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Messung der Ausbreitung der Abluft des Plabutschtunnels und ihrer Beitraege zu den Immissionskonzentrationen

Die Phyrnautobahn ist im Bereich der Stadt Graz in einem Tunnel (Plabutschtunnel) gefuehrt, um eine Belaestigung der Stadtbewohner durch Laerm und Abgase zu vermeiden. Der Tunnel ist mit einer Vollquerlueftung ausgestattet, die Abluft wird ueber 3 Kamine an die Umgebung abgegeben. An die Umweltanwaltschaft des Landes Steiermark wurden Beschwerden ueber eine gesundheitliche Beeintraechtigung durch die mit den Autoabgasen belastete Tunnelabluft herangetragen. Da durch Immissionsmessungen keine Information ueber die Herkunft der Schadstoffe erhalten werden, wird die SF6- Tracermethode eingesetzt, um das Ausmass der Belastung durch die Tunnelabluft in den betreffenden Gebieten zu bestimmen. Die Tunnelabluft wird im Rahmen einer mehrwoechigen Messkampagne mit geringen Mengen Schwefelhexafluorid markiert. An 15 Punkten des Messgebietes werden automatische, programmierbare Luftprobensammler positioniert. Jeder Probensammler liefert 8 Luftproben, die ueber eine Dauer von 30 Minuten gesammelt werden. Die Tracerkonzentration in den Luftproben wird mit einem Gaschromatographen gemessen. Die Messungen werden waehrend einer winterlichen, austauscharmen Wetterlage, bei der hohen Schadstoffbelastungen der Luft auftreten, durchgefuehrt.

Ermittlung der Beitraege einer Deponie zu den Geruchsimmissionen der Umgebung

Emissionen von Deponiegasen koennen in der Umgebung zu Geruchsbelaestigungen fuehren. Die klassische Methode zur Beurteilung von Geruchsimmissionen ist die Olfaktometrie. Bei Vorliegen mehrerer Quellen von Geruechen genuegt es aber nicht, nur die gesamte Geruchsintensitaet zu bestimmen, vielmehr muessen zusaetzlich auch die Beitraege der einzelnen Quellen quantifiziert werden. Da eine solche Bestimmung mit der Olfaktometrie nicht moeglich ist, wird zur Bestimmung der Anteile einzelner Emittenten an Geruchsimmissionen die SF6-Tracermethode in Ergaenzung zu olfaktometrischen Messungen eingesetzt. Mit Hilfe der Tracermethode koennen anlagenspezifische Immissionswerte der Geruchsstoffe ermittelt werden. Unter Zuhilfenahme von Grenzwerten fuer die Riechbarkeit von Stoffen koennen diese Werte mit olfatometrischen Messungen verglichen werden, um festzustellen, ob zur Verursachung bestimmter Geruchswahrnehmungen ausser der betreffenden Anlage noch weitere Emittenten beitragen. Fuer die Messungen wird das Tracergas an einer groesseren Anzahl von repraesentativ ueber die Deponieoberflaeche verteilten Punkten freigesetzt. In der Umgebung der Deponie werden 15 automatische, programmierbare Luftprobensammler positioniert. Die Tracerkonzentrationen in den Luftproben werden mittels Gaschromatographie gemessen. An der Abfallbehandlungsanlage Gasseldorf, die als Deponie fuer den Bezirk Judenberg dient, wird die Tracermethode eingesetzt, um zu ueberpruefen, ob die erteilten Auflagen hinsichtlich der Geruchsimmissionen in der Umgebung eingehalten werden.

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