Wirkungen von Umweltlaerm auf den Menschen. Gegenwaertiger Schwerpunkt: Fluglaerm an Grossflughaefen. Beschreibung der Belaestigungsreaktionen und deren Zusammenhang mit akustischen Parametern. Erforschung gesundheitlicher Auswirkungen andauernder Belastung durch Umweltlaerm auf den Menschen. Empirische Ermittlung von Belastungs-Wirkungs-Zusammenhaengen. Laengsschnittbetrachtung der veraenderten Situation an einem Grossflughafen 1987-1995.
Rauschkorrelationen (Noise correlations) haben die Seismologie revolutioniert, indem sie es ermöglichen, die gewaltigen Datenmengen an kontinuierlich aufgezeichnetem seismischem Hintergrundrauschen zu verwenden. Letztendlich erlauben sie es, mit diesem Rauschen Seismologie ohne Erdbeben zu betreiben. Die dadurch ermöglichten hochaufgelösten tomographischen Bilder dienen besserer Hypozentrumsbestimmung, besserer Vorhersage maximaler Bodenbeschleunigungen und einem tieferen Verständnis tektonischer Prozesse in der Erdkruste. All dies hat wichtige Folgen für die seismische Risikoabschätzung.Rauschkorrelationen wurden ebenfalls verwendet, um geologische Gefahrenobjekte wie instabile Hänge, Vulkane und Störungszonen auf zeitliche Veränderungen hin zu überwachen. Die meisten Anwendungen haben sich dafür bisher auf die Vertikalkomponente beschränkt, aber zunehmend gewinnt auch die Nutzung der Horizontalkomponenten an Interesse.Mit den Fortschritten und der zunehmenden Anwendung der Methode werden ihre Beschränkungen deutlicher. Ein Problem der Rauschkorrelation ist, dass die resultierende 'Greensche Funktion' nicht nur Information über das von der Welle durchlaufene Medium, sondern auch über die Rauschquellen enthält. Um die Rauschkorrelationsmethode zu verbessern, ist es folglich notwendig, ein hinreichendes Verständnis der Quellen und ihres Verhaltens zu erlangen.Die Quellen der Vertikalbewegung und damit der mikroseismischen Rayleighwellen ist weitgehend erforscht, wohingegen die Quellen der Horizontalbewegung durch Lovewellen weitgehend unbekannt sind. Dieser Antrag zielt darauf ab, Lovewellen im seismischen Hintergrundrauschen und damit auch ihren Beitrag zur Rauschkorrelationsmethode zu charakterisieren und zu verstehen. Dazu wird an grundlegenden Fragen bearbeitet:- Wie werden mikroseismische Lovewellen erzeugt?- Wo werden sie erzeugt? Gibt es geograpische Unterschiede im Vergleich zu den Herkunftsregionen von Rayleighwellen?- Wie sehr tragen Lovewellen zur Energie des mikroseismischen Rauschens bei? Wie hängt dieser Anteil von der Frequenz ab?- Wann werden die stärksten Lovewellen erzeugt? Ändert sich ihr Frequenzgehalt mit der Zeit?Die bisherigen Nutzungen der Rauschkorrelationen sind alle in irgendeiner Weise von den räumlichen und zeitlichen Eigenschaften der Rauschquellen beeinflusst. Ein besseres Verständnis mikroseismischer Lovequellen wird daher den Anwendern der Rauschkorrelationsmethode helfen, indem es bessere Modelle der Erdkruste und ein präziseres Überwachen erlaubt. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Ergebnisse der Rauschkorrelationsmethode zu verbessern, indem man die genutzten Rauschquellen versteht. Dazu wird eine datenbasierte Charakterisierung der Lovequellen verbunden mit numerischer Simulation der Erzeugung von Lovewellen.
Immissionsschutzwald mindert schädliche oder belästigende Einwirkungen von Stäuben, Aerosolen, Gasen oder Strahlungen sowie Lärm auf Wohn-, Arbeits- oder Erholungsbereiche oder andere schutzbedürftige Objekte durch Absorption, Ausfilterung oder Sedimentation, sowie durch Förderung von Thermik und Turbulenz. Er mindert die Schallausbreitung von Lärmquellen. Immissionsschutzwald ist definiert durch seine Lage zwischen Emittenten und einem zu schützenden Bereich. Immissionsschutzwald mindert schädliche oder belästigende Einwirkungen von Stäuben, Aerosolen, Gasen oder Strahlungen sowie Lärm auf Wohn-, Arbeits- oder Erholungsbereiche oder andere schutzbedürftige Objekte durch Absorption, Ausfilterung oder Sedimentation, sowie durch Förderung von Thermik und Turbulenz. Er mindert die Schallausbreitung von Lärmquellen. Immissionsschutzwald ist definiert durch seine Lage zwischen Emittenten und einem zu schützenden Bereich.
Handlungsleitfaden zur Prognose und Beurteilung von Geräuschbelastungen durch Veranstaltungen und Freizeitanlagen
amßgebliche Unterlagen, die sich auf die konkrete Ausgestaltung der baulichen Trennung zwischen Geh- und Radweg auf dem Neubau der Schönfließer Brücke, sowie auf die Planung des Anschlussbereichs zur Sonnenburger Straße beziehen. Auf den veröffentlichten Visualisierungen der Behörde erscheint die bauliche Trennung zwischen Geh- und Radweg auf der Brücke so gestaltet, dass sie faktisch als Sitzfläche genutzt werden kann und auf der Webseite steht, dass im Bereich Sonnenburger Straße Aufenthaltsmöglichkeiten gebaut werden sollen. Eine Beantwortung auf formlose Nachfragen zur genauen Planung sind bislang leider nicht erfolgt. Gegenstand dieses Antrags ist daher die Übermittlung der folgenden maßgeblichen Planungs- und Bewertungsunterlagen: 1. Bauliche Trennung zwischen Gehwegen und Radweg auf der Brücke Bitte um Übermittlung von: • Ausführungsplänen • Detailzeichnungen • Querschnitten • Konstruktionsplänen • Materialbeschreibungen • technischen Regelquerschnitten • gestalterischen Erläuterungsberichten aus denen sich die konkrete Ausgestaltung der baulichen Trennung zwischen den Gehwegen und dem Radweg auf der Brücke ergibt, insbesondere: • Höhe • Tiefe • Breite • Neigung • Material • Oberflächengestaltung • konstruktive Ausbildung der baulichen Trennung. 2. „Anlehnstreifen“ Bitte um Übermittlung sämtlicher Detailpläne, technischer Zeichnungen und Erläuterungen zum vorgesehenen „Anlehnstreifen“, insbesondere zu: • Höhe • Tiefe • Material • Neigung • konstruktiver Ausbildung • planerisch vorgesehener Funktion 3. Aufenthaltsnutzung / Sitzmöglichkeiten – Planerische Berücksichtigung Bitte um Übermittlung sämtlicher vorhandener Unterlagen, Prüfvermerke, Abwägungsdokumente oder fachlichen Stellungnahmen zu folgenden Aspekten: • Wurde geprüft, ob die bauliche Ausgestaltung faktisch Sitzmöglichkeiten schafft oder ausschließt? • Wurde berücksichtigt, dass Sitzgelegenheiten erfahrungsgemäß zu nächtlichen Aufenthalten führen können? • Wurde die Gefahr einer dauerhaften Nutzung als Aufenthalts- oder Partyort planerisch bewertet? • Existiert ein Konzept zur Vermeidung einer Entwicklung zu einem nächtlichen Aufenthaltsort (z. B. Beleuchtungskonzept, gestalterische Maßnahmen, bewusster Verzicht auf Sitzflächen)? • Wurde eine Lärmprognose für die Nachtstunden erstellt? Sofern einzelne dieser Aspekte nicht geprüft oder nicht dokumentiert wurden, bitte ich um entsprechende Mitteilung. 4. Anschlussbereich Sonnenburger Straße Bitte um Übermittlung der aktuellen Planungsunterlagen zum Anschlussbereich der Sonnenburger Straße, insbesondere: • Lagepläne • Gestaltungspläne • Freiraumplanungen • Erläuterungsberichte • Planungsstand (Vorplanung, Entwurfsplanung, Ausführungsplanung etc.) Soweit vorgesehen, bitte ich um Mitteilung, ob im Anschlussbereich Sitzgelegenheiten oder aufenthaltsgeeignete Flächen geplant sind. 5. Schallimmissionsprognosen – Anschlussbereich Sonnenburger Straße Bitte um Übermittlung sämtlicher vorhandener: • Schallimmissionsprognosen • schalltechnischer Gutachten • Stellungnahmen • interner Vermerke im Hinblick auf: • mögliche nächtliche Nutzung von Sitz- oder Aufenthaltsflächen • mögliche Lärmimmissionen durch Personengruppen • Wechselwirkungen mit bestehenden gastronomischen Betrieben, insbesondere im Hinblick auf den Verkauf von Speisen und Getränken zum Mitnehmen • eine mögliche Kumulation von Lärmquellen (Gastronomie und Aufenthalt im öffentlichen Raum) Falls entsprechende Prognosen oder Bewertungen nicht erstellt wurden, bitte ich um Mitteilung hierüber
The Directive relating to the assessment and management of environmental noise (the Environmental Noise Directive – END, 2002/49/EC) is the main EU instrument to identify noise pollution levels and to trigger the necessary action both at Member State and at EU level. Data submitted by EEA member countries until 16/11/2024. This database contains information on the number of people exposed to 5 decibel (dB) bands for two indicators "Lden : 55-59, 60-64, 65-69, 70-74, >75" and "Lnight. : 50-54, 55-59, 60-64, 65-69, > 70". Additional noise bands below these reporting thresholds are provided by some countries on a voluntary basis . The database covers the noise sources specified in the END (major roads, major railways, major airports and urban agglomerations) and the corresponding number of people exposed to each of the noise sources inside urban areas and outside urban areas. Percentage of people exposed has also been calculated for comparative purposes. The reporting requirements were set to start as from 2005, and the reporting cycle specified in the END is 5 years, with the exposure data submitted in 2007, 2012, 2017 and 2022.
The Directive relating to the assessment and management of environmental noise (the Environmental Noise Directive – END, 2002/49/EC) is the main EU instrument to identify noise pollution levels and to trigger the necessary action both at Member State and at EU level. Data submitted by EEA member countries until 16/04/2024. This database contains information on the number of people exposed to 5 decibel (dB) bands for two indicators "Lden : 55-59, 60-64, 65-69, 70-74, >75" and "Lnight. : 50-54, 55-59, 60-64, 65-69, > 70". The database covers the noise sources specified in the END (major roads, major railways, major airports and urban agglomerations) and the corresponding number of people exposed to each of the noise sources inside urban areas and outside urban areas. Percentage of people exposed has also been calculated for comparative purposes. The reporting requirements were set to start as from 2005, and the reporting cycle specified in the END is 5 years, with the exposure data submitted in 2007, 2012 and 2017.
Zielsetzung: In der fleischverarbeitenden Industrie ergeben sich für die Beschäftigten an vielen Arbeitsplätzen hohe Lärmbelastungen, z. B. im Schlachtbetrieb, an Kuttern, Clippern und Peelern. Selbst in Betrieben mit modernsten Maschinen nach dem Stand der Technik entstehen gehörgefährdende Lärmbelastungen. Da die Arbeitsräume in der Regel allseitig stark reflektierende Raumbegrenzungsflächen aufweisen, sollten sich hier durch raumakustisch wirksame Maßnahmen deutliche Pegelminderungen erreichen lassen, z. B. durch eine schallabsorbierende Belegung der Deckenfläche und ggf. von Wandflächen. Aus hygienischen Gründen kommen allerdings keine offenporigen Schallabsorber aus künstlichen Mineralfasern oder Schaumstoff in Betracht. Alle Materialien müssen sich mit Laugen schäumend reinigen und mit dem Hochdruckreiniger abspritzen lassen. Seit wenigen Jahren gibt es sogenannte mikroperforierte Schallabsorber, die sich z. B. aus Edelstahl, Acrylglas oder PVC herstellen lassen und eine entsprechende Reinigung erlauben. Die akustische Wirksamkeit dieser Materialien beruht darauf, dass der Luftschall bei Durchgang durch das perforierte Material mit vielen winzig kleinen Löchern von z. B. 0,1 bis 1 mm Durchmesser eine Dämpfung erfährt (viskose Reibung in den Löchern) und die Schallenergie in Wärme umgewandelt wird. Die mit diesem Material erreichbaren Lärmminderungserfolge sollen für den Bereich der Fleischwirtschaft untersucht werden. Neben den hier zunächst zu betrachtenden akustischen Aspekten sind dabei auch Fragen der Hygiene aufzugreifen, was in einem separaten Projekt des BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung durchgeführt wird. Aktivitäten/Methoden: Da die Wirksamkeit von mikroperforierten Schallabsorbern von den geometrischen Parametern, wie Durchmesser und Anzahl der Bohrungen und dem Abstand zur Decke bzw. Wand abhängt, sollten sie gezielt für den Anwendungsfall ausgewählt werden. Deshalb ist im ersten Schritt der Untersuchung die akustische Situation in den betrachteten fleischverarbeitenden Betrieben zu analysieren. Dabei können größtenteils vorhandene Messdaten der Fleischerei-Berufsgenossenschaft verwendet werden. Die Materialhersteller sollten über die entsprechenden akustischen Eigenschaften der Materialien verfügen, um eine gezielte Auswahl zu ermöglichen. Damit lassen sich dann die erreichbaren Lärmminderungserfolge für einzelne Fleischereibetriebe berechnen. Sollten sich nach diesen Prognoserechnungen ausreichende Lärmminderungserfolge von mindestens 2 dB(A) ergeben, soll die Eignung der mikroperforierten Schallabsorber in einem Folgeprojekt in der betrieblichen Praxis untersucht werden. Dabei sind dann neben der akustischen Wirksamkeit auch Fragen der Hygiene zu untersuchen.
Im Rahmen der Lärmkartierung werden Lärmkarten getrennt für die verschiedenen Lärmarten Schienen-, Straßen- und Fluglärm sowie Industrie- und Gewerbelärm besonders relevanter Anlagen, einschließlich Hafenlärm, erstellt. In Ballungsräumen werden neben den Hauptlärmquellen auch sonstige Lärmquellen gemäß § 4 (1) Nr. 1-5 34. BImSchV kartiert, soweit sie erheblichen Umgebungslärm hervorrufen. Die Darstellung der Gesamtbelastung aller einwirkenden Geräuschquellen wird dort nicht gefordert.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 829 |
| Europa | 31 |
| Kommune | 17 |
| Land | 167 |
| Weitere | 13 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 323 |
| Zivilgesellschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 750 |
| Text | 103 |
| Umweltprüfung | 9 |
| unbekannt | 118 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 179 |
| Offen | 797 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 930 |
| Englisch | 87 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 2 |
| Bild | 17 |
| Datei | 23 |
| Dokument | 102 |
| Keine | 641 |
| Unbekannt | 4 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 271 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 502 |
| Lebewesen und Lebensräume | 667 |
| Luft | 880 |
| Mensch und Umwelt | 981 |
| Wasser | 428 |
| Weitere | 962 |