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Monitoring und Optimierung der Restoration von Mangrovenwäldern für ein nachhaltiges Küsten-Ökosystem-Management in Thailand und im Mekongdelta von Vietnam

Das übergeordnete Ziel ist die Erfassung der langzeitlichen Änderungen der Küstenwälder, d.h. der Degradation und Regeneration von Mangroven und deren Kohlenstoffspeicherungen, infolge Umweltänderungen (besonders Meeresspiegelanstieg, Versalzungen) und Landnutzungsänderungen (vor allem Urbanisierung, Shrimpfarming) in Thailand und in Vietnam. Auf Grundlage dieser Datenbasis sollen geeignete Standorte und Maßnahmen für eine Wiederaufforstung identifiziert werden, die sowohl die sozialen und ökonomischen Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung (u.a. Holzproduktion, Fischerei), als auch die ökologischen Möglichkeiten der Rehabilitation und Randbedingungen des Artenschutzes berücksichtigen. Das Projekt adressiert damit beide Themenschwerpunkte des Bereiches Umwelt / Klimawandel der Fördermaßnahme, nämlich (1) Anpassung & Resilienz von Nahrungsproduktionssystemen und (2) Einfluss des Klimawandels auf Ökosysteme und Biodiversität.

Bioökonomie International - DeltAdapt: Nachhaltige Anpassung küstennaher Agrar-Ökosysteme an zunehmende Versalzung^Teilprojekt FZJ, Teilprojekt TQ

Problemstellung: Im Mekong und Red River Delta (Vietnam) ist die Agrarproduktion zunehmend durch Salzwasserintrusion und damit verbundenen Landnutzungsänderungen bedroht. DeltAdapt untersucht Ursachen und Folgen dieser Landnutzungsänderungen unter sozial- und umweltwissenschaftlichen Gesichtspunkten. Hypothese: Aufgrund der wechselnden Wasserregimes in einem Flussdelta kommt es zu unerwünschtem Austausch von umweltrelevanten Schadstoffen zwischen verschiedenen Landnutzungen. Dadurch werden Grund- und Oberflächenwässer sowie benachbarte Landnutzungen belastet. Teilziele: (1) Neue Monitoring-Verfahren für Pestizide und Pharmaka werden entwickelt. Diese Verfahren erfassen den über die Zeit integrierten Verlust von Schadstoffen vom Boden ins Grundwasser bezogen auf die Fläche. (2) Ein naturräumliches Konzeptmodell zum Schadstofftransfer an den Schnittstellen zwischen Landnutzungen, Grund- und Oberflächenwasser wird erstellt. (3) Um die Hypothese testen zu können, werden auf (1) und (2) aufbauende Messungen zum Stofftransfer mit Schwerpunkt Landnutzung - Grundwasser durchgeführt. (4) Folgerungen für lokale und politische Handlungsoptionen sollen in eine entsprechende Beratung umgesetzt werden. Vorgehen: Zu (1): Das zu Grunde liegende Messprinzip ist die Extraktion der Schadstoffe aus dem möglichst ungestörten Sickerwasserstrom über einen längeren Zeitraum. Zur Entwicklung bedarf es v.a. geeigneter Adsorber. Im Screening werden sie auf Adsorptionseffizienz (Batch-Versuche), Desorptionseffizienz (Durchbruchsversuche) und Schutz vor mikrobiellem Abbau (Inkubationsversuche) getestet. Zu (2) Geoökologische Geländeerhebungen werden mit lokaler Kenntnis der vietnamesischen Partner gekoppelt. Zu (3) Boden- und Gewässerproben werden an den Schnittstellen Gewässer - Landnutzung entnommen. Mit der Neuentwicklung aus (1) werden Langzeitmessungen zum Transfer Boden - Grundwasser durchgeführt. zu (4) Gemeinsam mit vietnamesischen Partnern soll abschließend eine gutachterliche Beratung erfolgen.

WISDOM: Entwicklung eines Wasser-Informationssystems für die nachhaltige Entwicklung des Mekong-Deltas in Vietnam, (Phase II) - Teilprojekt: Unterstützender Komponentenbau für das Informationssystem

1.) Entwurf einer Systemarchitektur, die sowohl zentrale wie dezentrale Anforderungen der institutionellen Rahmenbedingungen in Vietnam berücksichtigt. 2.) Entwicklung eines Plans zur Einführung des Systems bei den Projektpartnern in Vietnam. 3.) Entwicklung von Open Source-Komponenten zur Realisierung der Projekt-Geodateninfrastruktur unter besonderer Berücksichtigung der Benutzer- und Rechteverwaltung. 4.) Installation des Systems in Vietnam, Inbetriebnahme und Übergabe 5.) Durchführung von Schulungen und Workshops für Betreiber und Anwender Die auf drei Jahre angesetzte Projektlaufzeit wird in drei Abschnitte gegliedert. Im ersten Abschitt erfolgt auf Basis der in Phase A gewonnen Erkenntnisse die Entwicklung eines Konzepts zur Umsetzung der benötigtigen Architektur, der Softwarekomponenten sowie die Erstellung eines Plans zur Einführung des Systems in Vietnam. Bereits während dieses Abschnitts beginnt der zweite Abschnitt mit der Realisierung des konzipierten Systems. Im letzten Projektabschnitt, der sich seinerseits mit der Realisierungsphase überlappt, erfolgt die Installation des System in Vietnam sowie die Einarbeitung der dortigen Projektpartner in Nutzung und Wartung des System.

(Phase II) - Teilprojekt: Wasserqualitätsparameter aus Erdbeobachtungsdaten, Prozessorenbau und Zeitreihen^(Phase II) - Teilprojekt: Modellstudien zur Flussufererosion und Flussbettsedimentation^(Phase II) - Teilprojekt: Unterstützender Komponentenbau für das Informationssystem^WISDOM: Entwicklung eines Wasser-Informationssystems für die nachhaltige Entwicklung des Mekong-Deltas in Vietnam^(Phase II) - Teilprojekt Wissensmanagement: Institutionelle Bedingungen für die Gestaltung und Operationalisierung des Wasser-Informationssystems^(Phase II) - Teilprojekt: Wasserressourcen: Hydrologie, Sediment, Wasserqualität und Messnetze, (Phase II) - Teilprojekt 3: Datenmanagement und die Generierung von Fernerkundungsprodukten

Das WISDOM Projekt hat zum Ziel mit Hilfe interdisziplinärer Forschung entscheidungsunterstützende Werkzeuge zum einen für die Entwicklung des integrierten Wasserressourcenmanagements, sowie für die Planung von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel im Mekong Delta in Vietnam zu entwickeln. Der Projektverbund umfasst in der zweiten Phase sieben deutsche und acht vietnamesische Forschungsinstitutionen, sowie sechs deutsche Unternehmen (KMUs) und elf assoziierte Partner. In der ersten Projektphase wurde ein zunächst prototypisches Wasser - und Land-Informationssystem entwickelt. Informationssystem kann hierbei verstanden werden sowohl als ein Wissenscluster, der für das Mekong Delta basierend auf den Forschungsfeldern des Projektes gebildet wird, als auch als ein physisch existentes, web-basiertes Informationssystem. Das WISDOM Informationssystem führt Daten aus unterschiedlichen Disziplinen wie Hydrologie, Geochemie, Soziologie, Geographie, Modellierung, Informationstechnologie sowie Erdbeobachtung zusammen. Dem Benutzer werden Analysen im Hinblick auf spezielle, das Mekong Delta betreffende Fragestellungen ermöglicht und geben ihm damit ein umfangreiches und leicht zu bedienendes Werkzeug an die Hand. Ziel ist es, damit die regionale Zusammenarbeit vietnamesischer Institutionen bezüglich Informations- und Datenaustausch für die nachhaltige Entwicklung von Wasser- und Landressourcen zu verbessern. Durch die in der zweiten Projektphase durchzuführende Implementierung soll es die Entwicklung eines IWRM für das Mekong Delta unterstützen. Des Weiteren dienen die Ergebnisse aus der ersten Phase sowie deren Ausbau in der zweiten Phase dem Aufbau von operationellen Produktketten und der Entwicklung von Software zur schnellen standardisierten Prozessierung von Satellitendaten.Die Arbeitsplanung in WP6000 teilt sich in 3 Bereiche:Das Datenmanagementsystem, welches die folgendes Komponenten beinhaltet:-Datenverwaltung -Automatische Integration über DataEntryPortal -Funktionalität und Schnittstellen zur Präsentation der Daten und für Prozessierungs- und Modellierungswerkzeuge -Online-Metadatenkatalog -Internetportal zum Datenaustausch. Die Ziele der Fernerkundungskomponente teilen sich auf in -das sat. gestützte Monitoring und Ableitung von Informationen zu Flut, Landbedeckung, Landnutzung, Niederschlagsabschätzung -Weiterentwicklung der Prozessoren für Flutmonitoring, Landbedeckungs- und Landnutzungsklassifikation -Entwicklung automatisierter Verfahren zur Änderungsdetektion -Operationalisierung der Produktprozessoren und Integration in das IS, sowie neu hinzukommend: Bodenfeuchtemonitoring. Der 3. Bereich befasst sich mit der Zusammenführung von Daten und Projektergebnissen zu verwertbarer Information und Entscheidungsunterstützung.

IWRM Vietnam - Catch-Mekong: Saltwater Intrusion and Morphodynamics in the Mekong Delta: Current Status, Upstream Impacts, and Future Developments, Teilprojekt 6

Ziel ist die Entwicklung und der Einsatz von operationellen, satellitengestützten Verfahren zur Gewässerüberwachung wie zur Bewertung der Auswirkungen von Stauanlagen im Mekong Einzugsgebiet. So soll ein Monitoring der zeitlichen und räumlichen Dynamik in den Fokus-Regionen des Projektes erfolgen, um langjährige Muster und Veränderungen von Schwebstoffen, organischen und anorganischen Komponenten räumlich und saisonal nachzuweisen, sowie um in-situ-Messungen und Modellierungen mit räumlich aufgelösten Daten zu unterstützen. Entwickelt werden Verfahren zu Qualitätssicherung und Online-Tools zur Nutzung und Integration von umfangreichen Fernerkundungsprodukten. Die Validation erfolgt anhand von GroundTruth-Kampagnen in Kooperation mit Projektpartnern in Vietnam und Deutschland. Für Anwendungsbezogene Fragestellungen werden langjährigen Zeitreihen in Pilotregionen erstellt. Zur Marktentwicklung der neuen Technologien erfolgt eine Vernetzung mit Organisationen in Asien.

Teilprojekt 4^IWRM Vietnam - Catch-Mekong: Saltwater Intrusion and Morphodynamics in the Mekong Delta: Current Status, Upstream Impacts, and Future Developments^Teilprojekt 5^Teilprojekt 6, Teilprojekt 3

AP 2000 Hydrologie und Sedimentdynamik im Mekong Becken Ziel des AP 2000 ist die Erfassung und Quantifizierung der Hydrologie und der Sedimentdynamik des gesamten Mekong Einzugsgebietes als Grundlage für die im Mekong Delta geplanten Aktivitäten. Hierzu werden fernerkundliche Arbeiten zur Erfassung der für die Hydrologie und Sedimentdynamik relevanten Landoberflächendynamiken im gesamten Mekong Einzugsgebiet und der fernerkundlichen Abschätzung von Sedimenttransport in den Flüssen mit großskaliger hydrologischer Modellierung kombiniert. Übergeordnetes Ziel ist dabei die Quantifizierung des Abflusses und der Sedimentfracht in das Mekong Delta. Diese Variablen stellen die oberen Randbedingungen für jegliche Entwicklung im Mekong Delta dar, und müssen damit für alle Arbeiten, die sich mit den zukünftigen Entwicklungen im Mekong Delta befassen, abgeschätzt werden. Für die Modellerstellung wird das bestehende hydrologische SWIM-Modell, welches am GFZ in WISDOM erstellt wurde, aktualisiert, um eine Staudammroutine ergänzt und mittels vorhandener Messdaten der MRC und der zu erhebenden Fernerkundungsdaten kalibriert. Mit Hilfe des kalibrierten Modells werden dann die Auswirkungen der geplanten Staudämme auf den Abfluss und insbesondere die Sedimentfracht des Mekongs simuliert. Hierbei soll eine Verbesserung der bestehenden Abschätzungen durch eine dynamische Kombination von geplanten Staudämmen im gesamten Einzugsgebiet erzielt werden. Für die Kalibrierung des hydrologischen Modells und der Staudammroutine sollen virtuelle Messstationen für suspendierte Sedimente durch die Auswertung optischer Fernerkundungsdaten im gesamten Einzugsgebiet abgeleitet werden. AP 3000 Salzwasserintrusion im Mekong Delta Salzwasserintrusion ist in den Küstenregionen des Mekong Delta ein natürliches Phänomen, in dem während der trockenen Jahreszeit Meerwasser durch den Tideneinfluss in das Fluss-und Kanalsystem des Deltas gelangt. Bei zu hohem Salzgehalt in den Oberflächengewässern kann das Wasser nicht mehr zur Bewässerung in der landwirtschaftlichen Produktion genutzt werden. Weiterhin können durch die Salzwasserintrusion die Grundwasserleiter versalzen, und damit die Trinkwasserversorgung in den Küstenregionen des Deltas gefährden. Das Problem ist somit existenzbedrohend für die Bevölkerung und entsprechend werden seit längerem Maßnahmen zur Verhinderung der Salzwasserintrusion durchgeführt. Vornehmlich sind dies Schleusen an den kleineren Kanälen und Flüssen, die sich während der Flut automatisch schließen. Zudem werden in den letzten Jahren Prognosen über die Salzwasserintrusion erstellt und der Bevölkerung als Entscheidungshilfe verfügbar gemacht. Neben den klimatischen Problemen bedingt auch die weitverbreitete Landabsenkung, die im Wesentlichen durch die Folgen der Urbanisierung beschleunigt wird, eine stärkere Salzwasserintrusion. (Text gekürzt)

Teilprojekt 4^IWRM Vietnam - Catch-Mekong: Saltwater Intrusion and Morphodynamics in the Mekong Delta: Current Status, Upstream Impacts, and Future Developments^Teilprojekt 5^Teilprojekt 3^Teilprojekt 6, Teilprojekt 2

Teilprojekt 5^IWRM Vietnam - Catch-Mekong: Saltwater Intrusion and Morphodynamics in the Mekong Delta: Current Status, Upstream Impacts, and Future Developments^Teilprojekt 6, Teilprojekt 4

IWRM Vietnam - Catch-Mekong: Saltwater Intrusion and Morphodynamics in the Mekong Delta: Current Status, Upstream Impacts, and Future Developments^Teilprojekt 6, Teilprojekt 5

Teilprojekt UW^Teilprojekt UNU^Teilprojekt TQ^Bioökonomie International - DeltAdapt: Nachhaltige Anpassung küstennaher Agrar-Ökosysteme an zunehmende Versalzung^Teilprojekt UFZ^Teilprojekt FZJ, Teilprojekt INRES

Im Mekong und Red River Delta (Vietnam) ist die Agrarproduktion zunehmend durch Salzwasserintrusion und damit verbundenen Landnutzungsänderungen bedroht. DeltAdapt untersucht Ursachen und Folgen dieser Landnutzungsänderungen unter sozial- und umweltwissenschaftlichen Gesichtspunkten. Die Bodenwissenschaften der Uni Bonn sind verantwortlich für die Koordination des gesamten Projekts. Wir untersuchen in unserem Teilprojekt, wie sich Bodeneigenschaften durch i) wechselnde Landnutzung (Reis, Reis-Garnelen-Mischsysteme, Aquakultur), ii) den zunehmenden Oberbodenverkauf durch arme Farmer, sowie durch iii) Maßnahmen zur Bodenregeneration mittels Kompostdüngung verändern. Für die Universität der UN und TerrAquat übernehmen wir die Analyse von Agrarchemikalien. Zum besseren Prozessverständnis werden Feldproben entlang von Salzwassergradienten und Chronosequenzen charakterisiert. Prozessraten werden in Mikrokosmen bestimmt, insbesondere zum Einfluss steigender Salinität auf die Dynamik von Nährstoffen, der organischen Bodensubstanz, und ausgewählter Agrochemikalien. Zum Einsatz kommen neben nasschemischen Verfahren moderne spektroskopische und synchrotonbasierte Analysetechniken. Zusammen mit sozialökologischen Erhebungen der anderen Projektpartner erwarten wir uns Hinweise darauf, welche Faktoren zu nicht-nachhaltigen Landnutzungsänderungen in den untersuchten Küstenregionen führen und wie sich die dortigen Agrarsysteme zukunftsfähiger gestalten lassen.

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