API src

Found 39 results.

Related terms

Other language confidence: 0.8230438360898907

Monitoring von Wildtierarten

Die FVA ist vom Land Baden-Württemberg mit dem Monitoring seltener, waldgebundener Tierarten wie Auerhuhn, Luchs, Wildkatze, Wolf u.a. beauftragt. Fortlaufend werden Hinweise über diese Tierarten über das Netzwerk der Wildtierbeauftragten in den Landkreisen an die FVA gemeldet und dokumentiert. Über dieses vorwiegend passive Monitoring-System ist es bei aktuellem Vorkommen dieser Tiere möglich, erneute Auftreten, Wanderbewegungen, Nutztierübergriffe, Wildunfallschwerpunkte und weitere Ereignisse zu erfassen. Das Monitoring gilt als wissenschaftliche Basis und Voraussetzung um Fragen rund um das Management von JWMG - Tierarten, sowie als Grundlage für die FFH- Berichtserstellung.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1374: Biodiversitäts-Exploratorien; Exploratories for Long-Term and Large-Scale Biodiversity Research (Biodiversity Exploratories), Teilprojekt: Vergleichende Transkriptomanalyse und phänotypisches Monitoring von Trifolium pratense (Fabaceae) unter Landnutzungsaspekten (TRATSCH II)

Pflanzen passen sich mit erstaunlicher morphologischer Plastizität an Umweltveränderungen an, wie sie z.B. durch landwirtschaftliche Nutzung erzeugt werden. Die diesen morphologischen Veränderungen zugrundeliegenden molekulargenetischen Prozesse und hieraus resultierende Verschiebungen in genetischer Diversität sind jedoch größtenteils unbekannt. In dem hier beantragten Projekt wollen wir deshalb die molekulargenetischen Reaktionen auf Störungen und Umweltveränderungen untersuchen (Mahd und Düngung im Grünland). Rotklee (Trifolium pratense) ist als wertvoller Proteinlieferant eine der wichtigsten Nutzpflanzen im Grünland und trägt durch N2-Fixierung zur Reduktion der Stickstoffdüngung in Böden bei, sodass er die Ökobilanz landwirtschaftlich genutzter Grünlandflächen nachaltig verbessern kann. T. pratense findet sich auf allen Grünlandflächen der Biodiversitätsexploratorien und wir konnten in TRATSCH I zeigen, dass T. pratense (i) verschiedene morphologische Reaktionen auf Mahd zeigt. (ii) Wir identifizierten Mahd-spezifisch differenziell exprimierte Entwicklungskontrollgene und Gene, die standortspezifisch differenziell exprimiert werden, und (iii) etablierten ein mRNA-seq-Fingerprinting Protokoll. Mit diesem kann eine große Zahl an Individuen auf vielen Plots unter unterschiedlichen Landnutzungsbedingungen analysiert werden. Durch Korrelation mit diversen Umweltdaten können Effekte der Umwelt von denjenigen der Landnutzung unterschieden werden. Damit verknüpfen wir Landscape Genetics mit Landscape Genomics, um die Genomfunktionalität einzelner Arten im Umweltzusammenhang zu analysieren. In TRATSCH II beabsichtigen wir unsere Datenaufnahme auf alle Exploratorien auszudehnen, um die Störungs- und Umweltspezifität der exprimierten Transkriptom-Fingerprints in größerem Zusammenhang zu analysieren. Expressionsstudien und funktionelle Studien der Mahd-spezifischen Entwicklungskontrollgene werden Aufschluss darüber geben, wie Pflanzen auf molekulargenetischer Ebene die Veränderung des Morphotypus und das Nachwachsen nach der Mahd steuern. Um die Ökobilanz im Grünlandanbau zu optimieren, untersuchen wir experimentell verschiedene Anbauverfahren, um hohe Proteinerträge mit möglichst niedrigen Düngergaben zu erhalten. Ferner überprüfen wir die Hypothese, dass epigenetische Modifikationen für die Regulation der morphologischen Veränderungen mit verantwortlich sind durch temporäre und quantitative Analyse von Methylierungsmustern der genomischen Loci von Entwicklungskontrollgenen.

Copernicus National Boundary Layer with 250 m buffer, version 3, Jan. 2019

For the provision of land monitoring services within COPERNICUS, a consistent, stable, sufficiently detailed boundary layer is required at EEA, which provides a “land mask” for the area that needs to be monitored. This metadata refers to the National Boundary layer both in vector formats (GDB, SHP) and in raster format (TIFF) at 10, 20 and 100m resolution, of each of the EEA member and cooperating countries as well as the United Kingdom (former EEA39). This is a product derived from the EEA 39 Border Expert product, generalised to a scale of about 1:1 000 000 by applying a buffer of 250m and selecting the outline. Each country boundary has been projected to its respective national system(s), which are specified together with the EEA. The Border Expert product is based on the EU-Hydro Coastline Version 3 from EEA, the EEA coastline for analysis Version 2, the EBM GISCO Hybrid Layer from EEA, the EuroGeographics EuroBoundary Map Version 12, the “Water and Wetness High Resolution Layer 2015” from EEA and the JRC-Global Surface Water Occurrence layer. The production of this Border Product was coordinated by the European Environment Agency in the frame of the EU Copernicus programme.

Validierung der Produkte des GMES-Kerndienstes 'Land' (sog. 'High Resolution Layer') über deutschem Staatsgebiet

Im Rahmen der GMES Initial Operation Phase 2011-2013 (GIO) werden basierend auf multispektralen und teilweise multitemporalen Satellitenbilddaten von ganz Europa ('IMAGE2012') fünf sog. High Resolution Layer (HRL) im Rasterformat zu den fünf Themen Bodenversiegelung, Waldflächen, Ackerland/Grünland, Feuchtgebiete, Gewässerflächen erzeugt. Dies geschieht im Rahmen einer seitens der Europäischen Umweltagentur (EEA) getätigten Ausschreibung. Die HRL sollen von den davon betroffenen EU-Mitgliedstaaten über ihrem jeweiligen Staatsgebiet einem Validierungsverfahren unterzogen werden und systematisch auf qualitative Mängel hin bewertet werden. Als Referenz sollen dabei national verfügbare Georeferenzdaten (z.B. ATKIS® Basis-DLM) und andere bundesweit verfügbare Landbedeckungsinformationen (z.B. Digitales Landbedeckungsmodell DLM-DE) herangezogen werden. Die Ergebnisse dieser Validierung sollen wiederum als Grundlage herangezogen werden, um die Rasterdaten der HRL im Rahmen des darauffolgenden separaten 'Enhancements' inhaltlich quantitativ und qualitativ zu verbessern.

Vegetation an Bundeswasserstraßen: Einsatz von multispektralen und hyperspektralen Sensoren zur Klassifizierung

Zur Erstellung von exakten Beweissicherungsdaten (Monitoringdaten) werden Methoden entwickelt, um hochauflösende multispektrale Luftbilddaten automatisiert hinsichtlich der Erfassung von Vegetations- und Biotoptypendaten zu klassifizieren. Im Rahmen weiterer Programme (z.B. KLIWAS) werden auch hyperspektrale Daten und Satellitendaten (RapidEye) analysiert, ausgewertet und und evaluiert.

Nationales Forum für Fernerkundung und Copernicus

MSL_absolut - Untersuchungen zum absoluten Meeresspiegelanstieg an der deutschen Nord- und Ostseeküste, Vorhaben: Differentielle vertikale flächenhafte Landbewegung entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste (MSL_absolut-VFLdiff)

Die Detektion des anthropogenen Anteils am beobachteten bzw. erwarteten mittleren Meeresspiegelanstieg kann nur durch die Kenntnis eines absoluten Wertes dieser Änderung geschehen. Der an Pegelstationen gemessene Wert des mittleren Meeresspiegels (Mean Sea Level = MSL) wird relativ zu Vertikalbewegungen des Hinterlandes erfasst, so dass zur Bestimmung und Prognose des MSL absolut eine verlässliche Quantifizierung dieser Bewegungen erforderlich ist. Weiterhin sollen im Rahmen des Projekts die flächenhaften vertikalen Landbewegungen (VFL) erfasst werden, um ein großräumiges Modell für die gleichmäßige Absenkungsgeschwindigkeiten abzuleiten und regionale Unregelmäßigkeiten/Nichtlinearitäten aufzuzeigen. Als Datengrundlagen dienen sowohl GNSS und Nivellement-Datensätze als auch Daten der Radarinterferometrie. Zur Interpretation und Validierung der Ergebnisse werden weitere terrestrische Daten bezüglich postglazialer und tektonischer Bewegungen sowie regionaler anthropogener Einflüsse z. B. durch Bergbau und GW-Entnahme aufgenommen. Hauptkomponenten des geplanten Ansatzes werden die räumliche und methodische Weiterentwicklung des IKÜS Auswertemodelles zur Erfassung von Vertikalbewegungen im Bereich der norddeutschen Küste sowie die differentiell-interferometrische Auswertungen multitemporaler SAR-Daten. Die Analyse und Kopplung der Ergebnisse beider Methoden werden zu einem ganzheitlichen Bewegungsmodell des Küstenhinterlandes integriert, welches aufgrund der zeitlichen und inhaltlichen Dichte an Eingangsdaten einen hohen Grad an Verwertbarkeit aufweisen wird.

European e-Infrastructure for Extreme Data Analytics in Sustainable Development (EUXDAT)

Baumartenbestimmung per Satellit

<p> <p>Wie stark schreitet der Klimawandel in Deutschland voran? Wie wirken Luftschadstoffe auf die Umwelt? Dies lässt sich unter anderem daran beobachten, wie sich Ökosysteme verändern. Veränderungen der Baumarten-Zusammensetzung können als Indikator dienen. Welche neuen Potenziale das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bietet, hat das UBA in einer Machbarkeitsstudie untersuchen lassen.</p> </p><p>Wie stark schreitet der Klimawandel in Deutschland voran? Wie wirken Luftschadstoffe auf die Umwelt? Dies lässt sich unter anderem daran beobachten, wie sich Ökosysteme verändern. Veränderungen der Baumarten-Zusammensetzung können als Indikator dienen. Welche neuen Potenziale das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bietet, hat das UBA in einer Machbarkeitsstudie untersuchen lassen.</p><p> Baumarten als <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/indikator">Indikator</a> <p>Möglichst genaue räumliche Informationen über die Baumarten-Zusammensetzung werden für verschiedene Zwecke benötigt. Sie bringen Erkenntnisse über den Eintrag biologischer und chemischer Stoffe in Ökosysteme und helfen bei der Ableitung ökologischer Belastungsgrenzen. Außerdem ist die Baumartenzusammensetzung in Naturwaldreservaten ein Indikator der Deutschen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/anpassungsstrategie">Anpassungsstrategie</a> an den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a>.</p> <p>Flächendeckende Informationen zur Verbreitung der Hauptbaumarten wurden bisher modellhaft abgeleitet oder auf der Basis forstlicher Inventare näherungsweise ermittelt. Beide Verfahren liefern allerdings nur grobe räumliche Verteilungsmuster und sind methodisch aufwendig und kostenintensiv.&nbsp;</p> Machbarkeitsstudie zum europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus <p>Im Rahmen einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/70694">Machbarkeitsstudie</a> wurde untersucht, welche Potenziale sich durch die neue Generation an Satellitensensoren im Hinblick auf eine bundesweite Klassifikation von Baumarten ergeben. Durch das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus stehen seit 2015 Satellitendaten in guter räumlicher, zeitlicher und spektraler Auflösung kostenfrei für alle Interessierten zur Verfügung. Insbesondere die Multispektralsensoren der Plattform Sentinel-2 wurden eigens für Vegetationsstudien entwickelt und sollen in den kommenden Jahrzehnten das globale <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> der Landoberfläche unterstützen.</p> <p>Die Machbarkeitsstudie liefert einen Überblick zu verfügbaren Forstkarten unterschiedlicher Maßstäbe für Deutschland und Europa. Neben verfügbaren Satellitenbilddaten werden unterschiedliche Klassifizierungsansätze sowie mögliche Validierungsdaten hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit diskutiert. Anhand von fünf repräsentativen Testgebieten wurden die Möglichkeiten und Grenzen einer satellitenbasierten Ableitung von Baumarten untersucht sowie die Erfordernisse hinsichtlich einer bundesweiten Umsetzung bewertet.</p> <p>Für die Klassifikation wurde ein Verfahren aus dem Bereich des maschinellen Lernens, der sogenannte „Random Forest“-Algorithmus angewendet. Alle Analysen wurden auf dem Großrechencluster des Earth Observation Data Centre (EODC) der Uni Wien durchgeführt.</p> Ergebnisse zeigen hohes Potenzial <p>Für ausgewählte einschlägige Baumarten konnten Klassifikationen mit einer hohen Zuverlässigkeit, gestützt auf Referenz- und Satellitendaten, in den ausgewählten Testgebieten erreicht werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich eine bundesweite Baumartenklassifikation mit dem entwickelten Ansatz gut umsetzen lässt. In einem Fall konnten 16 Baumarten mit einer räumlichen Auflösung von 10 m und einer vergleichsweise hohen Genauigkeit extrahiert werden. Die klassenspezifischen Genauigkeiten erreichten insgesamt je nach Baumart Werte zwischen 73 und 97 % und waren u. a. stark von der Verfügbarkeit von Referenzdaten sowie deren Qualität abhängig.&nbsp;</p> <p>Es zeigte sich, dass die Verwendung von mind. sieben, im besten Falle jedoch mindestens zehn, gut über das Jahr verteilte Sentinel-2 Satellitenbildszenen die Genauigkeit der Ergebnisse deutlich verbessert. Die Trennbarkeit war dabei jedoch im Hohen Maße abhängig von der Verfügbarkeit wolkenfreier Aufnahmen, der Güte der Trainingsdaten sowie der Zusammensetzung der Bestände.&nbsp;</p> <p>Der entwickelte Klassifikationsablauf stellt einen robusten, kosteneffizienten und prinzipiell bundesweit skalierbarer Ansatz zur Baumartenklassifikation dar. Es zeigte sich, dass die Daten ein hohes Potenzial für die Identifikation und Trennung von Baumarten haben. Hürden für eine bundesweite Umsetzung bestehen vor allem in der Verfügbarkeit und Bereitstellung geeigneter Trainingsdaten.&nbsp;</p> <p>Studien die sich mit der Ableitung von Waldeigenschaften bzw. Baumarten mittels multitemporalen Satellitenbilddaten befassen, waren bisher aufgrund der erforderlichen großen Datenmengen auf relativ kleine Versuchsareale beschränkt. Die Auftragnehmer konnten in dieser Studie zeigen, dass durch die Nutzung von Cloud-Rechenzentren große Datenmengen kaum noch ein Hindernis für einen operationellen und großflächigen Einsatz von Satellitenbilddaten darstellen.&nbsp;</p> <p>In Zukunft werden im Rahmen von Copernicus vermehrt Cloud-Lösungen bereitgestellt mit dem Ziel, langfristig schneller und zuverlässiger Zugriffe auf die Daten und effiziente Analysemöglichkeiten anzubieten.</p> </p><p>Informationen für...</p>

DeMo - Wetlands: Copernicus-basierte Detektion und Monitoring tropischer Feuchtgebiete - Verbundprojekt: Satellitengestützte Detektion und Monitoring tropischer Feuchtgebiete zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung und Ressourcennutzung

DeMo-Wetlands ist ein Projekt zur direkten Unterstützung globaler Initiativen und Konventionen zu Schutz und Erhaltung von Feuchtgebieten. Das übergeordnete Arbeitsziel ist es, innovative, fernerkundungsbasierte und automatisierte Detektions- und Monitoringverfahren speziell für tropische Feuchtgebiete zu entwickeln. Das Erreichen dieses Ziels erfordert sowohl die Umsetzung und Demonstration der wissenschaftlich-technischen Methodenentwicklung, als auch den engen Kontakt und Austausch mit den Ziel-Konventionen und -Initiativen (Ramsar, CBD, UN SDG, GEO). Als Demonstrator ist geplant, ein nationales Monitoringsystem für Ruanda, basierend auf den entwickelten Methoden, gemeinsam mit lokalen Partnern umzusetzen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der ruandischen Umweltbehörde ergeben sich auch konkrete Möglichkeiten, das ruandische Programm zum Monitoring von Feuchtgebieten zu unterstützen sowie konkrete Umweltbildungsmaßnahmen anzubieten. Diese Aktivitäten leisten einen Beitrag zum Erhalt und Schutz der Feuchtgebiete auf nationaler Ebene. Ruanda wird als Modellbeispiel für eine weitestgehend automatisierte und dynamische satellitengestützte Feuchtgebietserfassung- und Beobachtung herangezogen. Die dazu notwendigen technischen Entwicklungen zur Quantifizierung von Feuchtgebieten, sowie die anschließende Charakterisierung, sowie Status- und Trendanalysen unter Nutzung von Copernicus Daten wird arbeitsteilig zwischen der Universität Bonn und der RSS GmbH durchgeführt. Insgesamt sind 6 Arbeitspakete vorgesehen, wobei 1 AP sich ausschließlich der Anbindung an internationale Initiativen und Konventionen widmet. Der Arbeitsplan sieht neben einer engen Verzahnung der Partner, eine starke Einbindung der Nutzer aus Ruanda vor. Nur so kann ein Nutzer-orientiertes nationales Monitoringsystem entwickelt werden, welches durch die Anbindung an GEOSS-Aktivitäten direkt in internationale Initiativen einfließen wird.

1 2 3 4