Der Indikator „Luftschadstoffbelastung“ beschreibt die Einwirkung von Störfaktoren auf die Menschen und die natürliche Umwelt. Besonders hohe Schadstoffwerte entstehenden bei der Energieerzeugung, im Straßenverkehr, in der Landwirt-schaft und in der Industrie. Feinstaub (particulate matter, PM) gilt dabei als besonders gesundheitsschädigend und ist vornehmlich in dicht besiedelten Gebieten eine Belastung. Grenzwerte werden durch die Europäische Union und die Weltgesundheitsorganisation vorgegeben.
Seit mehreren Jahrzehnten ist die Umweltberichterstattung ein wichtiges Instrument für Unternehmen, um über die Auswirkungen ihres Handelns zu informieren. Die Entwicklung der letzten Jahre hat dazu geführt, dass die Umweltberichterstattung zu einem integrativen Bestandteil der Nachhaltigkeitsberichterstattung geworden ist. Ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung war die Gründung der Global Reporting Initiative (GRI), die seit 2000 Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für herausgibt. Gleichzeitig greifen eine Vielzahl von Unternehmen auf die GRI-Richtlinien zurück, was diese zu einem der besten Standards in diesem Bereich werden lässt. Nach den GRI-Richtlinien veröffentlichte Berichte sind in einer speziellen Datenbank des corporate register gesammelt. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt im Allgemeinen den Stand der Berichterstattung nach GRI-Richtlinien, mit einem Schwerpunkt auf die Umweltleistung der Unternehmen. Im Besonderen wird der Umfang der Berichterstattung im Vergleich zu den von der GRI vorgeschlagenen Indikatoren (In welchem Umfang berichten die Unternehmen die vorgeschlagenen Indikatoren?) sowie deren Erfüllungsgrad betrachtet (In welchem Maße halten sich berichtende Unternehmen an die Vorgaben zur Berichterstattung der einzelnen Indikatoren?).
Endenergieverbrauch für Augsburg und zugehörige Treibhausgase
Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Umweltallianz kam am 29. Januar 2026 zum neunten Mal im Landesamt für Umweltschutz in Halle zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stand ein Fachvortrag von Florian Harrlandt vom Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). In seinem Beitrag stellte Harrlandt die überarbeitete digitale DNK-Plattform vor und gab einen Überblick über die grundlegenden Inhalte und Zielsetzungen des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Der DNK ist ein vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) entwickelter Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Er unterstützt Organisationen dabei, ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Leistungen transparent, strukturiert und vergleichbar über eine digitale Plattform darzustellen. Darüber hinaus ging der Referent auf den VSME-Standard ein, erläuterte dessen Aufbau und ging auf die wesentlichen Anforderungen sowie die Bedeutung des Standards für Unternehmen ein. Der VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs) ist ein vereinfachter Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung, den der DNK speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt hat. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine Diskussionsrunde. Diese Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, vertiefende Fragen zu stellen und sich über aktuelle Herausforderungen sowie Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit auszutauschen. Der offene Dialog ermöglichte einen praxisnahen Erfahrungsaustausch zu den Themen, die die beteiligten Unternehmen derzeit besonders beschäftigen.
Der vorliegende Abschlussbericht fasst die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Weiterentwicklung europäischer Nachhaltigkeitsberichtsstandards für Unternehmen“ zusammen. Er enthält Hintergrundanalysen und Empfehlungen für die Entwicklung branchenbezogener Standards, Leitlinien und Hilfestellungen für das Nachhaltigkeitsmanagement und die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. In einer Sammlung aus Fall- und Kurzstudien werden die Schnittstellen zwischen den EU-Nachhaltigkeitsberichtsstandards für Unternehmen (ESRS) und anderen Umweltrechtsvorschriften, Lieferkettenregulierungen und produktbezogenen Regularien herausgearbeitet und Empfehlungen zur Stärkung der Kohärenz abgeleitet. Die Inhalte des richten sich an Standardsetzer, Unternehmen, Prüf- und Beratungsgesellschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen und Verbände. Der Bericht wurde im Jahr 2024 abgeschlossen und geht nicht auf die aktuellen politischen und regulatorischen Entwicklungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen ein. Veröffentlicht in Texte | 160/2025.
Stickstoffdioxidbelastung (NO2) an den beiden Messstationen Königsplatz und Karlstraße in Mikrogramm pro Kubikmeter (μg / m³)
Der Indikator zeigt die innerstädtische Überwärmung oder Wärmeinseleffekt (UHI = urban heat island) in Augsburg. Der Stadtmarkt-Logger, der in die „Temperatur Stadtmitte“ eingeht, hatte 2024 sehr viele Messausfälle. Dementsprechend ist die „Temperatur Stadtmitte“ für 2024 vermutlich eher etwas unterschätzt (und dementsprechend auch die UHI-Intensität): Quelle: Stadtklimamessnetz Augsburg, betrieben von Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt und Lehrstuhl für Physische Geographie mit Schwerpunkt Klimaforschung - Universität Augsburg) und die Bearbeiter (Auswertung durch Lehrstuhl für Physische Geographie mit Schwerpunkt Klimaforschung - Universität Augsburg
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 176 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 6 |
| Land | 62 |
| Weitere | 19 |
| Wissenschaft | 21 |
| Zivilgesellschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 76 |
| Text | 100 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 69 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 152 |
| Offen | 94 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 215 |
| Englisch | 45 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
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| Datei | 14 |
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|---|---|
| Boden | 116 |
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