Kleinseen stellen eine bedeutende Quelle von Methan im globalen Methanhaushalt dar. Diese Seen weisen pro Flächeneinheit höhere Methanflüsse auf als große Seen und haben einen wesentlichen Anteil an den weltweiten Methanemissionen aus Seen. Allerdings sind die Abschätzungen der seeweiten Methanemissionen mit sehr großen Unsicherheiten behaftet. Das liegt daran, dass es nur wenige und unzureichende Messungen und Modellansätze gibt, die die zeitliche und räumliche Variabilität von Methan in Seen erfasst. Die Ziele des Projekts sind die Dynamik und Verteilungsmuster von Methan in und Methanemissionen aus Kleinseen zu untersuchen sowie die Eigenschaften der Seen zu charakterisieren und die Prozesse zu quantifizieren, die die seeweiten Methanemissionen aus Kleinseen bestimmen. Ein spezieller Fokus des Projekts liegt dabei auf der relativen Bedeutung und zeitlichen Variabilität der räumlichen Methangradienten, der Herbst-Vollzirkulation und der verschieden Emissionspfade für die jährlichen, seeweiten Methanemissionen. Am Beispiel von sechs Kleinseen, die unterschiedliche Eigenschaften besitzen, werden intensive Feldexperimente durchgeführt. Während der Feldexperimente werden unter Berücksichtigung der Hauptemissionspfade die seeinterne Dynamik, räumliche Heterogenität, seeweite Verteilung und zeitliche Variabilität von gelöstem Methan und Methanemissionen zusammen mit den abiotischen Bedingungen in den sechs Kleinseen gemessen und analysiert. Dabei kommen neuste Messtechniken zum Einsatz (Eddy-Kovarianz System, Ein- und Mehrfrequenz Echolote, Methansonden, automatisierte Methanflusskammern und -trichter, tragbarer Treibhausgasanalysator, Sauerstoff- und Kohlendioxid-Optoden), die mit einer intensiven Wasserprobenahme und -analyse (gelöstes Methan, Methan-Isotopenzusammensetzung, Methan-Oxidationsraten und andere Wasserinhaltsstoffe) verknüpft werden. Diese Kombination erlaubt eine genaue und zuverlässige Aufnahme aller im Kontext nötigen abiotischen Parameter und im Speziellen der gelösten Methankonzentration mit einer hohen zeitlichen und räumlichen Auslösung. Die Feldexperimente werden durch numerische Simulationen zur Dynamik von Methan mit einem 3D Methan Modell komplettiert. Ziel dieser Modellrechnungen ist es, den horizontalen Transport, die Dynamik, Verteilung sowie den seeweiten, diffusiven Fluss von gelöstem Methan in die Atmosphäre bei sich ändernden Randbedingungen zu untersuchen. Des Weiteren wird mit numerischen Experimenten bestimmt wie sich ein verändertes Klima und unterschiedliche Windszenarien auf den diffusiven Fluss von gelöstem Methan in die Atmosphäre während Zirkulationsphasen auswirken und deren relativen Anteil an den seeweiten, jährlichen Emissionen verändern.
In continuation of the previous cruises (Sternfahrten) we covered a similar area with the RVs Ludwig Prandtl and Mya II. All instruments were set up in the MOSES laboratory container. Standard hydrographic parameters were determined with a pocket ferrybox running with ship's surface water supply. In addition, dissolved methane was determined continuously. We used a degassing unit which was using surface water from the ship's water supply. The gas mixture was subsequently analysed with a Greenhouse Gas Analyzer from LosGatos. Conversion to methane concentration was performed with water samples, from which the methane content was determined with gas chromatography. Atmospheric methane concentrations were obtained from the ICOS-station Helgoland. Wind speed was obtained from the ships meteorological systems. The diffusive flux was calculated as outlined in the additional meta data description.
<p> <p>Nach Wasserdampf ist Kohlendioxid (CO₂) das bedeutendste langlebige Treibhausgas in der Atmosphäre. Seit Beginn der Industrialisierung ist seine globale Konzentration um mehr als 50 Prozent gestiegen, während sie in den rund 10.000 Jahren zuvor nahezu konstant blieb. Auch die Konzentrationen weiterer langlebiger Treibhausgase wie Methan und Lachgas nehmen zu und verstärken den vom Menschen verursachten Klimawandel.</p> </p><p>Nach Wasserdampf ist Kohlendioxid (CO₂) das bedeutendste langlebige Treibhausgas in der Atmosphäre. Seit Beginn der Industrialisierung ist seine globale Konzentration um mehr als 50 Prozent gestiegen, während sie in den rund 10.000 Jahren zuvor nahezu konstant blieb. Auch die Konzentrationen weiterer langlebiger Treibhausgase wie Methan und Lachgas nehmen zu und verstärken den vom Menschen verursachten Klimawandel.</p><p> Kohlendioxid <p>Seit Beginn der Industrialisierung steigt die Konzentration von Kohlendioxid (CO₂) in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> kontinuierlich an. Hauptursachen sind die Verbrennung fossiler Energieträger und Landnutzungsänderungen, insbesondere Entwaldung. Der Anstieg der atmosphärischen CO₂-Konzentration ist durch weltweite Messprogramme eindeutig belegt und zählt zu den wichtigsten Indikatoren des anthropogenen Klimawandels.</p> <p>Im Jahr 2025 betrug die globale mittlere CO₂-Konzentration 425,65 µmol/mol (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ppm-0">ppm</a>), wie aus Daten der NOAA hervorgeht. Damit lag sie mehr als 50 % über dem vorindustriellen Niveau von etwa 280 µmol/mol. Neben Kohlendioxid tragen auch Methan (CH₄), Lachgas (N₂O) und fluorierte Treibhausgase wesentlich zur zusätzlichen Erwärmung des Klimasystems bei.</p> <p>Das Umweltbundesamt überwacht die atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen an den Messstationen Schauinsland im Südschwarzwald und auf der Zugspitze. Beide Stationen verfügen über langjährige Messreihen, die einen wichtigen Beitrag zur Beobachtung der Hintergrundkonzentration der Atmosphäre leisten. Bereits im Jahr 2015 überschritt die mittlere CO₂-Konzentration an beiden Standorten erstmals den Wert von 400 µmol/mol.</p> <p>Die Messstation auf der Zugspitze liefert besonders repräsentative Daten für die Hintergrundbelastung der Atmosphäre in Mitteleuropa. Aufgrund ihrer Höhenlage befindet sie sich häufig in der unteren freien <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/troposphaere">Troposphäre</a> und wird daher nur gering von regionalen Emissionsquellen beeinflusst. Im Jahr 2025 betrug der Jahresmittelwert dort 426,93 µmol/mol (siehe Abbildung „Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre (Monatsmittel)”).</p> <p>Langjährige Messreihen ermöglichen eine zuverlässige Quantifizierung des weltweiten Anstiegs der atmosphärischen CO₂-Konzentration. Dank ihrer hohen Genauigkeit lassen sich langfristige Trends eindeutig von natürlichen Schwankungen unterscheiden. Die Messdaten bilden eine wesentliche Grundlage für die Analyse des globalen Kohlenstoffkreislaufs sowie für die Entwicklung, Validierung und Verbesserung von Klimamodellen.</p> <p>Für die Bestimmung des globalen CO₂-Anstiegs werden unter anderem die Messdaten des Global Atmosphere Watch (GAW)-Observatoriums auf dem Mauna Loa (Hawaii) herangezogen. Aufgrund seiner abgelegenen Lage und der geringen Beeinflussung durch lokale Emissionsquellen eignet sich dieser Standort besonders gut zur Erfassung der globalen Hintergrundkonzentration.</p> <p>Während der mittlere jährliche Anstieg der CO₂-Konzentration in den 1960er-Jahren noch bei rund 0,86 µmol/mol lag, betrug er in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich etwa 2,5 µmol/mol pro Jahr. Damit hat sich die jährliche Zunahme der atmosphärischen CO₂-Konzentration gegenüber den frühen Messjahren nahezu verdreifacht. Diese Entwicklung verdeutlicht den anhaltenden Einfluss anthropogener CO₂-Emissionen auf die Zusammensetzung der Atmosphäre.</p> <p>Das Diagramm zeigt die steigende Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre. Demnach wird die globale Kohlendioxid-Konzentration von der NOAA im Dezember 2025 mit rund 427,3 µmol/mol trockener Luft angegeben.</p> <strong> Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre (Monatsmittelwerte) </strong> Quelle: <p>Umweltbundesamt/ NOAA Global <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> Division and Scripps Institution of Oceanography</p> Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_Kohlendioxid-Konz_2026-07-09.pdf">Diagramm als PDF (106,48 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-4_Abb_Langzeitreihen-Konz_2026-07-09_2.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (194,81 kB)</a></li> </ul> </p><p> Methan <p>Nach Kohlendioxid ist Methan das zweitwichtigste langlebige <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a> in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a>. Es entsteht sowohl durch natürliche Prozesse, beispielsweise in Feuchtgebieten, als auch durch anthropogene Quellen, insbesondere durch die Landwirtschaft (Viehhaltung und Reisanbau), Deponien sowie die Förderung und Nutzung fossiler Energieträger.</p> <p>Die globale Methankonzentration ist seit der vorindustriellen Zeit deutlich angestiegen und dieser Trend setzt sich auch in den letzten Jahren fort. Im Jahr 2025 lag sie bei etwas über 1 936 nmol/mol (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ppb">ppb</a>). Dieser anhaltende Anstieg trägt wesentlich zur Verstärkung des Treibhauseffekts bei.</p> <p>An der Messstation Zugspitze wurde im Jahr 2025 ein Jahresmittelwert von rund 2 006 nmol/mol gemessen (siehe Abbildung „Methan-Konzentration in der Atmosphäre (Monats- und Jahresmittelwerte)“).</p> <p>Das Diagramm zeigt die Methan-Konzentration in der Atmosphäre. Ende 2025 stieg sie weltweit bis auf 1.946 nmol/mol trockener Luft.</p> <strong> Methan-Konzentration in der Atmosphäre (Monats- und Jahresmittelwerte) </strong> Quelle: <p>Umweltbundesamt, NOAA Global <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> Division</p> Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Methan-Konz_2026-07-09.pdf">Diagramm als PDF (323,91 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-4_Abb_Langzeitreihen-Konz_2026-07-09_3.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (194,81 kB)</a></li> </ul> </p><p> Lachgas <p>Lachgas ist ein weiteres langlebiges <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a> mit hoher atmosphärischer Verweildauer. Es entsteht überwiegend durch mikrobielle Prozesse in Böden und Ozeanen, wobei anthropogene Emissionen insbesondere aus der Landwirtschaft (Düngemitteleinsatz) eine zentrale Rolle spielen.</p> <p>Die globale Lachgaskonzentration ist ebenfalls kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2025 lag sie bei etwa 338,9 nmol/mol (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ppb">ppb</a>) (NOAA). Dieser Trend ist seit mehreren Jahrzehnten stabil steigend und trägt zur langfristigen Verstärkung des Strahlungsantriebs bei.</p> <p>An der Messstation Zugspitze wurde im Jahr 2025 ein Jahresmittelwert von rund 339,7 nmol/mol (ppb) ermittelt (siehe Abbildung „Lachgas-Konzentration in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> (Monatsmittelwerte)“). </p> <p>Das Diagramm zeigt die Lachgas-Konzentration in der Atmosphäre. Weltweit lag sie Ende 2025 bei etwa 339,65 nmol/mol trockener Luft.</p> <strong> Lachgas-Konzentration in der Atmosphäre (Monats- und Jahresmittelwerte) </strong> Quelle: <p>Umweltbundesamt, NOAA Global <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> Division</p> Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_Abb_Lachgas-Konz_2026-07-09.pdf">Diagramm als PDF (68,50 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-4_Abb_Langzeitreihen-Konz_2026-07-09_4.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (194,81 kB)</a></li> </ul> </p><p> Beitrag langlebiger Treibhausgase zum Treibhauseffekt <p>Die langlebigen Treibhausgase Kohlendioxid, Methan, Lachgas und fluorierte Gase tragen gemeinsam zum anthropogenen Strahlungsantrieb der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> bei. Sie beeinflussen das globale <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimasystem">Klimasystem</a> langfristig und mit hoher Wirksamkeit.</p> <p>Im Jahr 2024 betrug der gesamte Strahlungsantrieb dieser Gase etwa 3,5 W/m² (NOAA). Im Vergleich zu 1990 entspricht dies einer Zunahme von rund 50 %. Der größte Anteil entfällt dabei auf Kohlendioxid, das trotz geringerer pro Molekül-Wirkung aufgrund seiner hohen Konzentration den Hauptbeitrag zur Erwärmung leistet. Die relative Verteilung des Beitrags zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhauseffekt">Treibhauseffekt</a> stellt sich wie folgt dar:</p> <ul> <li>Kohlendioxid: ca. 66 %</li> <li>Methan: ca. 16 %</li> <li>Lachgas: ca. 6 %</li> <li>Fluorierte Treibhausgase: ca. 12 % </li> </ul> <p>Diese Zusammensetzung verdeutlicht, dass insbesondere CO₂ der dominante Treiber des anthropogenen Klimawandels ist, während Methan und Lachgas wichtige sekundäre Beiträge leisten.</p> <p>Das Diagramm zeigt den Beitrag der Treibhausgase zum Treibhauseffekt. Kohlendioxid trägt mit 66 Prozent dazu bei, Methan mit 16 Prozent, Lachgas mit 6 Prozent, die halogenierten-Gase teilen sich mit 12 Prozent den Rest.</p> <strong> Beitrag zum Treibhauseffekt durch Kohlendioxid und langlebige Treibhausgase 2023 </strong> Quelle: <p>NOAA Earth System Research Laboratory</p> Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_Abb_Beitrag-Treibhauseffekt-CO2-THG_2026-07-09.pdf">Diagramm als PDF (39,81 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_Abb_Beitrag-Treibhauseffekt-CO2-THG_2026-07-09_0.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (34,28 kB)</a></li> </ul> </p><p> Obergrenze für die Treibhausgas-Konzentration <p>Um die angestrebte Zwei-Grad-Obergrenze der atmosphärischen Temperaturerhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 66 % zu unterschreiten, müsste die gesamte <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a>-Konzentration (Kohlendioxid, Methan, Lachgas und F-Gase) in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> bis zum Jahrhundertende bei rund 450 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ppm-0">ppm</a> Kohlendioxid-Äquivalenten stabilisiert werden. Dabei ist eine kurzfristige Überschreitung dieses Konzentrationsniveaus möglich (<a href="https://www.de-ipcc.de/270.php">IPCC-Synthesebericht</a>).</p> <p>2024 lag die gesamte Treibhausgas-Konzentration bei 539 ppm Kohlendioxid-Äquivalenten (siehe Abb. „Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre“). Um die angestrebte Stabilisierung zu erreichen, müssen die globalen Treibhausgas-Emissionen gesenkt werden. In den meisten Szenarien des Welt-Klimarates (IPCC) entspricht dies einer Menge von weltweiten Treibhausgas-Emissionen zwischen 30 und 50 Milliarden Tonnen (Mrd. t) Kohlendioxid-Äquivalenten im Jahr 2030. Im weiteren Verlauf bis 2050 müssten die Emissionen weltweit zwischen 40 % und 70 % unter das Niveau von 2010 gesenkt werden und bis Ende des Jahrhunderts auf nahezu null sinken. Dazu sind verbindliche Zielsetzungen im Rahmen einer globalen Klimaschutzvereinbarung erforderlich. </p> <p>Im Dezember 2015 vereinbarte die Staatengemeinschaft auf der 21. Vertragsstaatenkonferenz unter der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimarahmenkonvention">Klimarahmenkonvention</a> (COP21) das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a>-Übereinkommen von Paris. Darin ist zum ersten Mal in einem völkerrechtlichen Abkommen verankert, dass die durchschnittliche globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt werden soll. Darüber hinaus sollen sich die Vertragsstaaten bemühen, den globalen Temperaturanstieg möglichst unter 1,5 Grad zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Treibhausgas-Emissionen sobald wie möglich abgesenkt werden. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts soll eine globale Balance der Quellen und das Senken von Treibhausgas-Emissionen (Netto-Null-Emissionen) erreicht werden. Das bedeutet die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft und damit einen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger. Enorme Anstrengungen sind notwendig, um dieses Ziel zu erreichen, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in allen Staaten, insbesondere den Industrienationen. Zur Erreichung der Klimaziele hat Deutschland das <a href="https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Landwirtschaft/Klimaschutz/Klimaschutzprogramm2030.html">Klimaschutzprogramm 2030</a> verabschiedet.</p> <p>Das Diagramm zeigt die Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre durch eine Kurve an. Diese steigt kontinuierlich an und lag 2024 bei 539 µmol/mol.</p> <strong> Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre </strong> Quelle: <p>NOAA Earth System Research</p> Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_Abb_Treibhausgas-gesamt-Konz_2026-07-09.pdf">Diagramm als PDF (41,36 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_Abb_Treibhausgas-gesamt-Konz_2026-07-09.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (27,71 kB)</a></li> </ul> </p><p> Weiterführende Informationen <p>Auf den folgenden Seiten finden Sie weiterführende Informationen zu internationalen Klimabeobachtungssystemen:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15818">Thema: Globale Überwachung der Atmosphäre (GAW)</a></li> <li><a href="https://community.wmo.int/activity-areas/gaw">WMO: Global Atmosphere Watch (GAW)</a></li> <li><a href="https://wmo.int/activities/global-climate-observing-system-gcos">WMO: Global Climate Observing System (GCOS)</a></li> <li><a href="https://gaw.kishou.go.jp/">Weltdatenzentrum für Treibhausgase (WDCGG)</a></li> <li><a href="https://gcos.dwd.de/DWD-GCOS/DE/publikationen/inventarbericht/inventarbericht_node.html">BMVBS/DWD: Die deutschen Klimabeobachtungssysteme</a></li> </ul> <p><em>Wir danken der Nationalen Administration für die Ozeane und die Atmosphäre (NOAA Global <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> Division) in Boulder, USA und dem Scripps Institut für Ozeanography, La Jolla, USA für die CO2-Daten des GAW Globalobservatoriums von Mauna Loa, Hawaii, sowie dem Mace Head GAW Globalobservatorium, Irland und dem AGAGE Projekt für die Lachgasdaten.</em></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
The dataset is about temporal variability of dissolved methane along the freshwater-sea continuum in northern Germany. Sensors were installed at fixed stations at in total three sites at different water depths. This dataset is from the station in Cuxhaven (53.8771 N, 8.7048 E) taken at about 2-7m depth (depending on the tide). The data was obtained between 11 April and 28 August 2021 in high frequency measurements (1 min) with a methane sensor from Kongsberg (4H Jena model CONTROS HydroC CH4). Methane concentrations were calculated according to manufacturer's instructions, based on temperature and salinity values from COSYNA Container Cuxhaven. For the quality control of the data a local range of 0.1 – 1000 nmol/L was set, a technical range for the pump power 2 – 8 Watt, a spike and gradient value of 1. Due to heavy biofouling the external pump of the sensor failed, resulting in data gaps. For a more detailed description see the article cited in References.
In this study, under lab conditions (Jan-Apr 2022) in we examined how three key drivers of methane oxidation in soils also modulate methane oxidation (i.e. methanotrophy) in dry riverbed sediments: gravimetric water content (GWC, as proxy of moisture), temperature, and light quality and intensity. We measured potential methane oxidation rates (PMO) as proxy of methanotrophy across a gradient of GWC, temperature (10, 20 and 30ºC), and under different light conditions (green and growth light) from dry (8% GWC) and wet (100%GWC) sediments collected in early Spring 2022 in the Queich River in Offenbach an der Queich (Germany). We used incubation vials (125mL) with about 10 mL sediment and spiked it with 120uL of pure methane gas following Bodmer et al. (2020). Incubations lasted for a week (until methane concentrations were below detection limit) and we replicated each treatment level four times (except for 10ºC that had just three).
In July 2023 a cruise with RV Mya_II took place to investigate if the dredging of sand off Sylt influences the atmospheric and dissolved methane concentrations. With the ship's system water temperature and salinity was recoreded, as well as the wind speed. Atmospheric concentrations were measured with a LICOR trace gas analyzer. Dissolved methane was determined via a degassing system connected to a greenhouse gas analyzer as online measurements. Theses relative concentrations were converted to concentrations with water samples analyzed with gas chromatography.
Im Rahmen eines Verbundvorhabens (LBEG, BGR) wurden für die Hydrogeologischen Teilräume Niedersachsens Hintergrundwerte für gelöstes Methan im Grundwasser von Niedersachsen ermittelt. Die Hintergrundwerte von gelöstem Methan umfassen die Gehalte, welche sich unter natürlichen Bedingungen im Grundwasser einstellen. Methan wird im Grundwasser hauptsächlich in-situ durch Mikroorganismen gebildet und abgebaut. Die Karte zeigt farblich differenziert die Methan-Hintergrundwerte (90%-Perzentile) der unterschiedlichen Teilräume bzw. Teilraumgruppen. Detaillierte Informationen sind im GeoBericht 35 zu finden.
Im Rahmen eines Verbundvorhabens (LBEG, BGR) wurden für die Hydrogeologischen Teilräume Niedersachsens Hintergrundwerte für gelöstes Methan im Grundwasser von Niedersachsen ermittelt. Die Hintergrundwerte von gelöstem Methan umfassen die Gehalte, welche sich unter natürlichen Bedingungen im Grundwasser einstellen. Methan wird im Grundwasser hauptsächlich in-situ durch Mikroorganismen gebildet und abgebaut. Die Karte zeigt farblich differenziert die Methan-Hintergrundwerte (90%-Perzentile) der unterschiedlichen Teilräume bzw. Teilraumgruppen. Detaillierte Informationen sind im GeoBericht 35 zu finden.
In continuation of the previous cruises (Sternfahrten) we covered a similar area with the RV Heincke. All instruments were set up in the MOSES laboratory container. Standard hydrographic parameters were determined with a pocket ferrybox running with ship's surface water supply. In addition, dissolved methane was determined continuously. We used a degassing unit which was using surface water from the ship's water supply. The gas mixture was subsequently analysed with a Greenhouse Gas Analyzer from LosGatos. Conversion to methane concentration was performed with water samples, from which the methane content was determined with gas chromatography. Atmospheric methane concentrations were obtained from the ICOS-station Helgoland. Wind speed was obtained from the ships meteorological systems. The diffusive flux was calculated as outlined in the additional meta data description.
As part of the MOSES Project, in April 2023 methane measurements were started in the north-western part of the island Heligoland in the German Bight (North Sea). The objective was to complement the measurements of the Sternfahrten to identify the carbon cycle and its flow from the start of the Elbe river into the North Sea. Therefore, a Contros methane sensor for dissolved methane was deployed under water at about 10 to 12 meter depth (depending on the tide) close to the underwater observatory (UW-OBS) MarGate (54°11' N, 7°52' E), from the COSYNA Project. To ensure correct values latter was cleaned frequently from growing organisms by scientific divers. The present data contains the data from 2024, the second year running the sensors. Based on the concentrations of dissolved methane the methane emissions (diffusive flux) was calculated.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 143 |
| Kommune | 2 |
| Land | 23 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 111 |
| Zivilgesellschaft | 14 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 2 |
| Daten und Messstellen | 46 |
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 126 |
| Text | 9 |
| Umweltprüfung | 3 |
| unbekannt | 12 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 23 |
| Offen | 178 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 144 |
| Englisch | 77 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 7 |
| Bild | 1 |
| Datei | 47 |
| Dokument | 20 |
| Keine | 95 |
| Webseite | 50 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 202 |
| Lebewesen und Lebensräume | 202 |
| Luft | 202 |
| Mensch und Umwelt | 202 |
| Wasser | 202 |
| Weitere | 201 |