Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen sind Lebensraumtypen / Biotoptypen, welche sensibel auf atmosphärische Stickstoffeinträge reagieren. Die Daten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt über den LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos
Die WFS-Layer „stickstoffempfindliche_lrt_point“, „stickstoffempfindliche_lrt_polyline“ und „stickstoffempfindliche_lrt_polygon“ werden dabei zu einem Polygonlayer zusammengeführt; Punkt- und Linienobjekte werden dabei mit einem 5-m-Puffer in Flächen umgewandelt. Ab einem Maßstab von 1:25000 werden die Daten geometrisch leicht vereinfacht dargestellt.
Das Landesinstitut fuer den Oeffentlichen Gesundheitsdienst (loegd) mit Sitz in Bielefeld erwaegt die Einfuehrung eines Geoinformationssystems. Um einen praxisbezogenen Einstieg in die Thematik zu erreichen und um erste Erfahrungen mit der Technologie zu gewinnen wurde ein Pilotprojekt zwischen dem loegd und dem Institut fuer Geoinformatik der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet in Muenster vereinbart. In folgenden drei Teilprojekten sollte der Einsatz des Desktop-GIS ArcView mit gesundheitsrelevanten Daten demonstriert werden: GIS-gestuetzte Ermittlung und Darstellung der Exposition gegenueber Strassenverkehrslaerm am Beispiel eines Bielefelder Stadtgebietes, - Raumbezogene Analyse von Ergebnissen einer Befragung ueber chronische Atemwegserkrankungen bei Kindern im Kreis Heinsberg im Rahmen der Interreg II-Aktion, - GIS-gestuetzte Analyse der Beziehung zwischen handlungsinduzierenden Befunden schulaerztlicher Untersuchungen einerseits und institutionellen Angebotsstrukturen andererseits. Besonderes Augenmerk bei der Bearbeitung der letzten beiden Teilprojekte lag auf der Nutzung von ATKIS-Daten.