Verwertung des Materials aus der Pflege von Straßenbegleitgrün in Biogasanlagen oder zur Wärmegewinnung durch Verbrennung, derzeitiger Umgang mit dem gewonnenen Landschaftspflegematerial; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt und Forsten
Die VC Green Services GmbH (Carl-Tackert-Straße 21, 19061 Schwerin) plant die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Pflanzenkohle in Schwerin, Gemarkung Krebsförden, Flur 9, Flurstück 40/10. Die Anlage besteht aus einer Pyrolyse für AI-Holz und einem Biomassekessel für den Einsatz von Landschaftspflegeholz sowie einer Lagerung und Trocknung für AI-Holz. Für das Errichten und Betreiben der Anlage ist eine Genehmigung nach § 4 BImSchG sowie die Zulassung vorzeitigen Beginns für das Errichten nach § 8a BImSchG beantragt.
Einsatz von Landschaftspflegematerial, welches nach § 3 Abs. 1 des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (KrWG) als Abfall einzustufen ist (AVV-Schlüssel 20 02 01)
Land ist neben Wasser eine unserer wichtigsten Ressourcen: Es ist Lebensraum, Ernährungsgrundlage und Heimat zugleich. Land wird jedoch oftmals nicht nachhaltig genug genutzt, was zu Folgen für Boden, Flora und Fauna führt. Gleichzeitig existieren bereits nachhaltigere Lösungen zum Beispiel im Ökolandbau, die jedoch nicht im größeren Maßstab angewandt werden und eher geringe Marktrelevanz haben. Die Innovationsgruppe ginkoo widmet sich den sozialen und wirtschaftlichen Fragen, wie diese 'Nischenlösungen' mittels neuer Koordinierungsformen eine größere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung erfahren können. Das wird von den Forschern an zwei Beispielen im Land Brandenburg untersucht.
Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, durch die Stärkung der Stadt-Land-Beziehungen eine integrierte nachhaltige Entwicklung der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises zu erreichen. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aufgaben, Ressourcen und Interessen der Stadt und der umgebenden ländlichen Räume soll im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit das CoAct- Technikkonzept zur Inwertsetzung von Restbiomassen entwickelt und dessen Realisierung vorbereitet werden. Durch das CoAct-Technikkonzept können im städtischen und regionalen Kontext verfügbare Restbiomassen, die bisher aufgrund ihrer Beschaffenheit für herkömmliche Verfahren der energetischen Nutzung nicht in Frage kamen (z.B. Rasenschnitt, Laub, Landschaftspflegematerial), in einen speicherbaren Energieträger (Festbrennstoff) bzw. in Aktivkohle gewandelt und in der Region verwertet werden. Krieg & Fischer beschäftigt sich mit technischen Fragestellungen in Zusammenhang mit dem integrierten CoAct-Technikkonzept, die sich zwischen der Anlieferung der Inputsubstrate auf der Biogasanlage und den Ausgangsprodukten der Entwässerung (Presskuchen und Presssaft) ergeben. Schnittstellen zu den Substratlieferanten, zu der Pyrolyse/Aktivierungs-Anlage sowie zur Biogasanlage werden ermittelt und bewertet. Da die sehr heterogenen Biomassen des Typs B aufgrund ihrer Heterogenität und chemischen Zusammensetzung voraussichtlich einer IFBB-Vorbehandlung bedürfen, wird in der Forschungsphase in intensivem Austausch mit den Projektpartnern ermittelt, welche verfahrenstechnischen Optionen insbesondere für die Konditionierung und Entwässerung der verfügbaren Materialien in Frage kommen. Die resultierenden bis zu 3 Varianten werden auf deren technische Machbarkeit und Investitions- sowie Betriebskosten untersucht.
Die UP Energiewerke GmbH, Lilienthalstraße 7, 93049 Regensburg, plant die Errichtung und den Betrieb eines neuen Heizwerkes in der Industriestraße am Standort Dingolfing. Es sollen 3 Kessel (Kessel 2 bis 4) zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgas in einer Verbrennungseinrichtung durch den Einsatz von naturbelassenem Holz (Waldhackschnitzel und Landschaftspflegeholz) mit einer Feuerungswärmeleistung von mehr als 1 MW sowie eine Feuerungsanlage (Kessel 1) zur Verwertung von Altholz der Kategorie AI/A II errichtet und betrieben werden. Zudem wird noch eine Anlage zur zeitweiligen Lagerung des Altholzes (nicht gefährliche Abfälle) und zur Behandlung (Zerkleinerung) des Altholzes betrieben. Die Genehmigungsschwellen nach Ziffern 1.2.1 (V), 8.1.1.5 (V), 8.12.2 (V) und 8.11.2.4 (V) der 4. BImSchV werden dadurch überschritten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 82 |
| Kommune | 7 |
| Land | 20 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 35 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 80 |
| Text | 9 |
| Umweltprüfung | 7 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 18 |
| Offen | 80 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 98 |
| Englisch | 22 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 2 |
| Dokument | 12 |
| Keine | 45 |
| Webseite | 42 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 79 |
| Lebewesen und Lebensräume | 98 |
| Luft | 29 |
| Mensch und Umwelt | 98 |
| Wasser | 31 |
| Weitere | 98 |