Ein Grund fuer die geringe Verbreitung von Kosten-Nutzen-Analysen im Umweltschutz liegt in dem grossen Aufwand, der mit Studien zur Monetarisierung von Umweltwirkungen verbunden ist. Eine Loesungsmoeglichkeit waere die Uebernahme von Ergebnissen bereits durchgefuehrter Studien fuer das zu beurteilende Projekt. Angesichts der bis heute relativ geringen Anzahl in Deutschland durchgefuehrter Monetarisierungsstudien ist dabei zu ueberpruefen, ob auch Studien aus dem europaeischen Ausland fuer diesen sogenannten 'benefit transfer' verwendet werden koennen. Ziel des vorliegenden Projektes ist es herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen ein Benefittransfer zu rechtfertigen ist, und einen Beitrag zu der Frage zu leisten, inwiefern Werte aus unterschiedlichen Laendern Europas vergleichbar sind. Vorgehensweise: Theoretische Grundlage der Ueberlegungen ist die Wohlfahrtsoekonomie. Die Arbeit wird neben der Literaturrecherche auch Umfragen bei verantwortlichen Aemtern und die Durchfuehrung von 1-2 empirischen Bewertungsstudien mit Hilfe von Zahlungsbereitschaftsanalysen beinhalten. Untersuchungsdesign: Querschnitt.