Eine Besonderheit des Bucher Forstes und des Hobrechtswaldes sind die vielen Kunstwerke, die man entlang der Kunstpfade in der Landschaft entdecken kann. Das Ziel der Revierförsterei Buch ist es, den alten Hochwald und den neuen Hobrechtswald zu einem Natur- und Kulturraum der besonderen Art zu formen. Seit 2001 findet regelmäßig das internationale Bildhauersymposium „Steine ohne Grenzen” statt. Während des Symposiums kommen im Sommer Künstler aus aller Welt zusammen. Die Veranstalter wollen damit ein Zeichen für Völkerverständigung, Frieden und Menschlichkeit setzen. Hinter dem Symposiumsgedanken steht der Traum des Künstlers und Bildhauers Otto Freundlich, eine Skulpturenstraße von Paris bis Moskau zu schaffen. Die entstandenen Werke werden an besonderen Orten in der Waldlandschaft aufgestellt. Inzwischen sind so bereits mehrere Kunstpfade besonders um Berlin-Buch und Hobrechtsfelde entstanden. Besuchende können mittlerweile mehr als 100 Skulpturen aus Stein und Holz von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern aus mehr als 25 Ländern entdecken.
The presented collection includes the results of the K index determination at 41 geomagnetic observatories of the former USSR for the period from July 1957 to early 1990s. This unique collection was formed at the World Data Center for Solar-Terrestrial Physics in Moscow. The historical data, which are offered to the international scientific community, cover the second half of the 20th century and can be used for retrospective analysis and study of geomagnetic events in the past as well as for data validation or forecasting.
The presented collection includes the results of the K index determination at 41 geomagnetic observatories of the former USSR for the period from July 1957 to early 1990s. This unique collection was formed at the World Data Center for Solar-Terrestrial Physics in Moscow. The historical data, which are offered to the international scientific community, cover the second half of the 20th century and can be used for retrospective analysis and study of geomagnetic events in the past as well as for data validation or forecasting.
Der präferenzielle Fluss stellt noch immer eine große Herausforderung für die quantitative Beschreibung der Wasserbewegung und des Stofftransports in strukturierten Böden dar. In empirischen Modellen auf Basis phänomenologischer Ansätze wird der Boden meist in Fließregionen für Makroporen und poröse Matrix eingeteilt, wobei der Austauschfluss zwischen den Fließregionen eine Schlüsselkomponente darstellt. Allerdings lassen sich einige Aspekte des präferenziellen Flusses ohne physikalisch-fundiertes Verständnis der porenskaligen Prozesse nicht erklären. Problematisch sind Annahmen über die Beschreibung der Wasserbewegung in Makroporen und in den heterogenen Poren der umgebenden Matrix für den Austauschfluss. Das Ziel ist, Grundlagen für eine neue Klasse von bodenphysikalischen Modellen zu erarbeiten, in denen stärker physikalische, Porenskala-basierte Beschreibungen des Makroporen- und Austauschflusses einfließen; und zwar durch Einbeziehung räumlich verteilter Benetzungs- und richtungsabhängiger Fließeigenschaften (als Tensoren). Wasser-Austauschkoeffizienten sollen explizit aus porenskaligen Simulationen berechnet werden. Die Bedingungen für das Auftreten von nicht-laminaren Effekten beim Makroporenfluss sollen mittels Navier-Stokes Gleichungen berechnet werden. Zur Hochskalierung sollen „Transferfunktionen“ entwickelt und in bodenhydrologische Kontinuums-Modelle eingebaut werden. Diese nun stärker physikalisch-basierten Kontinuums-Modelle sollen mit Richards-basierten und Mehr-Regionen Modellen mit individuellen Makroporen verglichen werden. Das Gemeinschaftsprojekt verknüpft die Modellierung auf Poren- und Kontinuums-Skala mit einer experimentellen Validierung. Die beiden Gruppen vom RAS (Moskau) und ZALF (Müncheberg) arbeiten gemeinsam an Markierungsexperimenten zum Einsatz von fluoreszierenden Stoffen (Uranin) und am Vergleich von Mehr-Regionen mit porenskaligen Modellen; es werden vorhandene Daten von Bodeneigenschaften und zum präferenziellen Fluss verwendet sowie Techniken zur Bildauswertung von Uranin-Perkolationsversuchen zur Markierung des Austauschflusses erarbeitet.Die Gruppe von Dr. Kirill Gerke (RAS) arbeitet an stochastischer Rekonstruktion, um Tensor-Eigenschaften (Porenskala) zu berechnen, simuliert Wasserflüsse und leitet Funktionen zur Hochskalierung der Ergebnisse ab. Die Gruppe von Dr. Horst H. Gerke (ZALF) arbeitet experimentell und mit konventionellen numerischen Dual-Kontinuums-Modellen. Beide Teams werden bisherige Studien gemeinsam neu interpretieren und dabei die auf der Porenskala gewonnenen Ergebnisse einfließen lassen. Die Modellergebnisse zum Makroporen-Matrix Austauschfluss sollen dazu beitragen, die porenskaligen Effekte auf den präferenziellen Fluss in wasserungesättigten Böden besser zu verstehen. Als Ergebnis erwarten wir stärker physikalisch-basierte Transferfunktionen, mit denen diese Effekte zur Verwendung in makroskopischen Modellen hochskaliert werden können.
The aim of this study is to contribute to a learning process about innovative and successful approaches to overcoming problems and challenges of urban environmental protection. To this end, a detailed overview of the importance of environmental challenges, political priorities and successful solutions in selected countries and cities is given. Based on this, the study analyzes specific success factors and discusses the extent to which these can be transferred and replicated to other cities. Finally, recommendations are made for cities, countries and the international community on how environmental protection at the urban level can be further strengthened. The role of German cities and institutions will also be discussed. The case studies analyzed include Belo Horizonte in Brazil, Moscow in Russia, Kochi in India, Beijing in China, Cape Town in South Africa and Jakarta in Indonesia. These cities were selected because they have already implemented successful policies, measures and other initiatives in the past. For each city, the study analyzes relevant policy documents in order to present the respective challenges and political priorities. The analysis aims to understand the effectiveness of the plans and instruments taking into account the national political environment. Despite the cross-sectoral approach, the analysis of each case study focuses on specific sectors in order to produce well-founded results. The success factors that are worked out based on this sectoral analysis are placed in a holistic context in order to be able to make generalizable statements about success factors. Veröffentlicht in Texte | 107/2021.
<p>Luftverschmutzung, Klimawandel, Landversiegelung, Abfall- und Wassermanagement sind aus Umweltsicht die größten urbanen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen brauchen Städte ausreichend Geld, Personal, technische Innovationen, politisches Engagement, nationale Vorgaben und Anreize. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des UBA, die sechs Metropolen in verschiedenen Ländern untersuchte.</p><p>Ziel der Studie „Urbaner Umweltschutz International“ war es herauszufinden, welche Problemlagen und Herausforderungen in Metropolen verschiedener Länder im Kontext Umweltschutz bestehen und welche Strategien sie verfolgen. Anhand der ausgewählten Großstädte und Metropolregionen Belo Horizonte in Brasilien, Moskau in Russland, Kochi in Indien, Peking in China, Kapstadt in Südafrika und Jakarta in Indonesien wurden innovative internationale Ansätze und der Einfluss der nationalen politischen Prioritäten auf die städtische Politikgestaltung erörtert. Es wurden zudem Erfolgsfaktoren und besonders erfolgreiche Ansätze sowie deren Gründe bestimmt.</p><p><strong>Erfolgsfaktoren für städtischen Umweltschutz und nachhaltige Stadtentwicklung</strong></p><p>Die größten Herausforderungen für den urbanen Umweltschutz sind den betrachteten Fallstudien zufolge: die Luftverschmutzung, der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a> und seine Auswirkungen, die Landversiegelung/Landdegradation, Abfallmanagement und Wassermanagement. Diese Herausforderungen zeigen sich in allen Fallbeispielen weltweit. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass vor allem massive finanzielle und personelle Ressourcen, Investitionen in technische Fähigkeiten sowie die politische Bereitschaft der jeweiligen Behörden die Handlungsfähigkeit der Länder und Städte für den urbanen Umweltschutz verbessern.</p><p>Andere Erfolgsfaktoren und vor allem andere Möglichkeiten, nachhaltige Stadtentwicklung und den Aufbau von Kapazitäten (z. B. bessere Personal- und Finanzausstattung in den zuständigen Behörden) zu fördern, sind: Durchsetzung der lokalen Ziele durch nationale Regulierung, monetäre Anreize durch die nationale Ebene und Erleichterung lokaler Ambitionen durch nationale Richtlinien. Diese Faktoren helfen nicht nur bei der Bewältigung traditioneller Herausforderungen zum Schutz der städtischen Umwelt, sondern auch bei neuen und aufkommenden Problemen.</p>
Im Vorhaben werden in engster Zusammenarbeit mit den russischen und deutschen Kooperationspartnern verlässliche Paläoumwelt-Rekonstruktionen für den westlichen Laptevseeschelf und die Vilkitskistraße im Holozän erstellt. Speziell berücksichtigt werden klimatisch wärmere vorindustrielle Zeitabschnitte, zum Vergleich von jetzigen und vorindustriellen Umwelteigenschaften. Das Arbeitsgebiet ist eine Schlüsselregion zum Verständnis der Umweltveränderungen in der Arktis. Rekonstruiert werden sollen u.a. die Herkunft und Eigenschaften wichtiger Wassermassen wie z.B. des Atlantikwassereinstroms und des Flusswasserexports von Nordsibirien (Temperatur, Salzgehalt, Eisbedeckung) sowie die Rolle des Meeresspiegelanstiegs für den Wassertransport durch die Vilkitskistraße. Für die Rekonstruktionen wird ein komplexer Satz an Paläoumwelt-Proxydaten aus vorhandenen Sedimentkernen gewonnen, der von den beteiligten Arbeitsgruppen gemeinsam erstellt und ausgewertet wird. Dazu gehört u.a. die taxonomische Bestimmung von fossilen umweltsensitiven Mikroorganismen (Bearbeitung durch die Arbeitsgruppe ain Moskau: Universität und Geologisches Institut der Akademie der Wissenschaften), deren isotopische Zusammensetzung (Messung und Auswertung durch Arbeitsgruppe am GEOMAR und der Akademie Mainz), und die lithologischen Charakteristika der Sedimente (durch die Arbeitsgruppen in Kiel/Mainz und Moskau). Rekonstruktionen der Meereisbedeckung erfolgt am Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven. Die Erstellung von Multiproxy-Datensätzen durch Bearbeitung gleicher Proben mit verschiedenen Methoden erhöht naturgemäß die Verlässlichkeit der Paläoumwelt-Rekonstruktionen. Deren Grundlage bilden hochaufgelöste Altersmodelle, erstellt überwiegend mittels 14C-Datierungen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden im 'Peer-Review'-Verfahren in renommierten Fachzeitschriften publiziert.
Ein Beispiel für Rassendifferenzierung bei Borkenkäfern ist Pityogenes chalcographus L. welcher Picea spp. befällt und in fast ganz Europa anzutreffen ist. Mitte der 70iger konnte die Gruppe um E. Führer dieses Phänomen durch Kreuzungsversuche und morphologischen Analysemethoden aufzeigen. Allopatrische Weibchen wurden zum Teil von Männchen abgelehnt und Kreuzungen zwischen skandinavischen und alpinen Rassen ergaben geringere Nachkommen, die aber Heterosis aufwiesen - also eine höhere Fitness und daher höheres epidemisches Potential aufwiesen. Weiters zeigten die Hybriden eine signifikant höhere Anzahl an polyploiden Spermien. Es wird angenommen, daß die postglaziale Evolution für die Rassenbildung bei P. chalcographus verantwortlich ist. Diese ist bei P. chalcographus eng mit der des Wirtsbaumes P. abies verbunden. P. abies hatte drei Refugialgebiete: Dinarische Alpen, Carpathische Alpen und das Gebiet nördlich von Moskau - Kostroma. Es ist wahrscheinlich, daß P. chalcographus dieselben Refugialgebiete und auch dieselben Remigrationsrouten hatte. Doch bis heute ist die Phylogeographie dieses Borkenkäfers noch nicht untersucht worden. Daher hat dieses Projekt zwei Ziele 1. Kreuzungsversuche mit skandinavischen und alpinen Populationen als auch kleinräumige Kreuzungsversuche innerhalb zentraleuropäischer Populationen - ähnlich der Versuche von E. Führer. Die Populationen, als auch die F1 soll danach auf diverse Fertilitätsparameter, morphologische Paramter als auch Spermapolyploidien untersucht werden. Dieses Ziel soll die Verteilung der europäischen Rassen im Vergleich zu den Studien von E. Führer untersuchen Das 2. Ziel ist es, Mikrosatelliten (diploid - Genotypen) und mitochondriale COI, COII AND ND (maternale - Haplotypen) Marker anzuwenden, um die phylogeographische Verteilung der europäischen Populationen zu untersuchen. Diese soll zeigen, ob die Rassen mit spezifischen Haplo-/Genotypen korrelieren und ob die Verteilung der Haplo-/Genotypen ihre postglaziale Geschichte widerspiegelt. Diese Daten sollen mit den Daten des Wirtsbaumes aber auch mit anderen Borkenkäferdaten verglichen werden. Die genetischen Daten sollen auch eine Abschätzung über die genetische Diversität der Populationen aber auch des Genflusses zwischen den Populationen geben.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 65 |
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| Wissenschaft | 3 |
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|---|---|
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