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Konzepte der Umweltbildung

Unweit vom Fachbereich Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Osnabrueck - am Oestringer Weg im Stadtteil Haste - liegt eine alte Wassermuehle: die 'Nackte Muehle'. Sie ist eingebettet in ein sehr naturnah strukturiertes Gelaende, zu dem neben dem Gebaeude- und Hofkomplex das Fluesschen Nette, ein verlandeter Muehlenteich, ein Bruchwaldrest, ein groesserer Teich, eine Umflut, eine Streuobstwiese u.v.m. zaehlen. Die teilrestaurierte Saegemuehle und das umgebende Gelaende gehoeren zum 'Technisch-oekologischen Lernstandort Nackte Muehle', auf dem seit einigen Jahren erfolgreiche Umweltbildungsarbeit mit Kindergartengruppen, Schulklassen, Familien und freien Kindergruppen betrieben wird. Sowohl oekologische Themen (z.B. Gewaesseroekologie) als auch solche aus dem Technik-Bereich (z.B. Saegen mittels Wasserkraft) gehoeren zum Programm, wobei in der Verknuepfung beider Komplexe ein besonderer Reiz liegt: das naturnahe Gelaende ist in der vorliegenden Form ueberhaupt erst durch die Errichtung der Muehle entstanden. Die schon seit Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Traeger der Nackten Muehle (dem Verein fuer Jugendhilfe) und dem Fachbereich Landschaftsarchitektur (Prof. Dr. Herbert Zucchi) hat seit Oktober 1999 eine Intensivierung erfahren: im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt finanzierten Projektes geht es darum, die bisherige Arbeit in ein dauerhaft tragfaehiges Konzept zu giessen und das Gelaende lernstandortgerecht 'aufzuarbeiten'. Projektleiterin ist Frau Dipl.-Ing. Bjoerg Dewert, die am Fb Landschaftsarchitektur den Studiengang Landschaftsentwicklung absolviert hat. Auch jetzige Studierende der Landschaftsentwicklung sind regelmaessig in die Arbeit eingebunden, vor allem im Rahmen der Lehrveranstaltung 'Umweltbildung im Freiland'. Als dritter Kooperationspartner ist das Osnabruecker Museum am Schoelerberg - Natur und Umwelt dazugekommen. Das Veranstaltungsangebot unterliegt einer nach wie vor steigenden Anfrage.

Klimaterrainwege

Deutsche Mittelgebirge haben im Tourismus und Erholungswesen einen festen Platz. Sie zeichnen sich durch vielfaeltige Landschaftsbilder und naturraeumlich bedingte klimatische Besonderheiten aus. Es sollen Verfahren entwickelt, erprobt und eingefuehrt werden, um Wanderwege in Erholungslandschaften bezueglich ihrer klimatischen und lufthygienischen Eigenarten zu klassifizieren und auf ihre Eignung oder auch Nichteignung als klimatherapeutisch nutzbare Terrainwege zu pruefen. Das Methodenspektrum reicht dabei von der klassischen Kartierung und Beschreibung ueber Befragungen bis zur messtechnischen Erfassung des Mikroklimas entlang des Wegs mittels einer tragbaren Klimamessstation.

Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin ist der weltweit größte Ideenwettbewerb für den Nachwuchs der Garten- und Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Stadtentwicklung, der in den genannten Fachgebieten ausgebildet wird oder bereits beruflich tätig ist. Der Preis leistet einen Beitrag, frische kreative Ideen der Gestaltung, Planung und Pflanzenverwendung in die Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung einzubringen und gleichzeitig die berufliche Entwicklung junger Planerinnen und Planer sowie Gestalterinnen und Gestalter zu unterstützen. Der Wettbewerb wurde erstmals 1965 ausgelobt und besteht aus drei Aufgaben, die auf unterschiedlichen Maßstabsebenen aus Berlin (Aufgabe A Regional), Deutschland (Aufgabe B National) und dem internationalen Raum (Aufgabe C International) gestellt werden. Das Lenné-Symposium flankiert als Fachtagung den Peter-Joseph-Lenné-Preis und fördert den fachlichen Austausch zu aktuellen Themen der Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Stadtentwicklung. Ab sofort sind die Auslobungsunterlagen für den Peter-Joseph-Lenné-Preis 2026 verfügbar! Drei spannende Aufgaben zu innovativer und klimaangepasster Stadt- und Freiraumplanung warten auf kreative Lösungen: Aufgabe A: Berlin – Tilla-Durieux-Park – Freiraum im Klimawandel Aufgabe B: Freiburg – Öffentliche Räume im Wandel Aufgabe C: Prag – Güterbahnhof Žižkov – Nachhaltige Quartiersentwicklung Abgabeschluss: 26. Juni 2026 , 18:00 Uhr Alle Details und die Wettbewerbsunterlagen finden Sie hier: Zur Auslobung 2026 mit Aufgaben und Videos Alle Angaben unter Vorbehalt – Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Bild: Julia Merkel Ergebnisse Hier finden Sie die Ergebnisse von 2009 bis 2024. Ausführlich werden die letzten Ergebnisse vom 46. bis zum 50. Jahrgang vorgestellt. Weitere Informationen Bild: Julia Merkel Lenné-Symposium Am 8. Oktober 2025 fand das Symposium unter dem Titel „Statt Hitze - Stadtgrün im Fokus urbaner Klimaanpassung“ Berlin in der Akademie der Künste am Hanseatenweg statt. Weitere Informationen Bild: SenUMVK / Dagmar Schwelle Informationen Peter Joseph Lenné (1789 bis 1866) prägte fast 50 Jahre die Gartenkunst in Preußen. Er schuf mit den königlich-preußischen Gärten in Berlin und Potsdam Meisterwerke der Landschaftsgärtnerei, von denen die bedeutendsten heute als Welterbe der Menschheit eingetragen sind. Weitere Informationen Kooperationspartner Wir informieren über unsere Kooperationspartner. Weitere Informationen

Peter-Joseph-Lenné-Preis 2026 ausgelobt

Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat heute die Ausschreibung des Peter-Joseph-Lenné-Preises 2026 veröffentlicht. Der renommierte internationale Ideenwettbewerb richtet sich an Studierende und junge Fachkräfte aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Stadtentwicklung. Der Wettbewerb umfasst drei Aufgaben, die aus Berlin, Deutschland und dem internationalen Raum stammen und zentrale Herausforderungen einer nachhaltigen und klimaangepassten Stadt- und Landschaftsplanung in den Fokus rücken. Aus jeder Aufgabe wählt eine Fachjury die jeweils beste Arbeit aus, die mit 5.000 Euro prämiert wird. Für besonders herausragende Entwürfe kann die Jury zusätzlich Anerkennungen vergeben, die insgesamt mit bis zu 10.000 Euro dotiert sind. Arbeiten, die durch besonders gelungene Pflanzenverwendung überzeugen, können außerdem mit der „Karl-Foerster-Anerkennung“ der Karl-Foerster-Stiftung ausgezeichnet werden. In diesem Jahr stehen drei spannende Aufgaben im Mittelpunkt: die Weiterentwicklung eines bedeutenden Freiraumprojekts in Berlin, die Gestaltung eines naturnahen Flussraums in Freiburg im Breisgau und die Transformation eines ehemaligen Güterbahnhofs in Prag. Gesucht werden Konzepte, die ökologische, soziale und gestalterische Aspekte verbinden und neue Perspektiven für urbane und ländliche Freiräume eröffnen. Der Tilla-Durieux-Park am Potsdamer Platz ist eine bedeutende öffentliche Grünfläche, die einem hohen Nutzungsdruck unterliegt und von städtebaulichen und klimatischen Veränderungen besonders betroffen ist. Gesucht werden Konzepte, die den kreativen Impuls der Entstehungszeit aufgreifen und den Park klimaangepasst sowie vielfältig nutzbar weiterentwickeln, um neue Qualitäten im Stadtraum zu schaffen. Im Freiburger Westen treffen gewachsene Quartiere auf neue Stadtentwicklungsgebiete. Gesucht wird ein Leitbild für eine Landschaft, die den Flusslauf der Dreisam, die denkmalgeschützte „Gaskugel“ und ökologische Funktionen miteinander verbindet. Ziel ist eine harmonische Integration von Natur, Freizeitnutzung und Stadtbezug, die Barrieren abbaut und die Aufenthaltsqualität stärkt. Der ehemalige Güterbahnhof Žižkov ist ein bedeutendes Zeugnis der tschechischen Moderne. Nach der Stilllegung 2002 soll das Areal zu einem nachhaltigen Stadtquartier für rund 20.000 Menschen umgestaltet werden. Geplant sind Wohnraum, Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen, ergänzt durch neue Grünflächen und eine Straßenbahnlinie. Gesucht werden Ideen für einen klimaangepassten, sozialen und identitätsstiftenden Raum, der das historische Bahnhofsgebäude integriert und das Quartier verbindet. Die Einreichungsfrist für den Lenné-Preis 2026 endet am 26. Juni 2026, 18 Uhr . Die genauen Modalitäten können den Wettbewerbsunterlagen entnommen werden. Die Wettbewerbsarbeiten werden von einem renommiert besetzten Preisgericht beurteilt. Im Jahr 2026 setzt es sich aus der Landschaftsarchitektin Sofia Petersson, zwei Preisträgern des Lenné-Wettbewerbs 2024, Moritz Wette und Felix Ridder, sowie den Vertretungen der kommunalen Partner des Preises aus Berlin, Freiburg i.Br. und Prag zusammen. Die Jury tagt im Sommer 2026. Die Preisverleihung findet am 9. Oktober 2026 in Berlin statt. Der Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin wird seit 1965 ausgelobt und gilt als der weltweit größte Wettbewerb für junge Kreative bis 35 Jahre aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Stadtentwicklung. Ausloberin ist die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Die Geschäftsstelle wird von der landeseigenen Grün Berlin GmbH geführt. Das Verfahren begleitet ein hochrangiger Fachausschuss mit Vertretungen aus der Technischen Universität Berlin, der Berliner Hochschule für Technik, des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekt:innen, der Akademie der Künste sowie der Karl-Foerster-Stiftung.

Vernetzung zu klima-, umwelt- und sozialverträglichen Smart-Cities in Zentralasien

Kooperationspartner des Peter-Joseph-Lenné-Verfahrens

Akademie der Künste Technische Universität Berlin (TU) Berliner Hochschule für Technik, Fachbereich Landschaftsarchitektur (BHT) Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla Karl-Foerster-Stiftung

Informationen

Geschichte des Preises Video: Preisträgerinnen und Preisträger von 1972-2014 Teilnahme und Preisgericht Aufruf für Themenvorschläge Peter Joseph Lenné (1789 bis 1866) prägte fast 50 Jahre die Gartenkunst in Preußen. Er schuf mit den königlich-preußischen Gärten in Berlin und Potsdam Meisterwerke der Landschaftsgärtnerei, von denen die bedeutendsten heute als Welterbe der Menschheit eingetragen sind. Lenné war jedoch nicht nur ein herausragender Gartengestalter, sondern auch Stadtplaner, der in Berlin die Grundlagen für eine durchgrünte, lebenswerte und soziale Stadt prägte. Für die Naherholung der Bevölkerung schuf er Volksparks, Grünzüge und -plätze. Außerdem widmete sich Lenné der fachlichen Ausbildung. 1823 begründete er mit der Königlichen Gärtnerlehranstalt die weltweit erste Ausbildungsstätte für Landschaftsgärtner mit dem Schwerpunkt Gartenkunst. An diese vielfältige Tradition knüpft der Peter Joseph Lenné-Preis des Landes Berlin an, der auf Initiative der Landschaftsarchitekten Prof. Hermann Mattern und Prof. Jürgen Barth ins Leben gerufen und durch einen Beschluss des Senats von Berlin bestätigt wurde. Seit 1965 wird der Preis in den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitektur, Städtische Grünordnungs- und Landschaftsplanung einschließlich Naturschutz und Pflanzenverwendung verliehen. Für das Wettbewerbsverfahren wurden Richtlinien vom Senat von Berlin beschlossen. Ein Fachausschuss mit Vertretern der Berliner Hochschulen, der Akademie der Künste, der Karl-Foerster-Stiftung, der Verwaltung des Berliner Grüns und der landeseigenen Projektentwicklungsgesellschaft, der GRÜN BERLIN GmbH, betreut das Verfahren. Produktion: © KUXMA Alle Rechtenachweise an ggf. eingekauften Musiken und Bildern liegen bei KUXMA. Herausgeberin: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Berlin Teilnehmen können Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften, sofern keiner der Teilnehmer am 01. August des Jahres älter als 35 Jahre ist. Für viele Preisträger eröffnet der Peter Joseph Lenné-Preis wichtige berufliche Perspektiven. Die Teilnehmer kommen meist aus Deutschland und Europa, aber auch aus entlegen Ländern und Kontinenten. Seit Beginn des Verfahrens haben etwa 10.000 junge Fachleute ihre Entwürfe zu diesem Preisverfahren eingereicht. Eine unabhängige, hochrangig besetzte Jury wählt in jedem der Aufgabenbereiche die beste Lösung aus, die mit dem Peter-Joseph-Lenné-Preis in Höhe von 5.000 EURO ausgezeichnet wird. Weitere besonders gute Arbeiten können Peter-Joseph-Lenné-Anerkennungen erhalten. Für Arbeiten, die besonders qualitätsvolle Beiträge zur Pflanzenverwendung liefern, wird die Karl-Foerster-Anerkennung durch die Karl-Foerster-Stiftung mit insgesamt 1.500 Euro vergeben. Die Preisträger werden in einem anspruchsvollen Festakt in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz gewürdigt, bei dem auch eine Auswahl der Arbeiten gezeigt wird. Die Ergebnisse des Verfahrens sowie Abbildungen der besten und interessantesten Arbeiten werden in einer Dokumentation veröffentlicht. Die Auslober sind dankbar für Ideen und Anregungen. Alle Städte, Gemeinden, Regionen und Fachkollegen sind aufgerufen, Vorschläge für künftige Aufgaben zum Peter-Joseph-Lenné-Preis im Bereich der Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung zu unterbreiten. Die Themenvorschläge sollen die freiräumliche Entwicklung vor Ort fördern. Im Rahmen des Peter-Joseph-Lenné-Preises werden nur Themen bearbeitet, an deren Ergebnissen die Gemeinden ebenso wie der Auslober interessiert sind. Der Fachausschuss und die dafür zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt entscheiden darüber, welche Themen in welchem Jahr ausgeschrieben werden.

Kostenszenarien für ausgewählte Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung in Berlin

Die Kostenszenarien der Berliner Regenwasseragentur bieten eine fundierte Grundlage zur groben Schätzung von Investitions- und Betriebskosten für ausgewählte Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung: Mulden, Mulden-Rigolen-Systeme, Rigolen, Tiefbeet-Rigolen, Baumrigolen, wasserdurchlässige Flächenbefestigungen, Entsiegelung und Gründächer. Für jede Maßnahme stehen drei Investitionsszenarien und drei Betriebsszenarien zur Verfügung, die typische Berliner Rahmenbedingungen abbilden. Um die Preise richtig bewerten zu können, gibt es für jede Maßnahme ein Definitionsblatt, in dem alle preisbildenden Parameter aufgelistet sind. Außerdem gibt es skizzenhafte Darstellungen für alle Szenarien. Die Szenarien basieren auf Leistungsverzeichnissen, Planungsgrundlagen und einschlägigen Regelwerken. Sie wurden mit Hilfe hydrologischer Simulationen (Berliner Regenreihe in STORM) dimensioniert und auf typische städtische Bauvorhaben zugeschnitten. Die Ergebnisse dienen als praxisnahe Orientierung für Planende, Investierende und Kommunen. Ergänzend steht der „Kostenrechner“ als Online-Tool zur Verfügung, mit dem sich die Szenarien interaktiv anpassen und für konkrete Projekte grob kalkulieren lassen. Zielgruppe Primäre Zielgruppen: Planende aus den Bereichen Geographie, Landschaftsarchitektur, Architektur, Verkehrsplanung, Stadtplanung; Sekundäre Zielgruppen: Verwaltung, Bauverantwortliche Wissenschaftlicher Hintergrund Der Kostenrechner und die ihm zugrundeliegenden Kostenszenarien wurden im Rahmen der von der Berliner Regenwasseragentur beauftragten Studie Ökonomische Analyse dezentraler Regenwasserbewirtschaftung in Berlin entwickelt.

Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege

Der Sachverständigenbeirat ist ein beratendes Gremium aus Spezialisten verschiedener naturschutzrelevanter Fachgebiete, zum Beispiel angewandte Vegetationskunde, Botanik, Zoologie, Landschaftsplanung, Bauleitplanung, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Hydrologie, Gewässerschutz, Forstwesen, Naturschutzrecht. Er berät die Behörden in Angelegenheiten des Naturschutzes und der Landschaftspflege, unterbreitet Vorschläge und Anregungen und fördert das Verständnis für Naturschutz und Landschaftspflege in der Öffentlichkeit. Vor wesentlichen Entscheidungen, insbesondere vor Befreiungen von den Regelungen des Berliner Naturschutzgesetzes soll er mit beteiligt werden. Den Vorsitz führt die Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege. Seit November 2023 wird der Vorsitz von Frau Prof. Dr. Aletta Bonn geführt. Sowohl die Mitglieder des Beirates als auch die Vorsitzende sind ehrenamtlich tätig und werden durch die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in den Beirat berufen. Sechsmal im Jahr finden die Sitzungen statt, in denen Grundsatzfragen und aktuelle Themen behandelt werden, die vom Beirat selbst aufgegriffen oder von Behörden, Verbänden oder Bürgerinitiativen angeregt werden. Wesentliche Beratungsergebnisse werden als Beschluss abgestimmt und den jeweiligen Adressaten persönlich zugestellt. Unabhängig davon werden die Protokolle auch an alle Fraktionen des Abgeordnetenhauses und die Oberste und die unteren Naturschutzbehörden sowie die anerkannten Verbände geschickt. Beschlüsse des Sachverständigenbeirats für Naturschutz und Landschaftspflege Hier können Sie die Beiratsbeschlüsse von 1997 bis heute einsehen. Weitere Informationen Mitglieder des Sachverständigenbeirats Die Mitglieder des Sachverständigenbeirats für Naturschutz und Landschaftspflege werden kurz vorgestellt. Weitere Informationen

Im

Stellenausschreibung Im Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte ist zur Verstärkung unseres Teams in einem der Sachgebiete Flurneuordnung am Dienstort Wanzleben die Stelle Planungsingenieur/in (m/w/d) Flurneuordnung zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet zu besetzen. Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte (ALFF Mitte) mit Hauptsitz in Halberstadt und seiner Außenstelle in Wanzleben gehört als untere Landesbehörde zum Ge- schäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Lan- des Sachsen-Anhalt. Haben Sie Interesse, den ländlichen Raum mitzugestalten? In den Sachgebieten „Flurneuordnung“ erfolgt die Bearbeitung von Flurneuordnungsverfahren. Diese dienen der Entwicklung des ländlichen Raumes. Ziel ist es den ländlichen Raum als Le- bens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Wir bieten Ihnen eine interessante und anspruchsvolle Tätigkeit mit folgenden Inhalten: Bearbeitung von Verfahren nach Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) und Landwirtschaftsanpas- sungsgesetz (LwAnpG) in Teamarbeit mit Projektverantwortung, insbesondere:  Durchführen von agrarstrukturellen Planungen,  Festlegung des Flurneuordnungsgebietes,  Kalkulation und Beauftragung von Vermessungs- und Planungsleistungen an Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure sowie geeignete Stellen und deren Aufsicht,  Moderation von öffentlichen Anhörungs- und Informationsterminen und Führen von Verhandlungen mit Grundeigentümern, Landwirtschaftsbetrieben und Planungsträgern  Durchführung der Wertermittlung,  Vorläufige Anordnungen und Besitzeinweisungen, Berechnung und Festsetzung von Ent- schädigungsleistungen,  Neugestaltung des Verfahrensgebietes sowie Aufstellung der Neugestaltungsgrundsätze und des Wege- und Gewässerplanes (Plan nach § 41 FlurbG) einschließlich naturschutz- fachliche Eingriffsregelungen,  Erarbeitung von Kostenschätzungen und Finanzierungsplänen zu Maßnahmen der ländli- chen Entwicklung,  Zusammenarbeit mit den Teilnehmergemeinschaften, den Trägern öffentlicher Belangen, den Kommunal- und Landesverwaltungen und anderen Behörden und Institutionen,       Planung der Landabfindungen und Neueinteilung des Flurneuordnungsgebietes, Aufstellung und Bekanntgabe der Flurbereinigungs- / Bodenordnungspläne, Steuerung von Ausbaumaßnahmen in planerischer Hinsicht, Erarbeitung der Verwaltungsakte, fachtechnische Bearbeitung von Widersprüchen, Berichtigung der öffentlichen Bücher. Anforderungen an die Bewerber/Bewerberinnen (m/w/d): Vorzugsweise verfügen Sie über ein abgeschlossenes Fachhochschul-/ Bachelorstudium der Fachrichtung Geodäsie, Vermessung, Geoinformation oder Geoinformatik bzw. die Laufbahn- befähigung für den technischen Verwaltungsdienst, Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt in der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformation (einschließlich vermessungstechnischer Ver- waltungsdienst) oder Vermessungs- und Liegenschaftswesen. Alternativ bewerbungsberechtigt sind - Bewerber/innen aus der Landesverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt, die in den Gel- tungsbereich des TV-L fallen, sofern sie über die Anerkennung als sonstige/r Beschäf- tigte/r und langjährige Berufserfahrung in der Flurneuordnung/ Bodenordnung verfügen. - Bewerber/innen, die nachweislich über ein abweichendes technisches Hochschulstudium (Bachelor- oder Fachhochschulstudium) verfügen mit einer einschlägigen Berufserfahrung im beschriebenen Aufgabengebiet. Nachrangig wird Ihre Bewerbung berücksichtigt, sofern Sie den Abschluss eines Fachhoch- schul- bzw. Bachelorstudiums - in der Fachrichtung Landwirtschaft, Landschaftsarchitektur und -planung oder artverwand- ten Studiengängen oder - in einer Fachrichtung nachweisen können, die sich mit raum- und landschaftsplanerischen Aspekten oder Fragen der Landnutzung und Ökologie beschäftigt, in der planerische Fä- higkeiten, Kenntnisse der Land- und Infrastrukturentwicklung, des Projektmanagements oder der Grundstücksbewertung vermittelt wurden. Kenntnisse im Liegenschafts- und Flächenmanagement sowie Erfahrungen in der Organisation, Gliederung und Strukturierung längerer und komplexer Arbeitsprozesse sind wünschenswert. Von Vorteil sind ein sicherer Umgang mit Standardsoftware (MS Office) sowie Kenntnisse von Geoinformationssystemen. Weiterhin erfordert die Tätigkeit gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der deutschen Sprache vergleichbar mindestens mit dem Niveau C1. Erwartet werden Team- und Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Belastbarkeit und Eigeninitiative. Eine weitere Voraussetzung ist der Führerschein Klasse B (Nachweis als Kopie beifügen) und die Bereitschaft zum Führen von Dienstfahrzeugen. Was bieten wir Ihnen:  ein abwechslungsreiches und interdisziplinäres Aufgabengebiet   einen sicheren Arbeitsplatz in einem fachkompetenten Team, eine intensive und praxisbezogene Einarbeitungsphase und die Möglichkeit zu Teilnahme an Fortbildungen, Teilzeitmöglichkeiten; flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelung; Ausgleich von Mehrarbeitszeiten durch Freizeit sowie 30 Tage Urlaubsanspruch pro Kalenderjahr bei ei- ner Kalenderwoche mit fünf Arbeitstagen betriebliche Altersvorsorge und ein betriebliches Gesundheitsmanagement Jahressonderzahlung ausreichend Parkmöglichkeiten sind vorhanden.     Das Beschäftigungsverhältnis sowie das Entgelt (Entgeltgruppe 10) richten sich nach dem Tarif- vertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Einstellung erfolgt dementsprechend bei Erfüllung der tariflichen, persönlichen und sonstigen Voraussetzungen nach der vorgenann- ten Entgeltgruppe. Sofern die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen, ist die Einstellung im Beamtenverhältnis möglich. Der Dienstposten ist nach Besoldungsgruppe A 11 Landesbesoldungsordnung bewertet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber/Bewerberinnen (m/w/d) wer- den bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Aufgrund der Zentralisierung von Aufgaben der allgemeinen Verwaltung bei den Ämtern für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten werden Teile des Auswahlverfahrens durch das ALFF Altmark bearbeitet. Die Entscheidung liegt weiterhin im Bereich des ALFF Mitte. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Michelmann (03931/633 328). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 06.10.2024 über unser Online-Bewerbungssystem. Der Link zum Online-Bewerbungssystem lautet: www.interamt.de (Stellenangebots-ID 1195492). Bitte sehen Sie von Bewerbungen in anderer Form ab. Diese werden nicht berücksichtigt und nicht zurückgeschickt. Beim Stellenportal für den öffentlichen Dienst Interamt.de können Sie sich über den Button „On- line bewerben“ direkt auf unsere Stellenausschreibung bewerben. Über den Komfort und die Vorteile einer Online-Bewerbung erhalten Sie genauere Informationen, wenn Sie den Button „Online bewerben“ anklicken. Nähere Informationen zur Registrierung entnehmen Sie bitte dem dort eingestellten Hinweis-Text. Alle Bewerber/Bewerberinnen (m/w/d) werden gebeten, auf jeden Punkt des Anforderungspro- fils einzugehen, den Online-Bewerbungsbogen vollständig auszufüllen (ein Verweis auf die An- lagen genügt nicht) und folgende Anlagen als pdf-Dokument hochzuladen:    Motivationsschreiben Tabellarischer Lebenslauf Zeugnis und Urkunde über den Studien- bzw. Berufsabschluss (einschließlich Fächer- und Notenübersicht)

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