The island of Holsnøy is located in southwestern Norway. It is composed of metastable granulite facies lower crust that was subducted at 430 Ma when fluid infiltrated the region and reacted with large portions of the area to form eclogite facies shear zones. The eclogite facies assemblages contain garnet with granulite facies cores and eclogite facies fractures and rims.
This dataset contains quantitative electron microprobe transects from garnets from four different eclogite facies samples. They are divided into two groups: rim profiles that run from the garnet rims toward the cores, and fracture profiles that run perpendicular to eclogite facies fractures. Some profiles have 5–10 µm spacing and were collected at 15 kV accelerating voltage whereas others have 1 µm spacing and were collected at 10 kV which reduced analytical convolution and facilitated higher spatial resolution of the profiles.
Die Arbeiten zielen auf Lösungsansätze in den Themenfeldern: (i) Innovative Ansätze im Monitoring der hygienischen Wasserqualität, (ii) fernerkundungsgestützte Werkzeuge zur Gefährdungs- und Vulnerabilitätsanalyse in Einzugsgebieten, (iii) Entscheidungsunterstützungssystem (EUS) zum Risikomanagement in Einzugsgebieten, (iv) Bewertung neuartiger, modularer Trinkwasseraufbereitungs- und -strukturkonzepte. In AP1.2 (Wasserqualität und Risikofaktoren) wird die hygienische Belastung in den Testgebieten (Fäkalindikatoren, bakterielle und virale Krankheitserreger, antibiotikaresistente Bakterien, klinisch relevanten Antibiotikaresistenzgene) durch Probennahmen sowie Auswertung von Daten der Praxispartner (SEDEPAL/Peru, LTV/D) erfasst. Weiteres Ziel ist die Ursachenerkundung, telemetrische Überwachung und Prognose von Massenvermehrungen hygienisch-relevanter Bakterien in stehenden Gewässern (Seen/Talsperren). AP1.4 (Gefährdungs- und Vulnerabilitätskarten) dient der Entwicklung innovativer Geoverarbeitungswerkzeuge zur Risikokartierung für Wassereinzugsgebiete mit Fernerkundungsmethoden, inbes. in datenarmen Regionen und großen Einzugsgebieten. AP3.1 (Planungs- und Entscheidungstool) greift die Ergebnisse für ein neues datenbank- und GIS-gestütztes Entscheidungsunterstützungssystem (EUS) in Anlehnung an das WHO Water Safety Plan-Konzept zur Risikobeherrschung und zum Management von Einzugsgebieten auf. In AP 3.3 (Modulare Handlungskonzepte) erfolgt die Ableitung und Bewertung neuartiger modularer Trinkwasseraufbereitungs- und strukturkonzepte durch die Kombination von bewährten, konventionellen und innovativen Technologien der Trinkwasseraufbereitung. Projektmanagement und Koordination erfolgen in AP5, die Ergebnisse werden in das geplante 'Transfer-Manual' eingebracht, damit die wichtigsten Ergebnissen und Methoden dokumentiert und für andere nutzbar werden. Zudem wirkt das TZW an AP2 und AP4 mit (s. Teilvorhabensbeschreibung).
Dieses peruanisch-deutsche Kooperationsprojekt ist eines von zehn Projekten des BMBF-Programms 'Forschung für die nachhaltige Entwicklung der Megastädte von morgen - Energie- und klimaeffiziente Strukturen in urbanen Wachstumszentren'. Als einziges Projekt mit besonderem Fokus auf Wasser- und Abwasssersysteme und der entsprechenden Energieaspekte werden in LiWa - unter Leitung des ifak - Hilfsmittel und Methoden für eine nachhaltige Wasser- und Abwasserbewirtschaftung der 8-Millionen-Stadt Lima in Peru, die ein Beispiel für eine Megastadt von morgen darstellt, entwickelt. Schwerpunkte dieses interdisziplinären Projektes sind die Makromodellierung des gesamten Wasser- und Abwassersystems der Megastadt (Beitrag des ifak), die Einzugsgebietsmodellierung unter Berücksichtung von Szenarien des Klimawandels, die Entwicklung und Umsetzung von Verfahren der Partizipation der Stakeholder und Governance sowie die Entwicklung von Modulen für Masterstudiengänge.
Ziel des Projektes ist es, Konzepte für eine nachhaltige und effiziente Abwasserreinigung in Großstädten zu entwickeln. Unter Berücksichtigung der klimatischen Situation in Lima werden verschiedene Abwasserreinigungsverfahren hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und der entstehenden Kosten getestet. Neben diesen technischen und ökonomischen Aspekten werden beim zu entwickelnden Verfahrenskonzept auch der Ausbildungsstand des Betriebspersonals oder des Betreibers und soziokulturelle Aspekte berücksichtigt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es nicht, eine bestimmte Verfahrenstechnik einseitig weiterzuentwickeln, sondern zu untersuchen, welche Verfahrenstechnik für welche Einsatzbereiche eingesetzt werden kann, so dass später in einem modularen Konzept eine schlüssige Lösung für unterschiedliche Anschlussgrößen und Abwasserverhältnisse zusammengestellt werden kann. Im Rahmen des Projektes werden so unterschiedliche Verfahren wie die Anaerobtechnik zur Behandlung von Schwarzwasser, die MAP-Fällung zur Rückgewinnung der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor für die Landwirtschaft, die Biofilmtechnik oder die Membrantechnik eingesetzt. In einem modularen System sollen diese Verfahrenstechniken flexibel kombinierbar und einsetzbar sein. Sicherzustellen ist eine weitgehende Betriebsstabilität, so dass die Verfahrenstechnik in einem dezentralen Konzept beispielsweise auch für Hotels oder größere Wohnkomplexe genutzt werden kann. Durch den Einsatz von Prozessleittechnik und Datenfernübertragung soll die Überwachung der dezentral eingesetzten Anlagen von einer zentralen Warte aus möglich sein. Von großer Bedeutung für die Umsetzung dieses Konzeptes ist die frühe Einbindung der Öffentlichkeit und die Berücksichtigung wichtiger Interessengruppen beim Entscheidungsprozess. Die in Lima entwickelten Konzepte sollen auf andere Megacities übertragbar sein. Die bisher bewilligte erste Projektphase über zwei Jahre dient der Datenerhebung, der Ausgestaltung der Zusammenarbeit der Partner aus Universitäten, öffentlicher Verwaltung und Industrie sowie der Erstellung erster nachhaltiger Abwasserreinigungskonzepte. Darüber hinaus werden durch die Installation einer Anaerobanlage in Lima erste Erfahrungen mit dem dortigen Abwasser und der Biogasgewinnung gewonnen. Das durch das BMBF geförderte Projekt soll über weitere neun Jahre laufen und letztendlich zu einer großtechnischen praktischen Umsetzung der Ergebnisse führen. Partner im Verbund sind neben dem WGA, das Institut für Automation und Kommunikation in Magdeburg, das Institut für Advanced Studies on Sustainability, das Institut für Umwelttechnik und Management der Universität Witten-Herdecke, die DIALOGIC GmbH, die HANS HUBER AG, die SIEMENS AG und drei Partner aus Peru: SEDAPAL, Pontificia Universidad Catolica del Peru und das NGO Foro Cuidades Para la Vida.