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Found 779 results.

Neues Europäisches Bauhaus weiterdenken. Nachhaltige Mobilität und resiliente urbane Räume für mehr Lebensqualität (AdNEB)

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes „Neues Europäisches Bauhaus weiterdenken“ (AdNEB) zeigt angesichts des Klimawandels Möglichkeiten der Umgestaltung und Umverteilung des urbanen Raumes auf. Dazu betrachtete AdNEB die fünf Themenbereiche Bauen und Wohnen, Frei- und Grünräume, aktive und nachhaltige Mobilität, Klimawandelanpassung sowie Gesundheit und Umweltgerechtigkeit und verknüpfte diese im Einklang mit dem Planungsleitbild Dreifache Innenentwicklung. AdNEB hat das Planungsleitbild der dreifachen Innenentwicklung weiterentwickelt, um die Themenbereiche in der Planungspraxis zusammenzuführen, und mit empirisch abgeleiteten Schlussfolgerungen und Empfehlungen zu unterlegen.

Nature-based Solutions and their Governance Structures for Climate Action in the Alpine Region

The German Environment Agency initiated a project to promote nature-based solutions (NbS) in the Alpine region. The aim is to highlight the importance of NbS for biodiversity, climate protection and adaptation, and to analyze political and cross-sectoral governance mechanisms for the Alpine Convention (AC) region. Eight pilot projects from seven AC countries were examined to identify success factors and challenges. The results confirm that NbS can make an important contribution to climate protection, climate adaptation, and biodiversity conservation in the Alps. This requires a clear legal framework, innovative financing mechanisms, and cooperative governance models. This publication serves as a basis for future strategies within the framework of the Alpine Convention.

Nicht-chemische Alternativen der Schädlingsbekämpfung: Methoden zur Prüfung und Bewertung von nicht-chemischen Verfahren zur Bekämpfung von Nagetieren

Nagetierfallen sind eine umwelt- und tierfreundliche Alternative zu chemischen Giften (Rodentizide), die häufig bei einer Bekämpfung von Mäusen und Ratten eingesetzt werden. Nagetierfallen unterliegen in Deutschland aber keiner Zulassung, so dass bisher wenig über deren Wirksamkeit und tierschutzgerechte Tötungswirkung bekannt ist. Im Vorhaben wurde ein Messgerät entwickelt, mit dem v.a. die mechanischen Kräfte von Schlagfallen gemessen werden können. Mit dieser Methode können zukünftig ungeeignete Fallen anhand ihrer technischen Parameter ausgeschlossen werden, bevor diese in den Tierversuch gehen. Damit kann eine Menge an Tierleid vermieden und der Prüfaufwand für Fallen reduziert werden.

Umbaukultur: Argumente für einen Paradigmenwechsel im Planen und Bauen aus Umweltperspektive

Mit der Umbaukultur empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) einen Paradigmenwechsel im Planen und Bauen von Gebäuden und Quartieren aus Umweltperspektive. Dabei werden der Erhalt und die Weiterentwicklung des Gebäudebestands mit dem Ziel verbunden, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schonen und das Klima zu schützen. Dieses Hintergrundpapier verknüpft zentrale ökologische Argumente für den Erhalt des bebauten Bestands mit Konzepten der Grün- und Freiraumentwicklung, Ästhetik und Akzeptanz. Zielgruppen des Hintergrundpapiers sind Kommunen, Akteure der Planungsberufe, Wissenschaft sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Klima- und Umweltausrichtung des neuen EU-Haushalts 2028 – 2034 überschätzt

Für den EU-Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–34 ist das System der Interventionsbereiche (IB) mit ihren Klima- und Umweltkoeffizienten zentral für die Finanzierung von Umwelt- und Klimamaßnahmen. Der Vorschlag der Kommission wird für ausgewählte IB analysiert und es werden Handlungsoptionen aufgezeigt. Dabei zeigt sich, dass der KOM-Vorschlag die positiven Umweltwirkungen überschätzt, indem viele IB mit zu hohen Koeffizienten bewertet werden. Hier werden IB exemplarisch untersucht, die zu dieser Überschätzung beitragen, etwa Direktzahlungen an Landwirte. Eine gezielte Anpassung des Instruments kann dazu beitragen, Klima- und Umweltziele realistischer abzubilden und effektiver zu erreichen.

Klima und Kohlenstoffspeicher schützen – Flächenverbrauch vermeiden!

In dieser Handlungshilfe wird anschaulich aufgezeigt, welche Zusammenhänge zwischen den geplanten Bauvorhaben und den Kohlenstoffvorräten in Vegetation und Boden bestehen. Sie soll Kommunen in die Lage versetzen, selbstständig quantitative Abschätzungen zum CO2-Fußabdruck der Bauvorhaben durchzuführen. Die Handlungshilfe ist das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, in dem Untersuchungen zur Klimawirkung des Flächenverbrauchs durchgeführt wurden. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Neben der Handlungshilfe und dem Ergebnisbericht des Forschungsvorhabens wurde auch ein Rechentool (Testversion) erarbeitet mit dem die Kommunen ihre individuellen Planungen abbilden, die Treibhausgaswirkung abschätzen und mit den Emissionen alternativer Planungsoptionen vergleichen können.

Evaluation des Umweltinnovationsprogramms

Seit 1979 wird über das Umweltinnovationsprogramm (UIP) die erstmalige Anwendung von innovativen Umwelttechnologien in Unternehmen gefördert. Diese siebte UIP-Evaluation analysiert den Förderzeitraum 2017 bis 2023 mit insgesamt 99 Projekten. Die Ergebnisse attestieren dem UIP insgesamt eine hohe Zielerreichung und Wirkung mit signifikanten Umweltentlastungen (u.a. Einsparungen von mindestens 1,4 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalenten und mindestens 479 GWh an reduziertem Energieverbrauch pro Jahr). Zudem weist das UIP mit seinem Förderspektrum aktuell ein klares Alleinstellungsmerkmal in der Förderlandschaft auf. Bei einem Großteil der geförderten Unternehmen wurde zudem die Wettbewerbsfähigkeit erhöht oder Arbeitsplätze gesichert.

Pathways to an EU in 2050 with net-zero GHG-emissions

The project aimed to identify how the EU can achieve climate neutrality by 2050. Three transformation pathways were modelled based on different assumptions. A reference scenario reflecting current policies showed that climate neutrality cannot be reached under existing measures. Two target scenarios were then developed: one relying mainly on technological solutions such as CCS, and another focusing on behavioural changes, including dietary shifts and electric mobility. In the latter, emission reduction has priority, with remaining emissions offset largely through natural sinks.

Ecodesign for Sustainable Products Regulation: requirements for the ecodesign of textiles and the possible transfer to an ecodesign label

Textiles are a priority product group under the Ecodesign for Sustainable Products Regulation (EU) 2024/1781 (ESPR) due to their significant environmental impact. The aim of the study was to develop suggestions regarding ecodesign requirements and to explore how these can be communicated through an ecodesign label. The study’s methodology included literature review, expert consultation, market analysis, and stakeholder workshops. The developed requirements relate to durability, repairability, recyclability, recycled content, and substances of concern. Three product examples were in the focus of the study: T-shirts, jeans and functional jackets.

Evaluation von praktischer Anwendung und Wirksamkeit der öffentlich-rechtlichen Haftung für Umweltschäden sowie Vorschläge für die Weiterentwicklung des Rechtsrahmens nebst fachrechtlicher Bezüge auf nationaler und europäischer Ebene

Das Vorhaben evaluierte die praktische Anwendung und Wirksamkeit des USchadG zur Umsetzung der Umwelthaftungsrichtlinie. Auf Grundlage einer Rechtsprechungs- und Literaturauswertung sowie anschließender breiter Behördenbefragung, vertiefenden Einzelinterviews und Auswertung von im Zeitraum 2019 bis 2022 an die EU-Kommission gemeldeten Schadensfälle sollte untersucht werden, ob Vollzugshemmnisse bestehen. Im Ergebnis konnten signifikante Kenntnislücken bzgl. des USchadG sowie dessen Mehrwert im Verhältnis zum Fachrecht bei den befragten Fachleuten festgestellt werden. Es soll daher zeitnah eine Kurzhandreichung für Vollzugsbehörden zum rechtssicheren Umgang mit dem USchadG erstellt und veröffentlicht werden.

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