Das Papier untersucht, wie im EU-ETS 1 künftig mit Kohlenstoff aus CCU umgegangen werden soll, das nur vorübergehend in Produkten gespeichert ist. Ziel ist es, doppelte Bepreisung zu vermeiden und zugleich Anreize für eine zirkuläre Kohlenstoffwirtschaft – besonders in der Kunststoffindustrie – zu schaffen. Es vergleicht zwei Ansätze: ein praktikablerer Downstream-Ansatz, bei dem Müll verbrennende Anlagen abgabepflichtig bleiben und Verwendungsnachweise für recycelten Kohlenstoff einsetzen können, sowie ein komplexerer Upstream-Ansatz mit höherem Carbon-Leakage-Risiko. Kurzfristig gilt der Downstream-Ansatz als systemkonformere Lösung. Veröffentlicht in Climate Change | 79/2025.