Städte wie Berlin erzeugen überregionale, teils sogar global wirksame Stoffströme und nutzen Ressourcen aus aller Welt – ihre Umweltwirkungen reichen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Immer mehr Unternehmen setzten sich damit auseinander. Neben Ressourceneffizienz und Klimaschutz ist auch die Förderung biologischer Vielfalt Teil einer nachhaltigen Unternehmensführung. Bei Investitionen können Unternehmen auf Umweltstandards achten, ihre Aktivitäten in Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten reflektieren und so ihrer Verantwortung gerecht werden. Nicht zuletzt verfügen einige Unternehmen über große Flächen – und damit über ein erhebliches Potenzial: Wie man diese Flächen gestaltet und pflegt, wirkt sich unmittelbar auf die biologische Vielfalt der Stadt aus. Auch bei durch Baumaßnahmen bedingten Eingriffen in Natur und Landschaft können sie auf hohe Standards achten. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz – Vorgängerin der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt – hat gemeinsam mit der IHK Berlin einen Leitfaden erarbeitet. Er zeigt, was Unternehmen tun können, um Biodiversität zu fördern: Auf dem Firmengelände mit gebietseigenem Saatgut Blühstreifen und artenreiche Wiesen anzulegen, ist ein möglicher Baustein. Für Trockenmauern, Miniwildnisse, neue Hecken und Bäume zu sorgen oder Dächer und Fassaden zu begrünen, sind andere. Besonders gelungene Beispiele zeichnet die IHK Berlin seit 2016 in einem Wettbewerb aus: Sie kürt Berlins beste Firmengärten. Die Schaffung eines schönen Arbeitsumfeldes und die Förderung der Biodiversität gehen Hand in Hand. Biologische Vielfalt / Business in Berlin Supports Biodiversity. Vorschläge zum Handeln – ein Leitfaden Die Berliner Wasserbetriebe haben in der Stadt mehr als 270 Grundstücke. Um dieses große Flächenreservoir kümmert sich ein Team eigener Fachleute. Sie betreuen naturschutzfachlich bedeutsame Flächen, wie z.B. die Wasserwerke mit zahlreichen gesetzlich geschützten Biotopen sowie seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten. Doch auch kleinere Einrichtungen der technischen Infrastruktur werden teilweise so gestaltet, dass ein Mehrwert für die biologische Vielfalt entsteht. Ein Beispiel ist die Oberflächenwasseraufbereitungsanlage (kurz: OWA) Tegel. Um das Gebäude und auf seinem Dach wurden Wiesen mit gebietseigenen Pflanzen angelegt. Auch eine kleine Sanddüne mit typischer Trockenrasenvegetation ist entstanden. Das Bundesamt für Naturschutz hat das Vorhaben im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert; Heinz-Sielmann-Stiftung, Bodensee-Stiftung und Global Nature Fund haben es umgesetzt, und die Koordinierungsstelle Florenschutz und das Projekt Urbanität und Vielfalt haben es unterstützt. Die Malzfabrik in Berlin-Schöneberg zeigt, wie vielfältig sich Unternehmen engagieren können. Das Industriedenkmal wird seit Jahren revitalisiert. Leitgedanke dabei ist eine umweltgerechte und nachhaltige Entwicklung. So wurden auf dem heute naturnah gestalteten Gelände zwei große Teiche angelegt, um Regenwasser zu versickern. Sie sind zugleich Lebensraum vieler Insekten und Amphibien. Auch die Firmen, die sich angesiedelt haben, folgen dem Leitgedanken. Eine der bekannteren sind die ECF Farmsystems. Sie koppeln in ihrer ECF Farm Berlin die Produktion von Fisch und Basilikum nach dem Kreislaufprinzip „Fisch düngt Pflanze“. Malzfabrik Berlin-Schöneberg IHK Berlin über biologische Vielfalt in Unternehmen
16. Dezember 2025 | 13:00-14:00 Uhr Webinar | kostenfrei Nachhaltiges Wirtschaften ist eine Grundvoraussetzung für die langfristige Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Es steigert die Wettbewerbsfähigkeit, senkt Kosten, stärkt die Reputation und das Vertrauen von Kunden und Investoren, erfüllt regulatorische Anforderungen und minimiert Risiken durch Abhängigkeiten von Rohstoffen. Darüber hinaus leistet es einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und sozialer Verantwortung. Nachhaltigkeitsaspekte nehmen auch in der Berichterstattung von Unternehmen und im Wirtschaftsverkehr eine immer wichtigere Position ein. Nachhaltigkeitsberichterstattung – unabhängig davon, ob freiwillig oder gesetzlich vorgeschrieben – verbessert das Unternehmensimage, schafft Wettbewerbsvorteile und stärkt die interne Unternehmenskultur, indem sie Transparenz vermittelt und das Engagement für Nachhaltigkeit nach außen kommuniziert. Sie hilft auch, den Zugang zu Finanzierungen zu erleichtern, da viele Banken und Investoren zunehmend ESG-Kriterien anlegen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie hiermit recht herzlich zu einem Fachvortrag zu diesem Thema einladen. Wir freuen uns sehr, dass wir die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH dafür gewinnen konnten. Herr Felix Wandel, Director im Bereich Sustainability bei PwC Deutschland, kann auf mehr als 13 Jahre Erfahrung in der Prüfung und Beratung von börsennotierten und mittelständischen Unternehmen zugreifen. Er wird Ihnen im Rahmen eines Fachvortrags die praktischen Aspekte aus Sicht der Wirtschaftsprüfer bei der Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten erläutern. Der Vortrag wird sich mit folgenden Aspekten befassen: • kurze regulatorische Einführung • Prüfungsvorgehen und Prüfungsrisiken • Herausforderungen in der Erstellung und Prüfung • „Lessons learned“ aus der bisherigen Prüferpraxis Bitte melden Sie sich bis zum 10.12.2025 per E-Mail an umweltallianz(at)lau.mwu.sachsen-anhalt.de zur Veranstaltung an. Alle Teilnehmenden bekommen den Einwahllink zur Veranstaltung im Nachgang per E-Mail zugesandt. 15. Januar 2026 | 11:00 - 13:00 Uhr Workshop | Kostenfrei Im dritten Modul unserer kostenlosen Webinar-Reihe zeigt Ihnen Better Earth , welche Maßnahmen zur Umsetzung des Klimatransitionsplans entwickelt werden können und wie diese realisiert werden können. Sie erfahren wie Sie Dekarbonisierungsmaßnahmen identifizieren und priorisieren von Best Practices für Steuerbarkeit und auch Berichtsfähigkeit welche Fallstricke und Erfolgsfaktoren in der Praxis auftreten Ihr Mehrwert Gelegenheit, Fragen zu stellen und individuelle Bedarfe zu äußern, Arbeitsmaterialien: Schritt-für-Schritt-Anleitung, Beispielsammlung Bitte melden Sie sich per E-Mail an bei: honarmand(at)betterearth.partners .
Anteil der Kinder, die in einer staatlichen Grundschule nachmittags betreut werden
Stickstoffdioxidbelastung (NO2) an den beiden Messstationen Königsplatz und Karlstraße in Mikrogramm pro Kubikmeter (μg / m³)
Der Indikator zeigt die innerstädtische Überwärmung oder Wärmeinseleffekt (UHI = urban heat island) in Augsburg. Der Stadtmarkt-Logger, der in die „Temperatur Stadtmitte“ eingeht, hatte 2024 sehr viele Messausfälle. Dementsprechend ist die „Temperatur Stadtmitte“ für 2024 vermutlich eher etwas unterschätzt (und dementsprechend auch die UHI-Intensität): Quelle: Stadtklimamessnetz Augsburg, betrieben von Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt und Lehrstuhl für Physische Geographie mit Schwerpunkt Klimaforschung - Universität Augsburg) und die Bearbeiter (Auswertung durch Lehrstuhl für Physische Geographie mit Schwerpunkt Klimaforschung - Universität Augsburg
Der Indikator „Luftschadstoffbelastung“ beschreibt die Einwirkung von Störfaktoren auf die Menschen und die natürliche Umwelt. Besonders hohe Schadstoffwerte entstehenden bei der Energieerzeugung, im Straßenverkehr, in der Landwirt-schaft und in der Industrie. Feinstaub (particulate matter, PM) gilt dabei als besonders gesundheitsschädigend und ist vornehmlich in dicht besiedelten Gebieten eine Belastung. Grenzwerte werden durch die Europäische Union und die Weltgesundheitsorganisation vorgegeben.
Seit mehreren Jahrzehnten ist die Umweltberichterstattung ein wichtiges Instrument für Unternehmen, um über die Auswirkungen ihres Handelns zu informieren. Die Entwicklung der letzten Jahre hat dazu geführt, dass die Umweltberichterstattung zu einem integrativen Bestandteil der Nachhaltigkeitsberichterstattung geworden ist. Ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung war die Gründung der Global Reporting Initiative (GRI), die seit 2000 Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für herausgibt. Gleichzeitig greifen eine Vielzahl von Unternehmen auf die GRI-Richtlinien zurück, was diese zu einem der besten Standards in diesem Bereich werden lässt. Nach den GRI-Richtlinien veröffentlichte Berichte sind in einer speziellen Datenbank des corporate register gesammelt. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt im Allgemeinen den Stand der Berichterstattung nach GRI-Richtlinien, mit einem Schwerpunkt auf die Umweltleistung der Unternehmen. Im Besonderen wird der Umfang der Berichterstattung im Vergleich zu den von der GRI vorgeschlagenen Indikatoren (In welchem Umfang berichten die Unternehmen die vorgeschlagenen Indikatoren?) sowie deren Erfüllungsgrad betrachtet (In welchem Maße halten sich berichtende Unternehmen an die Vorgaben zur Berichterstattung der einzelnen Indikatoren?).
Anteil der Einwohnerinnen und Einwohner Augsburgs, die im 24-h-Mittel bzw. nachts hohen oder sehr hohen Lärmpegeln insbesondere durch Straßenverkehr ausgesetzt sind.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 167 |
| Kommune | 6 |
| Land | 64 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 72 |
| Text | 88 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 64 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 137 |
| offen | 88 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 199 |
| Englisch | 40 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
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|---|---|
| Boden | 112 |
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| Weitere | 200 |