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Erfolgsbedingungen und Anforderungen an Konzepte zur Etablierung von Bürgerenergieinitiativen in Ländern Mittel- und Osteuropas Chancen und Grenzen zur Unterstützung der Energiewende

Zielsetzung: Bürgerenergie bezieht sich auf die Rolle der Bürger*innen vor allem bei der Erzeugung von Energie, welche mit der Transformation des Energiesektors in den vergangenen Jahren, hin zu mehr Erneuerbaren Energien, an Bedeutung gewonnen hat. Mit der Möglichkeit dezentrale Energieerzeugungsanlagen, wie Photovoltaikanlagen oder auch einzelne Windkraftanlagen zu errichten, wurde auch die Rolle einzelner Bürger*innen sowie Zusammenschlüssen im Energiesektor zunehmend relevanter. Bürgerenergieansätze gelten als ein wichtiger Baustein für die Transformation des Energiesystems. In den Staaten Mittel- und Osteuropas (MOE) sind diese Transformation und eine klimaneutrale Energieversorgung ebenfalls eine große Herausforderung und auch hier beginnen Bürger*innen als Akteure der Energiewende an Bedeutung zu gewinnen. Im Projekt sollen aufbauend auf das DBU-Vorhaben 'Wissenschaftliche Untersuchung der Rahmenbedingungen für Bürgerenergie in Ländern Mittel- und Osteuropas' die folgenden Forschungsfragen und Projektziele verfolgt werden: 1. Förderung der Vernetzung und Unterstützung der Sichtbarkeit der DBU-geförderten Projekte im Themenschwerpunkt Bürgerenergie in MOE-Staaten 2. Koordination und inhaltliche Unterstützung sowie wissenschaftliche Begleitung und Analyse im EU-Kontext bei der Zusammenführung der Projektergebnisse und Unterstützung bei der Ableitung übergreifender Schlussfolgerungen. Dabei sollen u.a. die folgenden inhaltlichen Fragestellungen für die Diskussion leitend sein: - Inwiefern sind die Länder Mittel- und Osteuropas bereit für Bürgerenergieansätze (Citizen/ Community energy)? Inwiefern können diese Länder bzw. Akteure in den Ländern dabei unterstützt werden das Bürgerenergiekonzept umzusetzen? - Welche Projekte/Maßnahmen/Interventionen braucht es in unterschiedlichen MOE-Ländern, um das Bürgerenergiekonzept zu etablieren? Sind die Rahmenbedingungen dafür gegeben? Oder sind ggf. andere Konzepte zum Ausbau von Erneuerbaren Energien womöglich effektiver und vermutlich erfolgreicher (private Initiativen Einzelner ohne kooperativen Ansatz, staatliche zentrale Aktivitäten o.ä.)? - Kann ein Bürgerenergiekonzept im westeuropäischen Verständnis (bürgerschaftliches Engagement, Emanzipation etc.) umgesetzt werden oder braucht es ein anderes Bürgerenergie-Verständnis (angepasst an die lokale Situation)? 3. Systematische Aufarbeitung und wissenschaftliche Analyse der oben genannten Themenfelder.

Weltbienentag am 20. Mai - Wen feiern wir heute?

Welche Wildbienen finden wir heute? Neustes Poster der SNU kommt bei Bildungs-Exkursionen im Ober-Olmer Wald zum Einsatz. Ins Leben gerufen wurde dieser Gedenktag, um einer breiten Öffentlichkeit die immense Bedeutung von Bienen aufzuzeigen. Obwohl das gewählte Datum der Geburtstag des slowenischen Imker-Pioniers Anton Janša ist, soll der Tag den Fokus keineswegs auf die Honigbiene ( Apis mellifera ) begrenzen. Ganz im Gegenteil: die Bestäubungsleistung von Wildbienen und somit ihre Funktion als Ökosystemdienstleisterinnen ist weltweit weitaus bedeutender für die biologische Artenvielfalt und die Lebensgrundlage von Mensch und Tier. Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) hat deshalb als neustes Poster die "Wildbienen in Rheinland-Pfalz" aufgelegt. Hiermit sollen diese Schlüsselarten einen Platz im Herzen der Menschen und an den Wänden vieler Bienenfreunde und Bildungseinrichtungen finden. Heute, am Weltbienentag organisierte die SNU dafür gemeinsam mit dem Wald-Naturschutzzentrum Forsthaus Ober-Olmer Wald Bildungsveranstaltungen zum Thema Wildbienen: Wildbienenexperte Noel Silló vom Wildbienenkompetenzzentrum erforschte mit Kindern der Selztalschule den Nutzpflanzengarten am Forsthaus. Anschließend konnten Studierende des Zukunftszertifikats der Johannes-Guttenberg Universität einen Einblick in die Welt der Wildbienen werfen. Trotz anfangs ungünstigen kühlen Wetterbedingungen fanden sich recht viele Arten. In Rheinland-Pfalz leben mehr als 500 Wildbienenarten, 604 sind in ganz Deutschland nachgewiesen. Die Vielfalt an Formen und Farben unter den Wildbienen ist beeindruckend: Die kleinsten Wildbienen in Deutschland sind nur 3 Millimeter groß, andere Wildbienenarten haben eine Größe von bis zu drei Zentimetern. Dabei zeigen sie eine große Farbvielfalt und sind oft mit einer dichten Behaarung ausgestattet. Es gibt Arten, die wie Wespen gestreift sind (Wespenbienen), oder Arten mit metallisch blau schimmernden Flügeln und schwarzem Körper (Blauschwarze Holzbiene). Wildbienen sammeln Pollen vor allem mit speziellen Haarbüscheln, die je nach Art an den Hinterbeinen (Mauerbienen) oder am Unterbauch (Sandbienen) sitzen. Manche Arten nutzen dichte Körperhaare, um Pollen direkt von Blüten aufzunehmen. Wildbienen zeichnen sich durch eine enorme Vielfalt an spezialisierten Lebensweisen aus. Einige Arten bohren ihre Nester ins Holz, andere leben ausschließlich in leeren Schneckenhäusern, buddeln sich in Sand oder Erde ein oder nisten in steilen Felswänden. Einige bauen ihre Nester in Hohlräumen und verschließen sie mit Lehm oder Harz, während andere Pflanzenfasern und Blätter zu so genanntem Pflanzenmörtel verarbeiten. Anders als Honigbienen leben die meisten Wildbienen nicht in großen Völkern, sondern meist solitär - wenn auch durchaus in direkter Nachbarschaft. Eine Ausnahme bilden die Hummeln: Sie gehören ebenfalls zu den Wildbienen, sind jedoch soziale Insekten und gründen einjährige Staaten. Wildbienen überwintern (Ruhestadium) je nach Art in unterschiedlichen Entwicklungsphasen, als Larven, andere als Puppen im Kokon und wieder andere als erwachsene Tiere. Unter den Wildbienenarten gibt es 175 Pollenspezialisten. Diese Bienen beschränken sich bei der Aufnahme des Blütenpollens auf wenige Pflanzenfamilien, man sagt die Bienen leben " oligolektisch ". Daher trägt so manche Bienenart ihre Pollenvorliebe bereits im Namen. Die Namen der Zahntrost-Sägehornbiene ( Melitta tricincta ), Rainfarn-Maskenbiene ( Hylaeus nigritus ), Hahnenfuß-Scherenbiene ( Chelostoma florisomne ) oder Natternkopf-Mauerbiene ( Hoplitis adunca ) verraten uns, mit welchen Pflanzen wir ihnen helfen können. Das Poster ist in der Mediathek der SNU bestellbar, in Kürze gibt es dazu ebenfalls eine ausführlichere Handreichung. Ihre Bienen-Funde können Sie im ArtenFinder melden und so dazu beitragen, die Datengrundlage für den amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz zu verbessern. Was jeder Mensch für Wildbienen tun kann: Lassen Sie Wildnis und Natürlichkeit im Garten bewusst zu – Wildkräuter wie Löwenzahn, Klee, Brennnessel, Wegerich und Co. sind wertvolle Futterpflanzen. Setzen Sie nur auf Pflanzen, die keine gefüllten Blüten bilden und verzichten Sie auf exotische Zierpflanzen – an diesen werden Insekten weder Pollen noch Nektar finden. Mehrjährige Stauden wie Katzenminze oder Färberkamille sowie Sträucher und Gehölze heimischer Arten wie Hasel, Hartriegel und Wildrose bieten Nahrungs-, Brut- und Rückzugsmöglichkeiten für zahlreiche Tierarten. Entfernen Sie über den Winter nicht alle verblühten Stängel, sie sind Brut- und Überwinterungsplatz. Verwenden Sie zum Düngen Kompost und keinen Mineraldünger sowie keine synthetischen Pflanzenschutzmittel. Mähen Sie den Rasen nicht zu oft und lassen Sie einige ungemähte Flächen stehen, auf denen Wildblumen wachsen können, die Sie erst nach dem Verblühen schneiden.

Bufotes viridis (Laurenti, 1768) Bufo viridis Laurenti, 1768 Wechselkröte Amphibien Stark gefährdet

Der Grünkröten-(Bufotes viridis­)Komplex erfuhr eine taxonomische Revision. Nach Stöck et al. (2006), Stöck et al. (2009) und Dufresnes et al. (2019) ist die Wechselkröte (Bufotes viridis) über weite Teile Mittel- und Osteuropas verbreitet, wobei die westliche Arealgrenze durch Schleswig-Holstein, Niedersachsen, das Rheinland, das Saarland, Nordost-Lothringen sowie den Oberrheingraben verläuft. Östlich reicht das Areal bis nach Kasachstan, südlich über Nordostitalien bis nach Kreta. In Nordostdeutschland treffen zwei getrennte evolutionäre Wechselkröten-Linien, deren mitochondriale DNA sich unterscheidet, aufeinander: B. viridis und B. variabilis. Stöck et al. (2009) diskutierten deren Status. In der vorliegenden Roten Liste werden alle deutschen Wechselkröten weiterhin unter dem Namen B. viridis behandelt. In der letzten Roten Liste von Kühnel et al. (2009) wurde die Art bei unverändertem taxonomischen Umfang als Bufo viridis Laurenti, 1768 bezeichnet. In Deutschland besiedeln Wechselkröten das Flachund Hügelland, wobei selten eine Höhengrenze von 500 m ü. NHN überschritten wird (Günther & Podloucky 1996). Neben dem nahezu geschlossenen Verbreitungsschwerpunkt in den östlichen Bundesländern zeigt die Art eine ausgeprägte Disjunktion mit Vorkommensclustern im Mittel- und Niederrhein- sowie Neckar- und unteren Maingebiet, dem Saarland und Teilen von Bayern mit den Niederungen von Donau, Isar und Inn nebst Zuflüssen. Mit einer TK25-Q Rasterfrequenz von 10,71 % (Zeitraum 2000 – 2018) zählt sie aktuell zu den seltenen Amphibienarten Deutschlands. Die Bestandsentwicklung der Art ist äußerst kritisch. Der langfristige Bestandstrend zeigt einen starken Rückgang, der seit Jahrzehnten anhält und sich in einer massiven Ausdünnung der Rasterpräsenz, auch im ostdeutschen Kerngebiet, widerspiegelt. Ursächlich spielt der drastische Landnutzungswandel die größte Rolle, vor allem die Industrialisierung der Landwirtschaft mit den einhergehenden Strukturverlusten, veränderte Abbautechnologien bei der Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe einschließlich der Braunkohle sowie – zumindest regional bedeutsam – die gänzliche Aufgabe traditioneller Sondernutzungen, welche für die Art lange Zeit wertvolle Habitate generierten, z. B. die großflächigen Rieselfelder im Berliner Umland und Schönungsteiche kleiner Zuckerfabriken in den Bördegebieten. Der in die Kriterienklasse „starke Abnahme“ eingestufte kurzfristige Bestandstrend wird – zusätzlich zu den oben genannten Faktoren – durch fortschreitende Urbanisierung, die großflächige Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten, Rekultivierungsaktivitäten an Abbaustellen sowie Fischbesatz in zahlreichen Laichgewässern verstärkt. Die Wechselkröte zählt damit zu den am stärksten rückläufigen und gefährdeten Amphibienarten Deutschlands mit verbreiteten lokalen oder regionalen Aussterbeprozessen. Verschärfend wirken sich direkte menschliche Eingriffe und die zunehmende Fragmentierung der Vorkommen aus. Insgesamt ergibt sich die Einstufung in die RoteListe-Kategorie „Stark gefährdet“. Damit sich die Gefährdungssituation der Art nicht verschärft, müssen Naturschutzmaßnahmen dringend fortgesetzt oder neu ergriffen werden. Auf diese Abhängigkeit wird durch das Zusatzmerkmal „Na“ hingewiesen. Gründe für die Hochstufung von „Gefährdet“ auf „Stark gefährdet“ liegen in der geänderten Bewertung der aktuellen Bestandssituation von der Kriterienklasse „mäßig häufig“ zu „selten“. Die Wechselkröte ist in Deutschland vor allem durch folgende Faktoren gefährdet: Anhaltende Lebensraumverluste in den Flussauen und anderen natürlichen Lebensräumen; Beseitigung und Entwertung von Kleingewässern, Nassstellen sowie anderen Strukturelementen in der Agrarlandschaft; Düngung und Einsatz von Pestiziden im Umfeld der Laichgewässer; Gefährdung in Abbaustellen durch geänderte Technologien sowie anschließende Verfüllung und Rekultivierung; sukzessionsbedingter Verlust von Laichgewässern und Rohböden im Landhabitat; Fischbesatz in Teichen; starke Rückgänge im Siedlungsbereich, vor allem durch Bauaktivitäten mit der Folge von Lebensraumverlusten im urbanen und suburbanen Raum. Aufgrund der derzeitigen starken negativen Bestandsentwicklung müssen folgende Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden: Konzeption und Umsetzung von Artenschutzprogrammen und -projekten auf Länderebene, um weitere Lebensraumverluste und Arealregression abzuwenden sowie den Habitatverbund zu optimieren; schutzverträgliche Bewirtschaftung in der Agrarlandschaft, welche die entsprechenden Habitatstrukturen und eine Pufferung von Laichgewässern sichert; konsequente Anwendung der bestehenden Maßgaben der guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft sowie der wasser-, boden- und naturschutzrechtlichen Regelungen; Förderung von Brachestreifen und die Etablierung von extensiven Weidesystemen; Sicherung bzw. Neuanlage und dauerhafte Pflege von Kleingewässern, v. a. auch die Vermeidung von Fischbesatz; Erhaltung von Rohboden- und Ruderalflächen in Landhabitaten, insbesondere im Bereich von Bodenabbauflächen und Bergbaufolgelandschaften (z. B. Braunkohle); Vergrößerung und Stabilisierung vorhandener Populationen durch gezielte Maßnahmen, insbesondere in Primärhabitaten wie den Flussauen.

Ortsdosisleistung (ODL): 23999 Kirchdorf / Poel (in Betrieb)

Dieser Inhalt von ODL-INFO zeigt und beschreibt Stundenmesswerte und Tagesmittelwerte der Gamma-Ortsdosisleistung an der Messstelle Kirchdorf / Poel.

Messstelle TIMMENDORF POEL, OSTSEE

Messstelle betrieben von STANDORT LÜBECK.

Meßtischblatt Kaltenhof/ Insel Poel (Blatt 1934/2034)

Durch geologische Untersuchungen eines Geländesausschnittes, der durch die TK 25 vorgegeben ist, wird eine vollständige Sammlung aller im Gelände zu gewinnenden Informationen über Art und Aufbau der Gesteine und Schichten durchgeführt. Dazu gehören Aufnahme aller natürlichen und künstlichen Einschnitte, von Bohrsondierungen und Schürfen, Beurteilung des Reliefs. Die Informationen werden analog erfaßt und auf die topographische Karte übertragen (Feldblätter), nach Abschluß der Feldarbeiten werden die hergestellten Karten zur Vervielfältigung aufbereitet (z.B. Druck). Zusätzliche Informationen Datengewinnung: digital u. analog, liegt vor als: Karte, beziehbar: analog, digital Drucklegung in 2003

Nicht-zonale Strukturen der Zirkulation der Mesosphäre und unteren Thermosphäre mittlerer Breiten (NOSTHEM)

In NOSTHEM sollen zonale Unterschiede des mittleren Windes, Gezeitenparameter, planetarer Wellen und Schwerewellen in der Mesosphäre und unteren Thermosphäre untersucht und erklärt werden. Ihr Einfluss auf die Repräsentativität einzelner Messungen für ein zonales Mittel von mittlerem Wind und Wellen wird bestimmt werden. Dies soll eine quantitative Einschätzung der Unsicherheiten von mittlerer Klimatologie, Langzeittrends und Maßen für die Variabilität auf der Basis einzelner Messungen ermöglichen. Der Beitrag nicht-zonaler Strukturen auf die mittlere Zirkulation und ihre Variabilität wird bestimmt. Hemisphärische Analysen von Wellen und Zirkulation in der unteren und mittleren Atmosphäre werden verwendet, um deren Rolle bei der Bildung longitudinaler Unterschiede zu klären. Dies wird auch die Frage beantworten, ob die schon seit langem beobachteten Unterschiede des mesosphärischen Windes über Mittel- und Osteuropa signifikant sind und wenn ja, welche Prozesse zu deren Auftreten beitragen.In NOSTHEM werden Beobachtungen zweier praktisch identischer VHF-Meteorradare auf ähnlicher geographischer Breite, aber mit 36° Längenunterschied herangezogen. Daher kann daraus der Beitrag nicht-zonaler Strukturen zur lokalen Klimatologie und Variabilität ermittelt werden. Um ein umfassendes hemisphärisches Bild zu erhalten, werden die lokalen Radarmessungen durch Satellitenbeobachtungen und Reanalysedaten ergänzt, sowie numerische Simulationen mit einem Zirkulationsmodell der mittleren Atmosphäre durchgeführt.Die Hauptziele von NOSTHEM sind (1) eine quantitative Darstellung von Ähnlichkeiten und Unterschieden der mesosphärischen/thermosphärischen Zirkulation an zwei Längengraden, (2) eine Erweiterung dieser Analyse durch hemisphärische Daten und (3) eine Quantifizierung der Rolle von Wellen bei der Ausprägung der Zirkulation an einzelnen Orten. Als Endziel werden nicht-zonale Strukturen und ihre Gründe und die zu ihnen führenden Prozesse geklärt, und auch Hinweise für die Interpretation von Klimatologie und Variabilität an einzelnen Orten in Bezug auf die gesamthemisphärische Dynamik gegeben.NOSTHEM wird als Kooperation des Instituts für Meteorologie, Universität Leipzig und des radiophysikalischen Departments, Universität Kasan gemeinsam durchgeführt.

Schutz landwirtschaftlicher genetischer Ressourcen in Mittel- und Osteuropa

In den Staaten Mittel- und Osteuropas sind bis heute zahlreiche alte Nutztierrassen und Kulturpflanzensorten erhalten geblieben. Durch die wirtschaftlichen Umstrukturierungen in diesen Laendern aendern sich die bisherigen Voraussetzungen auch in der Landwirtschaft rasch. Dies hat fuer wenig 'Profit' versprechende, extensiv genutzte alte Robust-Rassen und -Sorten verheerende Folgen. Sie werden zuechterisch fallengelassen und drohen auszusterben. Damit geht eine Fuelle kostbarer Erbanlagen verloren, die kuenftig wieder von Bedeutung sein koennten. Pro Specie Rara bemueht sich mit ihren Auslandsprojekten, diese alten Rassen und Sorten in Form einer in-situ-Genreserve zu erhalten. Ueber Projektleiter vor Ort werden letzte Exemplare aufgespuert, Erhaltungsstrategien und Zuchtprogramme ausgearbeitet und an Ort ausgefuehrt.

Nutzung der unerforschten Vielfalt des Roggens durch genombasierte Züchtung für eine klimaresiliente Getreideproduktion, Teilvorhaben A

Nutzung der unerforschten Vielfalt des Roggens durch genombasierte Züchtung für eine klimaresiliente Getreideproduktion, Teilvorhaben B

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