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s/ngos/NGO/gi

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IFG-Anfrage: Förderung von NGOs im Haushaltsjahr 2024

Sehr geehrte Damen und Herren, gemäß § 1 Abs. 1 des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) des Bundes beantrage ich Auskunft über die Förderung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und zivilgesellschaftlichen Organisationen durch Ihr Haus im Haushaltsjahr 2024. Dies schließt ausdrücklich Mittel ein, die an Umwelt- und Naturschutzverbände, Klimaschutzorganisationen sowie Verbraucherschutzorganisationen geflossen sind. Konkret bitte ich um Übermittlung folgender Informationen: 1. Eine vollständige Auflistung aller Organisationen (NGOs, Vereine, Verbände, gemeinnützige GmbHs, Stiftungen o.ä.), die im Haushaltsjahr 2024 direkt aus Mitteln Ihres Hauses Zuwendungen, Zuschüsse, Projektförderungen oder sonstige Finanzmittel erhalten haben – jeweils mit: a) Name und Sitz der Organisation b) Höhe der ausgezahlten Mittel (in Euro) c) Haushaltsstelle (Einzelplan, Kapitel, Titel) d) Bezeichnung des Förderprogramms oder Projektzwecks e) Art der Förderung (institutionelle Förderung oder Projektförderung) 2. Sofern Mittel nicht direkt, sondern über zwischengeschaltete Stellen (z.B. Bundesbehörden, Projektträger, öffentliche Unternehmen) an NGOs weitergeleitet wurden: eine entsprechende Auflistung auch dieser indirekten Förderungen, soweit Ihrem Haus bekannt. 3. Den Gesamtbetrag der im Haushaltsjahr 2024 an NGOs und zivilgesellschaftliche Organisationen ausgezahlten Bundesmittel aus Ihrem Einzelplan. Sollten einzelne Angaben aus Gründen des § 3 IFG (z.B. Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse Dritter) nicht übermittelt werden können, bitte ich um entsprechenden Hinweis mit Begründung sowie um Übermittlung der verbleibenden, nicht schutzwürdigen Informationen. Ich bitte um Beantwortung innerhalb der gesetzlichen Frist von einem Monat gemäß § 7 Abs. 5 IFG. Für die Übermittlung in digitaler Form (z.B. als CSV- oder Excel-Datei) wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen

Fragmentation of information procurement from large area forest inventory and the link to the policy-making process within the international forest regime complex

This project aims at analysing the contribution of scientific information to the fragmentation of the international forest regime complex (IFRC) by applying an interdisciplinary approach at the interface between forest inventory research and policy science. Its objectives are1. Analyzing the use of inventory information within the IFRC by different national and international bureaucracies and their non-state allies and its effect on fragmentation. 2. Assessing the extent and quality of the inventory information used in policy processes as compared to the potentially available information. 3. Analyzing implemented inventory practices against the scientific state of the art approaches and their role in the context of fragmentation 4. Identifying avenues for scientific knowledge to enter into the IFRC by testing the knowledge-transfer-by-allies-hypothesis. The project will review the technical scientific possibilities of forest inventories and develop a method for assessing quantity and quality of inventory-based information used within the IFRC by national and international bureaucracies. Subsequently, the quality of information used will be assessed against the state of the art in inventory research. Based on the hypothesis that information may only enter the policy process in alliance with powerful actors, who in turn selected the information, the project will analyse the interest-driven selection of information by political actors.

Die raumzeitlichen Beziehungsstrukturen kleinbäuerlicher Organisationen im neoliberalen Kontext am Beispiel ländlicher Räume Chiles - Die Netzwerkanalyse zum Nachweis der endogenen Entwicklung, Armutsbekämpfung und sozioökonomischen Integration

Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Kleinbauernorganisationen in Chile und einer geographischen Gliederung des Agrarraumes konzentriert sich die Fragestellung auf soziale, wirtschaftliche usw. Interaktionen der Betriebe und Organisationen als Netzwerke. Die Netzwerkanalyse bewertet die Beziehungen als Stege bzw. Pfade zwischen den Knoten, die aktiviert werden, um Prioritären durchzusetzen. Daraus ergeben sich Strukturen und Konstellationen unterschiedlicher zeitlicher und räumlicher Muster mit prioritäten Zuordnungen. Die Beziehungen von Kleinbauernorganisationen (organizational networks) untereinander, zu staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen (policy networks) und vor allem die Beziehungen der Mitglieder untereinander und zu ihren Organisationen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Als Ergebnis werden die Einflussmöglichkeiten der Organisationen beispielsweise auf die wirtschaftliche Entwicklung aufgezeigt und Handlungsstrategien zur Risikoverminderung für die Kleinbauern und zur Förderung des ländlichen Raumes in ausgewählten Regionen formuliert.

(Vorschlag für ein 'Berliner Protokoll' zur Rahmenkonvention zum Klimaschutz)

The waste dilemma: the attempt of Germany and Italy to deal with the waste management regulation in two European countries

Transregio TRR 228: Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation; Future Rural Africa: Future-making and social-ecological transformation, Teilprojekt B04: Wandel in Landnutzungsmustern, intergenerationelle Spannungen und rivalisierende Visionen der Zukunftsgestaltung in Kenia

Projekt B04 untersucht in vergleichender Perspektive Zukunftsentwürfe, welche junge Männer zweier Maasprechender Gruppen, der Il Chamus (Baringo) und Keekonyoki Maasai (Naivasha) in Anbetracht massiver Veränderungen in der Nutzung von Land und natürlichen Ressourcen entwickeln. Im Vordergrund stehen die unternehmerischen Strategien junger Männer, die diese an der Schnittstelle von entwicklungspolitischen NROs und religiösen Organisationen entwickeln und sie in innerhalb nationaler und internationaler Strukturen der Einflussnahme und des sozio-politischen Unternehmertums verorten.

Eder/Teuber: „Wir bringen Bildung für Nachhaltige Entwicklung zielgerichtet und strukturiert voran“

Bildungs- und Klimaschutzministerium entwickeln neue Strategie für Bildung für Nachhaltige Entwicklung in partizipativem Verfahren „Wir werden die bisherige ‚Zukunftskonzeption BNE in Rheinland-Pfalz 2015+‘ zu einer ‚BNE-Strategie Rheinland-Pfalz‘ fortschreiben. Wir stehen vor komplexen globalen Herausforderungen, wie sozialer Ungleichheit oder Ressourcenknappheit. Darum ist es wichtig, dass wir die Kompetenzen vermitteln, hier verantwortungsvoll zu handeln“, sagte Umweltministerin Katrin Eder anlässlich der Neuaufstellung von Rheinland-Pfalz im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Über dieses gemeinsame Ziel informierten Eder und Bildungsminister Sven Teuber den Ministerrat. „BNE, Umwelt- und Klimaschutz sind Themen, die über unsere Zukunft entscheiden. Daher besitzen sie für unsere Schülerinnen und Schüler höchste Priorität. Deshalb vergeben wir zusammen mit der LandesschülerInnenvertretung seit Jahren das Zertifikat ,Nachhaltige Schule‘“, berichtete Teuber. „Diesen Weg gehen unsere beiden Ministerien jetzt mit der BNE-Strategie weiter.“ Die neue BNE-Strategie soll einen wichtigen Orientierungsrahmen für die Verankerung der Nachhaltigen Entwicklung im Bildungssystem bieten und erforderliche Standards setzen. Sie wird alle Ebenen von der Elementarbildung über Schule, Hochschule, berufliche Bildung, allgemeine Fort- und Weiterbildung bis hin zu außerschulischer und informeller Bildung umfassen. Rahmengebend sind die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, insbesondere das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung, das internationale Programm ‚BNE 2030‘ der UNESCO, der ‚Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ und die ‚Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule‘. Von besonderer Bedeutung ist der partizipative Prozess der Erarbeitung der BNE-Strategie. „Wir wollen und werden die Expertise aus Bildungseinrichtungen des Landes, Nichtregierungsorganisationen und der Zivilgesellschaft in den Prozess einbeziehen“, erklärten Eder und Teuber weiter. „Dieses Beteiligungsformat spiegelt die seit vielen Jahren in Rheinland-Pfalz erfolgreich gelebte Gemeinschaftsaufgabe und Kooperation der verschiedenen schulischen und außerschulischen Bildungsbereiche sowie der zahlreichen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure wider. So bringen wir Bildung für Nachhaltige Entwicklung zielgerichtet und strukturiert voran.“ Die neue BNE-Strategie soll dem Ministerrat voraussichtlich bis Ende 2027 vorgelegt werden. Zum Hintergrund BNE ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sich Kompetenzen und Werte anzueignen, die ihnen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung helfen. Die bisherige Zukunftskonzeption BNE 2015 diente als Selbstverpflichtung für BNE-Akteurinnen und -Akteure in allen Bildungsbereichen und beschrieb für Politik und Gesellschaft einen Gestaltungsauftrag. In der Konzeption ist festgelegt, welche Ziele mit BNE verfolgt werden, wie sie erreicht und evaluiert werden können. Da sich Bildungskonzeptionen sowie nationale und internationale Rahmenvorgaben über die Jahre verändert und weiterentwickelt haben, ist eine Evaluierung und neue Standortbestimmung notwendig. Damit kommt die Landesregierung einer Empfehlung des Zukunftsrates ‚Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz‘ nach.

Leipziger Thesen für inklusives Rewilding: ein Ansatz zur Stärkung des Naturschutzes in Deutschland

Rewilding ist ein prozessorientierter Naturschutzansatz, der ökologische Dynamiken stärkt, um biologische Vielfalt sowie die Resilienz und Anpassungsfähigkeit von Landschaften gegenüber dem Klimawandel zu fördern. Somit steht Rewilding oft im Kontrast zur in Deutschland dominierenden Landschaftsentwicklung, die auf Kontrolle natürlicher Prozesse und eine Intensivierung der Landnutzung setzt. Trotz teils kontroverser Diskussionen gilt Rewilding in Wissenschaft und Naturschutzpraxis als Chance, bestehende Naturschutzansätze zu ergänzen und wirksamer zu machen. Im Juni 2024 diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Behörden und Nichtregierungsorganisationen auf der ersten deutschsprachigen Rewilding-Konferenz in Leipzig konzeptionelle Grundlagen, Kommunikationsstrategien und Umsetzungsmöglichkeiten von Rewilding in Deutschland. Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse in Thesenform zusammen. In Großschutzgebieten kann Rewilding bestehende Prozessschutzstrategien ergänzen. In extensiv genutzten Kulturlandschaften bietet es kostengünstige, aber mit Kompromissen verbundene Naturschutzalternativen, indem aufwändige naturschutzfachliche Pflegemaßnahmen zugunsten stärkerer Selbstregulation und natürlicher Sukzession reduziert werden. In intensiv genutzten Agrarräumen kann Rewilding zur Verbesserung der Landschaftsstruktur beitragen. Ähnliche Ziele werden teils durch agrarnaturschutzpolitische Maßnahmen verfolgt, doch Rewilding integriert diese systemisch in einen Landschaftskontext. Zudem kann Rewilding gesellschaftliche Aushandlungsprozesse über die Zukunft unserer Landschaften sowie regionale Entwicklungsmöglichkeiten anstoßen. Dies erfordert Vernetzung und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Akteuren, die über gezielte Dialogformate unterstützt werden können. Ein solches inklusives Rewilding trägt nicht nur zum Naturschutz bei, sondern fördert auch Regionalentwicklung sowie die Herausbildung und Wiederbelebung lokaler Identität, indem ökologische, soziale und kulturelle Aspekte von Landschaft, Lebensweisen und Erfahrungen miteinander verbunden werden.

Sauberes Wasser durch Aufbereitungssysteme - Praktisch, Nachhaltig und Innovativ, Teilprojekt Implementierung und Geländearbeit.

Zur zivilgesellschaftlichen Organisation sozialer Lernprozesse der Lokalen Agenda 21

Das Forschungsvorhaben ist ein persönliches Begleitprojekt, das sich aus der Beauftragung des Projektleiters zum Moderator der Lokalen Agenda 21 der Stadt Lindenfels ergeben hat. Besonderer Wert wird darauf gelegt, (Rechts-)Verbindlichkeit für die Vorschläge aus Arbeitsgruppen der Agenda 21 durch eine entsprechende zivilgesellschaftliche Organisation der Agenda-Prozesse zu erstellen, um das bürgerliche Engagement nicht zu enttäuschen oder missbrauchen zu lassen. Schwerpunkt der Lokalen Agenda ist das Element 'Wasser' in seiner materiellen Form und im übertragenem Sinne. Dabei wird auf Probleme der kulturellen Ökologie (Verödung des ländlichen Raumes in der Provinz) besonders geachtet. Mit der Lindenfelser Bürgerquelle wurde eine soziale Erfindung entwickelt, die in soziokultureller Form einen Beitrag zur Globalisierung leistet. Nach innen gewendet dient sie der Stabilisierung einer lokalen Gefühlskultur, weil durch das bürgerschaftliche Miteinander erfahren wurde, etwas zustande gebracht zu haben, was es woanders nicht gibt. Nach außen gerichtet wird die Strategie eines sanften und ökologischen Tourismus aufgebaut. Ergänzung der drei Agenda 21 Dimensionen von Ökologie, Ökonomie und Soziales durch die Dimension Kultur und ihre Verschränkungen.

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