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Found 27 results.

DESERTEC - Wüstenstrom

Dieses Projekt ist vorerst nur geplant. Auf einer Veranstaltung am 13. Juli 2009 in München haben zwölf europäische Unternehmen zusammen mit der DESERTEC Foundation ein Memorandum of Understanding zur Gründung einer Desertec Industrial Initiative Planungsgesellschaft (DII) unterzeichnet. Die DII Planungsgesellschaft soll bis zum 31. Oktober 2009 als GmbH nach deutschem Recht gegründet werden. Ziel dieser Initiative ist die Analyse und Entwicklung von technischen, ökonomischen, politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen zur CO2-freien Energieerzeugung in den Wüsten Nordafrikas. Dieses von der TREC-Initiative des Club of Rome entwickelte DESERTEC-Konzept beschreibt die Perspektiven einer nachhaltigen Stromversorgung für alle Regionen der Welt mit Zugang zum Energiepotenzial von Wüsten. Die Gründungsunternehmen der DII, deren regionaler Fokus auf Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika (MENA) liegt, werden sein: ABB, ABENGOA Solar, Cevital, Deutsche Bank, E.ON, HSH Nordbank, MAN Solar Millennium, Münchener Rück, M+W Zander, RWE, SCHOTT Solar, SIEMENS. Zu den wesentlichen Zielen der DII gehören auch die Erarbeitung konkreter Geschäftspläne und darauf aufbauender Finanzierungskonzepte sowie der Anstoß zu industriellen Vorbereitungen zum Bau einer Vielzahl vernetzter und über die MENA-Region verteilter solarthermischer Kraftwerke. Diese Energiequellen sollen durch ein internationales verlustarmes Hochspannungsgleichstromleitungsnetz (HGÜ) verbunden werden mit anderen regenerativen Energieerzeugern von Island bis Arabien. Es wird angestrebt, einen Anteil von rund 15 Prozent des Strombedarfs von Europa und einen erheblichen Anteil des Strombedarfs für die Erzeugerländer zu produzieren. Alle Tätigkeiten der DII sind darauf ausgerichtet, umsetzungsfähige Investitionspläne innerhalb von drei Jahren nach Gründung zu erstellen.

Einsatz innovativer Techniken zur Senkung des Frischwasserbedarfs durch Wasserrückgewinnung aus Bergbauabwässern

MEWAC: Grundwasserneubildung und Klimaänderungen - Quantifizierung der Resilienz von Karstgrundwasserressourcen für Dürre

Teilprojekt 4 Ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen^BIOTIP - CASCADE - Co-Resilienz natürlicher und sozialer Systeme in einem globalen Biodiversitäts-Hotspot, Teilprojekt 3 Allgemeine Gleichgewichtsmodellierung von Ökosystemdienstleistungen

The Swiss contribution to the Lake Van Drilling Project: 500000 years of environmental and climate change in Eastern Anatolia (Drilling Costs)

Two related SNF-projects are the Swiss contribution to the Lake Van Drilling Project being carried out by the International Continental Scientific Drilling Program (ICDP). This Lake Van Drilling project (PALEOVAN) the key to trigger the newly established SNF-supported Swiss membership in ICDP. One proposal covers the Swiss share of the drilling operations to recover several hundred meters of sediments. The other proposal addresses the scientific activities of the involved Swiss research groups. Lake Van (eastern Anatolia, Turkey), the fourth largest terminal lake on Earth, is surrounded by lively volcanoes within a tectonically active area. Lake Van's annually-laminated sediments are expected to be excellent paleoclimate and paleoenvironment archive because they contain a long and continuous continental sequence that covers several glacial-interglacial cycles (ca.500 kyr). Therefore, ICDP identified Lake Van is a key site to investigate climatic, environmental, volcanic and tectonic evolution during the last few hundred thousands years of the Near East in the cradle of human civilization. This Swiss initiative embedded in the overarching ICDP Drilling project on Lake Van consist of five complementary research modules: Module A: Sedimentology and stratigraphic framework and implications for lake level changes and paleoseismology. Module B: Geochemical analyses of solid phase (climate proxies) and fluid phase. Module C: Organic geochemistry, biomarkers, 14C dating of single compounds. Module D: 10Be as a tracer of solar and geomagnetic variability and erosion rate. 10Be as well as 14C and 36Cl provide a unique tool to reconstruct the history of solar variability and changes in the geomagnetic field intensity. The large laminated sediment body of Lake Van allows to study the evolution of long-lived radio nuclides at high temporal resolution on much longer time scales than those being assessable by ice-cores. Module E: Noble gases as proxy for vertical fluid transport in the sediment column and lake level fluctuation.

Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien: eine Metaanalyse von Szenarien

Diese Studie untersucht eine Reihe von aktuellen Szenarien zur langfristigen Transformation des Energiesystems hin zu hohen Anteilen von erneuerbaren Energien (EE) mit Fokus auf die damit verbundenen Kosten. Die Auswahl umfasst Szenarien für Deutschland, Europa und die ganze Welt und erfolgte nach der Maßgabe, dass bis zum Jahr 2050 mindestens 80% des Stromverbrauchs durch EE gedeckt werden; darüber hinaus wurde die Relevanz in der öffentlichen Debatte berücksichtigt. Die eigentlichen Gesamtkosten des Umbaus untergliedern sich allerdings in mehrere Bestandteile, die in den verschiedenen Szenarien in sehr unterschiedlichem Ausmaß und unter Verwendung verschiedener Methodologien untersucht werden. Aus diesem Grund können die Gesamtkosten selbst nicht miteinander verglichen werden. Dies ist nur für die spezifischen Investitionskosten der EE-Technologien möglich, die Bestandteil aller Szenarien sind und relativ einheitlich gehandhabt werden. Man kann jedoch davon ausgehen, dass diese Kosten einen erheblichen Beitrag an den Gesamtkosten haben. Der wesentliche Mechanismus für die Entwicklung der spezifischen Investitionskosten ist das 'Lernen' der EE-Technologien, dessen gängigste Form ('Lernen durch Anwendung') einer Senkung der Kosten in Abhängigkeit von der kumulierten installierten Kapazität entspricht. In allen untersuchten Szenarien ist dieses Lernen zentraler Bestandteil des methodischen Ansatzes und führt dazu, dass sich die spezifischen Investitionskosten für die EE-Technologien bis zum Jahr 2050 zum Teil deutlich reduzieren. Die größten Kostensenkungen entfallen dabei auf die Photovoltaik (PV), die weltweit ein sehr großes Potenzial besitzt und vergleichsweise noch wenig weit entwickelt ist. Die geringsten Kostensenkungen werden für die bereits weit entwickelte Windenergie (Onshore) projiziert. Im Hinblick auf den Zubau verschiedener EE-Technologien und damit die gesamten Investitionskosten sind allerdings nicht nur die spezifischen Kosten maßgeblich, sondern auch deren ökonomische Potenziale in den jeweils betrachteten Regionen. Entsprechend dieser Potenziale findet man, dass in Deutschland die Windenergie die wichtigste Rolle spielt, wohingegen die globale Ebene von der Solarenergie dominiert wird. Für Europa ergibt sich ein gemischtes Bild, wobei die Solarenergie vor allem bei Einbeziehung des Mittleren Ostens und Nordafrika zum Tragen kommt. Zur Bewertung der Umsetzung des Lernens und der damit verbunden Kostensenkungen in den Szenarien ist es notwendig, die wissenschaftlichen Grundlagen und Befunde heranzuziehen. Grundsätzlich handelt es sich beim 'Lernen durch Anwendung' um einen statistischen Zusammenhang, dessen Größe durch die Lernrate und dessen Anwendbarkeit durch ein Bestimmtheitsmaß beschrieben wird. Empirische Untersuchungen kommen diesbezüglich zu zwei Ergebnissen: Erstens, die Lernraten für alle EE-Technologie weisen Bandbreiten auf, die umso größer sind, je geringer der Reifegrad der Technologie ist.

HyMenSo - Eine Kombination aus PV und CSP wird untersucht, um von den Vorteilen beider Systeme profitieren zu können, nämlich die einfache Installation und niedrige Stromgestehungskosten von PV und Vielseitigkeit und Regelbarkeit von CSP, HyMenSo - Eine Kombination aus PV und CSP wird untersucht, um von den Vorteilen beider Systeme profitieren zu können, nämlich die einfache Installation und niedrige Stromgestehungskosten von PV und Vielseitigkeit und Regelbarkeit von CSP

Erfassung chemischer und biologischer Wechselwirkungen zwischen Kulturpflanzen, Orobanchearten und mikrobiellen Antagonisten von Orobanche

Parasitische Segetalarten der Gattung Orobanche vernichten Gemüsekulturen und beeinträchtigen den Leguminosenanbau im Nahen Osten. Aufgrund ihrer spezifischen Biologie und der engen Assoziation mit der Wirtspflanze ist es bisher nicht gelungen, eine nachhaltige integrierte Pflanzenschutzstrategie zu entwickeln. Die Entwicklung chemischer Kontrollmethoden mit dem Ziel, die derzeitige Anwendung von Methylbromid durch die Anwendung geringster Mengen ökologisch unbedenklicher Herbizide zu ersetzen, erfordert transformierte Pflanzen und ein Verständnis über den Transport der Substanzen in den Pflanzen. Ansätze zur biologischen Kontrolle von Orobanche mittels pathogener Pilze existieren, es mangelt aber an Wissen über die Interaktion zwischen Pathogen, Wurzelparasit und Kulturpflanze, um diesem Bekämpfungsansatz zur effizienten Strategie weiterentwickeln zu können. Da beide Methoden ihre Grenzen haben und ihre Wirkung zudem von Umwelteinflüssen abhängt, folgern wir, daß eine Kombination beider Strategien eine effektivere Kontrolle des parasitischen Unkauts bewirken kann. In der ersten Projektphase lag das Hauptaugenmerk auf der Untersuchung von Interaktionen zwischen mikrobiellen Gegenspielern und Orobanche spp. Aufbauend auf den erzielten Ergebnissen sollen nun biologische Kontrollstrategien weiterentwickelt und ihre mögliche Integration mit chemischen Methoden überprüft werden.

Möglichkeiten der Förderung von Holzbau im Rahmen städtebaulicher Konzepte ('Basis-Studie städtebauliche Konzepte')

Das Projekt befasst sich mit Möglichkeiten der Förderung einer verstärkten Nutzung von Holzbauweisen im Rahmen städtebaulicher Konzepte. Die Hauptziele des Projektes waren: Identifikation von Hemmnissen und Barrieren bei der Integration der Holzbauthematik im Rahmen der Entwicklung und Umsetzung städtebaulicher Konzepte (Inhalte, Akteurskonstellationen) und Erarbeitung von Vorschlägen zur gezielten Förderung des Holzbaus im Rahmen städtebaulicher Konzepte. Im Mittelpunkt des Projektes stand die Durchführung von leitfadengestützten Interviews mit Experten aus Planungsämtern (40), Planungsbüros (21) und Forschungseinrichtungen (15) sowie Landesentwicklungsgesellschaften (8) die im ersten Quartal 2004 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Basisstudie legen nahe, dass kommunale Akteure aus dem Bereich städtebaulicher Entwicklung eher nicht zu den wichtigsten Zielgruppen von Aktivitäten zur Förderung des Holzbaus gerechnet werden können. Gleichzeitig bieten die Ergebnisse der Studie aber auch verschiedene Hinweise auf Anknüpfungspunkte für Möglichkeiten der Förderung unter einer breiteren Perspektive: So könnten Potenziale in der Ausrichtung auf jüngere, weniger 'traditionell' orientierte Akteure und vor allem Bauherren liegen. Weiterhin wird Holzbau nach wie vor mit ökologischen Qualitäten verbunden, so dass eine Förderung weiter auch diesen Weg suchen könnte. Eine weitere mögliche Chance, die auf eine Neuorientierung der Holzwirtschaft und Holzbau abzielt - also eher die Angebotsseite betrifft, als den Holzabsatz - wurde mit der zugegeben provokativen Aussage 'Innovative Technologien statt Sägegatterdenken' angerissen. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere auch auf die Bedeutung von Mischbauweisen verwiesen. Hier werden von manchen Befragten (u.a. mit Hinweis auf die Anforderungen der Energieeinsparverordnung) größere Potenziale für den 'traditionellen Baustoff Holz' gesehen als in reiner Holzbauweise. Ein weiterer Aspekt der 'Förderung' betrifft die Befreiung des Holzbaus von Beschränkungen: im Baurecht ebenso wie auf der Ebene einzelner Bebauungspläne, zumindest Benachteiligungen aufzuheben. Längerfristig wäre wohl auch darauf hinzuarbeiten, den derzeit in Deutschland für Holzbau im Vergleich zum Massivbau aufwändigeren Bauplanungs- und Ausführungsprozess in Anlehnung an internationale Beispiele zu vereinfachen. Und nicht zuletzt legen die Befragungsergebnisse nahe, dass nach wie vor in weiten Kreisen der Öffentlichkeit aber auch in professionellen Bereichen (Planer, Hochschulausbildung, Handwerk, Bauausschussmitglieder) ein erheblicher Bedarf an Informationen, Qualifizierung und insbesondere an anschaulichen Beispielen zum Holzbau (Modellvorhaben, Mustersiedlungen...) angenommen werden kann. Hier wurde auch auf die Vorreiterrolle öffentlicher Bauwerke auf kommunaler Ebene und auf die Bedeutung von Länder- oder Bundesinitiativen bei der Durchführung von größeren Modellprojekten verwiesen.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1006: Bereich Infrastruktur - Internationales Kontinentales Bohrprogramm, Sub project: Bathymetric Survey of Lake Van (BathyVan), Turkey - finding answers to objectives not directly addressed by ICDP drilling at Lake Van

As Lake Van (Eastern Anatolia) can act as a key site for the investigation of the Quaternary climatic evolution of the Near East, an ICDP drilling campaign was successfully conducted in summer 2010. Preliminarily first core analyses show that the drilled sediments contain 500,000 years of paleo-environmental and volcanic/geodynamic history. Due to financial limitations, only 2 out of 5 primary proposed sites were drilled leaving some of the key questions of the drilling proposal nearly untouched including lake-level history, tectonics, and the interactions between man and environment. First results from the drilling campaign, such as tephra deposits formed underwater and contrasting pore water profiles from the drilled sites, bring up new questions, including the occurrence of sub-aquatic volcanic activity and the hydro-geological evolution of individual basins. We propose to address these questions (tectonics, sub-aquatic volcanology, geo-hazards, lake level history, seepage, and sub-aquatic archeology) by collecting a high resolution bathymetric data set of Lake Van. The work should be complemented by seismic data acquisition in selected areas and gravity coring of specific features, such as historic slides and sediments around faults and volcanic edifices. The new data in combination with the drilling and other already available data will allow addressing several questions of the original ICDP proposal, hence, contributing significantly to the overall success of the entire drilling campaign.

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