Biochemie und Molekularbiologie der Transformation und des Abbaus von aromatischen Verbindungen in Abwesenheit von molekularem Sauerstoff. Untersuchungen an anaeroben Bakterien in Reinkultur. Schwerpunkt neuartige Mechanismen der O2-unabhaengigen Umsetzung von Aromaten. Organismen: Nitratreduzierer, Sulfatreduzierer, Phototrophe Bakterien.
Data on plant communities (biomass and relative cover of all target species), plant traits (41 different traits, measured on 59 species), and 42 ecosystem properties/functions, measured between 2003 and 2012 in the Jena Main Biodiversity experiment. In floodplain grasslands of the Saale river, near Jena (Germany) 78 20x20 m grassland plots were set up, in which combinations of 1, 2, 4, 8 or 16 species were sown, from a species pool of 60. Thereby, the aim was to create a gradient in plant species richness and functional composition. In each year from 2003-2012, relative cover (in %) of each target species was estimated within 3x3 m subplots. In addition, plant biomass was measured in both spring and summer. In addition, we compiled trait data for 59 of the 60 sown species, based on a combination of existing literature, pot experiments and measurements in the Jena Main Biodiversity experiment monoculture (1-species) plots. Data on 41 traits was collected. Finally, we measured in 41 different ecosystem functions in the Jena Main Biodiversity experiment. Each ecosystem function was measured in at least 3 different years between 2003 and 2012. The "R2.model.random.text[x]" (where x is a number from 1 to 40) are secondary data files, and the outcome of statistical models. In these, 100 times a random subset of 1 to 40 (out of the 41) plant traits were analysed as predictors of the 42 ecosystem functions, in order to assess how the proportion of variance in ecosystem functioning explained by traits (R2 values) depends on the number of traits analysed.
Im Rahmen der 'biologischen Materialpruefung' wird im Laboratoriumsverfahren untersucht, inwieweit Kunststoffe gegenueber Mikroorganismen bestaendig sind oder ob sie Angegriffen oder Abgebaut werden koennen. Verwendet werden Reinkulturen niederer Pilze oder Bakterien, definierte Mischkulturen oder - z.B. beim Erd-Eingrabe-Verfahren - die natuerlichen Mikroorganismenfloren des Bodens. Es handelt sich nicht um ein streng abgegrenztes Thema, sondern um eine Reihe von Einzelthemen, deren Abgrenzungen - je nach Fragestellung - entweder durch die chemische Zusammensetzung der Kunststoffe oder aber durch deren Verwendungszweck (z.B. Dichtungsmaterialien, Folien) gegeben sind.
Klimaschutzministerin Katrin Eder legt mit NaturFreunden Rheinland-Pfalz einen naturnahen Garten in Haßloch (Kreis Bad Dürkheim) an – Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz fördert das Projekt mit über 34.000 Euro „Gärten sehen nicht nur schön aus. Wenn sie naturnah gestaltet sind, haben sie noch viele weitere Vorteile. In Städten bieten sie vielen Tieren und Pflanzen, darunter auch bedrohten Arten, einen Lebensraum und sichern so den Erhalt der Artenvielfalt und das Fortbestehen unserer Ökosysteme. Außerdem können sie Städte herunterkühlen. Bei Starkregen sorgen sie dafür, dass die Böden besser Wasser aufnehmen können und Überschwemmungen weniger wahrscheinlich werden. Darum fördert die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz die Anlage von zwölf naturnahen Gärten. Das ehrenamtliche Engagement der NaturFreunde Rheinland-Pfalz macht solche wichtigen Projekte möglich“, sagte Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder, die auch Vorstandsvorsitzende der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz ist. Am Naturfreundehaus in Haßloch wurde gleich zur Tat geschritten. Ministerin Eder pflanzte in einer symbolischen Aktion mit den NaturFreunden Rheinland-Pfalz Blumenzwiebeln für einen naturnahen Garten ein. Insgesamt legen die NaturFreunde an zwölf ihrer Häuser naturnahe Gärten an. Die Stiftung Natur und Umwelt fördert das Projekt mit 34.200 Euro aus Mitteln der BINGO Umweltlotterie. Konkret bedeutet das: Vielfalt statt Monokultur. Unterschiedliche Pflanzenarten mit verschiedenen Blütezeiten bieten Nahrung und Schutz. Totholzbereiche unterstützen Insekten- und Käferpopulationen. Mulch und durchlässige Bodenflächen helfen, Wasser zu speichern und optimal zu nutzen. So werden Gärten zu wichtigen Bausteinen im Biotopverbund – als grüne Trittsteine, die Artenwanderungen erleichtern. Darüber hinaus bieten die naturnahen Gärten wertvolle Möglichkeiten für Umweltbildung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen, wie Ökosysteme funktionieren und wie verantwortungsvolles Gärtnern gelingt – denn jeder Beitrag zählt. „Wir möchten mit diesem Projekt das Bewusstsein für die Gefährdung heimischer Wildpflanzen und die Bedeutung naturnaher Gärten in der Bevölkerung erhöhen“, ergänzte Karla Blöcher, Umweltfachkraft der NaturFreunde Rheinland-Pfalz . „Unsere Naturfreundehäuser sind viel frequentierte Orte, an denen man die unterschiedlichsten Zielgruppen auch durch informelles Lernen erreichen kann. Deswegen haben wir für Besucherinnen und Besucher gut sichtbare Flächen ausgewählt, um ansprechende Beete und Blumenkästen mit heimischen Wildpflanzen zu gestalten und zum Nachmachen zu animieren.“ Zu diesem Zweck werden an den Naturfreundehäusern Informationstafeln aufgestellt und Veranstaltungen angeboten. „Das Projekt der NaturFreunde zeigt, dass wir mit kleinen Veränderungen schon viel für den Erhalt der Artenvielfalt und die Resilienz unserer Städte und Gemeinden im Angesicht des Klimawandels erreichen können“, schloss Katrin Eder.
Wirkungen einer Gertreidemonokultur auf extrem leichten Boeden im Hinblick auf die Ertragsbildung und das Auftreten von Krankheiten.
Von Pflanzenbestaenden, die nur eine Pflanzenart enthalten, wird oft ein staerkerer Befall durch tierische Schaedlinge vermutet. Durch Laborversuche mit verschiedenen Arten phytophager Insekten wird geprueft, ob das Aufsuchen der Wirtspflanzen in Reinbestaenden gegenueber Mischbestaenden erleichtert ist.
Durch minimale Bodenbearbeitung sollen Ernten erzielt werden, die es gestatten, dass die Sozialbrachflaechen konkurrenzfaehig bleiben. Gleichzeitig soll die relative Vorzueglichkeit von Roggen monokultur und Winterweizen - Wintergerste - Hafer - Fruchtwchsel ermittelt werden. Pflugarbeit ist eingestellt, Duengung erfolgt nur nach Bodenuntersuchung. Es werden versch. Duengungsvarianten auf ihren Stickstoff-Austrag getestet.
Untersucht wird der Daueranbau von Winter- und Sommerweizen im Hinblick auf die Ertragsbildung und die Bedeutung von Massnahmen zur Kompensation von ertragsbeeintraechtigenden Wirkungen.
Das Schweinsberger Moor (Naturschutzgebiet) liegt in einer Senke inmitten landwirtschaftlicher Flaeche. Es werden Pflegemassnahmen diskutiert, die zu einer Erhoehung seines Wertes als Naturschutzgebiet beitragen sollen. Kenntnisse ueber das Moor gibt es aber nicht. Wir machen: Wasserhaushalt ueber mehrere Jahre; Aenderungen der Vegetation (Ausbreitung Seggenwiesen, Schilfguertel, Weidenzone, Gewaesser) im Laufe der Jahre; Analyse der Tierwelt (insbesondere in der natuerlichen Monokultur der Phragmites-Zone) von wasserbewohnenden Wirbellosen ueber Insekten bis zu Saeugern und hoffen so eine Basis fuer Planungsunterlagen zu erhalten. Dazu versuchen wir, den Einfluss der umliegenden Landwirtschaft zu analysieren (Eutrophierung?).
Monokulturen und ineffiziente Ressourcennutzung, begleitet von Bodendegradation und Verlust der biologischen Vielfalt in konventionell bewirtschafteten Agrarsystemen, stellen eine Herausforderung für eine stabile Nahrungsmittelproduktion dar. Um die Nahrungsmittelproduktion zu sichern, ohne die Gesundheit und Funktionalität der Agrarökosysteme (weiter) zu gefährden, sind nachhaltige Strategien erforderlich. Arbuskuläre Mykorrhizapilze (AMF) sind die am weitesten verbreiteten Symbionten unter den Nutzpflanzen. Die meisten Studien zum Nutzen der AMF für die Pflanzenproduktion konzentrieren sich jedoch auf den Oberboden, d. h. die dünne Pflugschicht in konventionell bewirtschafteten Systemen. Das Potenzial von AMF in Unterböden (d.h. dem Mineralboden unterhalb der Pflugschicht) wird nur selten untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass Unterböden spezifische AMF-Arten beherbergen können, von denen man annimmt, dass sie sich in ihren Eigenschaften und Funktionalität von den Arten im Oberbodens unterscheiden. Das Hauptziel dieses Projekts ist eine funktionelle Differenzierung der AMF-Gemeinschaften im Ober- und Unterboden hinsichtlich ihrer Strategien zur Nährstoffakquise und -allokation. Das Projekt zielt auf die Beantwortung der Frage ab, (i) ob Unterböden AMF-Gemeinschaften mit funktionellen Eigenschaften beherbergen, die sich von denen der AMF-Gemeinschaften im Oberbodens unterscheiden oder sogar vielfältiger sind, und (ii) ob diese Eigenschaften für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Nutzen sein können. Die DNA Amplikon Sequenzierung und Metatranskriptomanalyse von AMF-Gemeinschaften, die mit Pflanzen verschiedener funktioneller Pflanzengruppen assoziiert sind, erlaubt eine erste Bewertung der funktionellen Vielfalt von AMF Unterbodengemeinschaften. Dies beruht auf der Annahme einer merkmalsbasierten Partnerwahl zwischen Pflanze und Pilz. Zur weiteren funktionellen Charakterisierung wird die Aufnahme und der Transfer von leicht verfügbarem N und K durch AMF Gemeinschaften mit Hilfe von 15N-angereicherten Verbindungen sowie Spurenelementen untersucht, die bei der Nährstoffaufnahme als K-Analoga agieren. Die Anregung der N- und P-Mobilisierung aus organischem Material durch AMF-Gemeinschaften wird unter Verwendung von zweifach isotopisch markiertem (15N, 33P) Pflanzenbiomasse untersucht. Durch 13CO2-Pulsmarkierung der Wirtspflanzen wird die Kohlenstoffallokation der Pflanzen in verschiedene AMF-Gemeinschaften analysiert. Dadurch sollen Erkenntnisse über das Potenzial von Unterböden als Reservoir für funktionell vielfältige AMF-Gemeinschaften und deren Potenzial zur Verbesserung der Nährstoffverwertung in Agrarsystemen gewonnen werden. Das Projekt wird damit zur Klärung der Frage beitragen, ob eine angemessene Bewirtschaftung des Unterbodens geeignet ist, die funktionelle Vielfalt von AMF oder sogar gezielt bestimmte funktionelle Eigenschaften von AMF in landwirtschaftlichen Systemen zu fördern, um die Nahrungsmittelproduktion zu stabilisieren.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 307 |
| Europa | 5 |
| Global | 1 |
| Kommune | 4 |
| Land | 35 |
| Weitere | 15 |
| Wissenschaft | 215 |
| Zivilgesellschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 1 |
| Daten und Messstellen | 22 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 288 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Text | 44 |
| unbekannt | 10 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 51 |
| Offen | 315 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 327 |
| Englisch | 85 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 9 |
| Bild | 11 |
| Datei | 17 |
| Dokument | 26 |
| Keine | 225 |
| Webseite | 105 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 267 |
| Lebewesen und Lebensräume | 360 |
| Luft | 203 |
| Mensch und Umwelt | 367 |
| Wasser | 221 |
| Weitere | 351 |