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s/lgrb/LGR/gi

INSPIRE - BFD50: Nitratrückhaltevermögen

Die Verlagerung von Nitrat mit dem Sickerwasser ist als ausschlaggebender Faktor einer Grundwassergefährdung anzusehen. Sie steigt mit der Sickerwasserrate, die sich vor allem aus dem jährlichen Wasserbilanzüberschuss ergibt und verringert sich mit der Verweildauer des Wassers im Boden sowie dem dadurch vermehrten Nitratentzug durch die Pflanzen. Die Verweildauer hängt vor allem von der Feldkapazität ab, die für den durchwurzelbaren Bodenraum ermittelt wird. Das Nitratrückhaltevermögen nimmt bei stauwasserbeeinflussten Standorten durch potenzielle Denitrifikation und die längere Verweilzeit des Stauwassers im Wurzelraum (erhöhter Entzug durch die Pflanzen) zu. In tonreichen Böden, die zur Bildung von Trockenrissen neigen, kann es trotz hoher Feldkapazität bei Niederschlagsereignissen nach längeren Trockenzeiten zu einer Nitratverlagerung kommen. Derartige Böden (Pelosole, Terrae Fuscae) werden ebenfalls bei der Bestimmung des Nitratrückhaltevermögens berücksichtigt. Böden aus organogenen Substraten zeichnen sich grundsätzlich durch ein hohes Rückhaltevermögen aus. Aufgrund ihres erhöhten Mineralisationspotenzials ist aber eine Gefährdung des Grundwassers (z.B. nach einer Melioration) nicht auszuschließen. Diese Standorte sind ebenfalls gesondert gekennzeichnet. Das erhöhte Mineralisationspotenzial wird aber bei der Einstufung nicht berücksichtigt.

HÜK200: Art des Hohlraums für den Oberen Grundwasserleiter

Das Attribut Art des Hohlraums für den Oberen Grundwasserleiter wurde abgeleitet von der bestehenden Geologischen Übersichtskarte 1 : 200 000 (GÜK 200).

HÜK200: Einstufung des Oberen Grundwasserleiters in Durchlässigkeitsklassen

Die Einstufung des Oberen Grundwasserleiters in Durchlässigkeitsklassen erfolgte in Anlehnung an die hydrogeologische Kartieranleitung (Geol.Jb., G, H.2, 1997) anhand von Pumpversuchsdaten, die den jeweiligen hydrogeologischen Einheiten zugeordnet wurden. Die Inhalte entsprechen der HÜK 200 der BGR.

INSPIRE-BFD5W: Feinbodenart im Untergrund

INSPIRE-Version der BFD5w. Die Methode Feinbodenart baut auf Grunddaten der Weinbergsbodenkartierung Rheinland-Pfalz und der Klassifikation der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA5) auf.$Absatz$ Die Feinbodenarten der Weinbergsbodenkarte wurden durch Experten neu interpretiert und an die heute üblichen Bodenarten der KA5 angepasst. Die Feinbodenarten werden jeweils für die Schicht Rigolhorizont bzw. die Schicht Untergrund in einer eigenen Karte dargestellt. Eine Variabilität der Merkmalsausprägung in der Fläche bzw. innerhalb einer Schicht wird durch eine Schraffur angezeigt. $Absatz$ <a href='https://www.lgb-rlp.de/fileadmin/service/lgb_downloads/inspire/boden/bfd5w/bfd5w_feinbodenart.gml' target='_blank'>GML-Download</a>

GÜK300: Textlabel der GÜK300

NA

RSG: Übersichtskarte der Oberflächennahen Rohstoffe in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz ist reich an Bodenschätzen, deren Nutzung weit in historische Zeiten zurück reicht. Eine Vielzahl von Abbaustellen von Erzen und Kohlen belegen, dass bereits die Kelten und Römer diesen Reichtum schätzten. Heute sind die in der Karte dargestellten Verbreitungsgebiete oberflächennaher mineralischer Rohstoffe vorrangiges Ziel der Bergbautätigkeit. Im europäischen Vergleich sind besonders die qualitativ hochwertigen Tone des Westerwaldes und die verschiedenen vulkanischen Gesteine der Eifel von herausragender Bedeutung für die überwiegend mittelständische Industrie. Die Übersichtskarte basiert auf der prognostischen Rohstoffkarte von FALKE & NEGENDANK (Universitäten Mainz und Trier) sowie umfangreichen eigenen Untersuchungen.

GWB: Thallium

Darstellung von Thallium

BFD50: Feldkapazität im durchwurzelbaren Boden

Die Feldkapazität (FK) bezeichnet die Wassermenge, die ein natürlich gelagerter Boden gegen die Schwerkraft zurückhalten kann. Sie umfasst auch das so genannte Totwasser, das aufgrund seiner hohen Saugspannung (pF > 4,2) für die Vegetation nicht nutzbar ist.

GÜK300: Geologische Störungslinien

Geologische Übersichtskarte von Rheinland Pfalz 1:300.000 (GÜK 300) Die GÜK 300 wurde auf der Basis veröffentlichter geologischer Karten unterschiedlicher Maßstäbe neu zusammengestellt. Sie ersetzt die bisherige amtliche Geologische Übersichtskarte von Rheinland-Pfalz im Maßstab 1 : 500 000. Grundlage der neuen Karte sind die von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten der Länder herausgegebenen geologischen Übersichtskarten im Maßstab 1 : 200 000 (CC 5502 Köln, CC 5510 Siegen, CC 6302 Trier, CC 6310 Frankfurt a.M. West, CC 7102 Saarbrücken und CC 7110 Mannheim), die vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz veröffentlichten geologischen Karten in den Maßstäben 1 : 100 000, 1 : 50 000 und 1 : 25 000 sowie die geologischen (und vulkanologischen) Karten externer Bearbeiter. Maßstabsbedingt wurden stratigraphische Formationen zu größeren Einheiten zusammengefasst und Grenzlinien generalisiert. Das gebietsweise sehr komplexe Störungsmuster wurde (stark generalisiert und) auf die Darstellung bedeutender Störungen reduziert.

ABAG: Erweitertes Gewässernetz

Das erweiterte Gewässernetz beinhaltet abflusswirksame Tiefenlinien, die Anschluss an das Gewässernetz haben. $Absatz$ Die genaue Lage, die räumliche Dichte und das Verteilungsmuster dieser Abflussbahnen für Oberflächenwasser sind von großem Interesse. Im Erosionsfall wird hier Bodenmaterial transportiert und an Übertrittspunkten in Gewässer oder in Siedlungsbereiche eingetragen.$Absatz$ Die Darstellung der Tiefenlinien erfolgt ab einer Mindestgröße des Einzugsgebietes von 5 ha. $Absatz$ Folgende Punkte zu beachten: $Absatz$ In Siedlungsgebieten ist der Verlauf der Tiefenlinien kritisch zu hinterfragen, da mit der Berechnung auf Basis des digitalen Geländemodells DGM 5 keine Informationen der Siedlungsentwässerung (z.B. Einlaufschächte) berücksichtigt werden können. $Absatz$ In Gebieten mit großräumig geringen Hangneigungen (z.B. Teile der Vorderpfalz, des Landstuhler Bruchs oder des Neuwieder Beckens) ist der Verlauf der Tiefenlinien häufig nicht plausibel. $Absatz$ Dort, wo künstliche Entwässerungsgräben existieren, ist das Modellierungsergebnis ebenfalls kritisch zu hinterfragen. An Straßen- oder Autobahndämmen kann das Fehlen von Informationen zur Lage von Dammdurchlässen zu einem unrealistischen Verlauf der Tiefenlinien entlang der Verkehrswege führen.

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