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Found 52 results.

Contribution of ectomycorrhizal fungi to the formation and mobilization of soil organic matter (SOM)

In forest ecosystems ectomycorrhizal fungi are responsible for the mobilization of mineral nutrients from soil organic matter (SOM) resulting in a marked increase in productivity of their symbiotic host plants. In return the fungi obtain a significant amount of photosynthetic products from these plants, allowing the formation of an extensive hyphal system. These hyphae constitute a major part of soil biomass and, ultimately, a major source for SOM formation. While plant-fungal nutrient exchange has been analyzed extensively, this proposal is focused on the fungal contribution to SOM formation and on the processes leading to the acquisition of nutrients by the fungi. These two processes will be studied separately and in a quantitative way using isotopic labeling in soil bioreactors. Analysis of the fate of 13C labeled fungal material (Laccaria bicolor) in soil bioreactors will tell how fast and to what extent the various fractions of hyphal biomass are transformed into non-living SOM. As potential molecular or structural markers for SOM formation from fungal hyphae we will analyze characteristic remnants of fungal hyphae in SOM using scanning electron microscopy, DNAfragments using a PCR approach for the fungal rRNA internal transcribed spacerregions and biochemical markers like fatty acids and ergosterol. The impact of ectomycorrhizal mycelia supported by Pinus sylvestris plantlets on 13C- and 15N-labeled SOM and on microbial biomass will be analyzed in separate soil bioreactor experiments.

Untersuchungen zum Einfluss der Abwasserzufuhr aus einem TiO2-Werk in der Wesermuendung

1969 liess sich in der Naehe von Nordenham (Weser gegenueber Bremerhaven) das Chemieunternehmen Kronos-Titan nieder. Um die Folgen der Abwassereinleitung durch die Firma festzustellen, wurde im Dezember 1967 ein Monitoring-Programm zur Beweissicherung begonnen. Auf diese Weise wurden der Status vor der Inbetriebnahme und durch Langzeituntersuchungen die oekologischen Auswirkungen nach der Inbetriebnahme der Chemieanlage untersucht. Die Untersuchungen umfassen sowohl das Mikroplankton als auch das Makrozoobenthos. Fuer die Plankton-Erfassung werden einmal pro Jahr (meist im Juni) 22 Proben zwischen dem Leuchtturm 'Roter Sand' und Bremen entnommen; neben den Mikroplanktonorganismen werden die physikalisch-chemischen Begleitparameter O2, Temperatur, Salzgehalt, Truebung, Chlorophyll und Naehrsalze bestimmt. Zweimal im Jahr wird an 7 Stationen in der Naehe des Unternehmens das Makrozoobenthos, die Sedimentbeschaffenheit und der Schwermetallgehalt im Sediment und ausgewaehlten Organismengruppen erfasst.

Informationssystem fuer Planktonblueten und toxische Algen

Auffaellige Phaenomene der letzten Jahre (Phaeocystis-Blueten mit Schaumbildung am Strand, Rote Tiden durch Dinoflagellaten und Mesodinium rubrum, Miesmuschelvergiftungen durch Dinophysis, Massensterben in Skagerrak und Kattegat in Folge einer Chrysochromulina-Bluete) fuehrten 1987 zur Einrichtung eines Informationssystems, das ueber die aktuelle Planktonsituation berichtet. Von April bis Oktober werden im 14-taegigen Rhythmus an 10 Stationen entlang der niedersaechsischen Kueste Wasserproben entnommen. Sie werden auf toxische und bluetenbildende Organismen hin kontrolliert. Ferner werden die Gehalte an Pflanzennaehrsalzen, Sauerstoff, Schwebstoff und Chlorophyll ermittelt. Die Ergebnisse werden dem Niedersaechsischen Umweltministerium sowie den mit der Fischerei befassten Behoerden gemeldet.

Prägung von Elite-Material über Protein-Hydrolysate in sterilen ökologischen Nährmedien

Faktoren der Entwicklung toxischer Cyanobakterien in Brack- und Süßgewässern

Drei vom Gewässertypus unterschiedliche Seen, der Banter See in Wilhelmshaven, der ca. 10 km nordwestlich von Wilhelmshaven und er Saller See im Emsland werden vergleichend zur Untersuchung der Planktonentwicklung (Bakterio-, Phyto- und ) im Jahresgang und der chemisch-physikalischen Parameter (Nährsalze, Leitfähigkeit, pH-Wert, Temperatur, Sauerstoffgehalt und Sichttiefe) beprobt. Besondere Aufmerksamkeit gilt den synergistisch gekoppelten Faktoren, die das Wachstum toxischer Cyanobakterien beeinflussen könnten. Die Untersuchung erfasst den Zeitraum eines kompletten Kalenderjahres von Juli 2003 bis Juni 2004. Ziel ist, verlässliche grundlagenwissenschaftliche Daten für Gewässerschutzaufgaben zu erarbeiten. Die umgangssprachlich fälschlicherweise als 'Blaualgen' bezeichneten Cyanobakterien sind prokaryotische Lebewesen - besitzen im Gegensatz zu den planktischen Algen somit keinen 'echten', von einer Kernhülle umgebenen Zellkern. Einige Cyanobakterien bilden giftige Stoffe, Toxine, die andere Planktonorganismen in ihrer Entwicklung hemmen. Die Konzentrationen der Toxine sind bisweilen so hoch, dass Tiere, die von dem Wasser trinken, sterben. Viele Cyanobakterien gedeihen am besten im warmen Wasser und erreichen meist ihre stärkste Entwicklung in den Sommermonaten. Viele Cyanobakterien, wie Vertreter der Taxa , Microcystis, Nodularia und andere vermehren sich dann explosionsartig und verursachen so genannte 'Wasserblüten'.

Wald als Kulturlandschaft und Biodiversität: Revitalisierung der vollständigen Dynamik einer traditionellen Mittelwaldwirtschaft als Walderlebniskonzept für stadtnahe Erholungswälder

Projektrahmen Die historische Waldbewirtschaftungsform des Mittelwaldes erfährt heute neue Wertschätzung. Die sich als Folge der Nutzung im Mittelwald entwickelnde reiche Strukturvielfalt mit ihren charakteristischen Alteichen und die hohe Dynamik in der Strauch- und Krautschicht lassen Habitate entstehen, auf die viele heute als selten oder gefährdet anzusehende Arten angewiesen sind. Seit einigen Jahren bewirtschaftet das Stadtforstamt Freiburg einen im Opfinger Mooswald (FFH-Gebiet 'Breisgau') gelegenen ehemaligen Mittelwald auf einer Fläche von etwa 25 ha wieder nach historischen Leitlinien. Gegenstand Inwieweit sich der naturschutzfachliche Wert durch Integration der nicht minder historischen Waldweide noch optimieren lässt, ist Gegenstand des Projektes. Beweidung kann durch kleinflächige Nährstoffverlagerung durch Nährstoffaustrag an der einen (Fraßstellen) und Nährstoffeintrag an der anderen Stelle (Ruheplätze, Geilstellen), durch die Schaffung von Rohbodenstellen durch Tritt und Scharren, kurz als ein weiteres dynamisches Element, zur Schaffung weiterer wertvoller Strukturen und Lebensräumen und damit zu einer Anhebung der Biodiversität führen. Ziel des Projektes ist es, die vollständige Dynamik eines Mittelwaldes durch die Integration einer Waldweide zu revitalisieren und eine bisher nur unvollständige ökologische Erfolgskontrolle der Mittelwaldbewirtschaftung (als Ganzes) zu vervollständigen, um daraus eventuell notwendige Verbesserungsvorschläge für das Schlag- und Beweidungsmanagement abzuleiten. Im Rahmen der ökologischen Erfolgskontrolle sollen die Vegetation und die Vegetationsstruktur, sowie die Raumnutzung durch Fledermäuse und Tagfalter erfasst werden. Als drittes Projektziel soll geprüft werden, inwieweit Mittelwald und Waldweide als erlebte Waldgeschichte die Attraktivität des Erholungswaldes fördern können und sich so waldpädagogische Anliegen mit der ökologischen Forderung nach Biodiversität verknüpfen lassen.

Naehrsalzverteilung in der Deutschen Bucht

Flaechendeckende Datensaetze von Naehrsalzen, zum Teil auch von geloesten organischen Stickstoff- und Phosphorverbindungen, wurden von Stationsrastern mit 10 sm Abstand in der Deutschen Bucht gewonnen und dargestellt. Die Untersuchungen erfolgten zwischen 1979 und 1983 im Juni und August/September. Die an den Nitratkonzentrationen besonders deutlich erkennbare Stroemungsfahne der Elbe wird von windinduzierten Stroemungsfeldern beeinflusst. Sie erstreckt sich haeufig ueber das Gebiet der Tiefen Rinne, in der es nach Ausbildung einer Temperatursprungschicht, die teilweise bereits im Juni nachgewiesen wurde, infolge Remineralisierung zu Sauerstoffdefiziten kommt. Erst 4-taegige Stuerme mit Windgeschwindigkeiten im Bereich ueber 7 Bft lassen die Temperaturschichtung in der Deutschen Bucht verschwinden. Auch innerhalb kurzer Zeitabstaende sind grosse Variabilitaeten im Bereich der Deutschen Bucht festzustellen. Nach Aufhebung der Temperatursprungschicht kommt es zu einer Freisetzung von Phosphat aus dem Sediment. Grosse Anteile der Stickstoffverbindungen sind in der geloesten organischen Fraktion gebunden.

Sylter Wattenmeer Austauschprozesse (Hauptphase) - SWAP -

Das SWAP-Projekt hat zum Ziel, die Rolle des Wattenmeeres im oekologischen Stoffhaushalt der Kuestenregion zu analysieren. Ein vertieftes Verstaendnis ist fuer umweltpolitische Entscheidungen von hoher Bedeutung. Gefragt wird nach Austauschraten von Stoffen und Organismen zwischen Land, Wattenmeer und Nordsee, sowie zwischen Sediment, Wasserkoerper und Atmosphaere. Mit einem interdisziplinaeren Forschungsansatz werden Stofftransporte und -umwandlungen in repraesentativen Teilstrukturen wie zB Sandwatt, Schlickwatt, Seegraswiese und Muschelbank gemessen. Dabei werden verschiedene Ebenen von Sedimentkernen ueber einzelne Prielsysteme bis hin zum 400 km2 Gesamtgebiet erfasst. Eine Validation ergibt sich aus dem Vergleich der Teilbilanzen. Die Biologische Anstalt Helgoland leistet im Rahmen von SWAP folgende Beitraege: Produktion und Stoffaustausch des Benthos, Transporte von Megaplankton und Krebsen, Transportmechanismen und Besiedlungsstrategien des Phytoplankton, Naehrsalze, geloeste und partikulaere organische Substanz, zentrale Einrichtungen.

KMU-innovativ PhosKa-Demo: Weiterentwicklung eines nachhaltigen Verfahrens zur Phosphor- und Kalium-Rückgewinnung aus flüssigen Abfällen zum Erreichen der Marktreife, Teilprojekt 3: Optimierung des Kristallwachstum-Verfahrens und Erarbeitung eines Vermarktungskonzepts

In dem BMBF-Verbundprojekt PhosKa (Förderkennzeichen 02WQ1255 A-C) wurde ein Verfahren zur gemeinsamen Rückgewinnung von Kalium und Phosphor aus Gülle entwickelt. Das Verfahren wurde in einer halbtechnischen Anlage umgesetzt. Projektziele dieses Antrags sind der Up-scale der vorhandenen Anlage auf einen Durchsatz 1m3/Gülle pro Stunde. Dieser Durchsatz entspricht der Menge an anfallender Gülle eines mittleren Masttierbetriebs mit ca. 3.000 Schweinen. Weiterhin soll die Anlage so automatisiert werden, damit sie auch von Personal mit nicht-wissenschaftlichem Hintergrund betrieben werden kann. Die Automatisierung soll über eine intelligente Software ermöglicht werden, so dass die Anlage auch ohne Personal betrieben werden kann. Das produzierte Phosphat-Nährstoffsalz soll als Pflanzenstärkungs- oder Düngemittel zertifiziert werden. Im Rahmen des Projektes mit Hilfe von Treibhaus- und Freilandversuchen weitere Daten zur Düngemitteleigenschaft ermittelt werden. Die Firma Geltz übernimmt die Koordination des Verbundhabens, sowie die technische Ausgestaltung der Pilotanlage, während IAU-Service zutreffend die Validierung der Düngemitteleigenschaften übernimmt. Das Fraunhofer IGB begleitet beide Firmen auf diesem Weg und unterstützt bei der technischen Realisierung der Erarbeitung eines Vermarktungskonzeptes.

Teilprojekt 3: Optimierung des Kristallwachstum-Verfahrens und Erarbeitung eines Vermarktungskonzepts, Teilprojekt 2: Untersuchung der Düngemitteleigenschaften von KMP in Topf- und Freilandversuchen und Formulierung eines Düngemittels

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