Als unzerschnittene verkehrsarme Räume (UZVR) werden Räume definiert, die nicht durch technogene Elemente zerschnittenen werden. Die Polygondaten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt aus dem Layer „uzvr_polygon“ des LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos
Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen sind Lebensraumtypen / Biotoptypen, welche sensibel auf atmosphärische Stickstoffeinträge reagieren. Die Daten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt über den LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos Die WFS-Layer „stickstoffempfindliche_lrt_point“, „stickstoffempfindliche_lrt_polyline“ und „stickstoffempfindliche_lrt_polygon“ werden dabei zu einem Polygonlayer zusammengeführt; Punkt- und Linienobjekte werden dabei mit einem 5-m-Puffer in Flächen umgewandelt. Ab einem Maßstab von 1:25000 werden die Daten geometrisch leicht vereinfacht dargestellt.
Visualized position. Position does not represent exact sample coordinates. Do not use data set as point data.
Die Lärmkartierungsstufen I im Jahr 2007 und II im Jahr 2012 nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie (ULR) sind erfolgt. Viele Details zum Umgang mit den zu verwendenden Daten und der Darstellung der Ergebnisse sind entweder in den einschlägigen Vorschriften der ULR definiert oder haben sich als Standard in der Praxis etabliert. Der Leitfaden gibt einen Überblick, an welchen Stellen es heute noch zu einem unterschiedlichen Vorgehen bei der Ergebnisermittlung und -darstellung kommt. Er gibt Empfehlungen zur Vereinheit-lichung von Lärmkarten. Zudem zeigt er Beispiele auf, welche plangebenden Darstellungen zur Auswertung von Betroffenheiten möglich sind. Die Kartierungsstufen I und II haben auch gezeigt, wie wichtig eine solide Datengrundlage ist. Die Europäische Union hat dafür Maßnahmen getroffen, um die Daten konzentriert auf aktuellem Stand zu sammeln. In dem Zusammenhang wird darauf eingegangen, wie diese Daten untereinander ausge-tauscht werden können. Der Leitfaden gibt auch hier einen Einblick in die aktuelle Praxis. Quelle: Forschungsbericht
Die internationale zivile Luftfahrtorganisation ICAO hat das Mikrowellen-Landesystem (MLS) als neuen internationalen Standard fuer die Anflug- und Landefuehrung festgelegt. Das System soll das heutige Instrumenten-Landesystem (ILS) ersetzen und weist bessere technische und betriebliche Eigenschaften auf. Der Einsatz von MLS zur Anflugfuehrung der Luftfahrzeuge im Flughafennahbereich ermoeglicht neuartige Flugverfahren, eine flexible Gestaltung der Streckenfuehrung, eine genauere Flugnavigation und eine verbesserte Ausnutzung der Start- und Landebahnkapazitaet. Im Hinblick auf die in der Bundesrepublik Deutschland vorgesehene Einfuehrung von MLS ab dem Jahr 1990 ist zu pruefen, inwieweit sich die flugbetrieblichen Veraenderungen auf die Laermbelastung an Verkehrsflughaefen auswirken. Insbesondere sollen die betrieblichen Vorteile des MLS hinsichtlich ihres Einsatzes zur Laermminderung untersucht werden. Ausgehend von den flugbetrieblichen Vorteilen des MLS werden die Bodenschallfelder bei MLS-An- und -Abfluegen ermittelt. In die Berechnung gehen z.B. die meteorologischen Schallausbreitungsbedingungen, flugzeugtypenspezifische Geraeuschemissionscharakteristiken und Flugfuehrungsgenauigkeiten ein. Die Festlegung flugbetrieblicher Parameter erfolgt mit Hilfe von Flugzeugtypensimulatoren. Die Analyse der berechneten Bodenschallfelder gestattet es fuer die Minimierung des Laerms bei An- und Abfluegen im Flughafennahbereich planerische und betriebliche Hinweise und Anforderungen an die zukuenftige Nutzung von MLS aufzustellen.
In einer Feldstudie ist untersucht worden, welchen Stellenwert objektive und subjektive Umweltqualitaet fuer Umzugs- und Wohnungsentscheidungen haben. 'Umweltqualitaet' bezieht sich u.a. auf die Belastung durch Umweltstressoren wie Laerm oder Geruch, auf Erholungsmoeglichkeiten, auf die bauliche Qualitaet des Wohnviertels usw. Das Vorhaben knuepft an Fragestellungen der Mobilitaetsforschung, der Umweltpsychologie und der Entscheidungstheorie an. Um den Prozess der Wohnungssuche, Wohnungsbewertung und Wohnungswahl erfassen zu koennen, wurde in einem Laengsschnittansatz eine Stichprobe von 'Umzueglern' sowie eine Kontrollgruppe von nicht umziehenden Personen 'Bleiber' untersucht. In der Auswertung ist insbesondere analysiert worden, wie wichtig Umweltaspekte im Verhaeltnis zu anderen Wohnungs- und Umgebungsmerkmalen bei Anspruechen an die Wohnqualitaet, bei der Beurteilung konkreter Wohnungen und bei der endgueltigen Entscheidung sind, welche Rolle der persoenliche Entscheidungskontext spielt und wie sich die Bewertungsstruktur mit dem Umziehen veraendert. Die Ergebnisse verdeutlichen ferner, welche praktischen Probleme bei Wohnentscheidungen auftreten und wo Entscheidungshilfen sinnvoll waeren.
Es wird die Aussagekraft epidemiologischer Studien zum Thema 'Wirkung von Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit' untersucht. Dargestellt wird, welche Zusammenhaenge zwischen Umweltkontaminanten und Gesundheit der Bevoelkerung auf der Basis epidemiologischer Studien gesichert, hinreichend gestuetzt, moeglich oder nicht belegt erscheinen. Ausserdem wird herausgearbeitet, wo die Chancen und Problemzonen epidemiologischer Arbeiten zu umweltmedizinischen Fragestellungen liegen, wie die bisherigen Arbeiten zu bewerten sind, wo und wie bisher bestehende Defizite in der Methodik beseitigt werden sollten.
Die Empfindung Lautstaerke ist frequenzabhaengig. Die Frequenzabhaengigkeit wird durch die Kurven gleicher Pegellautstaerke beschrieben, von denen die Hoerschwelle ein Spezialfall ist. Diese Kurven sind international genormt, jedoch bestehen Zweifel an der Richtigkeit der Normkurven. In dieser Arbeit wurden Hoerschwellen und Kurven gleicher Pegellautstaerke im ebenen Schallfeld gemessen. Im Frequenzbereich der groessten Empfindlichkeit des Gehoers lag die gemessene Hoerschwelle maximal 5 dB unter den Normwerten; im umstrittenen tieffrequenten Bereich bis hinab zu 40 Hz konnte die Normhoerschwelle mit grosser Genauigkeit bestaetigt werden. Bei 70 Prozent aller Normalhoerenden weicht die Hoerschwelle hoechstens 5 dB von der mittleren Schwelle ab. Dagegen lagen die gemessenen Kurven gleicher Pegellautstaerke fuer 30, 40, 50 und 60 phon bei tiefen Frequenzen-Werten erheblich ueber den bisher als gueltig erachteten Werten. Als Ursache fuer die Abweichungen konnten Eigenschaften des Schallfeldes ausgeschlossen werden; auch wurden die Ergebnisse mit geaenderten Parametern des psychoakustischen Messverfahrens reproduziert. Der Vergleich mit neueren Daten von zwei Autorengruppen zeigte in einem Fall eine sehr gute Uebereinstimmung mit den Ergebnissen dieser Arbeit, im anderen Fall Differenzen besonders bei 30 phon. Allen neuen Untersuchungen gemeinsam ist ein Abweichen von den Normkurven nach oben; verschiedene Laborbedingungen koennen aber offenbar Unterschiede von mehr als 10 dB bewirken. Eine erneute Festschreibung der Kurven in einer Norm waere daher erst vertretbar, wenn die Ursachen der Messwertunterschiede geklaert sind.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 17 |
| Kommune | 2 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 4 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Förderprogramm | 14 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 18 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 19 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 2 |
| Keine | 15 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 13 |
| Lebewesen und Lebensräume | 15 |
| Luft | 14 |
| Mensch und Umwelt | 18 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 19 |