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Found 55 results.

Contribution of ectomycorrhizal fungi to the formation and mobilization of soil organic matter (SOM)

In forest ecosystems ectomycorrhizal fungi are responsible for the mobilization of mineral nutrients from soil organic matter (SOM) resulting in a marked increase in productivity of their symbiotic host plants. In return the fungi obtain a significant amount of photosynthetic products from these plants, allowing the formation of an extensive hyphal system. These hyphae constitute a major part of soil biomass and, ultimately, a major source for SOM formation. While plant-fungal nutrient exchange has been analyzed extensively, this proposal is focused on the fungal contribution to SOM formation and on the processes leading to the acquisition of nutrients by the fungi. These two processes will be studied separately and in a quantitative way using isotopic labeling in soil bioreactors. Analysis of the fate of 13C labeled fungal material (Laccaria bicolor) in soil bioreactors will tell how fast and to what extent the various fractions of hyphal biomass are transformed into non-living SOM. As potential molecular or structural markers for SOM formation from fungal hyphae we will analyze characteristic remnants of fungal hyphae in SOM using scanning electron microscopy, DNAfragments using a PCR approach for the fungal rRNA internal transcribed spacerregions and biochemical markers like fatty acids and ergosterol. The impact of ectomycorrhizal mycelia supported by Pinus sylvestris plantlets on 13C- and 15N-labeled SOM and on microbial biomass will be analyzed in separate soil bioreactor experiments.

Untersuchungen zum Einfluss der Abwasserzufuhr aus einem TiO2-Werk in der Wesermuendung

1969 liess sich in der Naehe von Nordenham (Weser gegenueber Bremerhaven) das Chemieunternehmen Kronos-Titan nieder. Um die Folgen der Abwassereinleitung durch die Firma festzustellen, wurde im Dezember 1967 ein Monitoring-Programm zur Beweissicherung begonnen. Auf diese Weise wurden der Status vor der Inbetriebnahme und durch Langzeituntersuchungen die oekologischen Auswirkungen nach der Inbetriebnahme der Chemieanlage untersucht. Die Untersuchungen umfassen sowohl das Mikroplankton als auch das Makrozoobenthos. Fuer die Plankton-Erfassung werden einmal pro Jahr (meist im Juni) 22 Proben zwischen dem Leuchtturm 'Roter Sand' und Bremen entnommen; neben den Mikroplanktonorganismen werden die physikalisch-chemischen Begleitparameter O2, Temperatur, Salzgehalt, Truebung, Chlorophyll und Naehrsalze bestimmt. Zweimal im Jahr wird an 7 Stationen in der Naehe des Unternehmens das Makrozoobenthos, die Sedimentbeschaffenheit und der Schwermetallgehalt im Sediment und ausgewaehlten Organismengruppen erfasst.

Informationssystem fuer Planktonblueten und toxische Algen

Auffaellige Phaenomene der letzten Jahre (Phaeocystis-Blueten mit Schaumbildung am Strand, Rote Tiden durch Dinoflagellaten und Mesodinium rubrum, Miesmuschelvergiftungen durch Dinophysis, Massensterben in Skagerrak und Kattegat in Folge einer Chrysochromulina-Bluete) fuehrten 1987 zur Einrichtung eines Informationssystems, das ueber die aktuelle Planktonsituation berichtet. Von April bis Oktober werden im 14-taegigen Rhythmus an 10 Stationen entlang der niedersaechsischen Kueste Wasserproben entnommen. Sie werden auf toxische und bluetenbildende Organismen hin kontrolliert. Ferner werden die Gehalte an Pflanzennaehrsalzen, Sauerstoff, Schwebstoff und Chlorophyll ermittelt. Die Ergebnisse werden dem Niedersaechsischen Umweltministerium sowie den mit der Fischerei befassten Behoerden gemeldet.

Prägung von Elite-Material über Protein-Hydrolysate in sterilen ökologischen Nährmedien

Teilprojekt 3: Optimierung des Kristallwachstum-Verfahrens und Erarbeitung eines Vermarktungskonzepts^KMU-innovativ PhosKa-Demo: Weiterentwicklung eines nachhaltigen Verfahrens zur Phosphor- und Kalium-Rückgewinnung aus flüssigen Abfällen zum Erreichen der Marktreife^Teilprojekt 1: Bau und Betrieb einer vollautomatischen Pilotanlage zur Rückgewinnung von KMP aus Schweinegülle, Teilprojekt 2: Untersuchung der Düngemitteleigenschaften von KMP in Topf- und Freilandversuchen und Formulierung eines Düngemittels

Einsatz von Tracern zur Bestimmung der Ausbreitungsvorgaenge von Naehrsalzen in stehenden Gewaessern

Es war Gegenstand des Forschungsvorhabens, ein Messsystem zu entwickeln, das es ermoeglicht, Bewegungsvorgaenge in einem quasi stehenden Gewaesser grossflaechig und in verschiedenen Tiefen aufzunehmen. Mit der Verwendung des Tracers Lithium(chlorid) und seinem Nachweis mit Hilfe eines Flammenphotometers wurde eine entsprechende Methode erarbeitet. Fuer dieses Verfahren wurden alle Geraete sowie die Datenanalyse entwickelt und erprobt. Naturmessungen am Pichelsdorfer Gemuend bestaetigen die Anwendbarkeit. Das Geraet und das Auswerteprogramm sind damit sofort einsetzbar. Das System eignet sich darueber hinaus fuer Messungen von Wassergueteparametern in situ, wenn die entsprechenden Messfuehler eingebaut werden.

KMU-innovativ PhosKa-Demo: Weiterentwicklung eines nachhaltigen Verfahrens zur Phosphor- und Kalium-Rückgewinnung aus flüssigen Abfällen zum Erreichen der Marktreife, Teilprojekt 3: Optimierung des Kristallwachstum-Verfahrens und Erarbeitung eines Vermarktungskonzepts

In dem BMBF-Verbundprojekt PhosKa (Förderkennzeichen 02WQ1255 A-C) wurde ein Verfahren zur gemeinsamen Rückgewinnung von Kalium und Phosphor aus Gülle entwickelt. Das Verfahren wurde in einer halbtechnischen Anlage umgesetzt. Projektziele dieses Antrags sind der Up-scale der vorhandenen Anlage auf einen Durchsatz 1m3/Gülle pro Stunde. Dieser Durchsatz entspricht der Menge an anfallender Gülle eines mittleren Masttierbetriebs mit ca. 3.000 Schweinen. Weiterhin soll die Anlage so automatisiert werden, damit sie auch von Personal mit nicht-wissenschaftlichem Hintergrund betrieben werden kann. Die Automatisierung soll über eine intelligente Software ermöglicht werden, so dass die Anlage auch ohne Personal betrieben werden kann. Das produzierte Phosphat-Nährstoffsalz soll als Pflanzenstärkungs- oder Düngemittel zertifiziert werden. Im Rahmen des Projektes mit Hilfe von Treibhaus- und Freilandversuchen weitere Daten zur Düngemitteleigenschaft ermittelt werden. Die Firma Geltz übernimmt die Koordination des Verbundhabens, sowie die technische Ausgestaltung der Pilotanlage, während IAU-Service zutreffend die Validierung der Düngemitteleigenschaften übernimmt. Das Fraunhofer IGB begleitet beide Firmen auf diesem Weg und unterstützt bei der technischen Realisierung der Erarbeitung eines Vermarktungskonzeptes.

Teilprojekt 3: Optimierung des Kristallwachstum-Verfahrens und Erarbeitung eines Vermarktungskonzepts^KMU-innovativ PhosKa-Demo: Weiterentwicklung eines nachhaltigen Verfahrens zur Phosphor- und Kalium-Rückgewinnung aus flüssigen Abfällen zum Erreichen der Marktreife, Teilprojekt 1: Bau und Betrieb einer vollautomatischen Pilotanlage zur Rückgewinnung von KMP aus Schweinegülle

Innovative Verfahrensintegration zum Downstream-Processing von Biobutanol^Teilvorhaben 2, Innovative Verfahrenskombination zum Downstream Processing von Biobutanol - Teilvorhaben 1

Ungeachtet der Zielkonflikte zwischen Biokraftstoffen aus NAWARO und dem Nahrungsmittelanbau oder dem Problem bezüglich der Motorenverträglichkeit der Biokraftstoffe, wird es langfristig unumgänglich sein, fossile Kraftstoffe durch erneuerbare Energieträger zu ersetzten. Der Durchbruch der Biokraftstoffe ist neben den ökonomischen Faktoren von den CO2- und Energiebilanzen abhängig. Diese müssen für fermentativ hergestellte Kraftstoffe der 2. Generation wie Ethanol oder Butanol noch deutlich verbessert werden, damit sie wettbewerbsfähig und umweltverträglich sind. Als Optimierungspotential kann u.a. das Downstream Processing herausgearbeitet werden. Das Downstream Processing ist insbesondere bei Bioalkoholen ein energie- und damit kostenintensiver Schritt. Durch die Azeotropbildung des Wasser- Bioalkohol-Gemischs findet bisher als technisch etabliertes Verfahren vorwiegend die Rektifikation Einsatz. Um den Biokraftstoffen der 2. Generation, insbesondere Butanol, den Durchbruch am Markt zu ermöglichen, soll im Rahmen des Projekts für den energieintensivsten Prozessschritt, der Produktaufreinigung bzw. Produktabtrennung (Downstream Processing), ein neues Verfahren entwickelt werden. Durch den kombinierten Einsatz eines optimierten Gasstrippings und eines Osmose getriebenen Membranverfahrens soll eine Prozessgestaltung erreicht werden, die eine Entwässerung des Produktstromes mit deutlich verringertem Energieaufwand erlaubt. Der neu zu entwickelnde Ansatz besteht aus der Kombination eines in situ-Gasstrippings, bei dem ein aufgereinigtes Wasser-Butanol-Gemisch gewonnen wird und einer Vorwärtsosmoseeinheit in der das Butanol zunächst aufkonzentriert und nach Phasentrennung abgeschieden wird. Zunächst liegt die Entwicklung einer Betriebsführungsstrategie zum ressourceneffizienten Gasstripping in Fermentationsbrühen im Fokus. Als zweiter Prozessschritt schließt sich eine Vorwärtsosmose an, deren Funktionsprinzip in dem Ausnutzen des osmotischen Potentials zwischen Primärproduktstrom und einer höhermolaren wässrigen Lösung besteht. Der Primärproduktstrom aus dem Gasstripping wird hierzu über eine semipermeable Membran mit einer höhermolaren Lösung (Salzlösung, z.B. Nährsalz, Fermentationsbrühe) drucklos in Kontakt gebracht. Infolge des osmotischen Gefälles wird ein Transmembranfluss des in dem Primärproduktstrom enthaltenen Wassers in die Salzlösung erzwungen, wodurch der Wassergehalt in dem Primärproduktstrom sinkt (vgl. Abbildung 3). Bei Überschreiten einer kritischen Konzentration findet eine Phasentrennung der organischen von der wässrigen Phase statt. Für reines Butanol liegt diese etwa bei c größer als 9 Vol.-% Butanol. Die organische Phase kann anschließend über einen Separator abgetrennt werden. (Text gekürzt)

Produktive Zonen im südwestlichen Atlantik: Microplankton, Nanopartikel und Makromoleküle in trophischen Netzen und ihre Bedeutung für die Gesundheit des Menschen

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