Das Projekt Machbarkeitsstudie für zukünftiges Moormonitoring im Wald (Mach-MoWa) des Thünen-Instituts für Waldökosysteme zielt darauf ab, ein bundesweites Monitoring für Moorböden in Waldgebieten zu entwickeln. Dies ist entscheidend für die Klimaschutzberichterstattung, da entwässerte Waldmoore erhebliche CO2-Quellen sind. Im Fokus stehen die Validierung und Erweiterung der bereits im Projekt MoMoK-Wald etablierten Methoden. Dazu werden bestehende 40 Monitoringstandorte erneut beprobt und 10 neue Standorte eingerichtet, um unterschiedliche Moor- und Waldtypen unter entwässerten und nicht entwässerten Bedingungen abzudecken. Die Studie untersucht insbesondere die Veränderungen des Kohlenstoffspeichers und der Wasserstände in den Mooren. Mithilfe der erhobenen Daten sowie maschinellem Lernen und Fernerkundung werden Emissionsfaktoren präzisiert und Stoffbilanzen erstellt. Die Daten bilden die Grundlage für eine effizientere Klimaschutzpolitik und unterstützen Waldbesitzer bei der Zertifizierung ihrer Klimaschutzleistungen. Ein zentraler Aspekt ist die Weiterentwicklung des bestehenden Monitoringhandbuchs, um die Datenerhebung zu standardisieren und langfristig fortzuführen. Die Ergebnisse werden in wissenschaftlichen Publikationen, Fachkonferenzen sowie im Thünen-Webportal zugänglich gemacht, wodurch sie sowohl der Politik als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Das Projekt trägt somit wesentlich zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Mooren im Klimawandel bei.
Das Dezernat Wasserbau, Planfeststellungen, Plangenehmigungen ist eine Organisationseinheit des LUNG M-V, Abteilung Wasser. Schwerpunktaufgaben sind: - Koordination und Bearbeitung von Planfeststellungen und -genehmigungen für den Gewässerausbau (Gewässer I. Ordnung), Deich- und Dammbauten inklusive UVP - Überwachung von Bau und Betrieb von Talsperren, Rückhalte- und Speicherbecken überregionaler Bedeutung, PFV und UVP - Fachberatung bei Vorhaben des Moorschutzes - Landesweite Konzeptionen zum Schutz von Fließgewässern und zur Reduzierung von diffusen Belastungen in Oberflächengewässern - Fachliche Grundlagen des Wasserbaus, der Gewässerentwicklung und der Gewässerunterhaltung.
Im Vergleich zu anderen Metropolen ist Berlin eine grüne Stadt. Die Oberste Naturschutzbehörde bietet hier Informationen zu den Themen: NATURA 2000, Schutzgebiete, Artenschutz, Biotopschutz, Baumschutz und Naturschutzverbände. Die Arbeit des Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege und des Sachverständigenbeirats als beratendes Gremium aus Spezialisten verschiedener naturschutzrelevanter Fachgebiete wird vorgestellt. Bild: Florian Möllers NATURA 2000 Im Land Berlin sind derzeit mit 15 FFH- und fünf Vogelschutzgebieten ca. 6.300 Hektar als NATURA 2000-Gebiete gemeldet, das entspricht etwa 7 Prozent der Landesfläche. Sie gehören zu einem europaweiten zusammenhängenden Netz besonderer Schutzgebiete. Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Schutzgebiete Die Unterschutzstellung ausgewählter Landschaftsbereiche ist das klassische Instrument zum Schutz von Natur und Landschaft. Um die Schutzgebiete in ihrer Qualität dauerhaft zu sichern, werden spezielle Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt. Weitere Informationen Bild: Dietmar Nill / linnea images Artenschutz Alle wild lebenden Tiere und wild wachsenden Pflanzen sind durch das Berliner Naturschutzgesetz geschützt. Für die besonders gefährdeten Arten gelten zusätzliche Zugriffs- und Störungsverbote, die den Schutz der Lebensstätten einschließen. Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Biotopschutz In Berlin sind 18 besonders schutzwürdige Lebensräume – etwa Moore, Eichen-Buchenwälder und Feldhecken – unter gesetzlichen Schutz gestellt. Das Gesetz schützt diese Biotope unmittelbar. Für den Schutz der Uferröhrichte gibt es spezielle Regelungen. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Baumschutz Alle Laubbäume, die Waldkiefer sowie die Obstbäume Walnuss und Türkische Baumhasel stehen in Berlin unter dem besonderen Schutz der Baumschutzverordnung, sofern sie bestimmte Stammumfänge erreicht haben. Weitere Informationen Bild: Stefanie Schwetje Die Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege Die Landesbeauftragte hat insbesondere die Aufgabe, die Behörden für Naturschutz und Landschaftspflege fachlich und wissenschaftlich zu beraten. Es werden Daten über die Flora der Stadt gesammelt und für die Fortschreibung der Roten Liste genutzt. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege Das Gremium aus Spezialisten verschiedener Fachgebiete berät die Behörden in Angelegenheiten des Naturschutzes und der Landschaftspflege, unterbreitet Vorschläge und Anregungen und fördert das Verständnis für Naturschutz und Landschaftspflege in der Öffentlichkeit. Weitere Informationen Bild: Jacob Schmidt Ausstellungen Auf einem Rundgang mit 42 Tafeln regt die Ausstellung “Bahnbrechende Natur” im Schöneberger Südgelände dazu an, die Stadtnatur zu entdecken. Die Ausstellung "natürlich BERLIN!" mit beeindruckenden Fotos von ausgezeichneten Naturfotografen bietet Blicke auf die vielen Naturschönheiten in Berlin. Weitere Informationen Bild: Bruno D'Amicis Vorkaufsrecht nach Naturschutzgesetz Dem Land Berlin steht nach § 53 Absatz 1 Berliner Naturschutzgesetz ein naturschutzrechtliches Vorkaufsrecht an bestimmten Grundstücken zu. Sie können hier prüfen, ob für ein bestimmtes Grundstück das jeweilige Bezirksamt ein Vorkaufsrecht geltend machen könnte. Weitere Informationen Bild: Stiftung Naturschutz Berlin Naturschutzverbände Naturinteressierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger finden vielfach ihr Betätigungsfeld in anerkannten Naturschutzvereinigungen. Weitere Informationen Naturschutz- und NATURA 2000-Gebiete , Faltplan und Flyer zu den Publikationen Karte im Geoportal Berlin Schutzgebiete und Schutzobjekte nach Naturschutzrecht (inkl. Natura 2000) Rechtsvorschriften im Bereich Naturschutz Umweltkalender Berlin der Stiftung Naturschutz Berlin. Vielfältiges Angebot zu Natur- und Umweltthemen.
Der Datensatz enthält Flächen, die nach aktuellem Kenntnisstand Moore und sonstige Grundwasser beeinflusste organische Böden darstellen. Die Flächenkulisse „Moore und sonstige grundwasserbeeinflusste organische Böden“ ist eine Auswertung und Regel basierte Verschneidung der Geodaten Klassenzeichen der Bodenschätzung, Vorläufige Bodenkarte, Forstliche Standortkarte und Geologie Oberfläche in der Reihenfolge der Aufzählung. Auswertung und Kategorisierung der Ausgangsdaten erfolgte in weitgehender Anpassung an die Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand von Flächen (GLÖZ) der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum 2023 bis 2027, hier Standard GLÖZ -2: Schutz von Feuchtgebieten und Torfflächen (Bundeanstalt für Landwirtschaft und Ernährung). Die Auswertung der Geodaten greift (zum Teil) auf unveröffentlichte, aktualisierte Arbeitsdaten zurück. Eindeutige Geometriebezüge zu den ausgewerteten Geodaten sind aus diesem Grund noch nicht Bestandteil des Geodatensatzes. Der Geodatensatz beinhaltet Geometrie- und Sachdaten der Moorböden und sonstigen Grundwasser beeinflussten organischen Mineralböden (Moorgleye und Anmoorgleye). Eine Einteilung der Flächen aller Ausgangsdaten erfolgte in vier Kategorien (1 - naturnahe Moore, Erd- und Mulmmoore, 2 - überdeckte Niedermoore, 3 - Sanddeckkulturen, 4 - Moor- und Anmoorgleye). Das methodische Vorgehen wurde in der Arbeitsgruppe „Moorbodenschutz“ des Landes Sachsen-Anhalt abgestimmt.
In Niedersachsen befinden sich deutschlandweit die mit Abstand meisten noch heute aktiven Torfabbaugebiete. Trotz der hohen Klimarelevanz von Mooren gibt es keine Daten zu den klimatischen Auswirkungen des anhaltenden Torfabbaus. Im Jahr 2022 startete daher das Umweltforum Osnabrücker Land e. V. eine landesweite Anfrage an die in Niedersachsen für Genehmigungen des Torfabbaus zuständigen Unteren Naturschutzbehörden. Die von den Behörden zur Verfügung gestellten Unterlagen und die Antworten der Niedersächsischen Landesregierung auf eine Große Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus dem Jahr 2021 geben einen Einblick in den Stand des derzeitigen sowie geplanten Torfabbaus in Niedersachsen. Auf dieser Grundlage ließen sich die mit dem geplanten Torfabbau verbundene CO2-Emissionen abschätzen. Aus einem Restvolumen von ca. 38 Mio. m³ Torf auf ca. 7.485 ha Fläche, das bis 2046 auf Grundlage bereits erteilter Genehmigungen abgebaut werden kann, können Emissionen in Höhe von knapp 10 Mio. t CO2 resultieren. Eine Vermeidung dieser Emissionen könnte ein zentraler Hebel sein, um die niedersächsischen Klimaziele hinsichtlich der jährlichen Reduktion von Emissionen aus kohlenstoffreichen Böden zu erreichen.
Die Umsetzung von Moorbodenschutz und insbesondere die notwendige Wiedervernässung früherer Moore erfordern eine Einbeziehung bzw. Beteiligung regionaler Akteure, bei den größtenteils land- oder forstwirtschaftlich genutzten entwässerten Mooren v. a. der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Nutzerinnen und Nutzer der Flächen. Partizipative Ansätze sind hierfür bedeutsam. Bislang ist die Thematik der Partizipation im Moorschutz in Deutschland wenig systematisch erforscht. Weiterhin bestehen Defizite in Hinblick auf spezielle Empfehlungen oder geeignete Praxisleitfäden. Auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen geben die Autorinnen und Autoren Empfehlungen für Partizipationsprozesse, v. a. in Hinblick auf Vollständigkeit und Transparenz, Interessenlage, Zielstellungen, Formate und Neutralitätsgebote, umweltfachliche Anforderungen und Verfahrensfragen, Mitteleinsatz sowie Begleit- und Evaluationsforschung.
Ziel des Vorhabens ist die großflächige Wiederherstellung eines entwässerten Hochharzer Moorkomplexes in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Durch Rückbau vorhandener Entwässerungssysteme sind die standörtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung hochmoortypischer torfbildender Pflanzengesellschaften zu schaffen. Teilziele des Vorhabens sind: Untersuchungen zum Wasser- und Stoffhaushalt vor und nach der Wiedervernässung; Erfassen der Veränderungen klimarelevanter Spurengasaustritte infolge der Wiedervernässung; Beobachtung der Vegetationsentwicklung.
Naturschutzfachliche Untersuchungen als Basis eines Maßnahmenkataloges zur Wiedervernässung eines Erlenbruchwaldes unter Einbezug verschiedener Nutzungsinteressen (Forst, Landwirtschaft, Naturschutz, Unterhaltungsverbände).
Problemstellung: Untersuchung zur Regenerationsfaehigkeit in einem degradierten ehemaligen Regenmoorkomplex in Abhaengigkeit der standortskundlichen Faktoren, Topographie und Wasserhaushalt. Zielsetzung: Naehrstoffverhaeltnisse und Vegetationsentwicklung in an- bzw. ueberstauten Flaechen; Einrichtung von Dauerbeobachtungsflaechen zur Untersuchung des Torfmooswachstums in Abhaengigkeit von Wasser- und Naehrstoffhaushaltes; Geophysikalische Untersuchungen zur vertikalen und horizontalen Ausbreitung von Gipskeuperquellen im Torfkoerper.
Klimaschutz braucht nasse Moore! Moore sind bedeutende Kohlenstoffspeicher und im nassen Zustand bleibt dieser im Torf gespeichert und es kann sogar Torfneubildung stattfinden (Kohlenstoffsenke). Nasse Moore spielen auch eine wichtige Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel. Außerdem sind sie für den Grund- und Hochwasserschutz und den Erhalt von moortypischen Tier- und Pflanzenarten ausgesprochen wichtig. Die Moorböden Deutschlands, welche ca. 5% der Landfläche bedecken, sind zu 95 % entwässert und zumeist in landwirtschaftlicher Nutzung. Dabei ist der Lebensunterhalt zahlreicher Flächeneigentümer*innen und Landnutzer*innen eng mit den entwässerten Moorflächen verknüpft. Grünlandnutzung und Ackerbau sind die derzeit am weitesten verbreiteten Nutzungsformen. Damit steht die entwässerungsbasierte Landnutzung konträr zum Klimaschutz. Die Moor-Revitalisierung ist die entscheidende Maßnahme, um den anhaltenden anthropogenen Ausstoß von Treibhausgasen aus Mooren zu unterbinden und gleichzeitig eine natürliche Kohlenstoffsequestrierung mit langfristiger Speicherung für die Zukunft zu ermöglichen. Das Konzept der Paludikultur eröffnet Perspektiven für eine angepasste Nutzung und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. MOOReturn ist die langfristige Verknüpfung von Moorbodenschutz mit der Wertschöpfung aus der Verwertung von Moor Biomasse durch Paludikultur mit folgender Zielstellung: 1. Die Umsetzung möglichst großflächiger Revitalisierung entwässerter Moorflächen und die Optimierung der Wasserstände bereits revitalisierter Moore in der Region um Malchin. 2. Demonstration eines wirtschaftlichen, rückstandsfreien Aufbereitungsverfahrens zur Verwertung von Moorbiomasse im Industriemaßstab. 3. Der ganzheitliche Nachweis der ökonomischen Tragfähigkeit und positiven Klimawirkung der Nutzung nasser Moore unter Beachtung gesellschaftlicher Aspekte. 4. Etablierung und Stärkung von Netzwerken mittels Wissenstransfer auch auf Basis interaktiver und digitaler Werkzeuge
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 212 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 2 |
| Land | 157 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 34 |
| Wissenschaft | 33 |
| Zivilgesellschaft | 34 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 179 |
| Gesetzestext | 1 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 154 |
| Umweltprüfung | 6 |
| unbekannt | 35 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 187 |
| Offen | 181 |
| Unbekannt | 10 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 371 |
| Englisch | 22 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 10 |
| Bild | 58 |
| Datei | 10 |
| Dokument | 78 |
| Keine | 192 |
| Unbekannt | 9 |
| Webseite | 129 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 307 |
| Lebewesen und Lebensräume | 378 |
| Luft | 210 |
| Mensch und Umwelt | 378 |
| Wasser | 279 |
| Weitere | 370 |