Die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat mit dem vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Abfallwirtschaftskonzept 2030 unter dem Leitbild Zero Waste entscheidende Vorgaben für eine zukunftsorientierte Kreislaufwirtschaft festgelegt. Durch Maßnahmen zur Förderung von Wiederverwendung und Recycling von Baustoffen und Baumaterialien sollen insbesondere auch mineralische Stoffkreisläufe zunehmend geschlossen werden. Bild: Claus Schulte Forschung und Förderung innovativer Betone im Hochbau bis hin zur erstmaligen Zulassung und erfolgreichen großtechnischen Erprobung Um die hohen Treibhausgas-Emissionen und Ressourcenverbräuche im Bausektor zu reduzieren, förderte das Land Berlin mit dem Projektvorhaben „CORE“ die Entwicklung und den Einsatz innovativer Betonbehandlungen und -rezepturen, die 2023 in der erfolgreichen Markteinführung in Deutschland am Standort Berlin mündeten. Weitere Informationen Die öffentliche Verwaltung kann bei der Beschaffung von Bauleistungen einen nachhaltigen Beitrag für den Ressourcenschutz leisten, indem sie entsprechende Produkte oder ressourceneffiziente Verfahren konsequent bevorzugt. Hierdurch können kommunale Einrichtungen zum Motor für notwendige Innovation werden. Jährlich fallen im Land Berlin über 1.000.000 Tonnen Recyclingbeton (RC-Beton) zur Verwertung an. Der Einsatzbereich von RC-Beton beschränkte sich lange auf die Verwendung im Straßen- und Wegebau. Um die Nachfrage nach RC-Beton im Land Berlin auch für den Hochbau zu wecken, wurde im Rahmen von Ausschreibungen für ein größeres öffentliches Bauvorhaben bereits vor 10 Jahren ( Neubau Forschungs- und Laborgebäude Lebenswissenschaften Humboldt-Universität , Investitionssumme 33,8 Millionen Euro) der Einsatz von RC-Beton (Gesamtmenge rund 5.400 m³) sowohl für die Herstellung der Schlitzwand (Trogbaugrube) als auch für die Bauhauptarbeiten (Gebäude) gefordert. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung dieses Projektes wurde der Nachweis erbracht werden, dass die Recycler in der Lage sind, eine qualitativ hochwertige rezyklierte Gesteinskörnung für den Einsatz im Beton zu produzieren, die rezyklierte der natürlichen Gesteinskörnung qualitativ in keinem Punkt nachsteht, die Transportbetonproduzenten problemlos RC-Beton mit den geforderten Anforderungen (u.a. Festigkeitsklasse, Konsistenz) herstellen können und der RC-Beton beim Einbau genauso gehandhabt werden kann wie Normalbeton. Im Rahmen der Fortschreibung der Berliner Verwaltungsvorschrift “Beschaffung und Umwelt – VwVBU” hat der Berliner Senat im Jahr 2019 beschlossen, bei öffentlichen Hochbauvorhaben (Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäuden) grundsätzlich RC-Beton einzusetzen, um dadurch eine relevante Umwelt- und Ressourcenschonung zu erzielen. Beton kann dann ressourcenschonend produziert werden, wenn die Gesteine in den Betonrezepturen nicht nur aus Kies oder Splitt bestehen, sondern in Anteilen aus dem Materialkreislauf bezogen werden. Dies ist nach dem bestehenden bautechnischen Regelwerk möglich. Dieser Transportbeton verfügt über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Das Regelwerk lässt als Typ 1 eine RC-Gesteinskörnung im Transportbeton zu, die aus der Aufbereitung von altem Beton gewonnen wird. Zuglassen ist aber auch eine Gesteinskörnung Typ 2, die in Anteilen auf gebrochenes Mauerwerk zurückgreift. Dieser Mauerwerksbruch wird derzeit kaum recycelt und in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt, sondern in großem Umfang außerhalb der Grenzen Berlins abgelagert. Im Sinne der Zero Waste Strategie des Landes Berlin sollen diese Massen zunehmend als hochwertige Ressource genutzt werden. Auch Mauerziegel oder Kalksandsteine weisen als Mauerbildner analoge Eigenschaften zum Beton auf und eignen sich daher auch als gebrochene Gesteinskörnung im Zuschlag von Betonrezepturen. Bislang werden in Berlin zur Produktion von RC-Beton jedoch ausschließlich Gesteinskörnungen des Typs 1 verwendet. Statt dieser rezyklierten Gesteinskörnung können auch zugelassene Stoffe aus industriellen Prozessen (u.a. Hochofenschlacke) bei RC-Beton eingesetzt werden. Im Rahmen eines Projektes der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt wurden 2021 qualifizierte Aufbereiter mineralischer Bauabfälle aus Berlin und seinem Umland angesprochen und über die technischen Möglichkeiten sowie das Regelwerk zur Produktion einer Gesteinskörnung Typ 2 informiert. Ziel war es, die Rohstoffversorgung von Transportbetonwerken durch den Einsatz von gütegesicherten Sekundärrohstoffen zu optimieren und dadurch den umweltschädlichen Abbau von Primärrohstoffen zu verringern. Im Austausch mit dem Recyclingunternehmen Feess aus Baden-Württemberg, welches bis dato bundesweit als einziges diese RC GK Typ 2 produzierte, wurden konkrete Wege aufgezeigt, die erwarten lassen, dass insbesondere im Norddeutschen Raum weitere Aufbereiter in die Produktion dieses ressourcenschonenden Baustoffes einsteigen werden. Damit wurde mittelfristig abgezielt auf eine Umstellung in der Aufbereitung mineralischer Bauabfälle u. a. durch die Akquise von Bauschutt und Durchführung von Aufbereitungsversuchen, der Durchführung entsprechender Zertifizierung nach DIN EN 12620/ DIN EN 1045 Blatt 2. Das auf dieser Seite referenzierte Fachgespräch zum Themenkomplex RC-Beton zeigte erfolgreich den Stand der Entwicklungen auf dem Berliner Markt in 2022 auf. In einigen Werken der Transportbetonbranche im Großraum Berlin soll dies zur Erweiterung des Produktportfolios führen, so dass zukünftig vermehrt auf eine ressourcenschonende Variante des Transportbetons zurückgegriffen werden kann. Berlin: Einsatz von Recycling-Beton im Hochbau Bauindustrieverband Ost e. V.
Hildesheim. Es findet sich in vielen Häusern und kann in hohen Konzentrationen das Risiko von Lungenkrebs deutlich erhöhen: Das radioaktive Edelgas Radon hat ähnlich fatale Auswirkungen wie das Rauchen, ist aber als Gesundheitsrisiko deutlich weniger bekannt. Bundesweit machen deshalb zum Europäischen Radontag am 7. November Strahlenschützer auf die Gefahren durch schlecht abgedichtete Gebäudefundamente aufmerksam – und zeigen Möglichkeiten auf, das persönliche Radon-Risiko einzuschätzen und zu minimieren. Denn nicht alle Regionen Deutschlands sind gleichermaßen betroffen. Es findet sich in vielen Häusern und kann in hohen Konzentrationen das Risiko von Lungenkrebs deutlich erhöhen: Das radioaktive Edelgas Radon hat ähnlich fatale Auswirkungen wie das Rauchen, ist aber als Gesundheitsrisiko deutlich weniger bekannt. Bundesweit machen deshalb zum Europäischen Radontag am 7. November Strahlenschützer auf die Gefahren durch schlecht abgedichtete Gebäudefundamente aufmerksam – und zeigen Möglichkeiten auf, das persönliche Radon-Risiko einzuschätzen und zu minimieren. Denn nicht alle Regionen Deutschlands sind gleichermaßen betroffen. „Radon ist nach dem Rauchen nachweislich die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs“, weiß Susanne Herrmann von der Radonberatungsstelle des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hildesheim. Das Problem: im Gegensatz zum Zigarettenrauch ist Radon unsichtbar, geschmack- und geruchlos – und damit für die menschlichen Sinne nicht wahrnehmbar. Durch Undichtigkeiten im Mauerwerk oder in der Bodenplatte, Kabel- und Rohrdurchführungen dringt das natürlicherweise in allen Böden vorkommende Gas über das untere Geschoss in Gebäude ein, kann sich ansammeln und von dort aus verteilen. Mit potenziell fatalen Folgen für die eigene Gesundheit. „Radon macht vor keiner Grenze halt – weder einer Landesgrenze, noch der Kellertür“, betont Susanne Herrmann. Die Radonberatungsstelle des NLWKN arbeitet deshalb mit weiteren deutschsprachigen Radonberatungsstellen in länderübergreifender Kooperation fortlaufend daran, an die Wichtigkeit des Radonschutzes zu erinnern. Regional stark unterschiedliche Gefahr Regional stark unterschiedliche Gefahr Die Gefahr ist dabei regional ganz unterschiedlich ausgeprägt: Vor allem Bodenbeschaffenheit und Durchlässigkeit von Böden spielen dabei eine zentrale Rolle. Die gute Nachricht für Niedersachsen: Für das zweitgrößte Bundesland gehen Experten davon aus, dass nur in wenigen Regionen mit erhöhter Radonkonzentration in der Bodenluft zu rechnen ist. Erste Anhaltspunkte, ob das eigene Heim in einem Risikogebiet liegt, bieten die öffentlich zugänglichen deutschlandweiten Radonkarten des Bundesamts für Strahlenschutz. Auch der Gesetzgeber hat auf das Radon-Risiko reagiert: Zum Schutz vor dem tückischen Edelgas haben die Bundesländer sogenannte Radon-Vorsorgegebiete identifiziert. Während Arbeitgeber in Radon-Vorsorgegebieten verpflichtet sind, die Radonkonzentration an bestimmten Arbeitsplätzen zu messen und bei Referenzwertüberschreitung zu reagieren, liegt die Verantwortung für den Schutz in privaten Wohnungen allerdings bei den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst. „Unser Anliegen als Land ist es deshalb, die Bevölkerung für das Thema Radon möglichst breit zu sensibilisieren, denn selbst außerhalb der ausgewiesenen Radon-Vorsorgegebiete können erhöhte Radonkonzentrationen auftreten“, so Herrmann. Zu diesem Zweck hat jedes Bundesland Radonberatungsstellen eingerichtet. Hier erhalten Interessierte Antworten auf Fragen zu Radon, dessen Entstehung und gesundheitsgefährdender Wirkung, gesetzlichen Regelungen sowie Unterstützung bei privaten Radonmessungen. Die Radonberatungsstelle für Niedersachsen ist unter radon@nlwkn.niedersachsen.de oder telefonisch unter 05121/509 313 sowie im Internet unter www.nlwkn.niedersachsen.de/radon erreichbar. Hintergrundinfo: Hintergrundinfo: Der Europäische Radontag am 7. November erinnert an die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie, die am selben Tag geboren wurde. Ihre Forschungen über radioaktive Elemente leisteten einen bahnbrechenden Beitrag für die Wissenschaft.
Kalksandsteinmauerwerk ist ein Wandbaustoff mit hervorragenden Eigenschaften, der eine Kombination aus Mauerstein und Mauermoertel darstellt. Die wichtigste Eigenschaft des Mauerwerks ist dessen Druckfestigkeit. Das Ziel der Forschungsarbeit ist es, den Einfluss der Fugendicke und der Verbandsart auf die Druckfestigkeit von Kalksandsteinmauerwerk zu untersuchen. In einem weiteren Ansatz sollte ein Mittelbettmoertel mit einer Fugendicke von d = 5 mm entwickelt und die Eigenschaften von KS-Mittelbettmauerwerk beschrieben werden. Dazu wurden zunaechst die Steineigenschaften von verschiedenen auf dem Markt verwendeten Kalksandsteinen bestimmt. Eine repraesentative Auswahl dieser Steine wurde fuer weitergehende Untersuchungen herangezogen. Die Moertelindustrie lieferte zusaetzlich zu dem im Labor hergestellten Normalmoertel einen Duennbettmoertel und nach einem vorgegebenen Anforderungsprofil entsprechende Mittelbettmoertel. Mit einer Reihe von Mauerstein-/Mauermoertelkombinationen wurden Mauerwerkswaende, zum Teil geschosshoch, hergestellt und hinsichtlich ihrer Druckfestigkeit geprueft. Fuer die Pruefungen wurden KS-Voll-, Loch- sowie Hohlblocksteine verwendet. Als Moertel wurde ein Normalmoertel mit einer Fugendicke von d = 12 mm, ein Mittelbettmoertel mit einer Fugendicke von d = 5 mm Fuge und ein Duennbettmoertel mit einer Fugendicke von d = 2 mm eingesetzt. Als Einsteinmauerwerk wurden die Waende im Laeufer- und Binderverband aufgemauert, als Verbandsmauerwerk wurden sie im Blockverband ausgefuehrt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass durch eine Verringerung der Fugendicke bis zu 30 Prozent hoehere Mauerwerksdruckfestigkeiten erreicht werden koennen. Es entspricht auch dem Erkenntnisstand anderer Untersuchungen, dass die Fugendicke einen entscheidenden Einfluss auf die Mauerwerksdruckfestigkeit hat. Durch eine dickere Lagerfuge und den damit einhergenden groesseren Querverformungen des Moertels erhoehen sich die Zugspannungen im Mauerstein, was zu einem fruehen Versagen des Mauerwerks fuehrt. Der Unterschied bei den Mauerwerksdruckfestigkeiten ist bei Reduzierung der Fugendicke von d = 5 mm auf d = 2 mm geringer als bei einer Reduzierung der Fugendicke von d = 12 mm auf d = 5 mm. Die von der Moertelindustrie entwickelten Mittelbettmoertel fuehren bei einer Fugendicke von d = 5 mm zu aehnlichen Mauerwerksdruckfestigkeiten wie bei Verwendung von Duennbettmoertel mit einer Fugendicke von d= 2 mm. Die Untersuchungsergebnisse bestaetigen damit die guenstige Wirkung einer Mittelbettfuge auf die Mauerwerksdurckfestigkeit. Ein Einfluss der Verbandsart auf die Mauerwerksdruckfestigkeit ist aus den Untersuchungsergebnissen nicht eindeutig ableitbar. Ein geringer Festigkeitsunterschied zwischen Laeufer-, Binder- und Blockverband ergibt sich lediglich bei Verwendung von KS-Lochsteinen. Hier fuehren die als Verbandsmauerwerk im Blockverband erstellten Pruefwaende zu etwas geringeren Mauerwerksdruckfestigkeiten. Di
Fledermäuse gehören zu den am stärksten bedrohten nachtaktiven Säugetierarten Mitteleuropas. In Städten finden sie viele Quartiere in und an Gebäuden: frostsichere Keller, alte Bunker, Dächer, aber auch Baumhöhlen, die sie rund ums Jahr nutzen. Selbst mitten in der Stadt flattern sie deshalb an Sommerabenden durch Grünanlagen und vor allem über Gewässern. In Berlin gibt es 43 größere Winterquartiere – und das sind nur die bekannten! – Das ist mehr als in jeder anderen europäischen Stadt. Die wichtigsten dieser Quartiere wurden von 2014 bis 2015 rechtlich langfristig gesichert und für die Tiere ausgebaut. Karte zu den Fledermausquartieren 1987 hat Berlin eins der ersten Artenhilfsprogramme in Deutschland aufgelegt, um Daten zu erfassen, die Winterquartiere zu erhalten und sie zu optimieren. 21 solche Quartiere sind seit 1989 neu entstanden oder den Fledermäusen zugänglich gemacht worden. Partner wie die Berliner Forsten oder die Berliner Wasserbetriebe haben mitgeholfen. So wurden etwa Belichtungsschächte von Buschwerk befreit und instand gesetzt. Und in den stillgelegten unterirdischen Sandfiltern und Reinwasserbehälter der Wasserwerke Tegel und Friedrichshagen wurden hunderte neue Versteckmöglichkeiten durch lückige Ziegelmauern, Hohlblocksteine und Flachkästen geschaffen. Fledermäuse aller Art schätzen diese Quartiere, um sicher zu überwintern. Von 2014 bis 2017 wurden 17 Quartiere klimatisiert, mit zusätzlichen Verstecken ausgestattet oder auf andere Art hergerichtet – zum Beispiel im Forsthaus Alte Saubucht, im Schlosspark Biesdorf oder einem alten Keller im Kaniswall. 2016 wurden diese Aktivitäten als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Auch die Bezirke sind aktiv. Charlottenburg-Wilmersdorf etwa lässt seit 2018 in mehreren ausgewählten Grünanlagen untersuchen, welche Arten vorkommen und wo sie Unterschlupf finden, z.B. im Georg-Kolbe-Hain und im Ruhwaldpark. Vorhandene Habitate werden auf den Erhaltungszustand überprüft. Wo nötig, werden diese instandgesetzt oder mit künstlichen Quartieren Ersatz angeboten. Zu den wichtigsten Winterquartieren gehören die Wasserwerke Friedrichshagen und Tegel, das Fort Hahneberg und die Zitadelle Spandau. Die Zitadelle und auch die anderen Quartiere sind deshalb als Fauna-Flora-Habitat geschützt. Im Winter werden hier jedes Jahr bis zu 700 Fledermäuse gezählt, weit mehr jedoch überwintern unentdeckt im Mauerwerk. Schätzungen gehen davon aus, dass in den Schwärmphasen im Jahresverlauf sogar bis zu 10.000 Tiere die Zitadelle als Quartier nutzen. Die Lage, die verwinkelten Gemäuer mit vielen Nischen und Spalten, die hohe Luftfeuchtigkeit und ausreichend Frostschutz machen die alte Festungsanlage für Fledermäuse so attraktiv. Großes Mausohr, Fransenfledermaus, Wasserfledermaus, Zwergfledermaus, Breitflügelfledermaus und das Braune Langohr kommen hier vor. Zuletzt wurden 2018 in einer der Bastionsspitzen 44 Hangelemente angebracht, damit sich die Tiere verstecken können. Außerdem wurden Fenster geschlossen, um das Mikroklima noch zu verbessern. Weitere Maßnahmen wie leichtere Ein- und Ausflugsmöglichkeiten sind in Planung. Entscheidend ist – hier wie in anderen Sommer- und Winterquartieren –, künstliches Licht zu verringern und am besten ganz zu vermeiden: Für Fledermäuse wird es schnell zum unüberwindlichen Hindernis. Helfen Sie Berlins Fledermäusen, in dem Sie Quartiere in und an Gebäuden erhalten oder neu schaffen, im Garten Nachtkerzen und andere heimische Stauden pflanzen, die insekten- und fledermausfreundlich sind, und auf nächtliche Beleuchtung wo immer es geht verzichten. In der Zitadelle Spandau hat das Berliner Artenschutz Team -BAT- e.V. eine Dauerausstellung mit Schaugehege eingerichtet. Wollen Sie sich ehrenamtlich engagieren, wenden Sie sich an die Vereine BAT, Mausohr oder die Deutsche Fledermauswarte. Interessierte und Freiwillige sind auch bei der NABU Fachgruppe BatCity Berlin willkommen. Wenn Sie eine herumirrende oder verletzte Fledermaus finden, kontaktieren Sie bitte sofort BAT e.V. in der Zitadelle Spandau, die Kleintierklinik der FU Berlin oder die NABU-Wildtierstation. Artenschutz am Gebäude BatCities-Berlin Hauptstadt der Fledermäuse
1
2
3
4
5
…
22
23
24