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DWD’s fully automatic MOSMIX product optimizes and interprets the forecast calculations of the NWP models ICON (DWD) and IFS (ECMWF), combines these and calculates statistically optimized weather forecasts in terms of point forecasts (PFCs). Thus, statistically corrected, updated forecasts for the next ten days are calculated for about 5400 locations around the world. Most forecasting locations are spread over Germany and Europe. MOSMIX forecasts (PFCs) include nearly all common meteorological parameters measured by weather stations. For further information please refer to: [in German: https://www.dwd.de/DE/leistungen/met_verfahren_mosmix/met_verfahren_mosmix.html ] [in English: https://www.dwd.de/EN/ourservices/met_application_mosmix/met_application_mosmix.html ]
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Nach über 150 Jahren umfangreicher Forschung zur Evolution früher Hominini und ihrer Umweltanpassungen sind immer noch grundlegende Fragen der Stammesgeschichte unserer Vorfahren offen. So sind die Ernährungsweisen früher (größer als 2.0 Ma) Homo sp. und Paranthropus boisei und deren Entwicklung sowie ihre Adaption an ökologische und klimatische Bedingungen noch nicht geklärt. Dies ist auf die extrem seltenen älter als 2 Ma datierten Fossilfunde von Homo und P. boisei zurückzuführen. Des Weiteren ist wenig über die Paläoökologie von Hominini-Fundstellen im Süden des Ostafrikanischen Grabens (EAR), nahe des Überganges von großen Grass- zu Baumsavannen bekannt. In Ostafrika beschränken sich Rekonstruktionen der Ernährungsweisen von Homo und Paranthropus boisei auf Fossilien aus dem östlichen Ast des EAR. Isotopendaten deuten im Turkana Becken vor ca. 2 Ma auf zwei Gruppen mit deutlichen Unterschieden in ihrer Nahrungsaufnahme: P. boisei ernährte sich vorwiegend von C4-Biomasse, während Homo vermehrt C3-Ressourcen konsumierte. Die Paläoökologie dieser Region war durch gleichbleibend heiße Temperaturen mit einer Entwicklung zunehmend offener C4-Grasslandschaften, der heutigen Somali-Masai Savanne, geprägt. Im Gegensatz zu den gut untersuchten Bereichen in Kenia, werden im Rahmen dieses Projekts zwei Hominini-Fundstellen im wenig untersuchten südlichen Teil des EAR analysiert: (1) die Plio-Pleistozänen Chiwondo/Chitimwe Sedimente (Karonga Becken, N Malawi), welche Fossilien von H. rudolfensis und P. boisei (ca. 2.4 Ma) führen, und damit die einzige Hominini-Lokalität in der heutigen bewaldeten Sambesischen Savanne sind, und (2) die Pleistozänen mit H. erectus (ca. 0.7 Ma) assoziierten Manyara Ablagerungen (Manyara Becken, N Tansania) knapp nördlich des Übergangs zur heutigen C4-dominierten Somali-Masai Grasssavanne,.Das Projekt profitiert von exzellenten, auf Geochemie spezialisierten Einrichtungen, um die Adaption früher Hominini zu untersuchen: innovative Methoden der Clumped Isotope Geochemie und U-Pb-Datierung werden ebenso angewandt wie etablierte d13C, d18O und dD Isotopenmessungen. Besonders hervorzuheben sind auch die zur Verfügung stehenden Proxys: die Senckenberg-Sammlungen, die auch einen der ältesten Funde der Gattung Homo bereitstellen, ICDP Bohrkerne vom Lake Malawi, und im Verlauf des Projektes neu gewonnene Proben. Das Projekt beinhaltet drei Arbeitspakete: I) Ernährung von H. rudolfensis und P. boisei, II) Plio-Pleistozäne Paläotemperaturen des südostafrikanischen Savannen-Ökosystems und III) Plio-Pleistozäne Paläovegetation der Manyara Sedimente. Die Ergebnisse ermöglichen einen umfassenden und innovativen Vergleich von Paläotemperaturen, Ökosystem-Strukturen und früher Hominini-Ernährung über eine Baum- und Grasslandsavannengrenze in Südostafrika hinweg. Der notwenige geochronologische Rahmen wird durch U-Pb-Datierungen geschaffen; dies werden die ersten absoluten Alter für die bisher nur grob datierten Karonga Becken Sedimente sein
Taxonomische Untersuchung (incl Karyologie) von Kleinsaeugern eines montanen National-Parks (Schutz der Diversitaet) Zentralafrikas. Zur Beurteilung von vermuteten, isolierten Evolutionsvorgaengen. Die Diversitaet des Gebietes ist deutlich hoeher als bisher erkannt und unterscheidet es zoogeographisch von suedlicher gelegenen Hochplateaus.
Das Kräftespiel von Land und Arbeit in der afrikanischen Landwirtschaft ist einem rasanten Wandel unterworfen. Ein wachsender Anteil von mittelgroßen landwirtschaftlichen Betrieben im Besitz von städtischen Haushalten ändert grundlegend die Landverteilung und führt zu erhöhter Landverdichtung und der Verdrängung von Kleinbauern. Zunehmende Arbeitsmöglichkeiten abseits der landwirtschaftlichen Betriebe führen zu einer Abwanderung von Arbeitern aus der Landwirtschaft und zu höheren Löhnen auf ländlichen Arbeitsmärkten. Beide Entwicklungen werden angetrieben durch die Transformation von Agrar- und Lebensmittelmärkten, da Urbanisierung und eine wachsende Mittelschicht zu einer steigenden Nachfrage nach vielfältigeren und verarbeiteten Nahrungsmitteln führen. Gleichzeitig verharren Landproduktivität und landwirtschaftliche Erträge auf einem extrem niedrigen Niveau im Vergleich zu anderen Entwicklungsregionen. Bislang ist jedoch der Einfluss der gegenseitigen Wechselwirkungen zwischen steigenden landwirtschaftlichen Betriebsgrößen und Arbeitsmöglichkeiten abseits der Landwirtschaft auf landwirtschaftliche Produktivität in Afrika nicht untersucht worden. Dementsprechend bleibt die sozial relevante Frage, unter welchen Bedingungen eine volkswirtschaftliche Transformation, die durch große landwirtschaftliche Betriebe und Industrie- und Dienstleistungssektoren getrieben wird, ein erfolgreicher Entwicklungspfad für afrikanische Länder sein kann oder ob die gegenwärtigen Dynamiken von Land und Arbeit durch Verdrängung von Kleinbauern und steigende Armut zu einer stagnierenden Volkswirtschaft führen, unbeantwortet. Das Forschungsprojekt "Das Kräftespiel von Land und Arbeit in den Transformationsprozessen afrikanischer Volkswirtschaften (LANDYN)" soll diese Frage beantworten, indem gleichzeitig untersucht wird, wie steigende landwirtschaftliche Betriebsgrößen und Arbeitsmöglichkeiten abseits der Landwirtschaft sowohl landwirtschaftliche Produktivität auf mikroökonomischer Ebene als auch die Einkommensverteilung und Multiplikatoren auf makroökonomischer Ebene beeinflussen. LANDYN wird zunächst landwirtschaftliche Produktivität auf mikroökonomischer Ebene in Ghana, Tansania und Malawi empirisch untersuchen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in ein allgemeines Gleichgewichtsmodell integriert, um unter Berücksichtigung makroökonomischer Rückkopplungseffekte zukünftige Transformationspfade in Afrika zu bewerten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 21 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 18 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 19 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 17 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 1 |
| Keine | 16 |
| Webseite | 5 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 13 |
| Lebewesen und Lebensräume | 21 |
| Luft | 14 |
| Mensch und Umwelt | 21 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 21 |