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Erfassung von repräsentativen Emissionsfaktoren der relevanten Prozesse in der Steine- und Erden-Industrie als Grundlage zur Ergänzung der VDI-Richtlinie 3790 Blatt 3 und 4

Ermittlung der Geräuschemissionen und Möglichkeiten zur Lärmminderung bei Luft-Wasser-Wärmepumpen

Mittels der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt stellen effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpen (LWWP) für Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer eine Alternative zu herkömmlichen Heizanlagen dar. Die aufgrund dieser Förderung und aufgrund aggressiven Marketings seit einigen Jahren steigende Nachfrage hat zur Folge, dass LWWP und Klimageräte in zunehmendem Maße in Deutschland betrieben werden. Diese Entwicklung hat jedoch negative Auswirkungen auf den Schutz der Nachbarschaft vor störendem, insbesondere der von LWWP emittiertem niederfrequenten Lärm hervorgebracht. Da die aktuellen gesetzlichen Regelungen zum Lärmschutz keine umfassende Beurteilung bzw. Begrenzung des durch LWWP verursachten (niederfrequenten) Lärms bieten, wird der Großteil der LWWP ohne Lärmminderung betrieben. Daher weist der Betrieb solcher LWWP ein hohes Störpotenzial in der Nachbarschaft auf, was sich in zahllosen Beschwerden aus der Bevölkerung bei Immissionsschutzbehörden in Kommunen, Ländern und Bund äußert. Ziel des Vorhabens soll eine Strategie des Bundes zur Minderung des Lärms sein, der durch Wärmepumpen und andere, stationär im Freien von Wohngebieten betriebenen Geräten verursachten Lärms wird. Zu berücksichtigen sind dabei die Anforderungen, die bei der Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie (2009/125/EG) an LWWP und Klimageräte gestellt werden können. Im Vorhaben sollen zunächst die Geräuschemissionen aktueller Geräte erfasst und hinsichtlich ihres Störpotenzials beurteilt werden. Aufgrund dieser Erhebungen sollen die Möglichkeiten zur Lärmminderung erörtert werden.

Berechnung der zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen notwendigen Abstände zwischen potentiellen Konzentrationszonen für Windenergieanlagen und der Wohn-Nachbarschaft

Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Windenergie an der Stromversorgung von derzeit etwa 3Prozent auf 15Prozent bis zum Jahr 2020 zu steigern. Dafür sollen 2Prozent der Landesfläche als Vorranggebiete für die Windenergie ausgewiesen werden. Derzeit sind für Nordrhein-Westfalen keine öffentlichen, hoch aufgelösten Daten und Analysen zur Windgeschwindigkeit in großen Höhen frei verfügbar, die zur Abschätzung von regionalen Potenzialen genutzt werden könnten. Das Ziel der Studie Potenzialanalyse Windenergie Nordrhein-Westfalen soll es sein, die Windverhältnisse für die Windenergienutzung in NRW auszuwerten und Potenziale zur Ausweitung der Windenergienutzung zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen in einem Fachinformationssystem zusammengestellt und im Internet veröffentlich werden. Durch die Ergebnisse der Studie soll der weitere Ausbau der Windenergie unter Abwägung verschiedener Belange (wie z.B. immissionsschutzrechtliche Vorgaben, Naturschutz etc.) objektiv unterstützt werden. Dabei spielen sowohl die Erschließung neuer Windenergieanlagenstandorte als auch Repowering-Vorhaben eine Rolle.

European cultural heritage identity card (EU CHIC)

Objective: The aim of the project is to set-up a system of the 'Cultural Heritage Identity Card' (CHIC), which will introduce a systematic collection and storage of data on the immovable heritage objects across European and neighboring countries. The main objective is to develop and test the guidelines needed for the efficient compilation of the data pertinent to each monument under observation. The system of CHIC will support sustainable maintenance, preventive conservation and rehabilitation of historic sites and monuments. It will assist the application of newly developed strategies, which are designed to evaluate the efficiency and user-friendliness of the approach used for screening the time-varying alteration of heritage buildings caused by human interventions and environmental impacts. The partners of the project will promote and assist the introduction of the CHIC system in their countries and further facilitate its use in the neighbouring countries through their links with governmental authorities responsible for the cultural heritage protection and preservation. The development of the project will be achieved through the activities of four core work packages that will be supported by the coordinative and dissemination work packages. The main tasks of project will be to: - review and document current methodologies and tools for data collection and assessment - develop criteria and indicators for risk assessment, develop guidelines for the future development of methods and tools for collection and storing of the data required for the evaluation of time-varying changes of heritage assets - consolidate recommendations and strategies adjusted to the particular needs and heritage preservation strategies in different European and neighbouring countries. The consortium will consist of 12 partners from 11 countries, which are Slovenia, Austria, Belgium, Croatia, Czech Republic, Germany, Greece, Israel, Italy, Poland, and Spain. Prime Contractor: Universitaet Ljubljana; Ljubljana; Slovenija.

Erarbeitung und Abstimmung von Standards für eine naturverträgliche Erzeugung und Nutzung Erneuerbarer Energien

1. Vorhabenziel Die nachhaltige Gestaltung des Anteils der Erneuerbaren Energien am Energiemix erfordert als Grundlage eine naturverträgliche Ausgestaltung innerhalb der einzelnen Sparten. Im Rahmen des Projektes sollen Vorschläge für naturschutzfachliche und ökologische Mindeststandards für die Erzeugung sowie die Nutzung der verschiedenen sparten der EE sowie für ihre verschiedenen Nutzungsformen (Wärme, Strom und Kraftstoffe) erarbeitet werden. 2. Arbeitsplanung Die Erarbeitung der Anforderungen erfolgt auf der Grundlage des bestehenden Wissens zu den Auswirkungen und Konflikten der Erzeugung und Nutzung von Erneuerbaren Energien. Der Stand des Wissens wird systematisiert; daraus werden in abgestufter Konkretisierung Vorschläge für Standardsetzungen abgeleitet, die bezogen auf ausgewählte Konflikte beispielhaft in eintägigen Workshops mit unterschiedlichen Akteuren diskutiert werden. 3. Erfolgsaussichten Durch eine systematische Formulierung von aus den Zielen des Naturschutzes abgeleiteten Standards der Erzeugung und Nutzung Erneuerbarer Energien kann die zunehmende Diskussion um einen nachhaltigen und naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien wesentlich versachlicht werden.

Teilvorhaben: Bergaufsicht, Planung und Koordination (Brandschutz und Sicherheitstechnik), Bestandsaufnahme und Prognose von Haldenschwelbränden^Klimaschutz: Thermische Nutzung von Haldenschwelbränden^Teilvorhaben: Technische Beratung (Feldlabor, Wärmegewinnung, Datenerfassung), Standortkoordination, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Teilvorhaben: Feldlaborexperimente, Modellierung und Simulation von Haldenschwelbränden, Standardsicherheitsanalyse

Gemeindenachbarliches Abstimmungsgebot im Recht der Bauleitplanung

Obwohl die kommunale Bauleitplanung auf das eigene Gemeindegebiet beschränkt ist, entfaltet sie oft faktische Wirkungen, die über die Gemeindegrenzen hinausgehen. Die sich aus Paragraph 2 Abs. 2 BauGB ergebende Pflicht benachbarter Gemeinden zur Abstimmung ihrer Bauleitpläne, die unverträgliche Planungen verhindern soll, wirft eine Reihe rechtlicher Probleme auf, welche häufig zu erheblichen Belastungen der nachbarlichen Beziehungen betroffener Kommunen führen. Zudem werden die kommunalen Abstimmungspflichten aus Paragraph 2 Abs. 2 BauGB durch die im Entwurf des Europarechtsanpassungsgesetzes Bau vorgesehene Vorschrift des Paragraph 2 Abs. 2 S. 2 BauGB ergänzt. Diese soll zum Ausdruck bringen, dass bei der Abstimmung auch die den Gemeinden durch die Raumordnung zugewiesenen Funktionen sowie die Auswirkungen einer Bauleitplanung auf die Erhaltung und Entwicklung ihrer zentralen Versorgungsbereiche zu berücksichtigen sind. Die Studie beschäftigt sich mit Voraussetzungen, Umfang und Grenzen der insoweit erweiterten Abstimmungspflicht nach Paragraph 2 Abs. 2 BauGB unter besonderer Berücksichtigung aktueller Anwendungsprobleme und Rechtsschutzmöglichkeiten benachbarter Gemeinden.

Laermarme Baustelle - Planung, Beratung ud Begleitung am Beispiel des UBA-Neubaus in Dessau

Das Umweltbundesamt propagiert seit laengerer Zeit die laermarme Planung und Durchfuehrung von Baustellen. In diesem Rahmen ist ein Standardleistungsbuch 'Laerm' entwickelt worden, das den Bauherren und Aufsichtsbehoerden zur Anwendung empfohlen wird. Der Neubau des Dienstgebaeudes des Umweltbundesamtes in Dessau ergibt die Moeglichkeit, beispielhaft die Planung und Durchfuehrung einer laermarmen Baustelle zu verifizieren. Untersucht werden soll dabei, welche Verfahrensalternativen fuer den Neubau moeglich sind, welche laermarmen Bauverfahren eingesetzt werden koennen, welche laermarmen Baumaschinen zum Einsatz kommen koennen, um die Nachbarschaft moeglichst weitgehend vor Laermeinwirkungen durch die Baustelle zu schuetzen. Nach der Auswahl des geeigneten Verfahrens soll der Forschungsnehmer die Baustelle 'akustisch begleiten'. Dazu gehoert die Auswahl und Bereitstellung von laermarmen Baumaschinen, die Messung der Geraeuschemissionen und -immissionen in der Nachbarschaft sowie die Befragung von Anwohnern hinsichtlich ihrer Belaestigung.

Offene Umfeldkommunikation für kleine und mittlere Unternehmen

Historisch bedingte Standorte von Unternehmen in direkter Nähe zu Wohngebieten und die damit verbundenen Umweltrisiken und Emissionen führen häufig zu Konflikten mit dem nachbarschaftlichen Umfeld. Für Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden ergeben sich schwierige Abwägungsprozesse zwischen Umweltschutz, Nachbarschaftsschutz und Arbeitsplatzsicherung. Auch die Dachorganisationen von Industrie, Handel, Gewerbe und Handwerk sind an der Auflösung dieser Problemlagen interessiert. Hierfür schaffen qualifizierte Strategien der offenen Umfeldkommunikation gute Voraussetzungen. Sie zielen auf eine methodische Kommunikation als Mittel zur einvernehmlichen Identifizierung von Problemen und Prioritäten und zur Entwicklung realistischer Lösungen. Mit offener Umfeldkommunikation liegen positive Erfahrungen für Großunternehmen vor. Das Projekt will diese Erfahrungen auswerten und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) befähigen, mit ihren eigenen Ressourcen ebenfalls geeignete Varianten der Umfeldkommunikation zu entwickeln und einzuführen. Die Träger des Projektes - IHK Hannover, HWK Hannover und die Gewerbeaufsichtsämter Hannover, Göttingen und Hildesheim - wollen mit dem Projekt ihre Beratungskompetenz für KMU in Standortsituationen mit Umweltkonflikten ergänzen. Das Projekt beinhaltet drei Phasen über einen Zeitraum von 2 Jahren. In Phase 1 werden vorhandene Umfeldkommunikationsmodelle in Deutschland recherchiert und auf ihre Erfolgsfaktoren hin ausgewertet. Gleichzeitig findet eine Untersuchung der besonderen Umfeldsituation, Erwartungen und Kommunikationsressourcen der an dem Projekt teilnehmenden KMU statt. Kommunikationsexperten, Projektträger und KMU erarbeiten eine erste Fassung des 'Basiskonzept Umfeldkommunikation für KMU'. In der 2. Phase führen die beteiligten KMU ihre individuellen Varianten der Umfeldkommunikation ein. Sie werden für die damit verbundenen Kommunikationsaufgaben gezielt qualifiziert und bei den ersten Veranstaltungen und deren Auswertung fachlich unterstützt. Die 3. Phase führt zur Erstellung des endgültigen 'Basiskonzept Umfeldkommunikation für KMU', in das die Projekterfahrungen einfließen. Auf Basis der Projekterfahrungen beabsichtigen die Projektträger, eigene Beratungsfunktionen und einen ehrenamtlichen neutralen Moderatorenpool aufzubauen.

Nichtionisierende elektromagnetische Felder ('Elektrosmog')

Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben im Bereich nichtionisierender Strahlung bei Armeeanlagen. Mit der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) ist in der Schweiz eine gesetzliche Grundlage geschaffen, die Menschen gegen schädliche oder lästige NIS zu schützen. Die NISV ist auf neue und bestehende militärische Anlagen anzuwenden, soweit die Strahlung auf die Zivilbevölkerung einwirkt. Das hierzu benötigte Know-How muss insbesondere für räumlich ausgedehnte Sendeantennen (Kurzwelle, Radar) erarbeitet und in Kooperation mit den Vollzugsbehörden umgesetzt werden. Die Anwendung der klassischen Fernfeldapproximationen würde im Nahfeld von Sendeanlagen zu einer pessimistischen Beurteilung der Exposition bei Personen führen. Um unnötige Sanierungen an Großanlagen sicher zu vermeiden, ist eine genauere Kenntnis des Nahfelds unabdingbar. Daher werden theoretische Modelle entwickelt, die auch dann eine sichere Vorhersage der Leistungsflussdichten erlauben, wenn von der verursachenden Sendeanlage nicht alle technischen Parameter bis ins Detail bekannt sind. Eine experimentelle Überprüfung der theoretischen Vorhersage der Nahfeldsituation ist vorgesehen.

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