeschalteten Reinigungsstufe. Im Rahmen des Projektes wurde der Einsatz verschiedener, nachgeschalteter Verfahren im halbtechnischen Maßstab untersucht. Im Einzelnen kamen die Verfahren Nanofiltration, Umkehrosmose, Ozonung and Aktivkohlefiltration vergleichend zum Einsatz. Die Verfahren wurden hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung und im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit vergleichend betrachtet. Zur Bewertung der Reinigungsleistung wurden chemisch-physikalische, substanzspezifische sowie wirkungsbezogene Analysemethoden eingesetzt. Das am besten geeignete Verfahren wurde für eine großtechnische Umsetzung am Standort Waldbröl empfohlen. Ergebnisse: Das unbehandelte Krankenhausabwasser stellt eine bedeutende Punktquelle für eine Reihe der untersuchten Pharmaka und Röntgenkontrastmittel dar und zeigt eine deutlich höhere Toxizität für aquatische Organismen als rein kommunales Abwasser. Darüber hinaus zeigen sich im Krankenhausabwasser deutliche gentoxische und mutagene Effekte. Die Behandlung des Krankenhausabwassers im MBR führte zu einer weitreichenden Elimination organischer Stoffe. Das im MBR vorgereinigte Abwasser zeigte in den meisten der angewandten standardisierten, ökotoxikologischen Testsysteme keine toxischen Effekte mehr. Prinzipiell lassen sich mit den Verfahren der Umkehrosmose (nicht jedoch Nanofiltration), Ozonung und Aktivkohlefiltration eine weitreichende Elimination der ausgewählten Leitsubstanzen aus dem vorgereinigten Krankenhausabwasser erzielen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit erwiesen sich Nanofiltration und Umkehrosmose im vorliegenden Fall jedoch als nicht umsetzbar. Sowohl mittels Ozonung als auch mittels Aktivkohlefiltration konnte für alle untersuchten pharmazeutischen Leitsubstanzen - mit Ausnahme der iodierten Röntgenkontrastmittel - eine sehr gute Elimination erzielt werden (Elimination in der Regel kleiner 90 Prozent). Aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde die Ozonung im vorliegenden Fall jedoch der Aktivkohlefiltration vorgezogen. Es wird eine spezifische Ozondosis von 1,0 mg 03/mg DOC mit einer Kontaktzeit von 15 Minuten für die großtechnische Realisierung empfohlen. Schlussfolgerung: In der vorliegenden Studie konnte gezeigt werden, dass die Ozonung von mechanisch-biologisch vorgereinigtem Krankenhausabwasser ein effektives Verfahren zur Elimination pharmazeutischer Spurenstoffe aus Krankenhausabwasser ist.
Background The project is based on the experience UNIDO/UNEP have gained through the first phase of the National Cleaner Production Centre (NCPC) programme, during which NCPCs were established in 20 countries. The present project definition mission shall define the specific requirements for the further establishment and organisation of the NCPC in Sri Lanka. The NCPC in Colombo has focussed on several topics and sectors, such as the food production and processing sector, wood industry, tourism as well as on the health sector but only for a short period of time. Because of the specific relevance for human health and the environment a more in-depth assessment of integrated measurements in the health care sector is envisaged. Such an approach can focus on: waste handling and disposal, operations management of health care institutions and Cleaner Production methodologies, involvement of the service and product suppliers of the health sector. As examples from other countries show considerable reductions concerning environmental impacts and costs this could also be the outcome of such an initiative. Outline and target In order to reach the target of waste reduction and of lowering the risk of waste handling as well as to access the chances of an integrated approach, UNIDO has decided to commission 2 experts from Oekopol with a fact finding mission with a view to outline an upcoming project. During their stay in Sri Lanka the following questions shall be discussed with relevant partners: What sort of waste and environmental management is already established in hospitals in Sri Lanka? How is hospital waste treated and are there options to make the situation more environmentally friendly? Are there possibilities to improve the environmentally-orientated procurement of hospitals? Is there a possibility to reduce the costs of hospital waste treatment (e.g. via recovery and reuse)? What are the relevant settings within the framework of existing legislation? The first part of the mission will be the assessment of the situation in hospitals and in the waste management sector. The second part will be the discussion with representatives from the public and private health care sector (e.g. suppliers of medical products, purchasing department) on further environmentally-orientated improvement within the supply chains in the context of international frameworks. The overall aim of the mission is to identify the needs of support to technical or managerial developments and if sensible to outline potential support activities.