Das Projekt "BioWasteStirling - Verstromung von biogenen Reststoffen mit einem wirbelschichtgefeuerten Stirlingmotor, Teilvorhaben: Durchführung eines Feldtests unter Einsatz biogener Reststoffe" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: SWW Wunsiedel GmbH.Das Mini-KWK-System aus einem wirbelschichtgefeuerten Stirlingmotor wurde vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik bereits in einer Laboranlage demonstriert und es zeigt sich, dass für eine derartige Mikro-Wirbelschichtfeuerung die Anforderungen sowohl an den Bauraum als auch an die Kohlenmonoxidemissionen problemlos erfüllt werden können. Der innovative Ansatz ist dabei, dass der Wärmeübertrager des Stirlingmotors direkt in der Wirbelschicht platziert ist, wodurch die Bildung von Anbackungen und Verschlackungen am Erhitzerkopf des Stirlings, welche für das Scheitern bisheriger Konzepte verantwortlich waren, zuverlässig verhindert wird. Das Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist es daher, das hocheffiziente und brennstoffflexible Mini-KWK-System in den Pilot-Leistungsbereich von 5 kWel zu überführen und in einem Feldtest zu erproben. Zudem soll der große Vorteil von Wirbelschichtfeuerungen - nämlich deren Brennstoffflexibilität - erstmals auch im Leistungsbereich von Kleinfeuerungsanlagen mit biogenen Festbrennstoffen in einem Feldtest demonstriert werden um nun auch Langzeiterfahrungen zu gewinnen. Im Rahmen des vorgeschlagenen Projekts soll daher im ersten Schritt - eine dauerlauffähige Mini-KWK-Pilotanlage mit einer elektrischen Leistung von 5 kWel aufgebaut und in Betrieb genommen werden, um diese im zweiten Schritt - in einem Biomasseheizkraftwerk mit verschiedenen biogenen Brennstoffen (Restkohlenstoff aus Vergasungsanlagen, Gärreste, Heu etc.) im Rahmen eines Feldtests mit einem 5 kWel Stirlingmotor der Firma Frauscher Thermal Motors zu erproben. Projektbegleitend findet neben der genehmigungsrechtlichen Betrachtung dieses Anlagenkonzepts hinsichtlich verschiedener Einsatzszenarien auch eine numerische und experimentelle Weiterentwicklung der Partikelabscheidung in Hinblick auf die Feinstaubemissionen statt.
Das Projekt "Baukasten Energiewende - Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft, Teilvorhaben: Dokumentation und vergleichende Bewertung von Demonstratoren hinsichtlich des nutzbaren Flexibilitätspotentials unter besonderer Berücksichtigung der Kraft-Wärme-Kopplung" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: Gas- und Wärme-Institut Essen e.V..Das Teilvorhaben dient der Charakterisierung, Analyse und Bewertung der Flexibilitätsoptionen von mehr als 20 Demonstratoren. Darüber hinaus werden durch vergleichende wissenschaftliche Betrachtung der Technologien Basisdaten für die übergeordnete Systemanalyse des Gesamtprojekts geschaffen und Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft entwickelt. Der Demonstrator 'Energiewabe InnovationCity' beinhaltet die Bewertung eines Wärmemarkts, der durch dezentrale Mikro-KWK im Haushaltsbereich geprägt wird. Hierzu wird ein Prototyp-System sowie bis zu 15 weitere KWK-Anlagen in das Systemcockpit integriert und weitere visualisiert. Ziel ist die Flexibilisierung aktiver Stromerzeuger zur Netzstabilisierung und die Untersuchung des Beitrags dieser Technologie am Gesamtsystem. In Zusammenarbeit mit den Demonstratoren und den anderen APs wird ein Katalog der abzufragenden Daten entwickelt. Zusätzlich werden in einem 'CleanRoom'-Vertrag Datenwege, Verantwortlichkeit und Bedingungen der Datenübermittlung festgehalten. Die Offlinedaten der Demonstratoren werden abgefragt, ausgewertet und entsprechend des Vertrags weitergeleitet. Zur wissenschaftlichen Betrachtung und Auswertung der Daten werden Fragestellungen mit den Demonstratoren entwickelt. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet. Für den Demonstrator 'Energiewabe InnovationCity' erfolgt für die Analyse des betrachteten Wärmemarkts eine Potentialermittlung der dezentralen Mikro-KWK-Anlagen unter Berücksichtigung der potentiellen Flexibilitätsbereitstellung und Markthemmnisse. Es wird ein Prototyp-System in Essen und bis zu 15 KWK-Anlagen in Bottrop in das 'Systemcockpit' des Gesamtvorhabens eingebunden. Für die Öffentlichkeitsarbeit werden zusätzlich Daten bezüglich einer potentiellen Flexibilitätsbereitstellung weiterer KWK-Anlagen aufbereitet und interaktive Info-Stationen aufgestellt.
Das Projekt "MiniGas - Dezentrale Strom- und Wärmeversorgung mittels Nutzung von teilaufbereitetem Biogas durch Mini-KWK-Anlagen, Teilvorhaben: Anwenderbezogene Analyse der dezentralen Strom- und Wärmeversorgung mittels Nutzung von teilaufbereitetem Biogas durch Mini-KWK-Anlagen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH.Gemäß dem Impulspapier 'Strom 2030 - Langfristige Trends - Aufgaben für die kommenden Jahre' vom BMWi (Stand: Sept. 2016) soll der Primärenergieträger Biomasse langfristig zur Wärme- und Stromerzeugung im Industriesektor, zur Wärmerzeugung in Haushalten sowie im Kraftstoffsektor eingesetzt werden. Im Strom- und Wärmesektor liegt der zukünftige Fokus auf einer flexiblen Nutzung von Biomasse, wie beispielsweise durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Vor diesem Hintergrund sind zukünftig alternative und vor allem marktkonforme Betriebskonzepte im Biogasbereich notwendig. Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung eines multiplizierbaren Systemkonzepts zur dezentralen Nutzung von teil-aufbereiteten (d. h. entschwefelten und entwässertem) Biogas mit Mikrogasnetzen und marktverfügbarer bzw. innovativer Mini-KWK-Anlagentechnologie bei kommunalen (z.B.: Schwimmbäder) und industriellen/gewerblichen (z.B.: Produktionsbetriebe) Akteuren.
Das Projekt "BioWasteStirling - Verstromung von biogenen Reststoffen mit einem wirbelschichtgefeuerten Stirlingmotor, Teilvorhaben: Staubemissionen von kleinskaligen Wirbelschichtfeuerungen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, Technologie- und Förderzentrum.Das Mini-KWK-System aus einem wirbelschichtgefeuerten Stirlingmotor wurde vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik bereits in einer Laboranlage demonstriert und es zeigt sich, dass für eine derartige Mikro-Wirbelschichtfeuerung die Anforderungen sowohl an den Bauraum als auch an die Kohlenmonoxidemissionen problemlos erfüllt werden können. Der innovative Ansatz ist dabei, dass der Wärmeübertrager des Stirlingmotors direkt in der Wirbelschicht platziert ist, wodurch die Bildung von Anbackungen und Verschlackungen am Erhitzerkopf des Stirlings, welche für das Scheitern bisheriger Konzepte verantwortlich waren, zuverlässig verhindert wird. Das Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist es daher, das hocheffiziente und brennstoffflexible Mini-KWK-System in den Pilot-Leistungsbereich von 5 kWel zu überführen und in einem Feldtest zu erproben. Zudem soll der große Vorteil von Wirbelschichtfeuerungen - nämlich deren Brennstoffflexibilität - erstmals auch im Leistungsbereich von Kleinfeuerungsanlagen mit biogenen Festbrennstoffen in einem Feldtest demonstriert werden um nun auch Langzeiterfahrungen zu gewinnen. Im Rahmen des vorgeschlagenen Projekts soll daher im ersten Schritt - eine dauerlauffähige Mini-KWK-Pilotanlage mit einer elektrischen Leistung von 5 kWel aufgebaut und in Betrieb genommen werden, um diese im zweiten Schritt - in einem Biomasseheizkraftwerk mit verschiedenen biogenen Brennstoffen (Restkohlenstoff aus Vergasungsanlagen, Gärreste, Heu etc.) im Rahmen eines Feldtests mit einem 5 kWel Stirlingmotor der Firma Frauscher Thermal Motors zu erproben. Projektbegleitend findet neben der genehmigungsrechtlichen Betrachtung dieses Anlagenkonzepts hinsichtlich verschiedener Einsatzszenarien auch eine numerische und experimentelle Weiterentwicklung der Partikelabscheidung in Hinblick auf die Feinstaubemissionen statt.
Das Projekt "VABIFLEX - ERA-Net - Wertoptimierte Nutzung von Biomasse in einer flexiblen Energieinfrastruktur, Teilvorhaben 1: Theoretische und experimentelle Untersuchungen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Es wird/wurde ausgeführt durch: DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH.Das globale Energiesystem befindet sich derzeit in einer Phase mit weitreichenden Veränderungen, ausgelöst durch die weiter sinkenden Kosten für die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern (EE) sowie politischen Anstrengungen zur Dekarbonisierung der Energieerzeugung. Für herkömmliche Energiesysteme dominiert von leistungsstarken, zentralen und grundlastbetriebenen Stromerzeugern, stellt die schnelle Einbindung volatiler erneuerbarer Energieträger (VEE) eine enorme technische und finanzielle Herausforderung dar. Das Hauptziel des VaBiFlex-Projektes ist somit die Entwicklung neuer biomassebasierter Technologien und Lösungen zur Energieerzeugung, wobei umweltrelevante, wirtschaftliche und sozialverträgliche Faktoren berücksichtigt werden. Die Hauptziele des VaBiFlex-Gesamtvorhabens sind: (i) Entwicklung von 3 neuen Konversionstechnologien (TRL 4 bis 5) um Energiemärkte mit einem hohen Bedarf an Flexibilität zu bedienen; (ii) Entwicklung und Demonstration einer nennenswerten Erweiterung der Brennstoff- und Betriebsflexibilität von 4 bereits verfügbaren Bioenergiekonzepten; (iii) Identifizierung von Kosten, Nutzen und Entwicklungsbedarf für ausgewählte Bioenergiekonzepte in einem VEE dominierten Energiesystem; (iv) Betrachtung von Nachhaltigkeits- und Akzeptanzfragestellungen bei der Integration von Bioenergie in ein flexibles Energiesystem und (v) Beschleunigung der Entwicklung von flexiblen Bioenergiekonzepten durch Marktbeobachtungen und die Erstellung von möglichen Geschäftsmodellen. In diesem Zusammenhang soll im deutschen Teilvorhaben am DBFZ und ein Mikro-KWK-Konzept mit einer hohen Flexibilität hinsichtlich der einsetzbaren Rohstoffe und des Anlagenbetriebs entwickelt und experimentell untersucht werden.
Das Projekt "MiniGas - Dezentrale Strom- und Wärmeversorgung mittels Nutzung von teilaufbereitetem Biogas durch Mini-KWK-Anlagen, Teilvorhaben: Techno- Ökonomische Analyse und Bewertung von Mini-KWK-Anlagen zur Erarbeitung einer Umsetzungsstrategie" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: abc advanced biomass concepts GmbH.Gemäß dem Impulspapier Strom 2030 - Langfristige Trends - Aufgaben für die kommenden Jahre vom BMWi (Stand: Sept. 2016) soll der Primärenergieträger Biomasse langfristig zur Wärme- und Stromerzeugung im Industriesektor, zur Wärmerzeugung in Haushalten sowie im Kraftstoffsektor eingesetzt werden. Im Strom- und Wärmesektor liegt der zukünftige Fokus auf einer effizienten und flexiblen Nutzung von Biomasse, wie beispielsweise durch stromgeführte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit weitgehender Wärmenutzung. Vor diesem Hintergrund sind zukünftig alternative und vor allem marktkonforme Betriebskonzepte im Biogasbereich notwendig. Im multiplizierbaren MiniGas-Systemkonzept soll das teilaufbereitete Biogas von der Biogasanlage über ein Verteilungsnetz zu kommunalen und industriellen/gewerblichen Akteuren geleitet werden. Mittels innovativen und hocheffizienten Mini-KWK-Anlagen erfolgt die Umwandlung des Biogases in Strom und Wärme zur Energieversorgung der Liegenschaften in Kombination mit einer optionalen Regelenergiebereitstellung. Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung eines multiplizierbaren Systemkonzepts zur dezentralen Nutzung von teil-aufbereitetem (d. h. entschwefeltem und entwässertem) Biogas mit Mikrogasnetzen und marktverfügbarer bzw. innovativer Mini-KWK-Anlagentechnologie bei kommunalen (z.B.: Schulen) und industriellen/gewerblichen (z.B.: Produktionsbetriebe) Akteuren. Das Vorhaben ist folgendermaßen aufgebaut: 1) Technologische Bewertung marktverfügbarer und in der Entwicklung befindlicher Mini-KWK-Anlagen zur betriebssicheren Verwertung von Biogas & Entwicklung eines übertragbaren Anlagenkonzepts bestehend aus Biogasanlage, Biogasnetz und Mini-KWK-Anlage(n). 2) Ökonomische Analyse der Umsetzbarkeit des Konzepts für unterschiedliche BGA-Leistungsklassen (150, 200 und 500 kW) und Zielanwender sowie Ableitung eines tragfähigen Betreibermodells 3) Erarbeitung eines detaillierten Ablaufplanes zur Umsetzung des Konzepts unter Berücksichtigung variierender regionaler Gegebenheiten & zielgruppenspezifischer Energieverbrauchsprofile.
Das Projekt "BioWasteStirling - Verstromung von biogenen Reststoffen mit einem wirbelschichtgefeuerten Stirlingmotor, Teilvorhaben: Konstruktion und Dauerlaufverhalten von Wirbelschichtfeuerungen für die KWK mit Stirlingmotoren" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Department Chemie- und Bioingenieurwesen, Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik.Das Mini-KWK-System aus einem wirbelschichtgefeuerten Stirlingmotor wurde vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik bereits in einer Laboranlage demonstriert und es zeigt sich, dass für eine derartige Mikro-Wirbelschichtfeuerung die Anforderungen sowohl an den Bauraum als auch an die Kohlenmonoxidemissionen problemlos erfüllt werden können. Der innovative Ansatz ist dabei, dass der Wärmeübertrager des Stirlingmotors direkt in der Wirbelschicht platziert ist, wodurch die Bildung von Anbackungen und Verschlackungen am Erhitzerkopf des Stirlings, welche für das Scheitern bisheriger Konzepte verantwortlich waren, zuverlässig verhindert wird. Das Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist es daher, das hocheffiziente und brennstoffflexible Mini-KWK-System in den Pilot-Leistungsbereich von 5 kWel zu überführen und in einem Feldtest zu erproben. Zudem soll der große Vorteil von Wirbelschichtfeuerungen - nämlich deren Brennstoffflexibilität - erstmals auch im Leistungsbereich von Kleinfeuerungsanlagen mit biogenen Festbrennstoffen in einem Feldtest demonstriert werden um nun auch Langzeiterfahrungen zu gewinnen. Im Rahmen des vorgeschlagenen Projekts soll daher im ersten Schritt - eine dauerlauffähige Mini-KWK-Pilotanlage mit einer elektrischen Leistung von 5 kWel aufgebaut und in Betrieb genommen werden, um diese im zweiten Schritt - in einem Biomasseheizkraftwerk mit verschiedenen biogenen Brennstoffen (Restkohlenstoff aus Vergasungsanlagen, Gärreste, Heu etc.) im Rahmen eines Feldtests mit einem 5 kWel Stirlingmotor der Firma Frauscher Thermal Motors zu erproben. Projektbegleitend findet neben der genehmigungsrechtlichen Betrachtung dieses Anlagenkonzepts hinsichtlich verschiedener Einsatzszenarien auch eine numerische und experimentelle Weiterentwicklung der Partikelabscheidung in Hinblick auf die Feinstaubemissionen statt.
Das Projekt "MiniGas - Dezentrale Strom- und Wärmeversorgung mittels Nutzung von teilaufbereitetem Biogas durch Mini-KWK-Anlagen, Teilvorhaben: Techno- ökonomische Analyse von Biogasanlagen und Netztopologien zur Erarbeitung eines Genehmigungskonzeptes" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: ALENSYS Engineering GmbH.Gemäß dem Impulspapier 'Strom 2030 - Langfristige Trends - Aufgaben für die kommenden Jahre' vom BMWi (Stand: Sept. 2016) soll der Primärenergieträger Biomasse langfristig zur Wärme- und Stromerzeugung im Industriesektor, zur Wärmerzeugung in Haushalten sowie im Kraftstoffsektor eingesetzt werden. Im Strom- und Wärmesektor liegt der zukünftige Fokus auf einer flexiblen Nutzung von Biomasse, wie beispielsweise durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Vor diesem Hintergrund sind zukünftig alternative und vor allem marktkonforme Betriebskonzepte im Biogasbereich notwendig. Im multiplizierbaren MiniGas-Systemkonzept soll das teilaufbereitete Biogas von der Biogasanlage über ein Verteilungsnetz zu kommunalen und industriellen/gewerblichen Akteuren geleitet werden. Mittels innovativen und hocheffizienten Mini-KWK-Anlagen erfolgt die Umwandlung des Biogases in Strom und Wärme zur Energieversorgung der Liegenschaften in Kombination mit einer optionalen Regelenergiebereitstellung. Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung eines multiplizierbaren Systemkonzepts zur dezentralen Nutzung von teil-aufbereiteten (d. h. entschwefelten und entwässertem) Biogas mit Mikrogasnetzen und marktverfügbarer bzw. innovativer Mini-KWK-Anlagentechnologie bei kommunalen (z.B.: Schulen) und industriellen/gewerblichen (z.B.: Produktionsbetriebe) Akteuren. 1) Technologische Bewertung marktverfügbarer und in der Entwicklung befindlicher Mini-KWK-Anlagen zur betreibsicheren Verwertung von Biogas & Entwicklung eines übertragbaren Anlagenkonzepts bestehend aus Biogasanlage, Biogasnetz und Mini-KWK-Anlage. 2) Ökonomische Analyse der Umsetzbarkeit des Konzepts für unterschiedlichen BGA-Leistungsklassen (150, 200 und 500 kW) und Zielanwendern & Ableitung eines tragfähigen Betreibermodells 3) Erarbeitung eines detaillierten Ablaufplanes zur Umsetzung des Konzepts unter Berücksichtigung variierender regionaler Gegebenheiten & zielgruppenspezifischer Energieverbrauchsprofile.
Das Projekt "Forschungsverbund zur Entwicklung neuer Methoden der Energiesystem-Modellierung, Teilvorhaben: Abbildung von technischen Eigenschaften moderner Infrastruktur in Regionen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: Technische Universität München, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik , Lehrstuhl für Erneuerbare und Nachhaltige Energiesysteme.Die dynamische Veränderung des europäischen Energiesystems zwingt Energiemodelle dazu, bisher vernachlässigbare Effekte stärker zu beachten. Eine besondere Herausforderung dabei stellt die Verlagerung der Stromerzeugung von wenigen großen, zentralen Anlagen hin zu vielen kleineren, verteilten Anlagen dar. Insbesondere bei verbrauchernahen Erzeugungstechnologien (wie beispielsweise Photovoltaik und Mikro-Blockheizkraftwerke) ist es notwendig, lokale bis systemweite Effekte gleichzeitig adäquat abbilden zu können, um verschiedene Technologien vergleichen und bewerten zu können. Der Lehrstuhl für Erneuerbare und Nachhaltige Energiesysteme (TUM) verfolgt in diesem Zusammenhang folgende Ziele: 1) Identifikation von Stärken und Schwachstellen des Open Source Modells URBS im Vergleich zu anderen Ansätzen. 2) Weiterentwicklung der räumlichen Auflösung des Optimierungsmodells zur gleichzeitigen Berücksichtigung von Effekten auf unterschiedlichen Skalen (international bis lokal). 3) Mitarbeit an der Weiterentwicklung von Parametern, Datensätzen und Szenarien zur Bestimmung von modellübergreifend abgebildeten Entwicklungspfaden, die für das europäische Energiesystem als realisierbar gesehen werden können. Der Lehrstuhl für Erneuerbare und Nachhaltige Energiesysteme (TUM) koordiniert das AP 2 Modellentwicklung und Modellanalyse. Darin beteiligt TUM sich zudem an den CLUSTERN Technik und Regionen. Zudem wird der Lehrstuhl sich in den Arbeitspaketen 1, 4 und 5 einbringen. Im AP 1 wird TUM sich am Vergleich der Optimierungsmodelle, der Literaturanalyse zu Entwicklungspfaden und dem resultierenden Anforderungskatalog an die Weiterentwicklung der Modelle beteiligen. Im AP 4 werden langjährige Erfahrungswerte aus der Energiesystemmodellierung genutzt, um an der Auswahl von konsistenten Storylines und der Festlegung von Rahmendaten mitzuwirken. Im AP 5 wirkt TUM vor allem an der Erstellung der Transparenzplattform und der Erarbeitung von Modellierungsstandards mit.
Das Projekt "TPDE - Aufbau und Inbetriebnahme einer Entwicklungsplattform für Technologien und Systeme zur dezentralen Energiebereitstellung auf Basis von schadstoffarmen, flexiblen und effizienten Mikrogasturbinen-basierten Blockheizkraftwerken mit bis zu 500 kW elektrischen Anschlussleistungen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Es wird/wurde ausgeführt durch: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Verbrennungstechnik.Übergeordnetes Ziel der TPDE ist der Aufbau einer Entwicklungsplattform für Technologien zur dezentralen Energiebereitstellung. Die Entwicklungsplattform soll die Umsetzung, Demonstration und Optimierung von innovativen Konzepten zur Erhöhung der Flexibilität sowie der Teillastfähigkeit und -effizienz von Mikrogasturbinen-basierten BHKWs in der Langzeitdemonstration ermöglichen. Weitere Entwicklungsschwerpunkte bilden Tests von neuen Gasturbinenkomponenten, wie z.B. Brennkammersysteme, Rekuperatoren oder Turbokomponenten sowie die Beurteilung der Effizienz der Komponenten und der Gesamtkraftwerksanlage. Durch Nutzung von thermischen Speichern und einer Rückkühlanlage kann eine virtuelle Kopplung an unterschiedlichste Bedarfsszenarien der Verbraucher oder der Netze ermöglicht werden. Durch die geplanten Anlagen mit elektrischen Leistungen von 1 kW bis 100 kW kann die dezentrale Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden und kleinen und mittleren Betrieben analysiert werden. Das geplante Vorhaben ist in die Teilprojekte 'Anlagenaufbau', 'Simulation und Messtechnik' und 'Projektmanagement' gegliedert. Die Schwerpunkte des Anlagenaufbaus liegen in der Umsetzung der erforderlichen Baumaßnahmen der vorgesehenen Räume, des Aufbaus des Brennstofflagers sowie der Anbindung an das Nahwärme- und Nahkältenetzes des Standortes. Anschließend erfolgt die Beschaffung der Anlagenkomponenten und die Inbetriebnahme. Parallel zur Investitionsmaßnahme wird ein Simulationswerkzeug zur zeitaufgelösten Simulation von dezentralen Mikrogasturbinen-basierten Kraftwerken entwickelt. Ziel ist hierbei eine detaillierte Abbildung der BHKWs, der thermische Speicher, Absorptionskältemaschine, Wärme- und Kältenetze sowie die Berücksichtigung von zeitlich und lokal aufgelösten Bedarfsanforderungen. Zudem sollen Sondenmesstechniken entwickelt werden, um den Verbrennungsprozess zu charakterisieren und die Schadstoffbildung sowie die thermische Belastung von Bauteilen zu messen.
Origin | Count |
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Bund | 64 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 64 |
License | Count |
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offen | 64 |
Language | Count |
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Deutsch | 64 |
Englisch | 13 |
Resource type | Count |
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Keine | 14 |
Webseite | 50 |
Topic | Count |
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Boden | 40 |
Lebewesen & Lebensräume | 34 |
Luft | 25 |
Mensch & Umwelt | 64 |
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