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Entwicklung eines Konzeptes zur ressourcen- und naturschutzgerechten Konstruktion von Lehmlärmschutz

Entwicklung von Rahmenbedingungen zur Erstellung von Muster-UPD für Lehmbaustoffe (UPD Lehm)

Umbau und Erweiterung des Kindergartens Gross Lengden unter oekologischen Gesichtspunkten

Der Altbaubestand enthält ein erhebliches Potential zur Einsparung von Heizenergie und Minderung der CO2-Emission. Auch die Anforderungen an die Behaglichkeit des Wohnens sind in den letzten Jahre ständig gestiegen. Erreicht wird die thermische Behaglichkeit durch ein verändertes Heizverhalten in Verbindung mit dem verbesserten Wärmeschutz der Gebäudehülle.Jedoch ergeben sich bei der Integration von modernen energiesparenden Techniken in historische Gebäude häufig Konflikte mit den denkmalpflegerischen Belangen. Durch falsche Sanierungsmaßnahmen verringert sich der Bestand an Fachwerkgebäuden in Deutschland kontinuierlich. Damit verbunden ist der Verlust der traditionellen Ortsbilder und Hauslandschaften. Sanierungsfehler resultieren weitgehend aus den Versuchen, neuzeitliche Anforderungen ohne Kenntnis über deren Auswirkungen in Fachwerkwänden umzusetzen. Der Umbau des ortsbildprägenden Fachwerkhauses zu einem 'Niedrigenergiehaus' zeigt den Umgang mit den Anforderungen in besonders deutlicher Weise. Mit dem Projekt soll demonstriert werden, wieweit sich auch im Altbaubereich energiesparendes Bauen praktizieren läßt. Angestrebt wird eine erhebliche Umweltentlastung, ohne daß es zu einem Widerspruch zwischen traditionellem Erscheinungsbild und Wärmeschutz kommen muß.

Entwicklung, Herstellung, Erprobung sowie Inbetriebnahme einer Technikumsanlage zur Herstellung von beschichteten Strohleichtlehmsteinen

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines beschichteten Strohleichtlehmsteins, die Entwicklung, der Aufbau und die Erprobung einer Musteranlage, sowie die Entwicklung Erprobung und Dokumentation einer darauf abgestimmten Bautechnologie. 1. Arbeitspaket: Patentrecherchen Grundlagenrecherchen zum aktuellen Entwicklungsstand. Definition der Parameter und Laborerprobung. Erprobung der Beschichtung im Modellversuch, Test des Mischers im Praktikum des Herstellers. 2. Arbeitspaket: Konstruktion von Presse und Beschichtungsverfahranlage in Zusammenarbeit mit den Herstellern. Aufbau und Erprobung der einzelnen Anlagenteile, Mischer, Presse, Beschichtung und Trocknung. Testlauf der kompletten Anlage. Erprobungen der Nachformatierung, sowie Durchführung von Testserien Mischung und Trocknung. 3. Arbeitspaket: Entwicklung des Baukonzepts Strohlehmformstein. Umbau und Erprobung der kompletten Anlage für das neue Steinformat. Vorbereitung der Baustoffzulassung durch Erstellung Architektenmappe, Untersuchungen der Zulassungsparameter u.a. Brandklasse, statische Lastaufnahme, Wärmeleitwert. Fertigung einer Nullserie, Planung und Errichtung eines Musterbaues, Auswertung der Bautechnologie. 4. Arbeitspaket: Auswertung des Bausystems und des Musterbaus. Baustoffzulassung.

Niedrigenergiehaeuser Dunkelsteinerwald

Wissenschaftliche Begleitforschung einer Reihenhausanlage als Niedrigenergiehaeuser.

Entwicklung einer biologisch abbaubaren Bewehrung für optimierte Lehmbauplatten als ökologisches, vollständig ohne Abfallstoffe recyclingfähiges Bauprodukt

Innovative Gerstensorten als nachwachsender Rohstoff, Teilvorhaben 6: Erschließung neuer technologischer und industrieller Verwendungsmöglichkeiten

Erschließung technologischer und industrieller Verwendungsmöglichkeiten für die waxy-Gerste. Durchführung orientierender Versuche mit speziell gefertigten Gerstenmehle bzw. stärken zur Herstellung von Biokunststoffen, Bindemitteln, chemisch-modifizierten Produkten als Additiv für Bauchemiekalien, Bodenverbesserungsmitteln, etc. 1. Ermittlung der Verarbeitungseigenschaften für die Herstellung von Werkstoffen - Ermittlung der Extrusionseigenschaften - Kochextrusion - Gelatinierung - Ermittlung des Verschäumungspotentials 2. Orientierende Versuche zur Herstellung von folgenden Werkstoffgruppen: - Biokunststoffe (Extrusion) - Bindemittel (Extrusion/Agglomerierung) - Dämmstoffe (Extrusion) - Erosionsschutz- u. Begrünungsmaterialien (Verschäumungstechnologie) - Schaumwerkstoffe (Verschäumungstechnologie) - chemisch modifizierte Produkte für die Bauchemie (Derivatisierung) Prüfung der Möglichkeit der Anwendung zur Herstellung von Biokunststoffen (Spritzguss), Bindemitteln (Anwendung Lehmbau/Pappenindustrie), Porosierungsmitteln (Schleifmittel), Dämmstoffen (Baustoffe), Erosionsschutz/Begrünungsmaterial (Landschafts- und Gartenbau), Derivatisierung (Bauchemie)

Überarbeitung des Technischen Regelwerkes Handbuch zum Stand der Technik des Bauens mit Lehm in Deutschland

Lehmbau - Prüfung von mineralogisch unterschiedlichen Tonrohstoffen Österreichs auf ihre Eignung als Baulehm

Die Verwendung des Baustoffs Lehm ist seit mehr als 9000 Jahren bekannt. Im Zuge der zunehmenden Industrialisierung während des letzten Jahrhunderts wurde der natürliche Baustoff Lehm durch das wachsende Angebot an maschinell gefertigten Baustoffen immer mehr verdrängt. Dem gegenüber stand die Entwicklung unmittelbar nach den beiden Weltkriegen. Da Energie und Baumaterialien knapp waren, gewann der Lehm als Baustoff erneut an Bedeutung. Die Besinnung auf ökologische Werte sowie die Wichtigkeit authentischer Baustoffe innerhalb der Denkmalpflege haben dem Baustoff Lehm in den letzten Jahren wieder neuen Auftrieb gegeben. Das Bauen mit Lehm im Einklang mit der Natur ist nicht nur ein Vorteil für unsere Natur sondern vor allem ein für das Wohlbefinden des Menschen nützlicher Aspekt.

Weiterverbreitung ökologischer Baustoffe durch Entwicklung eines geeigneten Fixativs und Weiterentwicklung eines maschinell verarbeitbaren braunen Lehmputzes

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Verbesserung der Akzeptanz von Lehmputzen bei Bauherrn, Architekten und Nutzern durch Verbesserung der mechanischen Eigenschaften.; Optimierung eines Fixativs zur farblosen Verfestigung von Lehmputzen. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: 1. Lehmfertigputz; Beschaffung von verschiedenen Tonmehlproben mit unterschiedlicher Klebekraft; Erstellen von Probekörpern, Prüfung der Druck- und Biegezugfestigkeit; Ergänzende Prüfung der Abriebfestigkeit und Haftzugfestigkeit; Geeignete Proben werden anschließend auf Ihre Verarbeitungseigenschaften geprüft; Auswertung und Bericht 2. Lehmfixativ; Vergleichsprüfung von verschiedenen Fixativen; Herstellung von Prüfplatten; Prüfung der Verarbeitbarkeit; Prüfung der Wasseraufnahme; Prüfung der Abriebfestigkeit; Auswertung und Bericht Fazit: Die Ergebnisse mit den verschiedenen Fixativen zeigte bei der Abriebfestigkeit unterschiedliche Resultate, wobei geringer Abrieb allein in der Beurteilung nicht reicht. Je nach Hersteller bzw. Additiv wurde auch die Verarbeitung und das Schwindverhalten manchmal auch negativ beeinflusst. Die Fixative haben bei der Untersuchung nicht ganz überzeugt. Bei der Prüfung von anderen Verfestigern und von Additiven haben sich gute Ergebnisse erzielen lassen. Überraschend gut beurteilt wurde eine Änderung des Verarbeitungsprinzips. Statt wie bisher nachträglich das Fixativ aufzutragen (Kosten, nicht unproblematische Verarbeitung), hat die Variante den Lehmspachtel mit verdünntem Fixativ anzumischen überraschend gute Ergebnisse gezeigt.

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