API src

Found 5 results.

Zivilgesellschaftliche Nachhaltigkeitsinitiativen stärken und vernetzen

Die Stärkung zivilgesellschaftlicher Nachhaltigkeitsinitiativen ist eine Möglichkeit, um die sozial-ökologische Transformation voranzutreiben. Damit sich Ideen und Praktiken von Nachhaltig-keitsinitiativen etablieren, ist eine Kultur der Zusammenarbeit aller gesellschaftlicher Akteur*innen notwendig. Wie dies erreicht werden kann, wird in diesem Bericht dargestellt. Im Zentrum des Forschungsvorhabens stand ein mehrstufiger Beteiligungsprozess, bei dem mit Nachhaltigkeitsinitiativen strukturelle und gesell-schaftliche Hürden, welche die Arbeit der Initiativen erschweren, identifiziert wurden. Darauf aufbauend wurden Lösungsansätze für Verwaltung und Politik zur Überwindung dieser Heraus-forderungen entwickelt. Diese Lösungsansätze wurden anschließend mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und  Nachhaltigkeitsinitiativen auf ihre Umsetz-barkeit geprüft und zu umsetzbaren Maßnahmen weiterent-wickelt. Der Bericht beschreibt den Projektverlauf und die Genese von sechs Maßnahmen. Er richtet sich an Verwaltungsmitarbei-tende und zivilgesellschaftliche Initiativen.

Den sozial-ökologischen Wandel gemeinsam gestalten

Die Broschüre stellt den Prozess und die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Zivilgesellschaftliche Nachhaltigkeitsinitiativen auf dem Weg in nachhaltige Politik stärken, skalieren, vernetzen“ vor. Nachhaltigkeitsinitiativen verfügen über ein großes Potenzial, um Transformationsprozesse voranzubringen. Im Vorhaben wurden politische und gesellschaftliche Hürden identifiziert, die die Arbeit von Nachhaltigkeitsinitiativen erschweren, und Lösungsansätze entwickelt, die sich an Verwaltung und Politik richten. Diese Maßnahmen können die Wirksamkeit von Nachhaltigkeitsarbeit stärken. Eingebunden waren Nachhaltigkeitsinitiativen sowie Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

Kriterien zur Bewertung des Transformationspotentials von Nachhaltigkeitsinitiativen

Den Mehrwert von Nachhaltigkeitsinitiativen sichtbar machen – Grundlagen für ein Bewertungstool Nachhaltigkeitsinitiativen und soziale Innovationen haben eine wichtige Funktion für den gesellschaftlichen Wandel zur ⁠Nachhaltigkeit⁠: In Tauschringen, in Repaircafés oder Foodsharinginitiativen zeigen sie, wie Nachhaltigkeit funktionieren kann. Viele dieser Initiativen befinden sich in der "Nische". Bei entsprechender (politischer) Unterstützung könnten sie jedoch gesellschaftliche Verbreitung finden.Hier setzt das Vorhaben an: Was ist genau der Mehrwert von Nachhaltigkeitsinitiativen und warum sind sie politisch unterstützenswert? In dem Vorhaben sind erstmals Kriterien entwickelt worden, um objektiv den Mehrwert dieser Initiativen für eine Transformation und für Nachhaltigkeit zu erfassen. Der Ansatz kann von der Bundesebene, der kommunalen Ebene, Förderinstitutionen, der Wissenschaft oder Nachhaltigkeitsinitiativen selbst genutzt werden.

Bundesweite Best-Practise-Recherche und Kooperationen zwischen Wirtschaft - Wissenschaft - LA 21 Initiativen einschließlich Aufarbeitung in Fonn konkreter Arbeitsschritte auf dem Weg zum erfolgreichen Leuchtturmprojekt

A) Problemstellung: Die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie wird auf kommunaler und lokaler Ebene umgesetzt und mit Leben erfüllt; der Bund muss diesen Prozess aktiv begleiten und politisch befördern. Auf dem Netzwerk 2l-Kongress des BMU im September 2007 in Berlin haben viele der 250 bundesweiten TeilnehmerInnen ihre Vorbehalte und Schwierigkeiten hinsichtlich Kooperation mit Wirtschaft klar artikuliert. Darüber hinaus ist auch eine gewisse Hilflosigkeit in der Zusammenarbeit mit der Wissenschaft feststellen, die vielfach auf Gegenseitigkeit beruht. B) Handlungsbedarf (BMU; ggf. auch BfS, BfN oder UBA): Alle Akteure könnten bei einer professionellen und gut strukturierten Kooperationsanbahnung und Vernetzung voneinander profitieren und damit gemeinsam die nachhaltige Entwicklung voranbringen. Dies hat der Evaluationsworkshop und die Beantwortung des Fragebogens im Kongressnachgang dokumentiert. Die Identifikation von best practise-Projekten und -Prozessen sowie die Herauskristallisierung der entscheidenden Mechanismen und Arbeitsschritte ist für die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft noch nicht geleistet, nur für den Bereich der Kooperation mit der Verwaltung. C) Ziel des Vorhabens ist es, ein für den Arbeitsalltag von Nachhaltigkeitsinitiativen aller Art übersichtlich gestalteter Leitfaden zur Vernetzung der eigenen Projektarbeit und des LA21-Prozesses mit der Wirtschaft und/oder Wissenschaft.

Analyse von Verhaltensmustern/Lebensstilen als Teil einer Bildung fuer Nachhaltigkeit im Alltag

Nachhaltigkeitsinitiativen haben einen schonenden Umgang mit Energie und Ressourcen zum Ziel. Dies setzt voraus, dass Verhaltensmuster oder gar 'Lebensstile' mit verallgemeinerbaren Innovationspotentialen entstehen. Um eine Nachhaltigkeitsstrategie mit ihren vielfaeltigen politischen Elementen zu verankern, muessen Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere regionale Initiativen mit tragfaehigen, neuen alltagsweltlichen Konsummustern entwickelt werden. In mehreren Vorhaben sind (u.a. auch im Auftrag vom UBA) Ueberblicke ueber bereits existierende Nachhaltigkeitsinitiativen der verschiedensten Art erarbeitet worden. So sind gerade Regionalinitiativen in aller Regel in sich vernuenftig und begruendbar - aber koennen daraus Verhaltensmuster (oder gar 'Lebensstile') entstehen, die verallgemeinerbare Innovationspotentiale enthalten? Das wuerde voraussetzen, dass in diesen Initiativen tragfaehige Formen einer Neuorientierung alltagsweltlicher Muster der oekonomischen Orientierung (und das sind auch Konsummuster) erarbeitet werden. Dabei muss es sowohl um Verhaltens- als auch um Orientierungsmuster gehen. Es spielt also gerade auch soziales und umweltpolitisches Lernen eine wesentliche Rolle (z.B. die Akzeptanz teurerer Lebensmittel aus oekologischem Landbau, die gerade bei einer Umstellung auf gesunde, fleischarme Ernaehrung auch oekonomisch fuer den Haushalt 'rentabel' sein kann). Somit ist die Umweltbildung als Bildung fuer Nachhaltigkeit im Alltag, und d.h. in diesem Beispielfall als haushaltsoekonomische Bildung gefordert. In diesem F+E-Vorhaben sollen exemplarisch einige Initiativen ausgewaehlt werden und es soll untersucht werden, inwieweit diese als soziale Innovationen auch eine verallgemeinerbare soziooekonomische Relevanz gewinnen koennten. Mit Verfahren der sozialwissenschaftlichen Aktionsforschung soll an der exemplarischen Weiterentwicklung dieser Initiativen mitgewirkt werden. Es soll untersucht werden, inwieweit die entsprechenden Innovationen an andere Initiativen weiter vermittelt werden koennen. Die dabei erarbeiteten Ergebnisse und Vorschlaege sind fuer den Gebrauch in der allgemeinen Umweltbildungsarbeit aufzubereiten.

1