Visualized position. Position does not represent exact sample coordinates. Do not use data set as point data.
Die Lärmkartierungsstufen I im Jahr 2007 und II im Jahr 2012 nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie (ULR) sind erfolgt. Viele Details zum Umgang mit den zu verwendenden Daten und der Darstellung der Ergebnisse sind entweder in den einschlägigen Vorschriften der ULR definiert oder haben sich als Standard in der Praxis etabliert. Der Leitfaden gibt einen Überblick, an welchen Stellen es heute noch zu einem unterschiedlichen Vorgehen bei der Ergebnisermittlung und -darstellung kommt. Er gibt Empfehlungen zur Vereinheit-lichung von Lärmkarten. Zudem zeigt er Beispiele auf, welche plangebenden Darstellungen zur Auswertung von Betroffenheiten möglich sind. Die Kartierungsstufen I und II haben auch gezeigt, wie wichtig eine solide Datengrundlage ist. Die Europäische Union hat dafür Maßnahmen getroffen, um die Daten konzentriert auf aktuellem Stand zu sammeln. In dem Zusammenhang wird darauf eingegangen, wie diese Daten untereinander ausge-tauscht werden können. Der Leitfaden gibt auch hier einen Einblick in die aktuelle Praxis. Quelle: Forschungsbericht
Bisherige Untersuchungen ueber die Abgasimmissionen laengs stark frequentierter Strassen erfolgten vor allem in groesseren Staedten. Mit kritischen Situationen ist aber auch laengs von Durchgangsstrassen in Kleinstaedten und in kleineren Ortschaften zu rechnen, insbesondere bei hoher Verkehrsdichte und enger Bebauung. Bei einer Versuchsreihe in der Stadt Zug wurden die CO-, NOx, SO2 und Schwebstaubimmissionen laengs der Hauptverkehrsstrassen und in Wohnquartieren gemessen. Die Belastungen - insbesondere der Stickstoffoxide - lagen zum Teil ueber den Immissionsgrenzwerten. Gemessen wurden auch die Laermbelastungen, die an den stark frequentierten Strassen ebenfalls ueber den Immissionsgrenzwerten lagen.
Die Untersuchung bestaetigt die Hypothese, dass durch den Neubau gut abgeschirmter Verkehrsstrassen starke Entlastungseffekte bei den Laerm- und Schadstoffimmissionen in den umgebenden Stadtbereichen erreicht werden koennen. Die Entlastungseffekte wurden nach Zahl der betroffenen bzw. beguenstigten Einwohner und nach beguenstigten Wohnfrontlaengen quantifiziert. Ausserdem enthaelt der Forschungsbericht Vorschlaege fuer die Verbesserung von Abschirmungsmassnahmen und die stadtgestalterische Rehabilitation sensibler Stadtbereiche, die durch Strassenneubauten gestoert werden.
Auf der Basis der im Rahmen der interdisziplinaeren Studie 'Fernpass-Mieminger-Plateau-Gurgltal' erhobenen Daten wird mit Schwerpunkt Laermbewertung die Aussagemoeglichkeit unterschiedlicher Umweltvertraeglichkeitsmodelle hinsichtlich gesundheitlicher Parameter ueberprueft. Dazu werden auch gesondert erhobene Felddaten, die mittels einer gesondert durchgefuehrten Skreeninguntersuchung erfasst wurden, eingebaut. An der Ermittlung eines auch fuer Erholungsgebiete geeigneten Beurteilungsmodells wird gearbeitet.
In einer Feldstudie ist untersucht worden, welchen Stellenwert objektive und subjektive Umweltqualitaet fuer Umzugs- und Wohnungsentscheidungen haben. 'Umweltqualitaet' bezieht sich u.a. auf die Belastung durch Umweltstressoren wie Laerm oder Geruch, auf Erholungsmoeglichkeiten, auf die bauliche Qualitaet des Wohnviertels usw. Das Vorhaben knuepft an Fragestellungen der Mobilitaetsforschung, der Umweltpsychologie und der Entscheidungstheorie an. Um den Prozess der Wohnungssuche, Wohnungsbewertung und Wohnungswahl erfassen zu koennen, wurde in einem Laengsschnittansatz eine Stichprobe von 'Umzueglern' sowie eine Kontrollgruppe von nicht umziehenden Personen 'Bleiber' untersucht. In der Auswertung ist insbesondere analysiert worden, wie wichtig Umweltaspekte im Verhaeltnis zu anderen Wohnungs- und Umgebungsmerkmalen bei Anspruechen an die Wohnqualitaet, bei der Beurteilung konkreter Wohnungen und bei der endgueltigen Entscheidung sind, welche Rolle der persoenliche Entscheidungskontext spielt und wie sich die Bewertungsstruktur mit dem Umziehen veraendert. Die Ergebnisse verdeutlichen ferner, welche praktischen Probleme bei Wohnentscheidungen auftreten und wo Entscheidungshilfen sinnvoll waeren.
Es wird die Aussagekraft epidemiologischer Studien zum Thema 'Wirkung von Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit' untersucht. Dargestellt wird, welche Zusammenhaenge zwischen Umweltkontaminanten und Gesundheit der Bevoelkerung auf der Basis epidemiologischer Studien gesichert, hinreichend gestuetzt, moeglich oder nicht belegt erscheinen. Ausserdem wird herausgearbeitet, wo die Chancen und Problemzonen epidemiologischer Arbeiten zu umweltmedizinischen Fragestellungen liegen, wie die bisherigen Arbeiten zu bewerten sind, wo und wie bisher bestehende Defizite in der Methodik beseitigt werden sollten.
Die Empfindung Lautstaerke ist frequenzabhaengig. Die Frequenzabhaengigkeit wird durch die Kurven gleicher Pegellautstaerke beschrieben, von denen die Hoerschwelle ein Spezialfall ist. Diese Kurven sind international genormt, jedoch bestehen Zweifel an der Richtigkeit der Normkurven. In dieser Arbeit wurden Hoerschwellen und Kurven gleicher Pegellautstaerke im ebenen Schallfeld gemessen. Im Frequenzbereich der groessten Empfindlichkeit des Gehoers lag die gemessene Hoerschwelle maximal 5 dB unter den Normwerten; im umstrittenen tieffrequenten Bereich bis hinab zu 40 Hz konnte die Normhoerschwelle mit grosser Genauigkeit bestaetigt werden. Bei 70 Prozent aller Normalhoerenden weicht die Hoerschwelle hoechstens 5 dB von der mittleren Schwelle ab. Dagegen lagen die gemessenen Kurven gleicher Pegellautstaerke fuer 30, 40, 50 und 60 phon bei tiefen Frequenzen-Werten erheblich ueber den bisher als gueltig erachteten Werten. Als Ursache fuer die Abweichungen konnten Eigenschaften des Schallfeldes ausgeschlossen werden; auch wurden die Ergebnisse mit geaenderten Parametern des psychoakustischen Messverfahrens reproduziert. Der Vergleich mit neueren Daten von zwei Autorengruppen zeigte in einem Fall eine sehr gute Uebereinstimmung mit den Ergebnissen dieser Arbeit, im anderen Fall Differenzen besonders bei 30 phon. Allen neuen Untersuchungen gemeinsam ist ein Abweichen von den Normkurven nach oben; verschiedene Laborbedingungen koennen aber offenbar Unterschiede von mehr als 10 dB bewirken. Eine erneute Festschreibung der Kurven in einer Norm waere daher erst vertretbar, wenn die Ursachen der Messwertunterschiede geklaert sind.
Praktische Erfahrungswerte zu den Grenzen der Anwendbarkeit der Schallintensitaets-Messtechnik. Die ermittelten Schalleistungspegel weichen nicht mehr als 2 dB(A) von den nach dem klassischen Schalldruckverfahren gemessenen Werten ab. Die Schallintensitaets-Messtechnik ist ein geeignetes Verfahren fur Schallemissionsmessungen an Maschinen unter extrem unguenstigen Bedingungen (Raumreflexionen, Fremdgeraeusche). Das Verfahren ist aufwendig; die anfallende Datenmenge und die Bestimmung der Indikatoren erfordern EDV. Vereinfachungen wurden vorgeschlagen. Anwendung des Verfahrens fuer betriebliche Maschinenmessungen, fuer die Bestimmung von Teil-Schalleistungspegeln im Rahmen von Laermminderungsuntersuchungen und fuer die Bewertung von Laermminderungsmassnahmen an einzelnen Maschinenelementen; Normentwurf ISO/DIS 9614-1.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 15 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Förderprogramm | 14 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 17 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 15 |
| Webseite | 2 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 11 |
| Lebewesen und Lebensräume | 13 |
| Luft | 14 |
| Mensch und Umwelt | 16 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 17 |