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„Hochwasservorhersagedienst schützt Mensch und Umwelt“

Heute vor 40 Jahren wurde der Hochwasservorhersagedienst eingeführt – Technik beständig weiterentwickelt – Pegel für alle kostenfrei rund um die Uhr einsehbar Anlässlich dem 40-jährigem Bestehen des Hochwasservorhersagedienstes, der vom Landesamt für Umwelt betrieben wird, würdigte Klimaschutzministerin Katrin Eder in einem Statement die Arbeit zum Schutz der Bevölkerung: Pressemitteilung der Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität vom 26.02.26 „Seit dem 26. Februar 1986 leistet der Hochwasservorhersagedienst einen elementaren Beitrag zum Schutz der Bevölkerung, der Infrastruktur und der Umwelt vor den Gefahren von Hochwasserereignissen. Besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels und zunehmender Extremwetterereignisse ist eine leistungsfähige Hochwasservorhersage wichtiger denn je“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder anlässlich des 40-jährigen Bestehens. „Der weitere Ausbau des Messnetzes etwa durch Satellitenübertragung, die Verbesserung von Vorhersagemodellen, die Darstellung der Daten kommunaler Messstellen sowie die enge Zusammenarbeit mit Katastrophenschutz und Kommunen sind zentrale Aufgaben auch aus dem 7-Punkte-Plan des Klimaschutzministeriums, um die Hochwasservorsorge in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu stärken.“ Als fester Bestandteil der staatlichen Hochwasservorsorge hat sich der Hochwasservorhersagedienst schnell als zuverlässige Informations- und Entscheidungsgrundlage für Kommunen, Einsatzkräfte und Bürgerinnen und Bürger etabliert. Zudem stellt die Analyse und Berichterstattung zu abgelaufenen Hochwasser- und Starkregenereignissen eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung dar. So erfolgen in den Berichten Auswertungen über das Wettergeschehen, den Hochwasserverlauf, die Qualität der Vorhersagen und Warnungen sowie Analysen zur Einordnung. Informationen via App und Website Der Hochwasservorhersagedienst des Landesamtes für Umwelt (LfU) stellt seine Informationen auf www.hochwasser.rlp.de sowie über die App „Meine Pegel“ rund um die Uhr öffentlich zur Verfügung. Aktuelle Pegelstände, Warnungen und Vorhersagen können online abgerufen werden und unterstützen sowohl Fachstellen als auch die Bevölkerung bei der Vorbereitung auf mögliche Hochwasserereignisse. Die Webseite des Hochwasservorhersagedienstes wurde mit den technischen Fortschritten fortlaufend erweitert und mit neuen Funktionen versehen. Über den Hochwasservorhersagedienst: Bereits in den ersten Jahren folgten mit den Hochwassern 1988 und 1993 die ersten Bewährungsproben. 1988 wurde am Pegel Mainz ein 50-jährliches Hochwasser gemessen mit einem Wasserstand von 770 cm – ein Wert der seitdem nicht mehr überschritten wurde. Der Hochwasservorhersagedienst wurde nach markanten Hochwasserereignissen der 1970er und 1980er Jahre ins Leben gerufen, um Hochwasserlagen frühzeitig zu erkennen und verlässliche Vorhersagen bereitzustellen. Der Fokus lag dabei zunächst auf den größeren Flüssen Rhein, Mosel, Saar, Nahe, Lahn und Sieg. Der Meldedienst war regional aufgeteilt auf drei Meldezentren bei den damaligen Wasserwirtschaftsämtern bzw. späteren Staatlichen Ämtern für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Bodenschutz in Koblenz und Trier und beim damaligen Landesamt für Wasserwirtschaft in Mainz, das zudem die übergeordnete Koordination innehatte. Eine Besonderheit stellte dabei die Vorhersage für den Rhein dar, die vom Landesamt für Wasserwirtschaft zusammen mit der damaligen Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest des Bundes in Mainz erstellt wurden. Aufgrund der fortschreitenden technologischen Entwicklung, der gestiegenen Komplexität und der gleichzeitig notwendigen Ressourcenschonung war eine Zentralisierung des rheinland-pfälzischen Hochwasservorhersagedienstes im heutigen Landesamt für Umwelt notwendig. Seit dieser Zentralisierung im Jahr 2019 erfolgt die Hochwasservorhersage und -meldung zentral von der Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt in Mainz. Mit der Neufassung der Hochwassermeldeverordnung vom 3. Dezember 2025 kamen weitere Meldegewässer hinzu. Bereits seit 2008 werden auch für kleinere Gewässer regionsbezogene Warnungen für die kommenden 24 Stunden erstellt. Erfolgte zu Beginn des Vorhersagedienstes die Datenübertragung über analoge Modems und wurden die Meldungen noch per Fax, BTX und Radio verbreitet, so ermöglichen heute moderne Messtechnik, digitale Datenübertragung und deutlich verbesserte Vorhersagemodelle eine Bewertung der Hochwasserlage mit deutlich mehr Genauigkeit, Vorhersagezeiträumen und Aktualität. Links: Hochwasservorhersagezentrale Rheinland-Pfalz: https://www.hochwasser.rlp.de/ Mehr Informationen zum Hochwasservorhersagedienst: https://lfu.rlp.de/bevoelkerung/hochwassermeldedienst YouTube-Video

Verkaufsverbot für Lachgas tritt am 12. April 2026 in Kraft

Am 12. April 2026 tritt das bundesweite Verkaufsverbot für Lachgas-Kartuschen über das Neue-psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NpSG) in Kraft. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (SenWGP) und die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) begrüßen diesen wichtigen Schritt für den Umwelt- und Gesundheitsschutz in der Hauptstadt. Das neue Gesetz verbietet den Verkauf von Lachgas – sowohl stationär als auch online oder über Automaten – sofern das Füllvolumen acht Gramm übersteigt. Zudem ist die Abgabe, der Erwerb und der Besitz von Lachgas an bzw. durch Personen unter 18 Jahren vollständig untersagt. Ziel ist es, den Missbrauch von Lachgas als Rauschmittel zu verhindern, die Gesundheit von Minderjährigen besser zu schützen und gleichzeitig Umwelt- sowie Anlagenschäden zu vermeiden. Lachgas darf als Treibmittel für Schlagsahne weiterhin in Kartuschen unter acht Gramm für professionelle Anwendungen verwendet werden. Auf gesundheitspolitischer Ebene war die SenWGP aktiv an der Unterarbeitsgruppe „Lachgas“ der Arbeitsgruppe Suchthilfe der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden beteiligt. Ziel war es, auf Fachebene bundesweit abgestimmte Regulierungsmöglichkeiten zu entwickeln, um dem Missbrauch von Lachgas vorzubeugen. Zudem informiert das Landesprogramm „Na klar – unabhängig bleiben“ gezielt über die Risiken des Lachgaskonsums. Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege: „Das Verkaufsverbot von Lachgas ist richtig und wichtig. Doch gesetzliche Einschränkungen allein reichen nicht aus. Um den Missbrauch von Lachgas durch Kinder und Jugendliche zu verhindern, braucht es zudem zielgerichtete, lebensnahe Präventionsmaßnahmen. Dabei sind Schulen, Jugendzentren oder soziale Medien wichtige Kanäle, um über die Gefahren des Lachgaskonsums aufzuklären. Junge Menschen, die bereits konsumieren, müssen einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfs- und Beratungsangeboten erhalten. So können Warnsignale frühzeitig erkannt und passgenaue Unterstützung gewährleistet werden.“ Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Mit dem Verkaufsverbot für Lachgas wird endlich ein Problem angegangen, das in den vergangenen Jahren zugleich Umwelt, Menschen und Infrastruktur belastet hat. Weniger illegale Nutzung bedeutet auch weniger Gefahr für Jugendliche, weniger Müll auf unseren Straßen und weniger Schäden in der Abfallbehandlung.“ Die SenMVKU hatte bereits mit einem Antrag zur Umweltministerkonferenz im November 2024 auf Bundesebene für ein Verbot von Lachgasdruckgasflaschen geworben. Auch die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben wiederholt auf die Gefahren hingewiesen, die durch unsachgemäß entsorgte Kartuschen entstehen, und entsprechende politische Maßnahmen eingefordert, um die Entsorgungssicherheit zu gewährleisten. Stephanie Otto, Vorstandsvorsitzende der BSR: „Für die BSR, wie auch für viele andere Entsorgungsunternehmen im Bundesgebiet, haben sich Lachgas-Kartuschen zu einem ernsthaften Sicherheitsrisiko für ihre thermischen Abfallentsorgungsanlagen entwickelt. Umso mehr begrüßen wir es, dass das Problem bei der Wurzel gepackt wird: Lachgaskartuschen sind kein harmloser Restmüll – je weniger davon in Umlauf kommt, desto besser. Ich verbinde mit dem Inkrafttreten des Neue-psychoaktive-Substanzen-Gesetz die Hoffnung, dass die Gefährdung unserer Mitarbeitenden aufgrund der Explosionsgefahr und kostspielige Schäden nachhaltig zurückgehen. An unseren Anlagen entstehen durch die Kartuschen Schäden, welche die Gebührenzahlenden jährlich mit mehreren Millionen Euro belasten.“ Pressekontakt: Dörthe Arnold, Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege: pressestelle@senwgp.berlin.de

Wissenschaftliche Unterstützung der Arbeitsgruppe Effizient mobil

In der Verkehrserschließung der Universität Kassel hat sich in der letzen Zeit die Situation zugespitzt: Die Belastung der Straßenbahnlinien zum Holländischen Platz hat stetig zu genommen, starke bis unzumutbare Überfüllung der Bahnen in den Spitzenstunden ist mittlerweile die Regel. Der Übergang der Aus- und Einsteiger von der derzeitigen Haltestelle zur Hochschule ist zudem in der Kapazität an der Grenze bis hin zur Gefährlichkeit. Pläne der Umgestaltung verzögern sich aus verschiedenen Gründen immer wieder. Auch die Situation im Radverkehr ist stark verbesserungswürdig. Der Anteil der Studierenden, die mit dem Rad zur Universität kommen ist im Vergleich zu anderen Hochschulorten immer noch unterdurchschnittlich, die Ursachen sind von der Existenz eines sehr kostengünstigen Zuganges zum ÖV (Semesterticket) bis hin zu der unzureichenden Infrastruktur für Radverkehr in Kassel und einem offenbar fehlenden Bewusstsein der Studierenden vielfältig. Ein höherer Anteil der Studierenden im Fahrradverkehr wäre aber sehr wünschenswert und könnte die Situation im ÖPNV entspannen. Insgesamt muss es darum gehen, die Verkehrserschließung der Universität Kassel so zu gestalten, dass die günstige räumliche Ausganglage der Hochschule auch zu einem nachhaltigen Verkehrsverhalten führt. Dies würde die Universität auch in den Bemühungen um eine insgesamt gute CO2-Bilanz stark stützen. Angesichts der gegenwärtig begrenzten Potenziale der Stadt Kassel (zahlreiche Personalwechsel) und der offensichtlichen Notwendigkeit einer zeitlichen Beschleunigung der naturgemäß durch Planungsverfahren und Bauvorbereitungen langfristigen Prozesse der infrastrukturellen Verbesserung der Hochschulerschließung ist es angebracht, durch wissenschaftliche und organisatorische Unterstützung der Universität einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Dabei kommt es darauf an, wissenschaftliches Material anzubieten und durch Unterstützung des Präsidiums im Interesse der Hochschule liegende Maßnahmen frühzeitig zu identifizieren, zu verdeutlichen und ggf. gegenüber der Stadt Kassel zu vertreten. Im Einzelnen werden folgende Aufgaben wahrgenommen: FG Integrierte Verkehrsplanung/Mobilitätsentwicklung (Prof. Holzapfel) - Verbesserte Anbindung aller Standorte an die studentischen Wohnquartiere- Verbindung der verschiedenen Hochschulstandorte über Fahrradstraßen - Überdachte Fahrradstellplätze auf dem Campusgelände - Fahrradhaus/Servicestation mit Meisterwerkstatt (Modell Uni Hamburg) - Förderung von E-Bikes. FG Verkehrsplanung und Verkehrssysteme (Prof. Sommer) - Konkrete Verbesserungsvorschläge im ÖPNV (z. B. Taktung Straßenbahn, verstärkter Einsatz von Bussen, die das Campusgelände direkt anfahren) - Verbesserung von Jobticket/Semesterticket - Intermodale Angebote - Mobilitätsportal im Intranet. Beide Fachgebiete bearbeiten die Aufgaben einer stärkeren Beteiligung der Universität an KONRAD sowie des Aufzeigens von Mobilitätsmöglichkeiten für Mitarbeiter in Form eines Welcome-Pakets. (Text gekürzt)

Anfrage zur luftverkehrsrechtlichen Einschätzung von Windenergievorhaben in der Vulkaneifel

Stellungnahmen des Landesbetriebs Mobilität, Fachgruppe Luftverkehr und des Bundesamts für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr im Rahmen von immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zur Errichtung von Windenergieanlagen in Ueß/Moßbruch/Katzwinkel, Daun/Waldkönigen und Sarmersbach

MRH Große Verkehrsprojekte

Achtung: Dieser Datensatz wird gelöscht. Möglicherweise stehen nicht mehr alle Funktionen vollumfänglich zur Verfügung. Die Metropolregion Hamburg hat die Begleitung großer Infrastrukturprojekte in ihrem Strategischen Handlungsrahmen innerhalb des Handlungsfeldes Infrastruktur und Mobilität zu einem zentralen Projektschwerpunkt erklärt. Aufgrund der immer stärkeren globalen wirtschaftlichen Verflechtungen und einer Zunahme intra- und interregionaler Verkehre steht die Metropolregion Hamburg in diesem Bereich vor großen Herausforderungen. Hauptbetroffen sind dabei die Bereiche Schiene, Straße und Wasserstraßen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Metropolregion Hamburg unter: <a href="http://metropolregion.hamburg.de/mobilitaet/4078762/verkehrsprojekte-metropolregion/"

Strom- und Gasversorgung an der Ahr

Stand zur Wiederherstellung der öffentlichen Infrastruktur nach der Hochwasserkatastrophe, neue Wege und Optionen beim Neuaufbau von Netzen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität

Kommunale Wärmeplanung - Der gläserne heizende Bürger

Zusammenführung von bestehenden Daten für kommunale Wärmeplanung, Befürchtung der Offenlegung von Heizverhalten, Schaffung von Infrastruktur für Fernwärme, Bewertung der Pläne der Bundesregierung, Klimaauswirkungen der Fernwärme, Bewertung der Datenauswertung; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität

Mobilitätszentrum Urbanland

Energiepark Herzogenrath Forschung und Entwicklung, Teilvorhaben: Erforschung sektorenübergreifender, teilautonomer Energiemanagementverfahren für Energiesystemkomponenten und verschiedene industrielle Anwendungen

Die Dekarbonisierung des Energiesystems ist eine große und komplexe Herausforderung. Im Rahmen eines gesamtheitlichen, sektorenübergreifenden Ansatz soll das Vorhaben im Rahmen des Energieparks Herzogenrath (EPH) erforschen, wie die dynamische Vernetzung unterschiedlicher Akteure auf Erzeugungs- und Verbrauchsseite realisiert werden kann. Hierzu soll ein zentrales Energiemanagementkonzept entwickelt werden, in dem die Informationen dezentraler Knoten zusammenlaufen und wo mit Hilfe künstlicher Intelligenz Prognosen für einen möglichst kosteneffizienten, systemdienlichen und Emissionsarmen Betrieb abgebildet werden können. Hierzu wird ein Prototypensystem entwickelt, das auf Basis von IOT-Edge-Devices Daten im verteilten System erfassen und zentral zusammenführen kann. Hierbei werden autonome und teil-autonome Betriebsmodi erforscht. Zur Realisierung soll ein digitaler Zwilling der Systemkomponenten, eines Kommunalen Verbrauchers, industrieller Betriebe und lokaler Erzeuger sowie Mobilitätsinfrastruktur entwickelt werden, auf dem Algorithmische Strategien abgebildet werden können, die es erlauben zentrale Synergiepotenziale zusammenzufassen und durch verschiedene Marktkanäle gezielt zu erschließen. Hierdurch soll ein optimaler Betrieb einer CO2-freien Stadt realitätsnah und mit hohem Detailgrad demonstriert werden und eine reale Umsetzung für die Kommune vorbereitet werden. Auf Basis der Szenariountersuchung sollen die gewonnen Erkenntnisse als Blaupause für die Dekarbonisierung in weiteren Kommunen dienen.

Optimierte Nutzung und Planung von öffentlicher Lade- und H2-Betankungsinfrastruktur für Lkw in Baden-Württemberg

Kurzfassung: Im Vorhaben „BWeRoads“ begleiten wir den Aufbau öffentlich geförderter Lade- und H2-Betankungsinfrastruktur für Nutzfahrzeuge in Baden-Württemberg wissenschaftlich. Das Projekt zielt zum einen darauf ab, Nutzungspotentiale der geförderten Infrastruktur bestmöglich zu heben, indem Informationen zu dieser Infrastruktur in ein webbasiertes Beratungsangebot für Lkw-Betreiber eingebunden werden. Des weiteren analysieren wir in engem Kontakt mit den einzelnen Infrastrukturprojekten Erfolgsfaktoren und Hemmnisse des Infrastrukturausbaus und leiten Empfehlungen ab, wie der Ausbau der Energieversorgungsinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge in Baden-Württemberg strategisch sinnhaft gestaltet werden kann. Herausforderung: Für Betreiber von öffentlicher Lade- und H2-Betankungsinfrastruktur ist es nicht leicht einzuschätzen, welches Nutzeraufkommen durch elektrische Lkw erwartet werden kann. Umgekehrt können Logistiker oft nicht auf einfache Weise ermitteln, inwiefern bestimmte öffentliche Ladepunkte oder H2-Tankstellen tatsächlich den Einsatz elektrischer Lkw in ihrer Flotte ermöglichen. In dieser unübersichtlichen Situation fällt es zudem schwer, die richtigen Weichenstellungen für den zukünftigen Ausbau öffentlicher Energieversorgungsinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge zu tätigen. Projektziel: Das Vorhaben „BWeRoads“ generiert durch die Analyse von Lkw-Einsatzprofilen potenzieller Infrastrukturnutzer wertvolle Erkenntnisse für die Betreiber der Infrastruktur und zielt darauf ab, durch ein gezieltes Informationsangebot für Logistiker die Auslastung der zu fördernden Infrastruktur zu erhöhen. Außerdem werden für die jeweiligen Infrastrukturen (Ladestationen, H2-Tankstellen) eine Reihe konkreter technischer Fragen der Infrastrukturausgestaltung, insbesondere der Wasserstofftechnologie für die Mobilität, nach heutigem Stand der Technik beleuchtet. Im Ergebnis können auch längerfristige Infrastrukturbedarfe und entsprechende sinnvolle Ausbaupfade für Baden-Württemberg abgeleitet werden. Vorgehensweise: Im Projekt realisieren wir eine einfach zu bedienende, onlinebasierte Erfassung der Lkw-Einsatzprofile potentieller Infrastrukturnutzer in Baden-Württemberg mittels des bereits öffentlich zugänglichen Lkw-Beratungstools My eRoads, das wir für dieses Projekt anpassen. Das Tool wird dabei um die Abbildung öffentlicher Lade- und H2-Betankungsinfrastruktur erweitert, so dass Lkw-Betreiber auf einfache Weise eruieren können, inwiefern ihnen diese Infrastruktur beim Einsatz elektrischer Lkw auf ihren betrieblichen Touren hilft. Die sich daraus ergebenden Nutzungspotentiale für einzelne Infrastrukturstandorte werden wiederum den Standortbetreibern zur Verfügung gestellt, um die Auslegung und Weiterentwicklung der Infrastrukturen zu optimieren. Durch den Dialog mit den geförderten Infrastrukturvorhaben werden zudem Erfolgsfaktoren und Hemmnisse gesammelt und als Handreichung für zukünftige Aktivitäten aufbereitet. Verwertung: Das weiterentwickelte webbasierte Beratungstool soll auch über die Projektlaufzeit hinaus als niedrigschwelliges, aber wirkungsvolles Beratungsangebot Lkw-Betreibern in Baden-Württemberg zur Verfügung stehen und den Umstieg auf elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge erleichtern. Die Ergebnisse der Begleitforschung und eine Bedarfsanalyse zukünftiger Lade- und H2-Betankungsinfrastruktur bieten Grundlagen für zukünftige Planungsentscheidungen.

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