Mit diesem Konzeptpapier legt das Umweltbundesamt eine fundierte Grundlage für eine vorausschauende Umweltpolitik vor. Es zeigt, wie strategische Vorausschau – etwa durch frühzeitige Risikoerkennung oder das Aufzeigen alternativer Zukünfte – dazu beitragen kann, politische Entscheidungen proaktiver, zukunftsrobuster und langfristig tragfähig zu gestalten. Die Publikation ordnet das Konzept der antizipatorischen Governance wissenschaftlich ein, erläutert zentrale Prinzipien wie Vorsorge und Nachhaltigkeit und beschreibt, wie das Umweltressort seine Handlungsfähigkeit angesichts komplexer Zukunftsherausforderungen stärken kann.
Nagetierfallen, welche zur Schadnagerbekämpfung eingesetzt werden, unterliegen in Deutschland und den meisten europäischen Ländern keiner Zulassung. Auf dem Markt verfügbare Fallenprodukte unterscheiden sich daher stark in ihrer Güte. Seit 2021 existiert ein Leitfaden, welcher die Bewertung der Wirksamkeit und tierschutzgerechten Tötungswirkung von Schlagfallen ermöglicht. Es wurden nun Testmethoden und Bewertungskriterien für weitere Fallentypen entwickelt, z.B. Elektrokutionsfallen, Bolzenschlagfallen, CO2-Fallen. Fallen, welche diese Kriterien erfüllen sind eine wirksame Alternative zum Einsatz umweltgefährdender Rodentizide und könnten diese in bestimmten Anwendungsfällen ersetzen.
Die Stärkung zivilgesellschaftlicher Nachhaltigkeitsinitiativen ist eine Möglichkeit, um die sozial-ökologische Transformation voranzutreiben. Damit sich Ideen und Praktiken von Nachhaltig-keitsinitiativen etablieren, ist eine Kultur der Zusammenarbeit aller gesellschaftlicher Akteur*innen notwendig. Wie dies erreicht werden kann, wird in diesem Bericht dargestellt. Im Zentrum des Forschungsvorhabens stand ein mehrstufiger Beteiligungsprozess, bei dem mit Nachhaltigkeitsinitiativen strukturelle und gesell-schaftliche Hürden, welche die Arbeit der Initiativen erschweren, identifiziert wurden. Darauf aufbauend wurden Lösungsansätze für Verwaltung und Politik zur Überwindung dieser Heraus-forderungen entwickelt. Diese Lösungsansätze wurden anschließend mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Nachhaltigkeitsinitiativen auf ihre Umsetz-barkeit geprüft und zu umsetzbaren Maßnahmen weiterent-wickelt. Der Bericht beschreibt den Projektverlauf und die Genese von sechs Maßnahmen. Er richtet sich an Verwaltungsmitarbei-tende und zivilgesellschaftliche Initiativen.
Global efforts to reduce emissions remain inadequate which resulted in an increasing need for negative emission technologies that actively remove and permanently sequester CO₂ from the atmosphere.We highlight the rapid growth of commercial mCDR start-ups, despite limited research and potential irreversible harm to marine ecosystems. These activities appear uncoordinated, lack oversight, and show no evidence of compliance with international frameworks such as the London Protocol. Our study underscores the urgent need for its ratification.
Die grüne Transformation Europas gelingt nur, wenn alle Regionen ihre Potenziale entfalten. Die Kohäsionspolitik sollte hierzu auch nach 2027 entscheidend beitragen. Unsere Empfehlungen für die EU-Kohäsionspolitik ab 2028 beinhalten einen vorausschauenden und zielgerichteten Politikansatz, zukunftsorientierte Investitionen, die Förderung von Naturkapital, Regionen als Herzstück, stärkere Beteiligung, eine Zweckbindung von Finanzmitteln und DNSH als Grundsatz für den Mehrjährigen Finanzrahmen.
This report summarizes the findings of the research project "Cost allocation and incentive mechanisms for environmental, climate protection and resource conservation along global supply chains" and investigates four selected supply chain management instruments which have a high potential to increase incentives for environmental protection in global supply chains:price premiums,pay-per-performance contracts,collaborative financing of supplier investments in environmental upgrades, andofftake agreements.Each instrument is discussed regarding its contribution to effective cost-benefit between buying and supplying companies, design options, necessary framework conditions and the roles of various stakeholders to mainstreaming the instrument.
Der vorliegende Bericht bietet eine systematische Aufarbeitung der Thematik „Umweltbezogene Aussagen über Produkte“. Dabei wird das bestehende Spannungsfeld von vertrauenswürdiger Umweltinformation bis hin zu sogenanntem Greenwashing beleuchtet und nach verschiedenen Ausprägungen und Typen kategorisiert.Anhand von Verbraucherstudien werden die möglichen Auswirkungen von umweltbezogenen Aussagen auf Verbraucher*innen analysiert.Gegenstand der Studie ist auch eine Analyse zum Stand des Rechts und des Instrumentariums zur Sanktionierung bzw. Vorbeugung von Greenwashing. Die Umsetzung der EmCo-Richtlinie und der Green Claims-Richtlinie bringen strengere Vorgaben für die Darstellung verlässlicher, vergleichbarer, begründeter und nachprüfbarer Informationen zu den Umwelteigenschaften von Produkten und Unternehmen mit sich.Die Studie gibt Empfehlungen bezüglich der politisch-rechtlichen Weiterentwicklung des Verbraucherschutzes in Bezug auf Umweltaussagen, sowie Hinweise für Unternehmen und Verbraucher*innen.
Rising energy prices, poor energy performance of buildings and low incomes can leave households unable to meet their energy needs, adequately heat their homes or pay their energy bills. These households are referred to as energy poor or vulnerable households. However, a standardised definition and robust indicators of energy poverty are currently lacking in Germany. This study therefore addresses the concepts of energy poverty and vulnerability, presents definitions and indicators, and looks at policies and measures to support affected groups. The study emphasises that energy poverty should not be seen as part of general poverty, but as a distinct structural problem. Due to budget constraints or lack of decision-making power, affected households are unable to respond adequately to an increase in fossil fuel prices, for example as a result of CO2 pricing, by investing in energy-efficient refurbishment or renewable heat.To prevent a worsening of social inequalities as a result of the European carbon pricing scheme for buildings and transport (ETS2), the Social Climate Fund will be established at EU level to complement the ETS2. The National Social Climate Plans, due in mid-2025, require EU member states to define energy poverty and vulnerability, develop indicators to identify these groups, and design policies and measures to help these groups transition to climate-friendly technologies.Using a range of indicators, the study concludes that around 3 million households in Germany are vulnerable to rising fossil fuel prices. This represents around 10% of the 30 million households that use fossil fuels for heating. More than 80% of these vulnerable households live in multi-family dwellings and almost all of them are tenants.The study examines different instruments to support vulnerable households and also looks at good practice examples from other countries. Socially differentiated financing of efficiency and decarbonisation measures, similar to the French MaPrimeRénov' programme, could also help those households to invest that have so far hardly benefited from state funding programmes in Germany.
Ziel der Studie ist die Fortführung des Monitorings der Umweltverbandsklage von 2021-2023. Damit setzten das Unabhängige Institut für Umweltfragen e. V. und Prof. Dr. Schmidt die Erhebungen seit Einführung der Umweltverbandsklage fort. So kann die Entwicklung der Zahl, Klagegegenstände, Erfolgsquote sowie Anzahl der aktiv klagenden Verbände bei den Umweltverbandsklagen gezeigt werden. Zudem wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Dauer von Gerichtsverfahren und dem Wegfall der Präklusion untersucht. Die Studie enthält außerdem mehrere Gutachten, in denen erfahrene Rechtswissenschaftler*innen aktuelle Fragestellungen des Umweltrechtsschutzes untersuchten.
Das Umweltzeichen DE-UZ 27 „Blauer Engel für Mehrweg-Transportverpackungen“ zeichnet Mehrweg-Transportverpackungen aus und soll zur Abfallvermeidung und zur Ressourcenschonung beitragen. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse und Hintergründe der grundlegenden Überarbeitung des Umweltzeichens im Jahr 2024 dargestellt. Das Forschungsinstitut Ökopol wurde mit dieser Revision der Vergabekriterien beauftragt.Zentraler Bestandteil der Revision ist die Fokussierung des Umweltzeichens auf Mehrwegsysteme, die eine wiederholte Nutzung der Verpackungen sicherstellen. Die möglichen genutzten Mehrwegverpackungen umfassen eine breite Palette an Verpackungstypen, wie flexible Big Bags, lebensmitteltaugliche Mehrwegsteigen, Paletten, oder Versandboxen und -taschen. Sie bestehen häufig aus Kunststoffen, insbesondere Propylen, teilweise auch aus Holz oder Papier, Pappe, Karton (PPK). Sie sind geeignet für eine Vielzahl von Anwendungen, bspw. dem Transport verschiedener Waren zwischen Unternehmen oder der Nutzung zum Versand im Onlinehandel.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 740 |
| Type | Count |
|---|---|
| unbekannt | 740 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 740 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 654 |
| Englisch | 74 |
| andere | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 740 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 374 |
| Lebewesen und Lebensräume | 484 |
| Luft | 288 |
| Mensch und Umwelt | 740 |
| Wasser | 218 |
| Weitere | 740 |