Zur Einhaltung der stetig steigenden Anforderungen des Gesetzgebers, aber auch der Endverbraucher gilt es, die Geraeuschabstrahlung der Automobile und hierbei insbesondere der Motoren zu reduzieren. Mit Hilfe experimenteller und vor allem numerischer Methoden werden neue Konzepte der Reduktion der Schallabstrahlung entwickelt und bewertet.
Ob beim Konzert, beim Aufdrehen des Lieblingslieds im Auto oder beim Bedienen lauter Maschinen: Lärm gehört für viele Menschen zum Alltag. Das Problem: Er kann auf Dauer zu Schwerhörigkeit führen – und die ist nicht heilbar. Anlässlich des Internationalen Tags gegen den Lärm am 29. April 2026 haben Expertinnen und Experten der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord daher die JT International Germany GmbH in Trier besucht, um deren Mitarbeitende für das Thema Lärm zu sensibilisieren. Berufsbedingte Schwerhörigkeit ist nach wie vor eine der häufigsten Berufskrankheiten. Doch nicht nur laute Maschinen können zu Gehörschäden führen, auch die Freizeit spielt bei der Lärmbelastung eine wichtige Rolle. Denn: Das Ohr unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Lärmquellen und Tageszeiten – zu laut ist zu laut. Und da Schwerhörigkeit die Lebensqualität stark einschränken kann und unheilbar ist, ist es umso wichtiger, präventiv Lärmschutz und Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Genau dieses Ziel verfolgten die Expertinnen und Experten der SGD Nord bei ihrem Besuch der JT International Germany GmbH. Denn die SGD Nord ist in ihrer Funktion als Gewerbeaufsicht unter anderem zuständig für das Thema Arbeitsschutz. Im Fokus der Veranstaltung standen Auszubildende der Berufe Industriekaufmann, Maschinen- und Anlagenführerin, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechanikerin und Chemielaborant. Ebenfalls mit dabei waren Mitarbeitende, die eine Ausbildung als Sicherheitsfachkraft absolvieren. Spannende Experimente Nach einer kurzen Begrüßung und mehreren Fachvorträgen – darunter der Vortrag einer Staatlichen Gewerbeärztin der SGD Nord zu den gesundheitlichen Folgen von Lärm – stand am späten Vormittag der „Lärmcampus“ auf dem Programm. An fünf Stationen konnten sich die Teilnehmenden praxisnah und unter Anleitung den Themen Lärm und Lärmschutz nähern. Neben einem Quiz und Lärmmessungen in der Umgebung der Produktionsanlagen stand unter anderem das private Auto im Fokus. Bei einer schalltechnischen Untersuchung wurde deutlich, wie groß die Lärmbelastung durch Motorengeräusche und die Musikanlage sein kann. Ein besonderes Highlight stellte die „Akustik-Box“ der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe dar. In dieser ist eine Produktionsstraße im Miniaturformat nachgebaut, mit der sich verschiedene Szenarien simulieren lassen. So zeigte das Experiment etwa, dass sich glatte und raue Wände unterschiedlich auf die Lärmentwicklung im Raum auswirken. Parallel zum „Lärmcampus“ bestand für die Teilnehmenden außerdem die Möglichkeit, ihr Gehör audiometrisch untersuchen zu lassen und an einer arbeitsmedizinischen Beratung teilzunehmen. Konstruktiver Austausch Karin Schwind, JTI-Direktorin für Arbeitssicherheit, bedankte sich bei der SGD Nord für die wertvolle und praxisnahe Veranstaltung: „Für uns bei JTI hat die Sicherheit unserer Mitarbeitenden höchste Priorität. Lärmschutz ist ein Teil davon: Wir arbeiten kontinuierlich an der Reduzierung von Lärmquellen und stellen unseren Mitarbeitenden individuell angepassten Gehörschutz zur Verfügung.“ Insgesamt bot der Aktionstag bei der JT International Germany GmbH eine tolle Möglichkeit für einen konstruktiven Austausch über Lärmrisiken und Lärmprävention. Weitere Informationen zu den Aufgaben der SGD Nord im Bereich des Lärmschutzes sind unter folgendem Link zu finden: www.sgdnord.rlp.de/themen/arbeitsschutz/laerm .
Im Rahmen der zunehmenden Anstrengungen im Umweltschutz finden bei Maschinen und Anlagen die akustischen Emissionswerte immer staerkere Beachtung. Zum einen fuehren erhoehte Schalleistungen im Arbeitsumfeld zu gesundheitlichen Beschwerden, zum anderen stellen sie ein Mass zur Beurteilung der relativen Guete von Antriebsanlagen dar. Ferner ergibt sich als Nebeneffekt die Moeglichkeit, anhand einer Schallemissionsanalyse im Zeitbereich Maschinenschaeden voraussagen bzw. verhindern zu koennen. Um diese Diagnostik anwenden zu koennen, sind zunaechst Erkenntnisse ueber die Entstehung des Schalls bei unterschiedlichen Parametern notwendig. Im Rahmen des vorliegenden Projektes sollen mit praktischen Untersuchungen an einem Verspannpruefstand diese Erkenntnisse an einem Getriebe bei dynamischer Betriebsweise gefunden werden.
Gemäß Drucksache 19/7451 vom 08.10.2010 (Hamburgische Bürgerschaft) wurden auf dem Areal des Hauses der Jugend Tegelsbarg durch das Betriebsreferat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Lärmmessungen durchgeführt, und zwar aufgrund der Beschwerde eines Anwohners über erhebliche Lärmbelästigungen, die von der vorort errichteten sog. “Kartbahn“ für verbrennungsmotorbetriebene Karts verursacht werden. Die Lärmmessungen wurden lt. o.g. Drucksache seinerzeit (2010) aufgrund von Störgeräuschen (Blätterrauschen [!] der umstehenden Bäume), welche den Motorenlärm überlagert haben sollen, vorzeitig abgebrochen, d.h. ohne abschließendes Ergebnis beendet. Dennoch wurde seinerzeit ohne abschließende sach- und fachkundige Ergebnisse ein behördlich offizielles Dokument erstellt, und zwar das “Schalltechnische Gutachten Nr. DIV-599/10“ vom 16.08.2010. Dieses m.E. gleichermaßen nutzlose und ungeeignete Gutachten vom 16.08.2010 wurde dennoch im Jahr 2021, d.h. über 10 Jahre später für eine neue Immissionsbegutachtung/ Immissionsprognose der von den Motorkarts ausgehenden Lärmemissionen herangezogen und als Beurteilungsgrundlage verwendet. Lärmmessungen fanden nach meinem Wissensstand nicht statt. Diese vorgenannte aktuelle Begutachtung/Prognose ist nunmehr gültiger Bestandteil eines Verwaltungsaktes. Ich bitte um Zusendung des o.g. Schalltechnischen Gutachtens Nr. DIV-599/10 vom 16.08.2010.
Die Untersuchung der Brechung, Beugung sowie der Reflexion von Schallwellen beim Auftreffen auf Oberflaechen und Kanten ist bei einer Vielzahl von praxisrelevanten Problemen, z.B. beim Entwerfen und Optimieren von Schallschutzwaenden, von grosser Bedeutung. In diesem Projekt soll ein bereits entwickeltes Software Packet SWEBEM zur Berechnung der Schallausbreitung (3-dimensional) im Zeit- und Frequenzbereich zur Verwendung auf Parallelrechnern bzw. Workstation-Clustern durch Entwicklung einer durch Fehlerschaetzern gesteuerten adaptiven Maschenverfeinerung, durch 'Panel-Clustering' (Zusammenfassen von Elementen zu 'clustern' im Fernfeld, und durch schnelle iterative Gleichungsloeser (multigrid) fuer den Einsatz in der Praxis weiterentwickelt werden.
Der öffentliche Nahverkehr ist eine bedeutende Komponente der Mobilität der Bevölkerung. Die Antriebstechnik von Straßenbahnen nutzt Leistungselektronik für die Steuerung der Fahrmotoren. Dabei bestehen hohe Anforderungen an die Kompaktheit. Die Verwendung von wide band gap (WBG) Leistungs-halbleiter, speziell SiC, bietet durch geringe Durchlass- und Schaltverluste und eine potenziell höhere Arbeits-temperatur die größten Perspektiven bezüglich einer Volumens- und Massereduktion. Perspektivisch können für die Traktionsumrichter neue Einbauräume z.B. in der Nähe der Motoren erschlossen werden. Darüber hinaus kann durch die hohen Taktfrequenzen der SiC-Bauelemente der Wirkungsgrad im Antriebsstrang deutlich verbessert werden. Hinzu kommen Reduktionen der durch Pendelmomente und Magnetostriktion angeregten Motorgeräusche, ein Vorteil besonders für den urbanen Verkehr. Dabei ist eine robuste Aufbautechnik der Leistungs-halbleiter aufgrund der hohen Anforderungen bezüglich Lebensdauer, Temperatur- und Lastzyklenfestigkeit sowie klimatischer Bedingungen. Erforderlich und Netzspannungen bis zu 1200 V und Leistungen bis etwa 200 kW beherrscht werden, was eine hochstromgeeignete Aufbautechnik erfordert. (
Theoretische und praktische Untersuchung der Moeglichkeiten zur Minderung des Fluglaerms kolbengetriebener Leichtflugzeuge. Verringert werden soll die Laermbelastung am Boden, insbesondere in der Steigflugphase beim Segelflugzeugschleppbetrieb, entweder durch Erzielen groesserer Ueberflughoehen (besserer Steigwinkel z.B. durch Propellerwirkungsgradverbesserung) bei gleicher Laermemission oder durch geringere Laermemission (insbesondere Auspuff, Luftschraube) oder durch beide Massnahmen. Untersuchung der Einzelanteile der Emission (Abgasgeraeusch, Motorabdeckung, Zelle, Luftschraube) und Massnahmen zu ihrer Verringerung. Alle Untersuchungen sowohl im Bodenstandfall als auch im Flugfall.
Es war das Ziel des Vorhabens, ein effektives numerisches zur Berechnung der Ausbreitung, Reflexion, Brechung und Beugung von Schallwellen in geschlossenen und offenen drei dimensionalen Gebieten zu entwickeln. Zur Anwendung bei praxisnahen Problemen wurde ein Software Packet SWEBEM entwickelt, mit dem es moeglich ist, sowohl im Frequenzbereich wie im Zeitbereich harmonische und transiente Probleme zu loesen. Es ist auch moeglich, die Schallausbreitung von sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegenden Schallquellen zu bestimmen. Es wurde bereits erfolgreich zur Ermittlung der Schallabstrahlung eines Zylinderkopfs (PKW) eingesetzt.
Entwicklung von Moeglichkeiten zum Bau geraeuscharmer Nutzfahrzeuge in der niederen und hohen Leistungsklasse mit wassergekuehlten Motoren unter Beruecksichtigung der Teilschallquellen Motor, Kuehler, Auspuffanlagen, Ansauganlagen, Getriebe und Zusatzgeraeusche sowie einer Quellenanalyse der Restgeraeusche.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 88 |
| Europa | 3 |
| Land | 5 |
| Weitere | 3 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 39 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 85 |
| Text | 8 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 88 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 92 |
| Englisch | 4 |
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|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 88 |
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| Topic | Count |
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| Boden | 40 |
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