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Datierung von alten Grundwaessern

Um Informationen ueber mittlere Verweilzeiten, ueber Herkunft und Fliesswege von Grundwaessern zu erhalten, werden Isotopenmethoden (radioaktive und stabile Nuklide) eingesetzt. Messungen werden v.a. an Waessern der NAGRA-Bohrungen und an benachbarten Waessern durchgefuehrt und interpretiert. Da bereits sehr alte Waesser gefunden wurden, werden neue Methoden mit einem groesseren Datierungsbereich benoetigt, z.B. mit Chlor-36 und Krypton-81. Diese Methoden sind in Entwicklung.

Geochemische Untersuchungen im Mittelmeer

Es soll die Tiefenwassererneuerung der verschiedenen Mittelmeerbecken, die Herkunft des Ausstromwassers an der Strasse von Gibraltar und Sizilien, sowie die Ausbreitung des Mittelmeerwassers in den Ostatlantik untersucht werden. Methode: Messung von Tiefenprofilen an verschiedenen Stationen von folgenden Groessen: Temperatur, Salzgehalt, Tritium, Krypton-85, Helium-3, Silikat, Sauerstoff, Freon.

Tritium, Kohlenstoff-14 und Krypton-85 in verschiedenen atmosphaerischen Gasen

Nach langjaehrigen Messungen der Radioaktivitaet des atmosphaerischen Krypton, CO2 und Wasserdampfs sollen jetzt organische Bestandteile mit untersucht werden. Beim C-14 Gehalt des atmosphaerischen Methans ist moeglicherweise der Einfluss von Kernkraftwerken nachweisbar; infolge der zunehmenden Verwendung von Tritium in der biologischen und medizinischen Forschung wurden lokale Ueberhoehungen der Tritium-Konzentration bereits gemessen. Methode: Probennahme teils im Zuge der Luftverfluessigung (Methan, Krypton), teils durch chemische Absorption nach Verbrennung. Aktivitaetsmessung im Fluessigkeitsszintillationsspektrometer.

Atmosphaerenmischung, untersucht mit Argon-37

Die Messung der atmosphaerischen Ar-37-Aktivitaet, welche heute natuerliche und kuenstliche Ursachen hat, soll fortgesetzt werden. Damit werden einerseits globale Durchmischungsprozesse in der Atmosphaere untersucht. Andererseits wird Information ueber lokale oder regionale Erhoehungen kuenstlichen Ursprungs gewonnen, vor allem wenn mit Kr-85 und Tritium-Messungen und mit anderen Daten verglichen wird.

Internationale Messnetze

Internationale Messnetze Die Staaten der Europäischen Union haben sich zur kontinuierlichen Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt verpflichtet. Auf internationaler Ebene betreibt die Organisation zur Überwachung des umfassenden Kernwaffenteststopp-Vertrags ( CTBTO ) ein globales Messnetz. Innerhalb der Europäischen Union ( EU ) haben sich die Mitgliedstaaten zur kontinuierlichen Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt verpflichtet. Auf internationaler Ebene liefert auch das Messnetz zur Überwachung des umfassenden Kernwaffenteststopp-Vertrags weltweit Daten zur Radioaktivität in der Umwelt. Messnetze auf europäischer Ebene Alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich zur kontinuierlichen Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt verpflichtet und betreiben ähnliche Messnetze wie das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ). Österreich und die Schweiz verfügen über ein vergleichsweise engmaschiges Netz zur Messung der Ortsdosisleistung ( ODL ) wie Deutschland. In anderen Staaten liegt der Schwerpunkt auf der Überwachung kerntechnischer Anlagen, das heißt, die Messstationen sind vor allem in der Nähe dieser Anlagen platziert. Die Messstation auf dem Schauinsland ist einer der vier deutschen Standorte des weitmaschigen Netzwerks zur Überwachung der Umweltradioaktivität in der EU ("Dense and Sparse Network"). Nach Artikel 35 des EURATOM -Vertrags werden die erhobenen Daten der Ortsdosisleistung und Aktivitätskonzentrationen im Luftstaub gegenüber der EU berichtet. Die Messwerte der Mitgliedsstaaten für die Ortsdosisleistung als auch für weitere Umweltmedien werden vom Joint Research Centre (JRC) der EU zusammengefasst und veröffentlicht. Das BfS arbeitet mit dem JRC zusammen und führt an der Station Schauinsland mit dem Projekt INTERCAL ein langfristiges Vergleichsexperiment mit Strahlungsdetektoren in- und ausländischer Messnetze durch. Das weltweite Messnetz des CTBT Die Organisation zur Überwachung des umfassenden Kernwaffenteststopp-Vertrags ( CTBTO ) betreibt ein globales Messnetz (International Monitoring System, IMS). Die Messstation Schauinsland ist eine von gegenwärtig 73 zertifizierten Stationen, die partikelgebundene Radioaktivität im Bereich weniger Mikrobecquerel pro Kubikmeter Luft nachweisen können. Außerdem ist die Station eine von nur 26 zertifizierten Stationen weltweit, die radioaktives Xenon im Bereich unter einem Millibecquerel pro Kubikmeter Luft nachweisen können. Das BfS unterstützt die CTBTO seit den neunziger Jahren und hat zuletzt 2021/22 an der Messstation Schauinsland ein neues, hochmodernes Edelgas-Messsystem für das IMS der CTBTO getestet. Dieses ist mittlerweile zertifiziert und kommt im IMS zum Einsatz. Das Edelgaslabor des BfS in Freiburg ist auf die Messung von radioaktivem Krypton und radioaktivem Xenon in der Atmosphäre spezialisiert und misst lang- und kurzfristige Änderungen der Aktivitätskonzentrationen in der Luft. Über atmosphärische Rückwärtsrechnungen wird versucht, Quellort und Quellstärke freigesetzter Radioaktivität zu bestimmen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden Proben aus allen Kontinenten einschließlich der Antarktis untersucht. Stand: 09.07.2025

Globale Simulation einfacher Fluide

Es geht bei diesem Projekt um eine Methode zur Vorausberechnung makroskopischer, insbesondere thermodynamischer Daten von Flüssigkeiten oder komprimierten Gasen ohne Verwendung experimenteller Daten, d.h. nur aus quantenmechanischen Rechnungen, gefolgt von Computersimulationen. Der Rechenaufwand ist sehr hoch, aber wegen der Fortschritte der Computertechnologie inzwischen realisierbar. Zu den Teilproblemen des Projekts zählen u.a. die Berücksichtigung von Dreikörper-Potentialen und thermodynamischen Quanteneffekten, die Konstruktion optimaler intermolekularer Potentiale sowie die Simulation molekularer Fluide, bei denen als Komplikation langreichweitige oder nichtlokale Wechselwirkungen oder Deformationen auftreten können. Erste Untersuchungen (Dampfdruckkurven, Flüssigkeitsdichten und kalorische Daten von Neon, Argon, Krypton und Stickstoff) ergaben Vorhersagegenauigkeiten, die an die Größenordnung der experimentellen Unsicherheit heranreichen. Inzwischen wurden auch Hochdruck-Siedegleichgewichte von Edelgasmischungen 'ab initio' berechnet. Die Globale Simulation könnte eine Alternative oder zumindest eine Ergänzung zum Experiment darstellen, wenn die Messungen sehr aufwendig oder riskant sind, also z.B. bei toxischen, korrosiven, explosiven oder instabilen chemischen Verbindungen.

PGAA-Actinide, Bestimmung und Validierung von nuklearen Daten von Actiniden zur zerstörungsfreien Spaltstoffanalyse in Abfallproben durch prompt Gamma Neutronenaktivierungsanalyse am FRM II (PGAA-Actinide FRM II)

Im Rahmen des Projekts PGAA-Actinide soll ein zerstörungsfreies Messverfahren entwickelt werden, das eine quantitative Bestimmung von Actiniden und anderen Atomkernen in nuklearem Abfall erlaubt. Die Entwicklung eines solchen Verfahrens ist für die Abfallwirtschaft in Deutschland von herausragender Bedeutung. Denn während nukleare Spaltprodukte wie Iod, Cäsium, Strontium, Xenon oder Krypton überwiegend innerhalb weniger Tage bis einiger Jahrzehnte zerfallen, sind die durch Neutroneneinfang aus Uran entstehenden Actinide wie Neptunium, Plutonium, Americium oder Curium äußerst langlebig sowie chemisch und radiologisch hoch toxisch und müssen daher besonders behandelt und gelagert werden. Für deren Umgang, Transport und Aufnahme in ein Endlager gibt es gesetzliche Bestimmungen, welche Kenntnisse über deren Bestandteile und Mengen notwendig macht. Bisher gibt es allerdings kein Verfahren, mit dem sich die Inhalte von nuklearem Abfall mit ausreichender Genauigkeit bestimmen lassen. Die Methode der prompten Gamma Neutronenaktivierungsanalyse (PGAA) bietet eine einzigartige Perspektive, präzise Informationen über die Art und Menge der Actinide in nuklearem Abfall zu erhalten: Denn durch Neutronen aktivierte Atomkerne emittieren beim Zerfall charakteristische Gammaquanten, an Hand dessen sie sich eindeutig identifizieren lassen. Allerdings sind die prompten Gammalinien der Actinide bisher nicht ausreichend bekannt, auch fehlen präzise Informationen über deren Intensitäten und Wirkungsquerschnitte, also die Wahrscheinlichkeiten, mit denen ein spezifische Atomkerne durch Neutronen aktiviert werden. Im Unterschied zu herkömmlichen Analysemethoden für Actinide ist die prompte Gamma Neutronenaktivierungsanalyse ein zerstörungsfreies Verfahren. Die zu untersuchenden Proben müssen vor der Analyse nicht chemisch aufbereitet werden, es entstehen keinerlei Sekundärabfälle und auch das Personal wird nicht zusätzlich durch Umgang mit radioaktivem Material belastet. Neben der Bestimmung der Actinide werden mittels PGAA auch die Strukturen sowie die Nebenbestandteile des radioaktiven Abfalls erfasst. Im Rahmen des Projektes PGAA-Actinide werden zunächst mit hoher Präzision die prompten Gammasignaturen und Wirkungsquerschnitte ausgewählter Isotope bestimmt. Dazu werden speziell präparierte Proben am Budapester Forschungsreaktor (BNC) und an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching mit langsamen Neutronen bestrahlt und gemessen. Um Nachweisgrenzen und optimierte Messparameter zu bestimmen, werden mit Hilfe dieser Daten am Forschungszentrum Jülich anschließend PGAA-Spektren simuliert. Um das Messsystem für reale Proben und Gemische zu optimieren, werden dieselben Proben dann noch einmal mit schnellen Neutronen am Instrument Nectar, FRM II vermessen. Abschließend wird ein konkreter Vorschlag für eine Messanordnung zur quantitativen Bestimmung von Actiniden in nuklearem Abfall erarbeitet.

Methodenvergleich Tritium, Tritium-Helium, Schwefelhexafluorid (SF6), Krypton-85 (ISOMETH)

Im Rahmen von systematischen Untersuchungen der Mittleren Verweil-Zeit (MVZ) in sechs Porengrundwasserkörpern Österreichs mittels Isotopen- und Spurengasen musste festgestellt werden, dass die Verweilzeiten, die mittels des Spurengas SF6 (Schwefelhexafluorid) ermittelt wurden, überwiegend längere Perioden als die Tritium/Helium-3-Daten und die bestehenden hydrogeologischen Konzepte erwarten ließen. Um diese Unterschiede besser interpretieren zu können, wurden zwei Grundwassersituationen ausgewählt, die bereits sehr genau untersucht wurden und von denen viele ergänzende hydrologisch gut interpretierbare Daten vorlagen. Die Messung von Tritium, Tritium/Helium-3 und Krypton-85 ergaben an der Fischa-Dagnitz-Quelle sowie an einem 300 m oberhalb liegenden Brunnen (Südl. Wr. Becken) im April 2011 Modellalter zwischen acht und zehn Jahren. Das Spurengas SF6 ergab signifikant höhere Alter von 21 Jahren. Eine nochmalige Beprobung im November 2011 mit einer neuen SF6-Probenahmeart ergab eine gute Übereinstimmung mit den Tritium/Helium-3- (April + November) und Krypton-85-Daten (April). Die Probenahme am Lysimeter-Standort Wagna (Leibnitzer Feld) ergab für die Methoden Tritium, Tritium-Helium-3 und Krypton-85 übereinstimmende sehr geringe Modellalter von weniger als einem Jahr, jedoch die Spurengasmethode SF6 ergab mit der konventionellen Probenahme wie bereits im Jahre 2009 (21 Jahre) ein wesentlich höheres Modellalter von 16 Jahren. Aus den vorliegenden Messungen der zwei Untersuchungsgebiete kann gefolgert werden, dass unter den in Österreich üblichen hydrologischen Bedingungen (höher liegende bewaldete Einzugsgebiete), bei der konventionellen SF6-Probenahme samt anschließendem Transport SF6 verloren gehen kann und daher besonders die jungen Grundwasserproben als zu alt eingestuft werden. Als generelle Schlussfolgerung kann angeführt werden, dass die mehrmalige Messung von Sauerstoff-18, die zweimalige Messung von Tritium und die einmalige Messung von Tritium/Helium-3 eine gute Kombination ist, die mittleren Verweilzeiten an einer Messstelle verlässlich einzustufen. Krypton-85 wird wegen des großen Probenahmeaufwandes (Extraktion von 200 L) üblicherweise nur in Einzelfällen als Ergänzung herangezogen. Auch SF6 scheint nur mit einem höheren Probenahmeaufwand (abgeschmolzene Glasampullen) gute Ergebnisse zu bringen. FCKW-Messungen waren bisher in allen Beckenlagen in Österreich kontaminiert und dürften daher nur in unberührten alpinen Lagen erfolgreich sein.

stko-nuklearer-notfallschutz3bde.pdf

STRAHLENSCHUTZKONKRET Nuklearer Notfallschutz | Verantwortung für Mensch und Umwelt | Ein beispielhafter UnfallhergangWas sind nukleare Notfälle? Am Morgen des 5. Januar kommt es gegen 6 Uhr in einem Kernkraftwerk zu einem Störfall, der zur Schnellabschaltung des Kraftwerks führt.Bei einem Unfall im Kernkraftwerk kann im schlimmsten Fall radio­ aktives Material freigesetzt werden und in die Umwelt gelangen. Ein ­nuklearer Notfall tritt ein. Derartige Ereignisse wirken über Länder­ grenzen hinaus, wie die verheerenden Unfälle in Fukushima und Tschernobyl in der Vergangenheit bereits gezeigt haben. Nukleare Notfälle können aber auch bei Unfällen in anderen kerntech­ nischen Anlagen wie z. B. Endlagern und Zwischenlagern für radio­aktive Abfallstoffe, bei Transportunfällen, terroristischen Anschlägen oder ­sonstigen Zwischenfällen mit radioaktiven Strahlenquellen eintreten. Entscheidend für die Einordnung in nukleare Notfälle ist die Frei­- setzung von radioaktiven Stoffen. Bei nuklearen Notfällen außerhalb 5. Januar, 8 Uhr von Kernkraftwerken gelangen ebenfalls radioaktive Stoffe und Sabine ist auf dem Weg zur Arbeit, die ca.Gase in die ­Umwelt. Sie breiten sich allerdings meist nur gering aus 10 km vom Kraftwerk entfernt ist. Im Laufeund wirken damit nur lokal. des Tages verschlechtert sich die Situation im Kernkraftwerk durch eine Verkettung unglücklicher Umstände und den Ausfall zahlreicher Sicherheitsmechanismen so sehr, dass die Katastrophenschutzleitung einen Voralarm aus dem Kernkraftwerk erhält. 5. Januar, 20 Uhr Daraufhin informiert die Katastrophen­ schutzleitung die Bevölkerung mit folgender Meldung: „Im Kernkraftwerk ist es zu einem Unfall gekommen. Es wurden bisher keine radio­ aktiven Stoffe freigesetzt. Zurzeit besteht für Sie keine Gefahr und damit kein Anlass für eigene Maßnahmen. Wenn es zu einer Gefahr bringenden Freisetzung kommt, werden Sie sofort informiert. Bitte beachten Sie deshalb die weiteren Meldungen auf diesem Sender.“ Als Sabine die Meldung im Radio hört, befindet sie sich wieder in ihrer Wohnung in Niederhausen, die ca. 6 km vom Kraftwerk entfernt liegt. 2 Wie gelangt die Radioaktivität in meinen Körper? Bei Unfällen in Kernkraftwerken können radioaktive Gase wie z. B. Xenon oder Krypton oder auch sehr kleine radioaktive Teilchen wie Jod und Cäsium in die Umwelt gelangen. Es bildet sich eine „radioaktive Wolke“, die durch Luftbewegungen weitertransportiert wird. Die regionale Betroffenheit ist dadurch sehr unter­ schiedlich. Durch die radioaktiven Teilchen in der Luft wird der Mensch von außen (extern) bestrahlt. Später lagern sich diese sogenannten Wie erfahre ich von einem Unfall?Radionuklide aus der Luft auch am Boden oderDie Bevölkerung wird in einem nuklearenanderen freien Flächen ab. Bei NiederschlägenNotfall durch Lautsprecherwagen und Sirenensind die radioaktiven Ablagerungen größeralarmiert. Bei einem einminütigen Heultonals bei der bloßen Luftbewegung. Über die Ab­handelt es sich um ein Alarmsignal. Daraufhinlagerungen in der Umwelt, auf Weiden, Nutz­sollte der Rundfunk eingeschaltet und auf diepflanzen und in Gewässern gelangen die radio­Prognose entsprechenden Durchsagen geachtet werden.aktiven Stoffe schließlich in die Nahrungskette.Im Notfall ist es wichtig, schnell und nachvoll­ Radio und TV, insbesondere die lokalen Sender,In Form tierischer und pflanzlicher Lebens­ziehbar Prognosen zur radiologischen Lage zu informieren umfassend.mittel nimmt dann der Mensch die Radio­erstellen. Dazu steht das Entscheidungshilfe­ Hintergrundinformationen erhält man darübernuklide auf. Auch über die Atemluft und übermodell RODOS („Realtime Online Decision hinaus auf den Internetseiten: www.bfs.de oderdie Haut kann der Mensch die radio­aktivenSupport System“) zur Verfügung. Die Prognosen www.jodblockade.de. Außerdem werden aktuelleTeilchen aufnehmen. Im Falle einer solchenbilden die Grundlage für konkrete Notfall­ Messdaten auf www.imis.bfs.de/geoportal undinternen Belastung können die Stoffe von innenmaßnahmen, wie z. B. die Evakuierung der odlinfo.de dargestellt.noch weiter auf den Körper einwirken.Bevölkerung. Externe StrahlungInterne Strahlung aus der radioaktiven WolkeBelastung durch Einatmen Belastung durch Nahrungsmittel und Trinkwasser sowie aus im Boden abgelagerten radioaktiven Stoffen, kontaminierter Kleidung und Haut externe Strahlung vom Untergrund 3

Totes Meer Süß-Salzwasser-Mischung

Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Geologischen Dienst von Israel und der Ben Gurion Universität in Beer Sheba wurden im Übergangsbereich von Frischwasser zu extrem salinen Wässern des Toten Meeres Untersuchungen mit natürlichen und künstlichen Tracern durchgeführt. Hierfür wurden im Bereich der natürlichen Tracer neue Techniken zur Analyse von Umweltisotopen in hypersalinen Wässern getestet. Stabile Isotope (18O, 2H) in Salzwässern wurden gemessen, um Mischungsprozesse und Lösungsprozesse unterscheiden zu können und die Herkunft von Mischwässern zu bestimmen. Gasuntersuchungen (Edelgase He, Ne, Ar, Kr, Xe und FCKW, SF6) wurden durchgeführt, um Methoden für die Datierung und die Bestimmung von Neubildungstemperaturen auch in salinen Wässern weiterzuentwickeln. Radioaktive Isotope (Radium-Isotope 228Ra, 226Ra, 224Ra, 223Ra) wurden untersucht, um eine Datierung des Mischungszeitpunktes aus der Veränderung des Sorptionsverhaltens abzuleiten. Durch Laborversuche wurde das Verhalten von künstlichen Tracern, u.a. deren Transportverhalten in salzigen Wässern untersucht.

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