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Umweltwirkungen von Laufhöfen für die Tierhaltung

Landmanagement Subsahara-Afrika: Entwicklung eines Entscheidungshilfesystems für ein nachhaltiges Landmanagement im Kontext von Klimawandel und Landrechten in Westafrika, Teilprojekt 2: Bewertung von Klimarisiken und Landrechten

BImSchG- Anlagen

BImSchG- Anlagen des Landkreises Grafschaft Bentheim

Pollutant Release and Transfer Register (PRTR) Stammdaten 2019 (Datensatz)

Das PRTR ist ein Schadstoffregister, das darüber informiert, wie viele Schadstoffe Industriebetriebe in die Umwelt entlassen und wie viele Abfälle sie außerhalb ihres Betriebes entsorgen. Die Daten werden jährlich aktualisiert und auf Thru.de veröffentlicht.

Pollutant Release and Transfer Register (PRTR) Stammdaten 2021 (Datensatz)

Das PRTR ist ein Schadstoffregister, das darüber informiert, wie viele Schadstoffe Industriebetriebe in die Umwelt entlassen und wie viele Abfälle sie außerhalb ihres Betriebes entsorgen. Die Daten werden jährlich aktualisiert und auf Thru.de veröffentlicht.

Produktionstechnik: Reduzierter Energieverbrauch in der Geflügelmast

Wie bringt man moderne Regelungstechnik in einen Geflügelmaststall? Und kann damit Energie gespart werden und gleichzeitig das Tierwohl erhöht werden? Dieses Projekt liefert die Antworten. Bis heute fehlen umfassende Konzepte zur Minimierung des Energiebedarfs im Mastgeflügelstall. In diesem Projekt sollen Energieeinsparungen durch prädiktive Regelung erreicht werden. Diese wird auf verschiedene gebäudetechnische Ausstattungen angewandt und dabei aufgezeigt, mit welcher Ausstattung am meisten Nutzen erzielt werden kann. Ziel ist durch die Verbesserung der Energieeffizienz im Mastgeflügelstall, die Nachhaltigkeit des Geflügelfleisches zu verbessern. Projektziel: In diesem Projekt wird evaluiert, welches die zielführendsten Technologien sind, um den Energiebedarf während der Geflügelmast zu reduzieren, so dass die Geflügelmast ressourcenschonender und emissionsärmer durchgeführt werden kann.

Langzeit-Monitoring der Auswirkungen einer Umstellung auf den biologischen Landbau (MUBIL VI)

Auf dem Bio-Betrieb Rutzendorf im Marchfeld in Niederösterreich, einem Teilbetrieb der Landwirtschaftlichen Bundesversuchswirtschaften (BVW) GmbH, wird seit dem Jahr 2003 eine umfassende Langzeituntersuchung zur Dokumentation und Entwicklung des biologischen Landbaus und agrarökologischer Begleitmaßnahmen durchgeführt. In der Projektphase MUBIL VI wurden im Jahr 2015 spezifische Themen aus dem Gesamtmonitoring ausgewählt und fortgeführt. Für diese sollten die Zeitreihen erhalten werden, um damit bisherige Ergebnisse und bereits festgestellte Trends und die Interpretation dieser Entwicklungen weiter wissenschaftlich abzusichern. Die Untersuchungen fanden auf Betriebs-, Schlag- und Parzellenebene statt. Die übergeordneten Ziele des Projektes waren: - Wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse über das Ausmaß und die Geschwindigkeit von Veränderungen der pflanzenbaulichen Entwicklung und wichtiger chemischer Bodenkennwerte mit der längerfristigen biologischen Bewirtschaftung zu erhalten. - Erkenntnisse über die Auswirkungen unterschiedliche Düngungssysteme des biologischen Landbaus mithilfe pflanzenbaulicher und bodenchemischer Untersuchungen über vergleichende Versuchsanstellungen zu erlangen. - Die Bodenbearbeitung am Betrieb als zentralen Bewirtschaftungsfaktor weiterzuentwickeln und Monitoringflächen zur vergleichenden Untersuchung mit der bisherigen intensiven Bodenbearbeitung einzurichten. - Die Bewirtschaftung des Betriebes, die Betreuung der Versuchsflächen und die Arbeitsabstimmung zwischen Bewirtschaftung und Forschung in optimaler Weise zu gewährleisten. (Diese Zielsetzung dient als Grundlage für die Erhebungen und Auswertungen im vorliegenden Forschungsprojekt). - Die Verbreitung der Erkenntnisse aus dem MUBIL Projekt und den Diskurs darüber weiterzuführen (Öffentlichkeitsarbeit, Wissensvermittlung). Die untersuchten Düngungssysteme bzw. -varianten (DV) unterscheiden sich, entsprechend viehloser (DV 1, DV2 und DV 4) bzw. viehhaltender Systeme (DV 3), in der Nutzungsform der Luzerne und in der Zufuhr organischer Dünger: DV 1: nur Gründüngung (GD) mittels Luzernemulch; DV 2: GD + Biotonnekompost zugeführt (äquivalent dem P-Entzug der Marktfrüchte); DV 3: Luzerne und Stroh abgeführt + Stallmist zugeführt (äquivalent zu Raufutter- und Strohentzug); seit 2008, jedoch nur in einer Versuchsanlage: DV 4: Luzerne abgeführt + Agrogasgülle zugeführt (äquivalent zu Raufutterentzug). Die Auswirkungen der Systeme auf die Ertragsentwicklung wurden im vorliegenden Bericht schwerpunktmäßig für die Jahre 2009 bis 2015 zusammenfassend dargestellt, da ab 2009 die Zielfruchtfolge auf allen Schlägen vollständig umgesetzt war.

Linking Herders to Carbon Markets, Mongolia

HAFL provides solid scientific support for the assessment on the feasibility of carbon sequestration in Mongolia. Together with Mongolian partners, economic models (based on value chain analysis, cost and benefit analysis of potential improvement of livestock production and main survey results) will be elaborated. Beside several thematic publications, a publication on the feasibility of linking Mongolian herders to the international carbon markets, will be made. Aim: Enhance & document carbon sequestration in degraded Mongolian grassland through improved rangeland mgmt. Additionally sequestered carbon is sold on Voluntary Carbon Credit Market. Show benefits of land conservation to Mongolian stakeholders. Results: So far 5 sub-studies and one synthesis report have been elaborated (all still draft versions); these reports will be finalized and published in various forms in 2013

Klimawirkungen und Nachhaltigkeit von Landbausystemen - Untersuchungen in einem Netzwerk von Pilotbetrieben

Die Klimawirkungen der Landwirtschaft werden kontrovers diskutiert. Die gesamtbetriebliche Abschätzung von klimarelevanten Emissionen unter Berücksichtigung der Systeme Boden, Pflanze und Tier sowie die Ermittlung belastbarer Daten stehen im Fokus des Verbundprojektes. Ziel: Am Beispiel des Pflanzenbaus und der Milchviehhaltung wird unter Praxisbedingungen untersucht, wie hoch die Emissionen von Treibhausgasen (Kohlendioxid, Methan und Lachgas) sind und unter welchen Bedingungen und mit welchen Maßnahmen eine klimafreundliche Bewirtschaftung möglich ist. Darüber hinaus finden an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Kennzeichnung und Ansprache von Bodenprofilen und die Bestimmung von bodenphysikalischen Kenngrößen statt. Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchungen ist die Entwicklung eines neuen Indikators zur Quantifizierung des Wasserverbrauchers.

geradfl_Kap7_Ohrwuermer.pdf

7 Ohrwürmer (Dermaptera) Labia minor (LINNAEUS, 1758) Kleiner Zangenträger M. WALLASCHEK Verbreitung RÜLING (1786) meldete die Art ohne Jahreszahl für den „Harz“. Der erste genaue Fund für das Landesgebiet stammt aus der Stadt Halle (TA- SCHENBERG 1871). Durch gezielte Suche und einige Zufallsfunde konnte die Art aktuell in der Altmark, im Elbtal, im Genthiner Land, im Ostbraunschweigischen Flach- und Hügelland, im Raum Halle und Zeitz sowie im Harz nachgewiesen werden. Damit deutet sich an, dass Labia minor im gesamten Land vorkommt. Dabei sind Schwerpunkte in Landschaften mit hohem Viehbestand nicht aus- zuschließen. Der niedrige Verbreitungsgrad spiegelt also die Bestandssituation nicht richtig wider. Es ist anzunehmen, dass die Arealdyna- mik im Landesgebiet gering ist. Die meisten Fundorte von Labia minor liegen im Flach- und Hügelland Sachsen-Anhalts. Die Art wurde aber auch in der submontanen Höhenstu- fe nachgewiesen. Ihre Vagilität ist, vielleicht mit Ausnahme der o- beren Berglagen, als hoch zu beurteilen, da sie einerseits durch den Menschen mit hoher Ge- schwindigkeit und hohem Erfolg im Stalldung in der Landschaft verteilt wird, sich andererseits durch ihr sehr gutes Flugvermögen auch aktiv effizient ausbreiten kann.Das steht in guter Übereinstimmung mit MARS- HALL & HAES (1988), wonach in Misthaufen Be- reiche mit Temperaturen zwischen 18 und 25 °C bevorzugt werden und die Larven eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Schlüpfen benötigen. In Einklang mit der Literatur sind in Sachsen- Anhalt Tiere aber durchaus auch in anderen Bio- topen gefunden worden, so in einem Auenwald bei Bad Kösen, in einem Getreidefeld bei Zöbe- ritz nahe Halle (Saale), in einem Weidenge- büsch und einem Eichen-Birkenwald bei Witten- berg, am Licht auf einem Balkon in Stendal, in je einem Binsensumpf, einer Silbergrasflur und ei- ner Rohbodenfläche in der Braunkohletagebau- Folgelandschaft. Insgesamt ist die Art aber doch sehr eng, insbesondere hinsichtlich der Repro- duktionshabitate, an den Menschen gebunden, also synanthrop (WALLASCHEK 1998b). Lebensräume Labia minor lässt sich in Stalldunghaufen, wie sie überall in der Landschaft abgelagert werden, finden. Nach unseren Beobachtungen eignen sich Pferde-, Rinder- und Schweinemist bzw. deren Mischungen gleichermaßen als Lebens- raum. Die Tiere leben an mäßig feuchten, d.h. schon einige Zeit abgelagerten Partien der Dunghau- fen, die gleichzeitig einen erheblichen Aufwuchs an Pilzen und eine reiche Kurzflügler- und Flie- genzönose aufweisen. Durch optimale Zerset- zungsbedingungen sind die Stellen warm. Tro- ckene wie auch sehr nasse und damit jeweils eher kühle Stellen werden gemieden.Erfassung Labia minor kann an Lichtfanganlagen erfasst werden. So fliegt die Art im südlichen Nieder- sachsen von Ende Juni bis Ende September mit Spitzen im Juli und August. Die Flugaktivität be- schränkt sich aber auf wenige Nächte mit feuchtwarmem und schwach windigem Wetter (MEINEKE 1990b). Am Licht wird er wohl nicht selten mit Staphyliniden verwechselt. Zu empfehlen ist auch die Suche mittels Hand- rechen in Stalldunghaufen an nicht zu nassen bzw. zu trockenen Stellen. Zuweilen geraten die Tiere in Bodenfallen und Farbschalen oder wer- den beim Sieben erfasst, weshalb die Beifänge erbeten werden sollten. 40 Gefährdungen Ein Rückgang der Bestände von Labia minor im Land Sachsen-Anhalt ist wegen der nach wie vor erheblichen Bedeutung und Verbreitung der Viehwirtschaft sowie der hohen Vagilität der Art nicht anzunehmen. Schutzmaßnahmen Aus dem Fehlen von Gefährdungen ergibt sich, dass Schutzmaßnahmen nicht erforderlich sind. 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 42 41 45 44 43 12° 29 29 30 30 31 ³# # ³ 32 31 ³ # 32 ³ # 33 33 ³ # 34 ³# # ³ ³# # ³ ³ # 34 35 35 ³ # 36 ³ # ³ # # ³ ³ # 37 38 36 37 S # S # 38 39 39 52° ³ # 40 S # 41 40 ³ ³# # # ³ # S S S# # S # 41 4242 4343 ³ # 44 S # 45 S # ³ # ³ # ³ # 44 45 ³ # 46 46 47 S # 48 S # Labia minor 49 47 Nachweis # S ³ # in beiden Zeiträumen # bis 1989 ³ # (LINNAEUS, 1758) 48 ab 1990 49 50 50 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 41 Labidura riparia (PALLAS, 1773) Sand-Ohrwurm M. WALLASCHEK Verbreitung TASCHENBERG (1869) nannte den Sand-Ohrwurm erstmals für Sachsen-Anhalt als Bewohner von Sandflächen bei Halle, die damals in Sand- und Braunkohlegruben lagen. Die Besiedlung sol- cher Sekundärstandorte reicht demnach schon weiter in die Vergangenheit zurück, als es die jüngste Häufung von Funden in den Braunkohle- Bergbaulandschaften des Landes glauben ma- chen könnte. Die Verteilung der aktuellen Fund- orte im Süden und in der Mitte des Landes deckt sich weitgehend mit derjenigen dieser Land- schaften. Die Art tritt auch in Kaolin- und Ton- gruben auf. In der Mitte und im Norden Sach- sen-Anhalts werden hingegen Sandgruben so- wie Sandfelder auf Truppenübungsplätzen be- siedelt. Funde in Primärstandorten liegen aus dem Elbtal (Elbufer, Binnendüne) und vom Ost- ufer des ehemaligen Salzigen Sees vor. Sachsen-Anhalt befindet sich am nördlichen Rand des europäischen Arealteils von Labidura riparia, da die Ostseeküste und die großen deutschen Ostseeinseln die Arealgrenze in Ost- deutschland markieren. Wegen des Rückgangs des Braunkohle-Bergbaus in Sachsen-Anhalt sowie des Verlusts an offenen Sandflächen in den Folgelandschaften und in anderen Sekun- därlebensräumen ist derzeit eine stationäre bis regressive Arealdynamik anzunehmen. Die Art findet sich in Sachsen-Anhalt aus- schließlich im Flach- und Hügelland. In den Braunkohlebergbaugebieten des Landes erfolgt die Besiedlung von Sekundärstandorten offen- bar schnell; hier ist die Vagilität der Art als hoch einzustufen. Vermutlich spielt dabei Verschlep- pung mit Sand und Kies in Fahrzeugen die we- sentliche Rolle. In den anderen Regionen ist die Vagilität gerin- ger; hier findet sie sich bei weitem nicht in allen geeigneten Sekundärstandorten. Möglicherwei- se hat auch Verdriftung mit dem Wind, seltener mit Wasser, in dem die Art gut schwimmt, Be- deutung. Flug wurde bei der Art bisher weltweit extrem selten beobachtet, in Sachsen-Anhalt noch nie. Lebensräume Labidura riparia lebt in fast vegetationslosen, gut durchwärmten, oberflächlich schnell abtrock- 42 nenden Sand- und Kiesflächen der oben ge- nannten Landschaftselemente. Häufig, aber bei weitem nicht immer, weisen die Flächen einen hohen Grundwasserspiegel (oft Gewässerufer) oder eine höhere Bodenfeuchtigkeit über stau- enden Schichten auf. In solchen Plätzen hält sich der Sandohrwurm unter Steinen, Holzstü- cken, Blech- und Plasteteilen etc. auf, wo sich eine höhere Feuchtigkeit als in der Umgebung einstellt und auch bestehen bleibt. Gefährdungen Durch den Mangel an natürlicher Flussdynamik werden heute nur im Ausnahmefall Primärbioto- pe geschaffen, die den Ansprüchen von Labidu- ra riparia genügen. Einen gewissen Ausgleich stellen die an der Elbe verbreiteten Sandufer dar, die jedoch durch Flussausbau gefährdet sind. Sekundärlebensräume verlieren durch Flu- tung, Rekultivierung und Sukzession (auch in- folge der Reduzierung militärischer Nutzungen) schnell an Wert für die Art. Schutzmaßnahmen Die Sekundärlebensräume sollten möglichst vor Flutung, Aufforstung, Ansaat von Grasmischun- gen und Vermüllung geschützt werden. Stehen ausreichend Flächen zur Verfügung, wie z.B. auf Truppenübungsplätzen, in aufgelassenen Sand- und Kohlegruben oder in Naturschutzgebieten, kann durch umlaufendes abschnittsweises Ab- schieben des Oberbodens Erhaltungspflege be- trieben werden. Auch kleinere Sekundärlebens- räume sollten naturschutzrechtlich gesichert und durch Pflege oder besser Nutzung (z.B. Austrag kleiner Mengen von Sand für gemeindliche Zwecke wie Wegebau) erhalten werden. Durch Auslegen von Stücken schadstofffreien Holzes können Versteckplätze für die Art geschaffen werden. Erfassung Die Art kann mittels Handrechen durch Wenden von Steinen, Holzstücken und Unrat gesucht werden. Zu empfehlen ist, von Käfersammlern die Beifänge aus Bodenfallen von geeigneten Biotopen zur Nachsuche zu erbitten.

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