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COMPoSE: Charakterisierung der Verteilung der Eis- und Flüssigphase in Mischphasenwolken

Mischphasenwolken, in denen unterkühltes Flüssigwasser und Eiskristalle gleichzeitig auftreten, sind bisher nur unzureichend beschrieben, denn die akkurate Messung von Mischphasenwolken stellt eine Herausforderung dar. Besonders das Fehlen der vollständigen vertikalen Charakterisierung der Flüssigwasserkomponente ist ein Problem der derzeitig angewendeten Beobachtungsmethoden. Im Rahmen des vorgeschlagenen Projekts soll diese Beobachtungslücke durch Entwicklung neuer Methoden und den Einsatz neuer Modelle geschlossen werden. Mischphasenwolken werden mit modernsten Fernerkundungsinstrumenten wie Doppler-Wolkenradar sowie Doppler- und Polarisationslidar beobachtet werden. Die derzeitig zur Erfassung von unterkühlten Flüssigwasserschichten angewendete synergistische Beobachtung mit Wolkenradar und Lidar ist normalerweise bis zur Höhe limitiert, in der das Signal des Lidars vollständig ausgelöscht ist, was bei einer durchquerten optischen Dicke von etwa 3 geschieht. Das erlaubt meist die Detektion von nur einer Flüssigwasserschicht. Im Gegensatz dazu können Wolkenradare die gesamte Mischphasenwolke auch beim Auftreten mehrerer Flüssigwasserschichten durchdringen. Sie können daher genutzt werden, um die Verteilung der Wolkenphase in der gesamten vertikalen Säule zu bestimmen, wenn geeignete Algorithmen zur Identifikation von Flüssigwasser aus Radarmessungen entwickelt werden. Dafür soll das komplette Radardopplerspektrum analysiert werden, dessen Struktur durch die Mikrophysik und die Dynamik der Wolke bestimmt ist. Zudem soll das Radardopplerspektrum genutzt werden, um Vertikalwinde abzuleiten. Der Fokus des Projekts wird auf der vollständigen Charakterisierung von Fallstudien liegen. Dabei wird insbesondere untersucht werden, wie Vertikalwinde und Lufttemperatur die zeitliche Entwicklung der Partitionierung der Wolkenphasen beeinflussen, um so Einblick in den Lebenszyklus von Mischphasenwolken zu erhalten. In diesem Zusammenhang wird auch der Einfluss von Aerosolpartikeln auf die Wolkenphasenpartitionierung bestimmt werden. Die beobachteten Wolken werden dabei durch Rückwärtstrajektorien in Luftmassenherkunftsklassen unterteilt und es werden Modellvorhersagen sowie eine lidarbasierte Charakterisierung der Aerosoleigenschaften durchgeführt. Das vorgeschlagene Projekt geht über die Entwicklung von Fernerkundungstechniken in Mischphasenwolken hinaus. Ergebnisse eines auf den Messungen basierenden 1D-Mikrophysikmodells sollen als Eingabewerte für einen Vorwärtssimulator für Radardopplerspektren genutzt werden. Dessen Ausgabewerte wiederrum werden mit den beobachteten Dopplerspektren verglichen werden. Dadurch ergibt sich ein geschlossener Kreislauf aus Beobachtung und Modellierung, der es uns möglich machen wird, bestimmte mikrophysikalische Prozesse in Mischphasenwolken, wie z.B. Reif- und Graupelbildung, genauer zu verstehen.

Area and volume change of glaciers in the Salzburg region, Austria: a new inventory (2008-2018)

For this update of the glacier inventory of the Salzburg region (Austria), 172 glaciers across 7 mountain groups in the state of Salzburg were mapped. Two datasets are presented here: one derived from orthophotos and one from hillshaded digital elevation models (DEMs). The most recent glacier boundaries were primarily derived from orthophotos taken in 2018. Exceptions include glaciers No. 5016 and 5017, for which mapping is based on data from 2013, and several glaciers in the Zillertal Alps (Nos. 5148, 5150, 5152, 5153, 5154, 9002, 9003, 9004, 9005), which were mapped using data from 2016 (see Fig. 4, and table "GI5_Salzburg_Gletscherliste_Orthofotos" in Bertolotti and Fischer, 2020 and 2021, attached). These boundaries were used to calculate area changes. For volume change calculations, glacier boundaries correspond to the most recent available LiDAR flight years: 2008, 2009, 2012, 2013, or 2018, depending on the glacier (see Figs. 1–3 and table "GI5_Salzburg_Gletscherliste_DGM" in Bertolotti and Fischer, 2020 and 2021). The updated glacier outlines were mapped based on the 2009 inventory (GI3, Fischer et al., 2015), digital elevation models from the latest survey years (Figs. 1–3), and orthophotos from 2018 (or 2013/2016 in the exceptions noted above). Volume changes were calculated using elevation models from 1998 (GI2). Area changes were also compared with earlier inventories: GI1 (Groß, 1987) and GI2 (Lambrecht and Kuhn, 2007). Almost all glaciers are located along the main Alpine ridge and are distributed across seven mountain groups: Ankogel-Hochalmspitz Group, Glockner Group, Granatspitz Group, Hochkönig Group (also known as the Salzburg Limestone Alps), Sonnblick Group (also known as the Goldberg Group), Venediger Group, and Zillertal Alps. Only the three glaciers in the Hochkönig Group are located outside the main Alpine ridge.

Drohnengestütztes LiDAR-System zur Messung von Partikelstreuung in Solarkraftwerken

Gemeinsame nationale Initiative zur Validierung von EarthCARE, Teilvorhaben DWD

Drohnengestütztes LiDAR-System zur Messung von Partikelstreuung in Solarkraftwerken, Teilvorhaben: Methodenentwicklung und Übertragung auf LiDAR-Technologie

Erfassung der Baumvitalität durch multispektrale LiDAR-Daten zur Minimierung von Sturmschäden, Teilvorhaben: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein

Gemeinsame nationale Initiative zur Validierung von EarthCARE, Teilvorhaben LMU München

Hochpräzise Messtechnik für online Wetter-/Klimamessungen in der gesamten mittleren Atmosphäre, TP5: Softwareentwicklung

Gemeinsame nationale Initiative zur Validierung von EarthCARE, Teilvorhaben Freie Universität Berlin

Beobachtergestützte Kürzestfrist-Leistungsprognose großer Offshore Windpark-Cluster für die Systemintegration und Netzstabilisierung, Teilvorhaben: Methoden der Leistungsprognose

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